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Museen in Österreich

Museen in Niederösterreich

Fahrradmuseum Retz

Fahrradmuseum Retz - Ausflugsziel im Weinviertel in Niederösterreich

200 Jahre Fahrradgeschichte: Willkommen im "s´Fahrradl im Schloß"!

Das Fahrradmuseum Retz befindet sich unter dem Schüttkasten im Schloß Gatterburg und lädt alle Radbegeisterten zu einer Zeitreise durch die Fahrradgeschichte ein.

Die Ausstellung umfaßt zahlreiche Objekte ab dem Jahr 1820 auf einer Fläche von 360m². Zu sehen sind unter anderem ein Laufrad, ein Tretkurbelrad, das Modell eines Dampfdreirads mit Original-Zeichnungen und der Geschichte des Erfinders sowie ein Hochrad und Niederräder bis zur heutigen Zeit. Interessante Fahrradbilder, historische Werbetafeln, Fahrradteile und Beschreibungen runden die sehenswerte Schau ab.

Nur mit Leidenschaft und lebenslangem Sammeln kann so ein Kleinod entstehen...

Das Fahrradmuseum Retz entstand auf Initiative von Fritz Hurtl und freiwilligen Helfern. Es wird vom 1998 gegründeten Verein "Fahrradl im Schloss" geführt. Zahlreiche Ausstellungsobjekte wurden von Vereinsobmann Fritz Hurtl in jahrelanger, liebevoller Kleinarbeit gesammelt und restauriert. Diese sind nun allen Retzern und Gästen unserer Weinstadt in unserem Museum öffentlich zugänglich.

  • Öffnungszeiten: Mai bis Oktober täglich von 14.00 - 17.00 Uhr und November bis April gegen tel. Voranmeldung. Das Fahrradmuseum Retz ist Niederösterreich CARD Partner.
  • Im Museums-Shop gibt es einen Museums-Wegweiser, viele Ansichtskarten, T-Shirts und Fahrrad-Bücher zu kaufen.

Fahrradmuseum Retz | Verein "Fahrradl im Schloss", Obmann Fritz Hurtl | Schlossplatz 5 | A-2070 Retz | Mobil: +43 (0) 664 6431791 | Jetzt Anfragen | www.fahrradmuseum.at

Hubmer Gedächtnisstätte Naßwald

Hubmer Gedächtnisstätte Naßwald / Schwarzau i. G. in den Wiener Alpen in Niederösterreich

Das kleine Freilichtmuseum "Hubmer Gedächtnisstätte" läßt die Zeit der Besiedelung der Rotte Naßwald wieder aufleben! Am offenen Feuer wird der Sterz noch so zubereitet, wie vor über 200 Jahren...

Mittelpunkt der Hubmer Gedächtnisstätte ist eine stilgetreu nachgebaute Holzknechthütte samt Einrichtung, umgeben von Modellen, Wanderwegen, stillen, schattigen und sonnigen Rastplätzen. Die Gedächtnisstätte vermittelt dem Besucher ein Bild über das Leben und Wirken der Holzknechte. Das Bild- und Ausstellungsmaterial nimmt besonders Bezug auf die Gründer des Ortes Naßwald, die Brüder Johann und Georg Hubmer.

⇒ Georg Hubmer (1755 - 1833) führte das harte Leben eines Holzfällers. Durch seinen Beruf kam der geborene Gosauer ins Schwarzatal, wo er jenes Holz herbeischaffte, das die Eisenhämmer im nahen Hirschwang benötigten. So schaffte er für sich und seinen Familienverband Wohlstand und sein Ruf ging weit über die Grenzen der Bergwelt im Schwarzatal hinaus. Der Roman "Der Raxköng" von Ottokar Janetschek erzählt von seinem Leben als Holzfäller, Schwemm-Meister und Gründer der evangelischen Enklave Naßwald. Durch den Bau einer Kirche, die lange Zeit auch als Schule diente, war Georg Hubmer somit auch einer der ersten sozialen Unternehmer für die ihm anvertrauten Arbeiter und deren Familien.

