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Museen in Österreich

Museen in Niederösterreich

Weinbau- und Fassbindereimuseum Straß im Straßertale

Weinbau- und Fassbindereimuseum Straß im Straßertale - Ausflugsziel im Weinviertel in Niederösterreich

Willkommen in der Weinbaugemeinde Straß im Straßertale!

Unter dem Motto "Von der Rebe bis ins Glas" kann im Weinbaumuseum dem Produkt Wein vom Rebstock, über die Weinlese, bis hin zu seiner Verarbeitung nachgespürt werden.

In der ehemaligen Werkstätte der Fassbinderfamilie Schmid wird die Fasserzeugung Schritt für Schritt vorgestellt. Die Werkstätte wurde in einem Zustand belassen, "als hätte der Meister die Werkstätte nur für einen Augenblick verlassen". Bei geführten Rundgängen kann man auch die Säge, ein Venetianergatter, in Funktion beobachten.

Das Weinbau- und Fassbindereimuseum Straß im Straßertale ist ein Mitglied der NiederösterreichCard!

Öffnungszeiten:

  • Montag, Mittwoch & Donnerstag von 13.00 - 19.00 Uhr
  • Freitag & Samstag von 10.00 - 22.00 Uhr
  • Sonntag & Feiertag von 10.00 - 18.00 Uhr

Führungen sind nach Vereinbarung jederzeit möglich!

Straß im Straßertale nahe Krems ist für seine herrlichen Weine bekannt: Auf ca. 570 ha Weingartenfläche werden Weine gekeltert, die national und international zu den besten gehören. Hauptsorte ist der Grüne Veltliner, der Rotweinanteil ist in den letzten Jahren jedoch auf über 15 % gestiegen.

Die malerische Weinlandschaft des Straßertales bietet schöne Wander- und Radwege. Zahlreiche Heurigen laden zur gemütlichen Einkehr und es gibt eine eigene Vinothek im Ort.

Weinbau- und Fassbindereimuseum Straß im Straßertale | Marktgemeinde Straß im Straßertale | Marktplatz 18 | A-3491 Straß im Straßertale | Tel.: +43 (0) 2735 2495 | Jetzt Anfragen | www.strassertal.at

Pulkautaler Bienenmuseum

Pulkautaler Bienenmuseum - Ausflugsziel in Peigarten im Weinviertel in Niederösterreich

Im Bienenmuseum in Peigarten erfahren Sie alles rund um unsere Bienenvölker und das Naturprodukt Honig.

Rund 20 Objekte veranschaulichen das emsige Leben der Bienen und die Arbeit des Imkers: Zu sehen sind Honigschleudern, Bienenbehausungen, Flugbretter, Futtergefäße für den Winter, Kärntner Bauernstöcke zum Verschicken von Jungvölkern, Mittelwandpressen u.v.m. Der Bienenlehrpfad mit 10 Stationen zeigt unter anderem einen Lehrbienenstand und einen Zweiwaben Schaukasten.

Im Museums-Shop können Sie Honig und Bienenprodukte Ab Hof kaufen: Wald-, Blüten- und Cremehonig, Propolis Tinktur, Met (Honigwein), Bienenwachskerzen, Bärenfang (Honiglikör) u.v.m.

Öffnungszeiten: Von April bis November Besichtigung und Führung (Dauer: ca. 1 Stunde) nach Vereinbarung. Eintritt: freiwillige Spende. Der Bienenlehrpfad ist ganzjährig zugänglich.

Erreichbar ist das Pulkautaler Bienenmuseum mit den Öffis von Wien aus mit der Bahn bis Hollabrunn und weiter mit dem Bus. Mit dem Auto nach Hollabrunn, dann Jetzelsdorf-Haugsdorf links abbiegen, in Peigarten befindet sich das Haus Nr. 122 linker Hand (Haus mit Bild des Hl. Ambrosius). Parkplätze stehen vor dem Museum zur Verfügung.

Das Pulkautal liegt im westlichen Weinviertel, ca. 80 km nördlich von Wien an der Grenze zu Tschechien. Mit seinen grünen Feldern, fruchtbaren Weingärten und weißen Kellergassen wartet es nur darauf, von Ihnen entdeckt zu werden... der im Herbst stattfindende, überregional bekannte Bauernmarkt, das Kunst & Wein-Fest in Haugsdorf, die neue Euregio-Vinothek, der Pulkautaler Kellergassenradweg, sowie zahlreiche Wander- und Themenwege laden ein, die Region mit allen Sinnen zu genießen.

Pulkautaler Bienenmuseum | Familie Gruscher | Peigarten 122 | A-2053 Peigarten | Tel.: +43 (0) 2944 8561 | Jetzt Anfragen | www.pulkautal.at

Museum für Dorfkultur - Großengersdorf

Museum für Dorfkultur - Großengersdorf, Ausflugsziel im Weinviertel in Niederösterreich

Die revitalisierte, ehemalige Dorfmühle in Großengersdorf, ein um 1900 erbautes dreistöckiges Gebäude, beherbergt neben dem Jugendzentrum auch das Museum für Dorfkultur. Die Verbindung zwischen Jung und Alt soll die Gewähr dafür sein, dass es ein lebendiger Ort des Gesprächs und der Dorfkultur überhaupt sein soll!

In den 6 Räumen des Museums für Dorfkultur findet man zehntausende Werkzeuge, Geräte und alte Maschinen, die die einstige Arbeitswelt der Handwerker, der Bauern in Wald und Feld, die Jagd und das kulturelle Leben im Dorf zeigen. Die Exponate dokumentieren 30 Handwerksbetriebe sowie das dörfliche Leben im Gemeindeamt, Haushalt, Kirche, Wirtshaus, Greißlerei und Schule.

Mit dem Museum für Dorfkultur haben "die letzten Zeugen unserer Vergangenheit" noch in letzter Sekunde einen würdigen Platz in der Gegenwart bekommen. Der Grundstock der Sammlung des Museums für Dorfkultur war im Besitz von Altbürgermeister Josef Rögner, dem Gründer und Organisator der Museumsgruppe. Sie geht zurück auf dessen Vater Josef Rögner sowie auf 4 weitere Generationen bis 1755! Durch die Initiativen des Dorferneuerungsvereins konnten sich immer mehr Dorfbewohner für die bestehende Privatsammlung begeistern.

Öffnungszeiten: Ostermontag bis Allerheiligen jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr oder nach tel. Voranmeldung.

Großengersdorf liegt inmitten von Weinbergen und Feldern, am Rande des Marchfeldes. Die Pfarrkirche, weithin sichtbar durch ihren wuchtigen mit glasierten Ziegeln bedeckten Turm, läßt den Besucher staunen. Im Norden des Ortes wandert man durch die berühmte, oft fotografierte, längste Kellergasse des Weinviertels oder über den Stallberg mit seinen verzweigten Kellergässchen, wo man das eine oder andere Gläschen Wein verkosten kann. Durch die Weinrieden kann man bequeme Wanderungen bis zum Hochleithenwald unternehmen oder auf Radwegen das Weinviertel und die Weite des Marchfeldes erkunden.

Museum für Dorfkultur - Großengersdorf | Leiter: Herr Johann Friedrich | Neustift 24 | A-2212 Großengersdorf | Tel. Gemeinde: +43 (0) 2245 88468 | Tel. Herr Friedrich: +43 (0) 676 7874513 | Tel. Frau Rath: +43 (0) 676 6518800 | Jetzt Anfragen | www.museum.grossengersdorf.com

Museen im Burgenland

Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf

Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf - Ausflugsziel im Südburgenland

In der reizvollen Landschaft des südlichen Burgenlandes finden Sie in der Nähe von Güssing ein überaus attraktives Ausflugsziel - das Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf!

Die über 30 Objekte, zum Teil strohgedeckte uralte Wohnhäuser, Wirtschaftsgebäude und Werkstätten beherbergen eine Fülle von bäuerlichen Gerätschaften und bodenständigen Gebrauchsgegenständen, die einen umfassenden Einblick in die pannonische Kultur der letzten drei Jahrhunderte gewähren. In der einzigartigen Atmosphäre des Freilichtmuseums finden auch Ausstellungen zeitgenössischer Künstler oder volkskundlicher Themen statt.

Als der Wiener Gerhard Kisser 1970 zum ersten Mal ins Südburgenland kam, fand er am Fuße des Gerersdorfer Riegelberges das letzte strohgedeckte Haus dieser Ortschaft, in das er sich spontan verliebte - vor allem in dessen noch original erhaltene Rauchküche. Er war fasziniert von der Schönheit südburgenländischer bäuerlicher Holzarchitektur mit strohgedeckten Dachlandschaften, die damals allerorten immer mehr verfielen - so erwarb er 1972 dieses erste Grundstück, dem später weitere Grundankäufe folgten. Kulturgeschichtlich wertvolle Holzblockbauten sollten hierher übertragen und damit vor dem endgültigen Verfall gerettet werden.

Anfang 1973 begannen die Abbau- und Wiedererrichtungsarbeiten des Wohnhauses aus Tschanigraben und eines Kellerstöckls - seitdem wurden Wochenende für Wochenende, Urlaub für Urlaub, tausende Arbeitsstunden in den Dienst der "Sache" gestellt. Dank freiwilliger Helfer und einigen "Strohdachspezialisten" war es schon 1976 so weit, dass die damals aus sechs Gebäuden bestehende kleine Gruppe als "Ensemble Gerersdorf" der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte. Das "Ensemble Gerersdorf" wuchs im Laufe der Jahre zu einem "Dorf im Dorf" und wurde zum größten Freilichtmuseum des Südburgenlandes.

Holz, Lehm und Stroh sind die bodenständigen Materialien der meisten Bauten. Die händisch zugehauenen Baumstämme sind mit Lehm - vermengt mit Strohhäcksel - verputzt und ab Ende des 19. Jahrhunderts auch gekalkt. Die Roggen-Strohdächer haben eine Lebensdauer bis zu zwei Jahrzehnten und wirken wie der Verputz temperaturausgleichend. Gebäude und Gerätschaften stammen alle aus dem pannonischen Raum - vorwiegend aus dem südlichen Burgenland, das bis 1921 zu Ungarn gehörte und aus dem angrenzenden heutigen West-Ungarn.

Zu den ältesten Gebäuden des Ensembles Gerersdorf zählt das Wohnhaus aus Tschanigraben, Bezirk Güssing: Die aus grob zugehackten Eichenstämmen gezimmerten Wände im Bereich Vorderstube/Rauchküche stammen aus dem frühen 17. Jahrhundert.

2018 wurde es zum "Schönsten Platz des Burgenlandes" gewählt (ORF-Wahl "9 Plätze - 9 Schätze")

Öffnungszeiten 2021:

Das Freilichtmuseum ist vom 1. April bis 11. November 2021 täglich geöffnet.

  • 1. April bis 30. Juni 10.00 - 18.00 Uhr
  • 1. Juli bis 31. August 09.00 - 18.00 Uhr
  • 1. September bis 16. Oktober 10.00 - 18.00 Uhr
  • 17. Oktober bis 11. November 10.00 - 16.00 Uhr
  • Spätester Museumseintritt 1 Stunde vor Schließung
Preise 
Erwachsene€ 6,00
SchülerInnen/ Behinderte€ 3,50
Senioren€ 5,00
Familienkarte (2 Erwachsene + 1 oder mehr Kinder)€ 13,00
Gruppen ab 20 Personen€ 4,50*
Gruppen ab 20 Personen mit Führung€ 5,50**
Führung mit Kleingruppe pro Person€ 2,00 (mind. € 20,00)
Schulklassen mit Kurzführung pro SchülerIn€ 2,00
  • *pro 20 Personen ist 1 Person gratis, ebenso der Reiseleiter & Chauffeuer
  • **Fremdsprachige Führungen in Ungarisch, Englisch, Französisch und Spanisch - Aufpreis € 15,- (Gruppe)
  • Wir akzeptieren die NÖ-Card, Steiermark-Card und Burgenland-Card!

Was das Freilichtmuseum noch bietet:

Museumsschank: kalte und warme Buffets, bodenständige Imbisse, Strudelauswahl - Weinverkostungen - Schauhandwerken mit der Möglichkeit es selbst zu probieren. Zahlreiche Gruppenangebote (ab 20 Personen), Angebote für SchülerInnen, Handwerks- und Kreativkurse. Der Saal im "Wunderlhaus" (Indoor-Bühne) kann für Veranstaltungen gemietet werden (Feiern und Hochzeiten bis 70 Plätze, Konzerte, Seminare etc. bis 100 Plätze)

Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf | Verein "Freunde des Freilichtmuseums Ensemble Gerersdorf" | Museumsstraße 20 | A-7542 Gerersdorf bei Güssing | Tel.: +43 (0) 3328 32255, Museum | Tel.: +43 (0) 3328 32272, Gemeindeamt | Jetzt Anfragen | www.freilichtmuseum-gerersdorf.at

Römermuseum "Römische Begegnungen" St. Martin an der Raab

Römermuseum "Römische Begegnungen" St. Martin an der Raab im Südburgenland / Burgenland

Die urkundlich erstmalig 1387 erwähnte Marktgemeinde St. Martin/Raab mit der weithin sichtbaren spätbarocken Pfarrkirche beherbergt wichtige römerzeitliche Fundstätten. Mit Unterstützung der Marktgemeinde, des Bgld. Landesmuseums und des Naturparks Raab werden daher alljährlich  Ausgrabungen unternommen, um ein Stück der römischen Vergangenheit des Ortes zu dokumentieren.

Am bemerkenswertesten waren die Funde einer "Villa rustica", eines römischen Gutshofes! Durch Luftbilder und geophysikalische Messungen wurden die Reste dieser Anlage geortet, die aus einem Wohngebäude und mehreren Wirtschaftsgebäuden bestand. 1997 wurden die ersten Ausgrabungen durchgeführt. Weiters konnten auf einer Ost-West gerichteten Terrasse Reste einer Gräberstraße mit römischen Hügelgräbern und Grabbauten teilweise freigelegt werden. 1997/98 wurden zwei Grabbezirke mit den Fundamenten zweier Grabbauten ausgegraben. Ein Grabbau konnte zeichnerisch rekonstruiert werden und ist anhand der vorgefundenen originalen Architekturfragmente in der Ausstellung dargestellt.

⇒ Die Untersuchung und teilweise Wiederherstellung der Gräberstraße in Verbindung mit den Siedlungsfunden bietet der Archäologie ein einzigartiges Forschungsprojekt! Die wichtigsten Funde der Ausgrabungen werden den Besuchern im Römermuseum am Hauptplatz in St.Martin anschaulich gemacht.

Die Ausstellung ist so gestaltet, dass interessante Neufunde laufend eingebaut werden können, daher präsentiert sich das Römermuseum als "lebendiges Museum" das immer wieder Neues bieten kann. Die Grenzsituation von St.Martin/Raab - in der Römerzeit am westlichen Rand der Provinz Pannonien gelegen - wird in der Gegenwart durch den Dreiländerstein versinnbildlicht.

Römerfunde sind im südlichen Burgenland nicht selten, in den Waldungen fast jeder Ortschaft finden sich norisch-pannonische Hügelgräber. In der Umgebung von St.Martin/Raab und Minihof-Liebau können die Grabhügel im Wald zwischen Gritsch und Doiber, der schöne Einzelhügel an der Straße von St.Martin nach Oberdrosen und das beschilderte Hügelgräberfeld von Rax bei Jennersdorf besichtigt werden. Aus Unverständnis wurden früher sehr viele Hügel eingeebnet, dienten Bauzwecken oder wurden von Schatzgräbern meist erfolglos angegraben. Heute stehen Sie unter strengem Denkmalschutz.

Die Brandbestattung unter Grabhügeln war die vorherrschende Bestattungsform in den Provinzen Noricum und Pannonien während der Älteren Römischen Kaiserzeit (Mitte des 1. bis Anfang des 3. Jh.). Die Toten wurden mit Kleidung und Schmuck, Speise- und Trankbeigaben auf dem Scheiterhaufen verbrannt und dann beigesetzt. Die Einbauten waren sehr vielfältig - von einfachen Brandschüttungs- und Urnengräbern über Steinpackungen, Steinkammern und -kisten aus Steinplatten, bis hin zu aufwendig gebauten Grabkammern mit Freskenschmuck.

Durch Ausgrabungen wissen wir schon sehr viel über Bestattungsbräuche, Grabformen und die Tracht der Verstorbenen, wir kennen aber kaum die Häuser und Dörfer der damaligen Zeit. Ursache dafür ist vermutlich einerseits, dass die Häuser im waldreichen südlichen Burgenland wohl hauptsächlich aus Holz gebaut waren, andererseits liegt der römische Siedlungshorizont durch die Anschwemmungen von Lafnitz und Raab heute tief unter der Erdoberfläche. Auch deshalb sind die Funde in St. Martin/Raab so wertvoll: Mit den knapp unter der Ackeroberfläche liegenden Grundmauern eines römischen Gebäudes fand man hier nicht nur die Grabhügel, sondern auch die dazu gehörigen Siedlungsbauten!