Öffnungszeiten:

  • Öffnungszeiten: Samstag, Sonn- und Feiertage von 13.00 bis 17.00 Uhr
  • Um Voranmeldungen für Führungen und Sterzessen wird gebeten: Kontaktieren Sie dazu das Wirtshaus zum Raxkönig, Tel.: +43 (0) 2667 35111 oder das Gemeindeamt der MG Schwarzau i. G.!

⇒ Schwarzau i. G. liegt an der Schwarza, zwischen Rax und Schneeberg und ist die flächenmäßig drittgrößte Gemeinde Niederösterreichs! Sehenswert ist auch der Naturpark Schwarzau im Gebirge: vom Ortszentrum in einigen Minuten erreichbar und eine Fundgrube für Hobbyfotographen, Spaziergänger und Wanderer. Naturwiesen, Hochwald, Jungmaiß, Felsabstürze und Wasserfälle bieten in diesem Areal einen typischen Querschnitt des Rax - Schneeberggebietes in Kleinformat. Neu errichtet wurde ein Fischlehrpfad.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bieten Ihnen ein umfangreiches Angebot an sehenswerten Exponaten aus längst vergangenen Holzfällerzeiten und der Gegenwart, interessante Führungen sowie Sterzessen in einer echten "Rauchkuchl"!

Hubmer Gedächtnisstätte Naßwald / Marktgemeinde Schwarzau im Gebirge | A-2662 Schwarzau i. G. | Tel.: +43 (0) 2667 238 | Fax.: +43 2667 570 | Jetzt Anfragen | schwarzau-gebirge.gv.at/sehenswert/hubmer-gedaechtnisstaette

Fahrradmuseum Ybbs an der Donau

Fahrradmuseum Ybbs an der Donau - Ausflugsziel im Mostviertel in Niederösterreich

Begeben Sie sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte(n) des Radfahrens - in den historischen Gewölben des Fahrradmuseums Ybbs, ganz in der Nähe des Donauradwegs!

Freuen Sie sich auf historische Originale, hölzerne Laufräder, spektakuläre Hochräder, die unvergänglichen Waffenräder, Rennräder, Kinderräder und viele andere Räder mehr.

Alle haben sie ihre Geschichte(n) mit dabei, als leichtes Gepäck oder schwerwiegendes Zubehör: Da geht es um Demokratie und Unabhängigkeit, um Emanzipation und Frauenrechte, um sportliche Ambitionen oder ganz einfach nur Spaß und Fröhlichkeit.

Treten Sie ein in das velohistorische Panoptikum für Jung und Alt: Staunen Sie, schwelgen Sie und lassen Sie sich anstecken von der Freunde am Radfahren.

Öffnungszeiten:

  • Von Anfang April bis Ende Oktober, täglich von 09.00 - 18.00 Uhr.
Preise 
ab 15 Jahre€ 6,-
0 - 14 Jahrekostenlos
Gruppe ab 10 Personen€ 5,- p.P.
Pensionist*innen€ 4,-
NÖ-Card-Besitzer1 Eintritt kostenlos

Nach dem Museumsbesuch laden die geschichtsträchtigen, verträumten Gassen der Altstadt von Ybbs zu einem Spaziergang ein. Für das leibliche Wohl sorgen gemütliche Cafés und Gasthöfe.

Fahrradmuseum Ybbs an der Donau | Stadtgemeinde Ybbs | Herrengasse 12 | A-3370 Ybbs | Tel.: +43 (0) 7412 52612 | Jetzt Anfragen | www.fahrradmuseum.ybbs.at

Museen im Burgenland

Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf

Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf - Ausflugsziel im Südburgenland

In der reizvollen Landschaft des südlichen Burgenlandes finden Sie in der Nähe von Güssing ein überaus attraktives Ausflugsziel - das Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf!