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8.00 bis 16.00 Uhr oder gegen tel. Voranmeldung im Gemeindeamt.
Römermuseum St. Martin an der Raab | Hauptplatz 7, Gemeindeamt | A-8383 Marktgemeinde St. Martin/Raab | Tel.: +43 (0) 3329 45366 | Fax: +43 (0) 3329 46366 | Jetzt Anfragen | www.sankt-martin-raab.at

Museen in Kärnten

Metnitzer Brauchtumsmuseum

Metnitzer Brauchtumsmuseum - die Vielfalt der Bräuche im Jahreskreis - in Metnitz in Mittelkärnten / Kärnten

Entdecken Sie die Traditionen des Bauern- & Landlebens im Metnitztal!

"Bei uns daham" präsentiert das Metnitztaler Brauchtum im revitalisierten Gemeindehaus in 5 Ausstellungsräumen: Jahresbrauchtum, Brauchtum für Jagd, Taufe, Hochzeit, Tod. Die Darstellungen sind trachtenecht und handgefertigt, teils lebensgroß und dem bäuerlichen Alltag entnommen.

Die Vielfalt der Bräuche im Jahreskreis:

Alle Darstellungen sind trachtenecht und handgefertigt, teils lebensgroß und dem bäuerlichen Alltag entnommen. Es ist gelungen, die Exponate so zu positionieren und darzustellen, wie sie einst und teils heute noch im Laufe des Jahres verwendet und gelebt werden. Dies immer in Verbindung mit dem örtlichen Brauchtum, sowohl das kirchliche wie das Volksbrauchtum und das mit der Arbeit verbundene Brauchtum.

Früher waren in Metnitz viele verschiedene Handwerke und Gewerbe ansässig: Binder, Nagelschmied, Schwarzhafner, Pechöler, Trattenweber, Färber, Seifensieder, Strohschneider, Gassenweber, Kalvarienschuster etc. Viele dieser Berufe kennt man heute kaum noch dem Namen nach. Auch über diese örtliche Handwerksgeschichte können Sie bei uns mehr erfahren. Lebensgroße Figuren veranschaulichen z. B. die Jagd oder das Spinnen.

Es gab in Metnitz und Umgebung auch mit Wasser betriebene Sägen wir z. B. die "Seppmüllnersäge oder die Kaudersäge... Auch gab es ein reges Dorfleben mit vielen Gasthäusern wie dem "Alten Brauhaus" oder dem "Winkelwirt".

Die Frauen der Brauchtumsgruppe Metnitz haben es sich zur Aufgabe gemacht, wertvolles Kulturgut für die Zukunft zu sichern. Obfrau ÖR Inge Auer: "Es ist für mich ein innerer Auftrag, unser Kulturgut für unsere Jugend, für Metnitz und die Region zu erhalten." Unsere MitarbeiterInnen freuen sich über Ihren Besuch und führen Sie gerne durch das Museum!

Erleben Sie aktiv altes, längst vergessenes Handwerk in meisterhafter Präsentation der Damen der Brauchtumsgruppe - selbst ausprobieren ist noch einmal ein Erlebnis mehr! "Spinnen - Weben - Klöppeln - Gelebtes Handwerk - schauen und probieren" am 9. August und 13. September 2020 jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr.

Die Termine für 2020:

5. Juni, 10. Juli, 7. August und 11 September.

Metnitzer Brauchtumsmuseum Öffnungszeiten:

  • 1. Mai bis 30. September, Mittwoch bis Sonntag von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten ist eine Besichtigung gegen telefonische Voranmeldung möglich.
  • Von Oktober bis April von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr gegen telefonische Voranmeldung.

Buchtipp: "Zeitreise durch Metnitz", herausgegeben von der Brauchtumsgruppe Metnitz, verfasst von Inge und Franz Auer. Ein reich bebildertes, großformatiges Buch über das Brauchtum der Gemeinde Metnitz.

Metnitzer Brauchtumsmuseum | Brauchtumsgruppe Metnitz, Obfrau ÖR Inge Auer | Birkenweg 8 | A-9363 Metnitz | Tel.: +43 (0) 4267 287 | Mobil: +43 (0) 680 1277978 | Jetzt Anfragen, www.metnitz.gv.at/brauchtum

Metnitzer Totentanzmuseum

Metnitzer Totentanzmuseum - Freskenzyklus - Volksschauspiel in Metnitz, Ausflugsziel in Mittelkärnten / Kärnten

Metnitz "Zentrum des Totentanzes"

Metnitz hat mit dem Totentanz eine Sonderstellung in Österreich und weit darüber hinaus. Es ist kein anderer Ort in Europa bekannt, an dem der Totentanz so vielfältig in Erscheinung tritt wie in Metnitz. Ein monumentales mittelalterliches Totentanzfresko, ein mittelalterlicher Karner mit Freskenkopien, ein Totenschiff und moderne Totentanzdarstellungen findet man hier. Das beeindruckende, international bekannte Metnitzer Totentanzspiel, kann man alle 4 Jahre erleben.

Das Museum "Zentrum des Totentanzes" in Metnitz, einem idyllischen Markt nahe der Burgenstadt Friesach, birgt einen außergewöhnlichen Schatz: Hier befinden sich die einzigen in Österreich erhaltenen Fresken eines monumentalen Totentanzes aus dem 15. Jahrhundert sowie Aquarellkopien aus dem Jahr 1885. Seit Jahren ist man bemüht, diese Sonderstellung auszubauen und zu nutzen. Das erweiterte Totentanzmuseum präsentiert nun den historischen Totentanz in einem adäquaten Rahmen und bietet viel Platz für Totentanzdarstellungen aus der Gegenwart.

"Ein Totentanz" von Professor Peter Brandstätter:
Der Zyklus von 11 Bildern, Öl auf Leinwand, 1997 - 2001 zeigt Szenen und Gefahren auf, denen die Menschheit in der Gegenwart ausgesetzt ist, durch die ein bitteres Ende vorhersehbar ist und uns als Mahnmal dienen soll. Den Abschluss meines Totentanzes mache ich mit der Darstellung und tröstlichen Hoffnung, dass auch für uns Menschen, zu gegebener Zeit, eine Auferstehung vorgesehen ist. Mit der hellen, von oben her ausgestreckten "Hand Gottes" wird ein Mensch, stellvertretend für alle, aus dem Grab erweckt, mit neuem Leben erfüllt. Wie alles wirklich sein wird, - wir haben keine Vorstellung, aber wir haben die Hoffnung, und diese Hoffnung gibt uns - nach meiner Sicht - Kraft und positive Freude für das Leben auf der Welt.

Ruth Hanko "Der Metnitzer Totentanz lebt":
19 farbig glasierte Keramikreliefs mit Szenen, die sich - von zwei Tafeln abgesehen - am Personal der spätmittelalterlichen Wandmalerei auf der Außenmauer des Karners in Metnitz bzw. dem Heidelberger Blockbuch, aus dem die Texte stammen orientieren. Zuerst holt der Knochenmann den Papst, danach den Kaiser und seine Gattin. Kardinal, Erzbischof, Ritter, Abt, Jurisprudenz, Arzt, Edelfrau, Wucherer, Nonne, Krüppel, Jungfrau, Jüngling und Kind schließen sich an. Den Abschluss bildet eine Prozession, in die sich Todgeweihte "aller Stände" einreihen.

"Tödin":
Das Erscheinungsbild der Santa Muerte ist kurios. Figürlich ist die seltsame "Heilige" als Skelett in Frauenkleidern dargestellt, mitunter ist der Schädel mit einer Langhaarperücke geschmückt, um die Weiblichkeit ganz besonders zu betonen.

"Das Totenschiff":
Das Totenschiff von Bildhauer Hanspeter Profunser, aufgestellt am Pfarrplatz in Metnitz, diente als Bühnenbild für eine Totentanzaufführung. Die scherenschnittartigen Figuren und die Texte stammen aus dem Lippl-Totentanz. Die bräunliche Farbe zeigt die Vergänglichkeit des Lebens.

Das Metnitzer Totentanzspiel:

Das "Metnitzer Totentanzspiel" entstand aus den liturgischen Spielen, wie sie im auslaufenden Mittelalter üblich waren. In der geografisch abgeschlossenen Gegend des Marktes Metnitz hat sich diese literarische Kostbarkeit bis heute erhalten.