Die über 30 Objekte, zum Teil strohgedeckte uralte Wohnhäuser, Wirtschaftsgebäude und Werkstätten beherbergen eine Fülle von bäuerlichen Gerätschaften und bodenständigen Gebrauchsgegenständen, die einen umfassenden Einblick in die pannonische Kultur der letzten drei Jahrhunderte gewähren. In der einzigartigen Atmosphäre des Freilichtmuseums finden auch Ausstellungen zeitgenössischer Künstler oder volkskundlicher Themen statt.

Als der Wiener Gerhard Kisser 1970 zum ersten Mal ins Südburgenland kam, fand er am Fuße des Gerersdorfer Riegelberges das letzte strohgedeckte Haus dieser Ortschaft, in das er sich spontan verliebte - vor allem in dessen noch original erhaltene Rauchküche. Er war fasziniert von der Schönheit südburgenländischer bäuerlicher Holzarchitektur mit strohgedeckten Dachlandschaften, die damals allerorten immer mehr verfielen - so erwarb er 1972 dieses erste Grundstück, dem später weitere Grundankäufe folgten. Kulturgeschichtlich wertvolle Holzblockbauten sollten hierher übertragen und damit vor dem endgültigen Verfall gerettet werden.

Anfang 1973 begannen die Abbau- und Wiedererrichtungsarbeiten des Wohnhauses aus Tschanigraben und eines Kellerstöckls - seitdem wurden Wochenende für Wochenende, Urlaub für Urlaub, tausende Arbeitsstunden in den Dienst der "Sache" gestellt. Dank freiwilliger Helfer und einigen "Strohdachspezialisten" war es schon 1976 so weit, dass die damals aus sechs Gebäuden bestehende kleine Gruppe als "Ensemble Gerersdorf" der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte. Das "Ensemble Gerersdorf" wuchs im Laufe der Jahre zu einem "Dorf im Dorf" und wurde zum größten Freilichtmuseum des Südburgenlandes.

Holz, Lehm und Stroh sind die bodenständigen Materialien der meisten Bauten. Die händisch zugehauenen Baumstämme sind mit Lehm - vermengt mit Strohhäcksel - verputzt und ab Ende des 19. Jahrhunderts auch gekalkt. Die Roggen-Strohdächer haben eine Lebensdauer bis zu zwei Jahrzehnten und wirken wie der Verputz temperaturausgleichend. Gebäude und Gerätschaften stammen alle aus dem pannonischen Raum - vorwiegend aus dem südlichen Burgenland, das bis 1921 zu Ungarn gehörte und aus dem angrenzenden heutigen West-Ungarn.

Zu den ältesten Gebäuden des Ensembles Gerersdorf zählt das Wohnhaus aus Tschanigraben, Bezirk Güssing: Die aus grob zugehackten Eichenstämmen gezimmerten Wände im Bereich Vorderstube/Rauchküche stammen aus dem frühen 17. Jahrhundert.

2018 wurde es zum "Schönsten Platz des Burgenlandes" gewählt (ORF-Wahl "9 Plätze - 9 Schätze")

Öffnungszeiten 2021:

Das Freilichtmuseum ist vom 1. April bis 11. November 2021 täglich geöffnet.

  • 1. April bis 30. Juni 10.00 - 18.00 Uhr
  • 1. Juli bis 31. August 09.00 - 18.00 Uhr
  • 1. September bis 16. Oktober 10.00 - 18.00 Uhr
  • 17. Oktober bis 11. November 10.00 - 16.00 Uhr
  • Spätester Museumseintritt 1 Stunde vor Schließung
Preise 
Erwachsene€ 6,00
SchülerInnen/ Behinderte€ 3,50
Senioren€ 5,00
Familienkarte (2 Erwachsene + 1 oder mehr Kinder)€ 13,00
Gruppen ab 20 Personen€ 4,50*
Gruppen ab 20 Personen mit Führung€ 5,50**
Führung mit Kleingruppe pro Person€ 2,00 (mind. € 20,00)
Schulklassen mit Kurzführung pro SchülerIn€ 2,00
  • *pro 20 Personen ist 1 Person gratis, ebenso der Reiseleiter & Chauffeuer
  • **Fremdsprachige Führungen in Ungarisch, Englisch, Französisch und Spanisch - Aufpreis € 15,- (Gruppe)
  • Wir akzeptieren die NÖ-Card, Steiermark-Card und Burgenland-Card!

Was das Freilichtmuseum noch bietet:

Museumsschank: kalte und warme Buffets, bodenständige Imbisse, Strudelauswahl - Weinverkostungen - Schauhandwerken mit der Möglichkeit es selbst zu probieren. Zahlreiche Gruppenangebote (ab 20 Personen), Angebote für SchülerInnen, Handwerks- und Kreativkurse. Der Saal im "Wunderlhaus" (Indoor-Bühne) kann für Veranstaltungen gemietet werden (Feiern und Hochzeiten bis 70 Plätze, Konzerte, Seminare etc. bis 100 Plätze)

Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf | Verein "Freunde des Freilichtmuseums Ensemble Gerersdorf" | Museumsstraße 20 | A-7542 Gerersdorf bei Güssing | Tel.: +43 (0) 3328 32255, Museum | Tel.: +43 (0) 3328 32272, Gemeindeamt | Jetzt Anfragen | www.freilichtmuseum-gerersdorf.at

Römermuseum "Römische Begegnungen" St. Martin an der Raab

Römermuseum "Römische Begegnungen" St. Martin an der Raab im Südburgenland / Burgenland

Die urkundlich erstmalig 1387 erwähnte Marktgemeinde St. Martin/Raab mit der weithin sichtbaren spätbarocken Pfarrkirche beherbergt wichtige römerzeitliche Fundstätten. Mit Unterstützung der Marktgemeinde, des Bgld. Landesmuseums und des Naturparks Raab werden daher alljährlich  Ausgrabungen unternommen, um ein Stück der römischen Vergangenheit des Ortes zu dokumentieren.

Am bemerkenswertesten waren die Funde einer "Villa rustica", eines römischen Gutshofes! Durch Luftbilder und geophysikalische Messungen wurden die Reste dieser Anlage geortet, die aus einem Wohngebäude und mehreren Wirtschaftsgebäuden bestand. 1997 wurden die ersten Ausgrabungen durchgeführt. Weiters konnten auf einer Ost-West gerichteten Terrasse Reste einer Gräberstraße mit römischen Hügelgräbern und Grabbauten teilweise freigelegt werden. 1997/98 wurden zwei Grabbezirke mit den Fundamenten zweier Grabbauten ausgegraben. Ein Grabbau konnte zeichnerisch rekonstruiert werden und ist anhand der vorgefundenen originalen Architekturfragmente in der Ausstellung dargestellt.

⇒ Die Untersuchung und teilweise Wiederherstellung der Gräberstraße in Verbindung mit den Siedlungsfunden bietet der Archäologie ein einzigartiges Forschungsprojekt! Die wichtigsten Funde der Ausgrabungen werden den Besuchern im Römermuseum am Hauptplatz in St.Martin anschaulich gemacht.

Die Ausstellung ist so gestaltet, dass interessante Neufunde laufend eingebaut werden können, daher präsentiert sich das Römermuseum als "lebendiges Museum" das immer wieder Neues bieten kann. Die Grenzsituation von St.Martin/Raab - in der Römerzeit am westlichen Rand der Provinz Pannonien gelegen - wird in der Gegenwart durch den Dreiländerstein versinnbildlicht.

Römerfunde sind im südlichen Burgenland nicht selten, in den Waldungen fast jeder Ortschaft finden sich norisch-pannonische Hügelgräber. In der Umgebung von St.Martin/Raab und Minihof-Liebau können die Grabhügel im Wald zwischen Gritsch und Doiber, der schöne Einzelhügel an der Straße von St.Martin nach Oberdrosen und das beschilderte Hügelgräberfeld von Rax bei Jennersdorf besichtigt werden. Aus Unverständnis wurden früher sehr viele Hügel eingeebnet, dienten Bauzwecken oder wurden von Schatzgräbern meist erfolglos angegraben. Heute stehen Sie unter strengem Denkmalschutz.