"Es muss nur sein, ich geb mich drein, der Tod will mit mir ringen. Mein Lebenslauf hört bei mir auf, ich kanns nicht weiter bringen." So beginnt das Schlusslied des Metnitzer Totentanzes. Das Spiel beruht auf Liedern aus dem 16./17. Jh. und thematisiert die Gleichheit aller Menschen vor dem Tod, der weder Standes- noch Altersunterschiede kennt. Nur zu oft unerwartet und unerbittlich tritt er vor den einzelnen und holt ihn gleichsam "zum Tanz." In Metnitz wird das Spiel bereichert um Kärntner Totenlieder, als "Metnitzer Totentanz" periodisch aufgeführt. Der Inhalt ist einfach und geradlinig: der Engel gibt das Thema an: "Auf, auf, o Mensch, mach dich bereit,... es gilt ein Kranz, der Tod rufet allen nach sein Gefallen zu seinem Tanz." Nachdem der Tod einen nach dem anderen zu seinem Tanz geholt hat, klingt das Spiel mit der Erkenntnis aus: "Tretet all zu meinem Reigen dar, die ihr das Leben schon habt gegeben in Gottes Händ zum seligen End!"

  • Öffnungszeiten Totentanzmuseum Metnitz: 1. Mai bis 15. Oktober von 10.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 17.00 Uhr oder auf Anfrage. Montag Ruhetag!
  • Metnitzer Totentanzspiel Aufführungstermine 2022: Freitag, 29. Juli, Samstag, 30. Juli, Freitag, 05. August und Samstag, 06. August. Programm: 21.30 Uhr, Totentanzspiel beim Karner. Bei Schlechtwetter findet die Aufführung in der Pfarrkirche statt. Kartenvorverkauf und Information:

Totentanzmuseum Metnitz | Vinzenz Ebner | Marktplatz 7 | A-9363 Metnitz | Mobil: +43 (0) 664 8751797 | Jetzt Anfragen | www.totentanz.eu

Heinrich Harrer Museum Hüttenberg

Heinrich Harrer Museum in Hüttenberg - Mittelkärnten, Ausflugsziel in Kärnten

Das Heinrich Harrer Museum mit all seinen Ausstellungsstücken und Bildern ermöglicht eine Begegnung mit fremden Kulturen und Völkern und gibt einen Einblick in das Lebenswerk Harrers.

In einem im Jahr 2020 zum Teil neu gestalteten Museum finden Sie auf einer Ausstellungsfläche von 1000 m² viele interessante Exponate welche Heinrich Harrer von seinen Expeditionen mitbrachte.

Heinrich Harrer, der Forschungsreisende, Sportler, Bergsteiger und Geograph wurde am 6. Juli 1912 in Knappenberg geboren. Zu seinen großen Leistungen gehören unter anderem viele Erstbesteigungen und zahlreiche Expeditionen. Dazu zählen ferne Gebiete wie Afrika, Borneo, Surinam, die Andamanen Inseln und der Rio Xingu.

Sein wohl berühmtestes Abenteuer erlebte Heinrich Harrer in Tibet, welches er auch im Buch "Sieben Jahre in Tibet" festgehalten hat. In dieser Zeit wurde er ein guter und langjähriger Freund und Berater des Dalai Lama und Tibet wurde zu seiner zweiten Heimat.

• Hüttenberg - Heimatort der Bergsteigerlegende Heinrich Harrer - ein europäisches Zentrum tibetischer Kultur!

Zur Tibetabteilung im Museum gehört unter anderem ein buddhistischer Gebetsraum, der im Jahre 1992 von seiner Heiligkeit, dem XIV. Dalai Lama persönlich geweiht wurde. An der Felswand gegenüber dem Museum befindet sich der Lingkor, ein tibetischer Pilgerpfad. Entlang dieses Rundweges findet man Symbole und Objekte des tibetischen Buddhismus. Auch dieser wurde im Jahre 2002 von seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama geweiht.

Heinrich Harrer Museum Öffnungszeiten: 1. Mai bis 31. Oktober täglich 10.00 - 17.00 Uhr. Führungen ab 10 Pers. und mit Voranmeldung sind auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich. Durchschnittliche Verweildauer ca. 2 Std. Dauer der Führung ca. 1 Std. Kärnten Card im Museum erhältlich. Im Museum befinden sich auch ein Tibet-Shop und eine Teestube.

Heinrich Harrer Museum | Touristische Anlagen Hüttenberg | Bahnhofstraße 12 | A-9375 Hüttenberg | Tel.: +43 (0)4263 8108-20 | Jetzt Anfragen | www.huettenberg.at

Museen in der Steiermark

Bergbaumuseum Karl-Schacht

Bergbaumuseum Karl Schacht - Ausflugsziel in Rosental an der Kainach in der Süd & Weststeiermark

Das Bergbaumuseum Karlschacht in Rosental an der Kainach zeigt die wechselvolle Geschichte des weststeirischen Kohlebergbaues.

Dargestellt wird die Entwicklung der Abbautechniken: Von reiner Handarbeit im frühen 19. Jh. über den Einsatz von mit Dampfkraft betriebenen Fördermaschinen, Pumpen und Eisenbahnen ab der Mitte des 19. Jh. bis hin zu modernen Untertageabbautechniken mit Großmaschinen wie Eimerketten- und Schaufelradbagger in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Neben den verschiedenen Abbautechniken sind auch soziale und volkskundliche Aspekte des Bergbaus Schwerpunkte des Bergbau-Museums "Karl-Schacht".

Präsentiert wird die Thematik einerseits mit einer ausführlichen großformatigen Fotodokumentation sowie mit historischem Filmmaterial und andererseits mit Originalmaschinen wie z. B. der Vortriebsmaschine F6A oder der BARTZ-Grubenlok. Die Schau wird durch Grubenausbauten in Holz und Eisen, Werkzeuge ect. ergänzt.

Ein besonderes Highlight ist der 86 Tonnen schwere betriebsbereite Hochlöffelbagger der Type MENCK C 251 der am Freigelände des Museums zu sehen ist und von dem es europaweit nur noch ein Exemplar gibt.

Das Bergbaumuseum wurde von der Gemeinde Rosental im Jahre 2010 im Bereich des ehemaligen Schachthauses der Kohlengrube "Karl-Schacht III" auf einer Fläche von rund 300 m² sowie am angrenzenden Freigelände eingerichtet.

Mit 3 Schachtanlagen und dem großen Tagbau gehörte der zwischen Rosental an der Kainach und Köflach gelegene "Karl-Schacht" jahrzehntelang zu den größten Kohlengruben der Steiermark. Aus dieser Lagerstätte wurden in einer insgesamt etwa 150 Jahre dauernden Bergbautätigkeit mehr als 62 Millionen Tonnen hochwertiger Braunkohle gewonnen! Der Tagbau "Karl-Schacht 1" wurde 1969 durch einen großen Erdrutsch vernichtet und aus der Grube "Karl-Schacht III" wurde am 6. Juli 1990 der "letzte Hunt" mit Kohle hochgezogen.

Eintrittspreise:

  • Erwachsene alleine € 6,- und in Gruppen € 5,- pro Person
  • Schüler/Studenten alleine € 3,- und in Gruppen (ab 10 Personen) € 2,50 pro Person
  • Senioren alleine € 5,- und in Gruppen (ab 10 Personen) € 4,50 pro Person
  • Familienkarte (2 Erwachsene + Kinder bis 14 Jahre) € 12,-

Bei Voranmeldungen von Gruppen ist eine Führung ohne Aufpreis inkludiert!

Das Bergbaumuseum Karl-Schacht kann nach telefonischer Voranmeldung in der Zeit vom 1. Mai bis 31. Oktober täglich besichtigt werden. Besucher werden von fachkundigen Personen durchs Museum geführt. In den Monaten Mai bis Oktober ist das Museum jeden 1. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr fix geöffnet. Die Termine sind: 01. Mai, 05. Juni, 07. August, 04. September, 02. Oktober!

Bergbaumuseum Karlschacht | Gemeinde Rosental an der Kainach | Hauptstraße 85 | A-8582 Rosental | Tel.: +43 (0) 3142 22242 | Mobil: +43 (0) 664 3926776 | Jetzt Anfragen | www.bergbau-museum.com

Eisenbahnmuseum Knittelfeld

Das Eisenbahnmuseum Knittelfeld feiert im Mai 2019 sein 20-jähriges Jubiläum

Bestaunen Sie besondere Exponate aus der Eisenbahngeschichte in der Steiermark, im Eisenbahnmuseum Knittelfeld.

Dieses einzigartige Museum berichtet über die Geschichte der Eisenbahn, aber auch das gesellschaftliche Leben des Eisenbahners. Mit einem funktionellen Stellwerk wird die Fahrstraße eines Zuges eingestellt und anschließend am Fahrsimulator befahren. Zu sehen sind Sammlungen von Taschenuhren, Eisenbahnballspenden und eine im "Guinness-Buch" eingetragene Eisenbahnkappensammlung. Mehr als 1200 m² Ausstellungsfläche bieten für jedermann Wissenswertes.