Die Brandbestattung unter Grabhügeln war die vorherrschende Bestattungsform in den Provinzen Noricum und Pannonien während der Älteren Römischen Kaiserzeit (Mitte des 1. bis Anfang des 3. Jh.). Die Toten wurden mit Kleidung und Schmuck, Speise- und Trankbeigaben auf dem Scheiterhaufen verbrannt und dann beigesetzt. Die Einbauten waren sehr vielfältig - von einfachen Brandschüttungs- und Urnengräbern über Steinpackungen, Steinkammern und -kisten aus Steinplatten, bis hin zu aufwendig gebauten Grabkammern mit Freskenschmuck.

Durch Ausgrabungen wissen wir schon sehr viel über Bestattungsbräuche, Grabformen und die Tracht der Verstorbenen, wir kennen aber kaum die Häuser und Dörfer der damaligen Zeit. Ursache dafür ist vermutlich einerseits, dass die Häuser im waldreichen südlichen Burgenland wohl hauptsächlich aus Holz gebaut waren, andererseits liegt der römische Siedlungshorizont durch die Anschwemmungen von Lafnitz und Raab heute tief unter der Erdoberfläche. Auch deshalb sind die Funde in St. Martin/Raab so wertvoll: Mit den knapp unter der Ackeroberfläche liegenden Grundmauern eines römischen Gebäudes fand man hier nicht nur die Grabhügel, sondern auch die dazu gehörigen Siedlungsbauten!

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8.00 bis 16.00 Uhr oder gegen tel. Voranmeldung im Gemeindeamt.
Römermuseum St. Martin an der Raab | Hauptplatz 7, Gemeindeamt | A-8383 Marktgemeinde St. Martin/Raab | Tel.: +43 (0) 3329 45366 | Fax: +43 (0) 3329 46366 | Jetzt Anfragen | www.sankt-martin-raab.at

Museen in Kärnten

Heinrich Harrer Museum Hüttenberg

Heinrich Harrer Museum in Hüttenberg - Mittelkärnten, Ausflugsziel in Kärnten

Das Heinrich Harrer Museum mit all seinen Ausstellungsstücken und Bildern ermöglicht eine Begegnung mit fremden Kulturen und Völkern und gibt einen Einblick in das Lebenswerk Harrers.

In einem im Jahr 2020 zum Teil neu gestalteten Museum finden Sie auf einer Ausstellungsfläche von 1000 m² viele interessante Exponate welche Heinrich Harrer von seinen Expeditionen mitbrachte.

Heinrich Harrer, der Forschungsreisende, Sportler, Bergsteiger und Geograph wurde am 6. Juli 1912 in Knappenberg geboren. Zu seinen großen Leistungen gehören unter anderem viele Erstbesteigungen und zahlreiche Expeditionen. Dazu zählen ferne Gebiete wie Afrika, Borneo, Surinam, die Andamanen Inseln und der Rio Xingu.

Sein wohl berühmtestes Abenteuer erlebte Heinrich Harrer in Tibet, welches er auch im Buch "Sieben Jahre in Tibet" festgehalten hat. In dieser Zeit wurde er ein guter und langjähriger Freund und Berater des Dalai Lama und Tibet wurde zu seiner zweiten Heimat.

HÜTTENBERG - Heimatort der Bergsteigerlegende Heinrich Harrer - ein europäisches Zentrum tibetischer Kultur!

Zur Tibetabteilung im Museum gehört unter anderem ein buddhistischer Gebetsraum, der im Jahre 1992 von seiner Heiligkeit, dem XIV. Dalai Lama persönlich geweiht wurde. An der Felswand gegenüber dem Museum befindet sich der Lingkor, ein tibetischer Pilgerpfad. Entlang dieses Rundweges findet man Symbole und Objekte des tibetischen Buddhismus. Auch dieser wurde im Jahre 2002 von seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama geweiht.