Eröffnet wurde das Eisenbahnmuseum im Mai 1999 nach dreijähriger Vorbereitungsarbeit mit 2 bescheidenen Museumsräumen. Inzwischen gibt es insgesamt 16 "Themen-Räume" mit unzähligen Informationen und Ausstellungsstücken, von den Anfängen in der österreichisch-ungarischen Monarchie über alle Bereiche des Eisenbahnbetriebes bis hin zu Fahrzeugdesignstudien der Gegenwart. Alle Räume des Museums verfügen über Schwerpunkte und sind übersichtlich sowie informativ präsentiert.

Sonderausstellung 2021:

"Die NEUN Nebenbahnen der Kronprinz Rudolfbahn" vom 01. April bis 31. Oktober 2021. Das Buch "Ein Verkehrsweg erschließt die Alpen" - Band 2, Band 4 und 5 sind als Restexemplare im Museum zum Sonderpreis von € 19,90 erhältlich.

Öffnungszeiten Museum:

Von 1. April - 31. Oktober, Dienstag bis Sonntag von 9.00 - 17.00 Uhr. Auch die Sonderausstellung ist von 1. April bis 31. Oktober im Rahmen der Museums-Öffnungszeiten zu besuchen.

Eintrittspreise:

  • Erwachsene € 7,-
  • Kinder (6 - 15 J.) € 3,50
  • Gruppen ab 10 Personen (nach Voranmeldung ganzjährig) € 5,-
  • Schulgruppen € 3,-
  • Senioren € 5,-

Das Eisenbahnmuseum Knittelfeld ist Partner der Steiermarkkarte und Murtalkarte!

Falls Sie Fragen haben oder nähere Informationen möchten, dann kontaktieren Sie uns jederzeit gerne per Mail oder telefonisch. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Eisenbahnmuseum Knittelfeld | Dietmar Rauter | Ainbachallee 14a | A-8720 Knittelfeld | Tel.: +43 (0) 676 5440795 | Jetzt Anfragen | www.eisenbahnmuseum-knittelfeld.at

Österreichisches Freilichtmuseum Stübing

Österreichisches Freilichtmuseum Stübing - Ausflugsziel in Graz & Graz Umgebung in der Steiermark

Willkommen im Tal der Geschichte(n)
Ein Tal voll Natur. Ein Tal voll Leben.

Das Österreichische Freilichtmuseum Stübing gehört zu den 10 größten und eindrucksvollsten zentralen Freilichtmuseen Europas. Es liegt 15 km nördlich von Graz in einem knapp 2 km langen idyllischen Seitental der Mur. Inmitten von Wäldern, Wiesen und Feldern wurden rund 100 Objekte aus ganz Österreich behutsam angesiedelt. Das älteste Bauernhaus stammt aus dem Mittelalter und ist rund 600 Jahre alt.

Die Häuser sind liebevoll und detailgetreu eingerichtet - man hat den Eindruck, die Bauersleute könnten jeden Augenblick zurückkehren. Zu den mit Blumen geschmückten Höfen gehören farbenprächtige Gärten, auf den Wiesen und Weiden grasen Ziegen und Schafe. Auf den Feldern wird Getreide angebaut und in traditioneller Weise mit Sense und Sichel geerntet.

Stübing lädt zu einer Reise in entschwundene Zeiten ein:

In eine alte Greißlerei, in der man noch Krachmandln erstehen kann. In eine kleine Schule aus der Zeit um 1800, in der der Lehrer am Boden schlief. In ein Rüsthaus mit historischen Spritzenwagen. In eine alte Schmiede, die immer wieder einmal in Betrieb genommen wird. In den  Kräuterlehrgarten, in dem so manches Kräutl zu entdecken ist, das schon fast vergessen war.

Ein Tal für Groß und Klein:

Manche kommen nach Stübing, um einfach die Natur und Ruhe zu genießen. Andere durchstreifen das Tal der Bauernhöfe, folgen dem Murmeln des Baches oder dem Duft des frischen Brotes, das an Wochentagen im alten Backofen gebacken wird, und beobachten die alltägliche Arbeit: wie man Strohdächer deckt, Schindel kliebt oder Zäune bindet.

Regelmäßig kommen verschiedenste Handwerker zu Besuch, die sich gerne über die Schulter schauen lassen oder ihre traditionelle Kunst in Kursen weitergeben. Wer die Geschichten der einzelnen Bauernhöfe über einen Spaziergang hinaus erkunden möchte, ist bei einer fachkundigen Führung bestens aufgehoben. Hier erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Haus- und Hofformen, über Rauchstuben und Rauchküchen, über die Menschen und ihr Leben in den einzelnen Höfen. Für die kleinen Besucher besonders spannend sind die großen und kleinen Tiere im Museumstal und die Kindererlebnisbereiche. Für Kinder gehören die verschiedenen Workshops sowie der Kindererlebnistag zu den absoluten Höhepunkten.

Besucherinformation:

  • Öffnungszeiten 2021: 26.03. - 31.10., täglich von 9.00 - 17.00 Uhr (Einlass bis 16.00 Uhr)
  • Sonderausstellung 2021: "Allerley Hausmittel - Von Kräutern, Salben und vergessenen Heiltraditionen"
  • Im Museum befindet sich das Gasthaus "Zum Göller" und im Eingangsbereich das Kaffeehaus "Kuchenstube".
  • Für Gruppen-Angebote sowie für alle Veranstaltungen, Führungen und Aktivitäten außerhalb der Öffnungszeiten ist eine Anmeldung erforderlich.
  • Für Einzelpersonen gibt es einmal im Monat eine Führung durch das Tal der Geschicht(n). Im Jahr 2021 wird diese Führung an folgenden Tagen angeboten: 09. Mai, 13. Juni, 11. Juli, 08. August, 12. September, 10. Oktober - jeweils um 11.00 Uhr!
  • Laufräder sind im Museumsgelände erlaubt! Fahrräder, Skateboards etc. sind verboten.
  • Hunde an der Leine sind willkommen!

Österreichisches Freilichtmuseum Stübing | A-8114 Stübing | Tel.: +43 (0) 3124 53700 | Fax: +43 (0) 3124 53700-18 | Jetzt Anfragen | www.freilichtmuseum.at

Museen in Oberösterreich

Handarbeitsmuseum Traunkirchen

Handarbeitsmuseum Traunkirchen - Ausflugsziel in der Urlaubsregion Traunsee in Oberösterreich

Mit Handarbeit Ruhe finden, Freude erleben, Kraft schöpfen, Atmosphäre schaffen!

In den historischen Räumen des einstigen Nonnenklosters in Traunkirchen wird das Handarbeitsmuseum seit über 20 Jahren ehrenamtlich von den Goldhauben-, Kopftuch und Hutgruppen des Bezirkes Gmunden gestaltet und betreut.

Handarbeit ist nichts Verstaubtes aus Großmutters Zeiten, sondern hat auch in der schnelllebigen Zeit des 21. Jahrhunderts immer noch einen hohen Stellenwert.

Der Facettenreichtum der liebevollen Ausstellung reicht von typisch regionalen Handarbeiten bis hin zu den Festtrachten der Gegend. Die Goldhaube in ihrer Entwicklung, diverse traditionelle Kopfbedeckungen sowie Klosterarbeiten dürfen natürlich nicht fehlen.

Für den/die BesucherIn sind über 35 verschiedene Handarbeitstechniken zu bewundern und sollen eine Bereicherung für Auge und Seele sein.

Der stimmige Weg, dieses Kleinod zu besuchen, ist wohl ein Spaziergang entlang des neuen Kulturweges VIA HISTORICA, welcher am Ortsplatz beginnt und direkt im Klosterinnenhof und beim Museumseingang endet. Die Abtei "Trunseo" wurde bereits 632 n. Chr. errichtet. 1622 übernahmen die Jesuiten das Klostern. Das Hauptwerk der Barockkirche ist die berühmte Fischerkanzel, die das Wunder des reichen Fischfangs des Apostel Petrus darstellt.

Öffnungszeiten 2021:

Mai und Juni: Fr., Sa., So. von 14.00 - 18.00 Uhr
Juli und August: Do., Fr., Sa., So. von 14.00 - 18.00 Uhr
Sept. u. Oktober: Fr., Sa., So. von 14.00 - 18.00 Uhr
*Gruppen jederzeit gegen Voranmeldung

*TOURISMUSVERBAND TRAUNSEE-ALMTAL Tel. +43 7612 74451, info[at]traunsee-almtal.at
GOLDHAUBENGRUPPE BEZIRK GMUNDEN Tel. +43 664 540 13 64, office[at]goldhauben.info

Eintrittspreis:

Kombikarte für die Ausstellungen: "Handarbeitsmuseum", "Arche Kult und "1000 Jahre Kloster Traunkirchen"
Erwachsene € 5,00 | Kinder frei

Die Goldhaubengemeinschaft - wir über uns
Das Mitwirken am kulturellen Leben durch Teilnahme an kirchlichen und weltlichen Festen und Feiern sowie die Erhaltung der Tradionen - aber offen sein für Neues sehen wir als unsere Aufgabe. Die Trachtenerneuerung, das Ausrichten div. Ausstellungen sowie soziales Engagement liegen uns ebenfalls sehr am Herzen. Wir wollen gemeinsame Ziele erarbeiten, sie miteinander planen und in der großen Frauengemeinschaft realisieren.
Um die alte Handarbeitstechniken zu erhalten werden auch Kurse angeboten.

Auf Ihren Besuch freuen sich die Goldhauben-, Kopftuch- und Hutgruppen des Bezirkes Gmunden.

Handarbeitsmuseum Traunkirchen | Christine Ellmauer | Klosterplatz 2 | A-4801 Traunkirchen | Mobil: +43 (0) 664 5401364 | Jetzt Anfragen | www.goldhauben.info/handarbeitsmuseum

Museum der Stadt Bad Ischl

Museum der Stadt Bad Ischl - Ausflusgziel in Bad Ischl in Oberösterreich

Das Museum der Stadt Bad Ischl - untergebracht im historischen Seeauerhaus direkt am Ufer der Traun, an der Esplanade gelegen - präsentiert interessante Ausstellungen und Veranstaltungen aus den verschiedensten Themenbereichen.

Das Museum der Stadt ist ein einmaliges, ganzjähriges kulturelles Angebot in Bad Ischl. Es zeigt auf eindrucksvolle, unterhaltsame und dennoch wissenschaftliche Weise die Geschichte des Salzkammergutes und Bad Ischls im Besonderen, aber auch Ereignisse und Geschichte(n) von internationaler Bedeutung. Schwerpunkte sind die Stadt Bad Ischl als Sommerresidenz der Habsburger sowie zahlreicher Künstler von Johannes Brahms bis Robert Stolz.

In der "Sarsteiner Sammlung" sind Ost-Asien Exponate des Bad Ischler Hoteliers Hans Sarsteiner (1839-1918) zu sehen. Ein einmaliges Exponat des Museums ist die Ischler Heimatkrippe "Kalß Krippe". Auch die Sonderausstellungen - sei es die Krippenausstellung zur Weihnachtszeit, seien es Ausstellungen, die lokalen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bieten, seien es Ausstellungen, die die Inhalte der Sammlungen vertiefen - und viele Aktivitäten tragen zum unverwechselbaren Programm des Museums bei.

Das Seeauerhaus - Erbhaus der Salzfertigerfamilie Seeauer:

Das Seeauerhaus liegt an der ehemaligen Schiffslände der Salzplätten und wurde nach 1834 von Erzherzog Franz-Carl und seiner Gemahlin Erzherzogin Sophie bewohnt. Im August 1853 fand hier die Verlobung von Kaiser Franz Joseph und Elisabeth "Sisi" von Bayern statt. 1982 erwarb die Stadtgemeinde Bad Ischl das Seeauerhaus und verwirklichte den lang gehegten Plan der Errichtung eines Schauhauses für die Geschichte und die Kultur der Stadt Bad Ischl und des "Ischllandes".

Franz Lehár in Bad Ischl:

Franz Lehár und Bad Ischl gehören untrennbar zusammen. Viele Sommer verbrachte der Meister der Silbernen Operette in "seiner Stadt". Verschiedene Wohnsitze dienten ihm als Domizil, bis er 1912 die Villa an der Traun erwerben konnte. Unzählige seiner Werke sind hier entstanden, denn "in Ischl habe ich immer die besten Ideen", wie er stets betonte. Die Ausstellung in seiner Villa an der Traun zeigt die Vielfalt in Franz Lehárs Schaffen, widmet sich aber auch seinen Librettisten.

Das Museum der Stadt Bad Ischl und die Lehár-Villa besitzen den Nachlass aus Franz Lehárs Glocken-Verlag, einen Teilnachlass von Oscar Straus und den Nachlass des Librettisten Ludwig Herzer. Die interessante und einmal andere Herangehensweise an das Werk des Meisters der Silbernen Operette lassen nicht nur Operettenfreunde schmunzeln und staunen.

  • Öffnungszeiten Stadtmuseum: Donnerstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch von 14.00 bis 19.00 Uhr. Montag und Dienstag geschlossen. Jänner, Februar, März: Freitag bis Sonntag geöffnet von 10.00 bis 17.00 Uhr. November geschlossen.
  • Öffnungszeiten Lehàr-Villa: 1. Mai bis 30. September: Mittwoch bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr. Montag und Dienstag geschlossen. Juli und August nur Dienstag geschlossen.

Verein der Freunde des Museums der Stadt Bad Ischl und der Lehar-Villa | Esplanade 10 | A-4820 Bad Ischl | Tel.: +43 (0) 6132 25476 | Fax: +43 (0) 6132 30172 | Jetzt Anfragen | www.stadtmuseum.at

Lehár-Villa

Museum Lehár-Villa - Ausflusgziel in Bad Ischl in Oberösterreich

"In Ischl habe ich immer die besten Ideen..."

Tauchen Sie ein in die Welt von Franz Lehár und besuchen Sie seine Villa am Ufer der Traun! Von 1912 bis zu seinem Tod 1948 verbrachte er hier fast alle Sommer. In den Räumen der Villa hat er viele seiner Meisterwerke geschaffen: Die lustige Witwe, Der Graf von Luxemburg, Paganini, Der Zarewitsch, Das Land des Lächelns und Giuditta. Zur Zeit sind auch die Originalpartitur von "Eva", sowie die Bilder der Uraufführung ausgestellt.

Die Räumlichkeiten der Lehárvilla wurden soweit als möglich so belassen, wie Franz Lehár diese damals eingerichtet und bewohnt hat. Er sammelte eine Vielzahl von wertvollen Gemälden und Möbel, sodass das Haus - neben seinen persönlichen Erinnerungsstücken - eine einzigartige, sehenswerte Kunstsammlung beherbergt.

Die Ausstellung zeigt die Vielfalt in Franz Lehárs Schaffen, widmet sich aber auch seinen Librettisten. Das Museum der Stadt Bad Ischl und die Lehár-Villa besitzen den Nachlass aus Franz Lehárs Glocken-Verlag, einen Teilnachlass von Oscar Straus und den Nachlass des Librettisten Ludwig Herzer. Die interessante und einmal andere Herangehensweise an das Werk des Meisters der Silbernen Operette lassen nicht nur Operettenfreunde schmunzeln und staunen.

Franz Lehár (1870-1948) war ein österreichischer Komponist ungarischer Herkunft. Lehár studierte - unter anderem von Antonín Dvorák zur Komposition ermuntert - am Prager Konservatorium. Seine musikalische Laufbahn begann er als Militär-Kapellmeister, bevor er sich in seiner Wahlheimat Wien ganz der Operette verschrieb. Lehár gilt zusammen mit Emmerich Kálmán als Begründer der sogenannten "silbernen" Wiener Operettenära in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen.

Öffnungszeiten Lehár-Villa: 1. Mai bis 30. September: Mittwoch bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr. Montag und Dienstag geschlossen. Juli und August nur Dienstag geschlossen.

Verein der Freunde des Museums der Stadt Bad Ischl und der Lehár-Villa | Esplanade 10 | A-4820 Bad Ischl | Tel.: +43 (0) 6132 25476 | Fax: +43 (0) 6132 30172 | Jetzt Anfragen | www.stadtmuseum.at | de-de.facebook.com/badischl/

Museen in Salzburg

Untersbergmuseum Grödig-Fürstenbrunn

Untersbergmuseum Grödig-Fürstenbrunn in der Urlaubsregion Salzburg Umgebung im Land Salzburg

Im Untersbergmuseum in Fürstenbrunn befindet sich eine interessante Sammlung liebevoll zusammengetragener Schaustücke, die einen Einblick in die bewegte Geschichte des berühmten Untersberger Marmors in seinen ökonomischen, sozialen und kunsthistorischen Aspekten bietet.

Ein integraler Bestandteil des Museums ist der Betrieb einer Kugelmühle, bei der Kugeln in verschiedenen Größen gemahlen werden. Weitere Schwerpunkte der Sammlung sind das Brauchtum und die Sagenwelt rund um den Untersberg, "dem Sagenberg" im deutschsprachigen Raum. Zu sehen ist auch ein Modell (Maßstab 1:3333) vom gesamten Untersbergmassiv, das von der Fachhochschule Kuchl (FHS) aus Holz aufgebaut wurde!