BESUCHERINFOS:

  • Die aktuellen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte unserer Homepage: www.huettenberg.at Gerne geben wir Ihnen dazu auch Infos unter der Tel.: (0) 4263 8108.
  • Durchschnittliche Verweildauer ca. 2 Stunden.
  • Im Museum befinden sich auch ein Tibet-Shop und eine Teestube.
  • Mit der "Hüttenberg Card" besuchen Sie das Schaubergwerk (inkl. Führung), das Bergbaumuseum, das Puppenmuseum Helga Riedel, die Mineralienschau und das Heinrich-Harrer-Museum um € 17,00 (Erwachsenen Einzelpreis). Die Museen sind dabei getrennt voneinander, an verschiedenen Tagen innerhalb einer Saison besuchbar.
  • Mit der Kärnten Card ist der Eintritt in alle Museen frei. Ermäßigung mit der ÖAMTC-Clubkarte

Heinrich Harrer Museum | Touristische Anlagen Hüttenberg | Bahnhofstraße 12 | A-9375 Hüttenberg | Tel.: +43 (0)4263 8108 | Jetzt Anfragen | www.huettenberg.at

Metnitzer Brauchtumsmuseum

Metnitzer Brauchtumsmuseum - die Vielfalt der Bräuche im Jahreskreis - in Metnitz in Mittelkärnten / Kärnten

Entdecken Sie die Traditionen des Bauern- & Landlebens im Metnitztal!

"Bei uns daham" präsentiert das Metnitztaler Brauchtum im revitalisierten Gemeindehaus in 5 Ausstellungsräumen: Jahresbrauchtum, Brauchtum für Jagd, Taufe, Hochzeit, Tod. Die Darstellungen sind trachtenecht und handgefertigt, teils lebensgroß und dem bäuerlichen Alltag entnommen.

Die Vielfalt der Bräuche im Jahreskreis:

Alle Darstellungen sind trachtenecht und handgefertigt, teils lebensgroß und dem bäuerlichen Alltag entnommen. Es ist gelungen, die Exponate so zu positionieren und darzustellen, wie sie einst und teils heute noch im Laufe des Jahres verwendet und gelebt werden. Dies immer in Verbindung mit dem örtlichen Brauchtum, sowohl das kirchliche wie das Volksbrauchtum und das mit der Arbeit verbundene Brauchtum.

Früher waren in Metnitz viele verschiedene Handwerke und Gewerbe ansässig: Binder, Nagelschmied, Schwarzhafner, Pechöler, Trattenweber, Färber, Seifensieder, Strohschneider, Gassenweber, Kalvarienschuster etc. Viele dieser Berufe kennt man heute kaum noch dem Namen nach. Auch über diese örtliche Handwerksgeschichte können Sie bei uns mehr erfahren. Lebensgroße Figuren veranschaulichen z. B. die Jagd oder das Spinnen.

Es gab in Metnitz und Umgebung auch mit Wasser betriebene Sägen wir z. B. die "Seppmüllnersäge oder die Kaudersäge... Auch gab es ein reges Dorfleben mit vielen Gasthäusern wie dem "Alten Brauhaus" oder dem "Winkelwirt".

Die Frauen der Brauchtumsgruppe Metnitz haben es sich zur Aufgabe gemacht, wertvolles Kulturgut für die Zukunft zu sichern. Obfrau ÖR Inge Auer: "Es ist für mich ein innerer Auftrag, unser Kulturgut für unsere Jugend, für Metnitz und die Region zu erhalten." Unsere MitarbeiterInnen freuen sich über Ihren Besuch und führen Sie gerne durch das Museum!

Erleben Sie aktiv altes, längst vergessenes Handwerk in meisterhafter Präsentation der Damen der Brauchtumsgruppe - selbst ausprobieren ist noch einmal ein Erlebnis mehr! "Spinnen - Weben - Klöppeln - Gelebtes Handwerk - schauen und probieren" am 9. August und 13. September 2020 jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr.