Altbekannt ist die Verarbeitung der Kalksteine in den Kugelmühlen, die es früher nahezu rund um den Untersberg gab. Es wurden die Abfälle der Steinbrüche aber auch Bachsteine zuerst rund geschlagen, dann in den Mühlen zu Kugeln geschliffen und abschließend poliert. Diese wurden als Ballast für Schiffe, Kanonenkugeln und als Ziergegenstände und Kinderspielzeug verwendet. Heute sind noch einige wenige Mühlen in Betrieb.

Rahmenprogramme: Film über Kugelmühlen, Vorführung einer Kugelmühle im Betrieb. Alljährliche Sonderausstellungen und die traditionellen Veranstaltungen des Osterbasars mit dem Palmbuschbinden und des Adventbasars beleben die Museumsszene.

Öffnungszeiten Untersbergmuseum:

  • 19. Juni bis 30. September: Freitag, Samstag, Sonn- & Feiertage 13.00 bis 18.00 Uhr
  • 01. Oktober bis 31. Oktober: Samstag, Sonn- & Feiertage 13.00 bis 17.00 Uhr
  • 02. November bis 30. Dezember: Sonn- & Feiertage 13.00 bis 17.00 Uhr
  • 01. Nov. sowie 24. und 25. & 31. Dez geschlossen!
  • Führungen ab 8 Personen nach terminlicher Vereinbarung.

Der Untersberg, sagenumwobener, mächtiger Gebirgsstock im Süden der Festspielstadt Salzburg, hat die Geschichte der Marktgemeinde Grödig entscheidend mitgestaltet. Mit seiner Lage bietet er ein großartiges Panorama vom Chiemsee über das Salzkammergut bis zu den Schneespitzen der Hohen Tauern. Als beliebtes Ausflugsziel hat er eine Vielfalt an Wanderwegen, eine ganzjährig betriebene Seilbahn mit einer 7,5 km langen Schiabfahrt, einen Radrundwanderweg, anspruchsvolle Klettertouren, bezaubernde Eishöhlen und gemütliche Hütten im Gipfelbereich.

Untersbergmuseum Grödig-Fürstenbrunn | Verein Grödiger Heimatmuseum, Obmann Dipl.-Ing. Heinz Schierhuber | Kugelmühlweg 4 | A-5082 Grödig | Mobil: +43 (0) 664 73301789 | Führungen: +43 (0) 660 6569325 | Jetzt Anfragen | www.untersbergmuseum.net

Radiomuseum Grödig

Radiomuseum Grödig in der Urlaubsregion Salzburg Umgebung im Land Salzburg

Das Radiomuseum Grödig dokumentiert anhand seiner rund 250 Exponate die Geschichte des Radios vom Funkensender bis zu den UKW-Geräten der 60er Jahre. Die unglaubliche Geschichte von der "Stimme aus dem Kasten" kann hautnah erhorcht und entdeckt werden. Alle Geräte sind spielbereit!

Es erwarten Sie Geräte aus den Anfängen der drahtlosen Telegraphie, Detektor- und Röhrenapparate. Detektorgeräte wurden meist selbst gebastelt. Sie konnten nur den nächsten stärkeren Mittelwellensender empfangen. Zu finden sind auch Raritäten, wie etwa ein in Salzburg gebautes Radio von 1928, ein Ingelen US 437 Geographic Baujahr 1937, ein Drahttongerät und eine Reihe von seltenen Apparaten aus der Anfangszeit des Rundfunks.

Freischwinger oder Telefoniehörer? Erst mit dem Freischwingerlautsprecher wurde Radiohören ein gemeinsames Erlebnis. Anfang der 30er Jahre kamen Geräte auf den Markt, die Empfangsapparat und Lautsprecher in einem Gerät vereinten. Das UKW-Zeitalter begann in den 50er Jahren. Radios wurden nun auch für den Stereoempfang ausgerüstet.

Mit seiner reichen Auswahl an Geräten zeigt das Museum in einzelnen Abschnitten die technische Entwicklung des Radios. Die voll funktionsfähigen Geräte der Sammlung werden Ihnen unter der fachkundigen Führung des Museumsleiters vorgestellt und auf Wunsch vorgeführt.

Das Museum betreibt auch eine Radiobörse mit einer großen Auswahl an Radiogeräten, Röhren und diversen Ersatzteilen. Darüberhinaus steht Interessierten ein Tonarchiv und ein umfangreicher Bestand an Zeitschriften rund um das Radio zur Verfügung. Zur Sammlung zählen Programmzeitschriften aus den Anfängen des Rundfunks (RAVAG, Radio Wien, Rundfunkwoche Wien...), Festschriften, Zeitschriften für Radioamateure (Radiotechnik, Radio für alle, das Elektron...), Fachbücher und Bauanleitungen. Ein Bereich des Museums ist für laufende Sonderausstellungen reserviert.

Preise 
Erwachsene€ 3,-
Erwachsene ermäßigt€ 2,50
Kinder€ 1,-

Öffnungszeiten: Jeden Mittwoch von 15.00 bis 19.00 Uhr. Auf Wunsch Sonderführungen nach telefonischer Vereinbarung, Führungen mit Bau eines Detektorempfängers, Gastvorführungen außerhalb des Museums (z. B. an Schulen), Verlegen einer Feldtelefonleitung und Versuche mit einem Morsegerät und Telefonen.

Radiomuseum Grödig | Hans Martin Walchhofer | Hauptstraße 3 | A-5082 Grödig | Tel.: +43 (0) 6246 72857 | Mobil: +43 (0) 676 6757107 | Jetzt Anfragen | www.radiomuseum-groedig.at

Pongauer Heimatmuseum Schloss Goldegg

Pongauer Heimatmuseum Schloss Goldegg - in Goldegg in der Urlaubsregion Nationalpark Hohe Tauern in Salzburg

Goldegg liegt im Herzen des Landes Salzburg auf einem Hochplateau oberhalb des Salzachtales, eingebettet in eine liebliche Hügellandschaft am Ufer des gleichnamigen Moorsees. Der Ort wird wegen seiner Lage auch "Perle im Pongau" genannt.

Die Herren von Goldekke errichteten im Jahr 1323 eine kleine Burg, die im 16. Jdt. zu ihrer jetzigen Größe ausgebaut wurde. Besonders sehenswert ist der Rittersaal des Schlosses, mit seiner aufwendigen Holzvertäfelung, die in Mitteleuropa einmalig ist. Auch die im Originalzustand erhaltenen Wohn- und Schlafgemächer, die Kemenaten sind sehr interessant.

Die kunstgeschichtlichen Kostbarkeiten sind das ganze Jahr über im Rahmen einer Führungen zu sehen. Die Exponate des Museums sind in themen- und stilorientierten Einheiten angeordnet. Man bekommt dadurch einen unmittelbaren Eindruck vom gesellschaftlichen und kulturellen Leben im früheren Pongau.

Sammlung Nora Watteck - Im Laufe von Jahrzehnten trug die passionierte Sammlerin und Schriftstellerin Prof. Nora von Watteck eine beachtenswerte Sammlung von Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen, Bekleidung und Werkzeug aus dem Leben unserer Vorfahren zusammen. Nora Watteck wird in ihrer Sammlung den speziellen Ausprägungen des kulturellen Lebens im Pongau und den typischen Erscheinungsformen des ländlichen Lebens gerecht. Das aus dieser Privatsammlung entstandene Pongauer Heimatmuseum übersiedelte 1973 ins Schloss Goldegg.

Öffnungszeiten:

  • 15. Juni bis 15. September: MO, DI, DO, FR und SA von 10.00 - 12.00 und von 15.00 - 17.00 Uhr, SO von 15.00 - 17.00 Uhr (Führungen tägl. um 14.00 Uhr). Mittwoch ist geschlossen!
  • 16. September bis 14. Juni: Führungen immer täglich um 14.00 Uhr (Sonderführungen unter +43 6415 20027 oder +43 6415 8131

Eintrittspreise:

  • Erwachsene mit Führung € 4,- (ohne Führung € 3,-)
  • Kinder mit und ohne Führung € 1,-
  • Gruppen mit Führung € 3,-

Pongauer Heimatmuseum Schloss Goldegg | Hofmark 1 | A-5622 Goldegg | Tel.: +43 (0) 6415 20027 | Tel.: +43 (0) 6415 8234 | Jetzt Anfragen | www.museum-goldegg.at

Museen in Tirol

Heimatmuseum Oberhofen im Inntal

Heimatmuseum Oberhofen im Inntal in der Region Innsbruck & seine Feriendörfer / Tirol

Das Heimatmuseum beherbergt Gerätschaften der bäuerlichen Welt, Werkzeuge des Handwerks vergangener Tage aber auch Alltagsgegenstände des 20. Jh., wie z. B. den ersten Fernseher von Oberhofen, der während der olympischen Spiele 1956 in Cortina im Theatersaal des Gasthauses Rimml aufgestellt wurde. Weiters sind Relikte aus dem alten Schulhaus und die Oberhofer Feuerwehrspritze aus dem 19. Jh. zu sehen.