Die Termine für 2020:

5. Juni, 10. Juli, 7. August und 11 September.

Metnitzer Brauchtumsmuseum Öffnungszeiten:

  • 1. Mai bis 30. September, Mittwoch bis Sonntag von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten ist eine Besichtigung gegen telefonische Voranmeldung möglich.
  • Von Oktober bis April von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr gegen telefonische Voranmeldung.

Buchtipp: "Zeitreise durch Metnitz", herausgegeben von der Brauchtumsgruppe Metnitz, verfasst von Inge und Franz Auer. Ein reich bebildertes, großformatiges Buch über das Brauchtum der Gemeinde Metnitz.

Metnitzer Brauchtumsmuseum | Brauchtumsgruppe Metnitz, Obfrau ÖR Inge Auer | Birkenweg 8 | A-9363 Metnitz | Tel.: +43 (0) 4267 287 | Mobil: +43 (0) 680 1277978 | Jetzt Anfragen, www.metnitz.gv.at/brauchtum

Metnitzer Totentanzmuseum

Metnitzer Totentanzmuseum - Freskenzyklus - Volksschauspiel in Metnitz, Ausflugsziel in Mittelkärnten / Kärnten

Metnitz "Zentrum des Totentanzes"

Metnitz hat mit dem Totentanz eine Sonderstellung in Österreich und weit darüber hinaus. Es ist kein anderer Ort in Europa bekannt, an dem der Totentanz so vielfältig in Erscheinung tritt wie in Metnitz. Ein monumentales mittelalterliches Totentanzfresko, ein mittelalterlicher Karner mit Freskenkopien, ein Totenschiff und moderne Totentanzdarstellungen findet man hier. Das beeindruckende, international bekannte Metnitzer Totentanzspiel, kann man alle 4 Jahre erleben.

Das Museum "Zentrum des Totentanzes" in Metnitz, einem idyllischen Markt nahe der Burgenstadt Friesach, birgt einen außergewöhnlichen Schatz: Hier befinden sich die einzigen in Österreich erhaltenen Fresken eines monumentalen Totentanzes aus dem 15. Jahrhundert sowie Aquarellkopien aus dem Jahr 1885. Seit Jahren ist man bemüht, diese Sonderstellung auszubauen und zu nutzen. Das erweiterte Totentanzmuseum präsentiert nun den historischen Totentanz in einem adäquaten Rahmen und bietet viel Platz für Totentanzdarstellungen aus der Gegenwart.

"Ein Totentanz" von Professor Peter Brandstätter:
Der Zyklus von 11 Bildern, Öl auf Leinwand, 1997 - 2001 zeigt Szenen und Gefahren auf, denen die Menschheit in der Gegenwart ausgesetzt ist, durch die ein bitteres Ende vorhersehbar ist und uns als Mahnmal dienen soll. Den Abschluss meines Totentanzes mache ich mit der Darstellung und tröstlichen Hoffnung, dass auch für uns Menschen, zu gegebener Zeit, eine Auferstehung vorgesehen ist. Mit der hellen, von oben her ausgestreckten "Hand Gottes" wird ein Mensch, stellvertretend für alle, aus dem Grab erweckt, mit neuem Leben erfüllt. Wie alles wirklich sein wird, - wir haben keine Vorstellung, aber wir haben die Hoffnung, und diese Hoffnung gibt uns - nach meiner Sicht - Kraft und positive Freude für das Leben auf der Welt.

Ruth Hanko "Der Metnitzer Totentanz lebt":
19 farbig glasierte Keramikreliefs mit Szenen, die sich - von zwei Tafeln abgesehen - am Personal der spätmittelalterlichen Wandmalerei auf der Außenmauer des Karners in Metnitz bzw. dem Heidelberger Blockbuch, aus dem die Texte stammen orientieren. Zuerst holt der Knochenmann den Papst, danach den Kaiser und seine Gattin. Kardinal, Erzbischof, Ritter, Abt, Jurisprudenz, Arzt, Edelfrau, Wucherer, Nonne, Krüppel, Jungfrau, Jüngling und Kind schließen sich an. Den Abschluss bildet eine Prozession, in die sich Todgeweihte "aller Stände" einreihen.