Seit 2015 hat unser Heimatmuseum ein zweites interessantes Standbein. In einer modernen Schauvitrine werden raetische und römische Funde ausgestellt, welche einige Jahre zuvor auf unserem Gemeindegebiet gefunden wurden.

Diese Präsentation wurde durch die Uni Innsbruck (Prof. Tomedi) und das Bundesdenkmalamt (Mag. Pöll) wissenschaftlich begleitet und gestaltet. Aus Sicht der Archäologen sind besonders zwei raetische Kultstatuetten sowie römische Militärobjekte (Zeltheringe, eine Dolabra, ein Zirkel u.s.w.) erwähnenswert.

Im Museum finden regelmäßig Ausstellungen der Ortschronisten und Kunstausstellung statt. Zum Beispiel Ausstellungen über die heimatlichen Flurnamen, zum Kohlenmeiler-Projekt oder zur Geschichte der Neuburger Hütte.

Öffnungszeiten: Juni - Oktober, jeden Mittwoch 14.00 - 16.00 Uhr oder nach telefonischer Voranmeldung im Gemeindeamt. Das Heimatmuseum befindet sich im Dachgeschoss des neuen Gemeindehauses.

Oberhofen im Inntal mit seinem ursprünglichen Ortskern, blumengeschmückten Bauernhäusern und Kapellen, ist Ausgangspunkt für Wanderungen zu den Oberhofer Almen, wo man eine tolle Aussicht und Tiroler Schmankerln genießen kann.

Heimatmuseum Oberhofen im Inntal | Helmut Kirchmair | Franz-Mader-Straße 17 | A-6406 Oberhofen im Inntal | Tel.. +43 (0) 5262-62747, Gemeindeamt | Mobil: +43 (0) 664 4680919, Helmut Kirchmair | Jetzt Anfragen | www.oberhofen.tirol.gv.at

Museum Kitzbühel - Sammlung Alfons Walde

Museum Kitzbühel - Sammlung Alfons Walde, Stadtgemeinde Kitzbühel - Ausflugsziel in Tirol

Das Museum Kitzbühel eröffnet einen einmaligen Einblick in Geschichte & Kultur der Stadt und Region Kitzbühel!

Ausgewählte Exponate, Film- und Toninstallationen führen vom bronzezeitlichen Bergbau um 1000 v. Chr. über die Stadtgeschichtebis zum Wintersport mit Toni Sailer und dem legendären "Kitzbüheler Skiwunderteam" der 1950er Jahre. Der Schwerpunkt des Museums liegt auf Alfons Walde, dessen Werk auf 250 m² mit 60 Gemälden sowie über 100 Grafiken, Zeichnungen, Fotografien und Druckgrafiken präsentiert wird.

Alfons Waldes Sicht der Kitzbüheler Winterlandschaft und des Wintersports erfreuen sich seit jeher größter Beliebtheit. Gemälde wie "Almen im Schnee", "Auracher Kirchl", "Kristiana" oder "Der Aufstieg" haben entscheidenden Anteil am Bild Tirols als verschneites Bergland, das zu sportlicher Betätigung herausfordert.

Später entdeckt, inzwischen aber ebenso anerkannt, sind Waldes grandiose Akte und Stilleben und sein im Zeichen der Wiener Sezessionskunst, Gustav Klimts und insbesondere Egon Schieles stehendes Frühwerk.

Mehrmals jährlich stattfindende Sonderausstellungen widmen sich der Kunst und Themen mit Bezug zu Kitzbühel. Aktuell: "Tiroler Krippen im Museum Kitzbühel", ab 26.01. - 28.02.2021: Es gibt im Museum Kitzbühel wieder neben dem Bewährten, wie dem einzigartigen Querschnitt durch das Schaffen Alfons Waldes, der Stadtgeschichte sowie der Reise durch die Entwicklung des Wintertourismus, interessante Neuigkeiten zu sehen: Das Museum Kitzbühel widmet sich einer alten Tiroler Tradition - dem Krippenbau. Die in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landesmuseum sowie dem Volkskunstmuseum organisierte Schau präsentiert Arbeiten von Krippenkünstlern von der Barockzeit bis in die Gegenwart aus den verschiedensten Tiroler Landesteilen.

Öffnungszeiten:

  • Dienstag bis Sonntag von 14.00 - 18.00 Uhr.
  • Samstag 10.00 - 18.00 Uhr.
  • Für Gruppen ist eine Öffnung des Museums mit oder ohne Führung nach vorheriger Anmeldung auch außerhalb der angegebenen Öffnungszeiten möglich.
Eintrittspreise 
Erwachsene€ 7,50
Gruppen ab 10 Pers.€ 5,50
Kinder/Jugendliche bis 18 J.frei
Führung€ 80,-

Für Führungen bitten wir Sie, uns vorher telefonisch zu kontaktieren!

Das Museum Kitzbühel - Sammlung Alfons Walde ist in zwei der historisch wertvollsten Kitzbüheler Gebäude, dem ehemaligen Getreidekasten und dem Südwestturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung untergebracht, deren Baugeschichte dem Besucher vermittelt wird. Dem sommerlichen Besucher steht auch die Dachterrasse mit einem einmaligen Blick auf Kitzbühels Altstadt und Bergwelt offen.

Museum Kitzbühel - Sammlung Alfons Walde | Stadtgemeinde Kitzbühel | Hinterstadt 32 | A-6370 Kitzbühel | Tel.: +43 (0) 5356 67274 | Jetzt Anfragen | www.museum-kitzbuehel.at

Schmiedemuseum Fulpmes

Schmiedemuseum Fulpmes im Stubaital - Sehenswertes in Tirol

Geschmiedetes aus dem Stubai hat als Werkzeugmarke bis heute Weltruf. Im Museum in Fulpmes kann die Entwicklung der Stubaier Schmiedekunst nachvollzogen werden.

Bis ins 16. Jhd. wurde in der Schlick 2000, einem kleinen Hochtal, Eisenerz abgebaut. In der Folge entstanden zahlreiche Schmieden entlang des Schlickbaches, deren Produkte auch außerhalb des Stubaitales bekannt waren und Fulpmes zu einem Zentrum der Werkzeugherstellung machten.

Das im Riedlhaus untergebrachte Schmiedemuseum zeigt neben der Entwicklung der Schmiedekunst auch mehrere wertvolle Originalwerkzeuge aus dem 19. Jahrhundert. Weiters birgt es Urkunden und kunstfertige Schmiedebeispiele.

Als große Attraktion des Museums gilt die alte Riedlschmiede mit einer Schleifmaschine aus dem Jahre 1812 und einem Schmiedehammer aus dem Jahre 1836, die weitgehend im Originalzustand verblieben sind. Die vier Hämmer mit der eindrucksvollen Holzwelle als Antrieb können auch heute noch mit der Wasserkraft des Schlicker Baches betrieben werden.

Schließlich ist noch der "Fulpmer Schmied" zu sehen, eine Holzplastik von Ludwig Penz (1876 - 1918), dem Wegbereiter der modernen Bildhauerei in Tirol.

Das Schmiedemuseum Fulpmes ist NUR im Sommer geöffnet: Juni bis September, Mittwoch von 14.00 bis 17.00 Uhr, Eintritt pro Person: € 2,- Für Gruppen auf Anfrage geöffnet! Gruppenermäßigungen auf Anfrage, Anmeldung erforderlich, Führungen möglich.

Fulpmes liegt mitten im Stubaital auf 930 m Seehöhe. Am Fuße der Schlick finden sich hier tolle Freizeitmöglichkeiten das ganze Jahr über. Tipps sind der Adventure Park, der Alpin Erlebnispark mit Klettergarten, die Biwakgrotte, die Seilrutsche, der Alpenpflanzenlehrpfad, der Scheibenweg und der wohl schönste Panoramasee in den Stubaier Alpen im Wandergebiet Schlick 2000.

Schmiedemuseum Fulpmes | Fachschulstraße 4 | A-6166 Fulpmes | Tel.: +43 (0) 5225 696024 | Mobil: +43 (0) 664 4502402 | Jetzt Anfragen | www.stubai.at//schmiedemuseum