"Tödin":
Das Erscheinungsbild der Santa Muerte ist kurios. Figürlich ist die seltsame "Heilige" als Skelett in Frauenkleidern dargestellt, mitunter ist der Schädel mit einer Langhaarperücke geschmückt, um die Weiblichkeit ganz besonders zu betonen.

"Das Totenschiff":
Das Totenschiff von Bildhauer Hanspeter Profunser, aufgestellt am Pfarrplatz in Metnitz, diente als Bühnenbild für eine Totentanzaufführung. Die scherenschnittartigen Figuren und die Texte stammen aus dem Lippl-Totentanz. Die bräunliche Farbe zeigt die Vergänglichkeit des Lebens.

Das Metnitzer Totentanzspiel:

Das "Metnitzer Totentanzspiel" entstand aus den liturgischen Spielen, wie sie im auslaufenden Mittelalter üblich waren. In der geografisch abgeschlossenen Gegend des Marktes Metnitz hat sich diese literarische Kostbarkeit bis heute erhalten.

"Es muss nur sein, ich geb mich drein, der Tod will mit mir ringen. Mein Lebenslauf hört bei mir auf, ich kanns nicht weiter bringen." So beginnt das Schlusslied des Metnitzer Totentanzes. Das Spiel beruht auf Liedern aus dem 16./17. Jh. und thematisiert die Gleichheit aller Menschen vor dem Tod, der weder Standes- noch Altersunterschiede kennt. Nur zu oft unerwartet und unerbittlich tritt er vor den einzelnen und holt ihn gleichsam "zum Tanz." In Metnitz wird das Spiel bereichert um Kärntner Totenlieder, als "Metnitzer Totentanz" periodisch aufgeführt. Der Inhalt ist einfach und geradlinig: der Engel gibt das Thema an: "Auf, auf, o Mensch, mach dich bereit,... es gilt ein Kranz, der Tod rufet allen nach sein Gefallen zu seinem Tanz." Nachdem der Tod einen nach dem anderen zu seinem Tanz geholt hat, klingt das Spiel mit der Erkenntnis aus: "Tretet all zu meinem Reigen dar, die ihr das Leben schon habt gegeben in Gottes Händ zum seligen End!"

  • Öffnungszeiten Totentanzmuseum Metnitz: 1. Mai bis 15. Oktober von 10.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 17.00 Uhr oder auf Anfrage. Montag Ruhetag!
  • Metnitzer Totentanzspiel Aufführungstermine 2022: Freitag, 29. Juli, Samstag, 30. Juli, Freitag, 05. August und Samstag, 06. August. Programm: 21.30 Uhr, Totentanzspiel beim Karner. Bei Schlechtwetter findet die Aufführung in der Pfarrkirche statt. Kartenvorverkauf und Information:

Totentanzmuseum Metnitz | Vinzenz Ebner | Marktplatz 7 | A-9363 Metnitz | Mobil: +43 (0) 664 8751797 | Jetzt Anfragen | www.totentanz.eu

Museen in der Steiermark

Luftfahrtmuseum Zeltweg

Luftfahrtmuseum Zeltweg / Hangar 8 im Murtal in der Steiermark

Im historischen Fliegerhorst Hinterstoisser Hangar 8 in Zeltweg sind auf 5.000 m² Ausstellungsfläche über 25 Luftfahrzeuge aus der Geschichte der österreichischen Militärluftfahrt - schwerpunktmäßig jene des Bundesheeres der Zweiten Republik - zu sehen! Fachführungen gg. Voranmeldung!

Die Schau wurde 2005 vom Kommando der Luftstreitkräfte anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Bundesheeres der Zweiten Republik als temporär begrenzte Militärluftfahrtausstellung gestaltet. Seit 2012 wird das Militärluftfahrtmuseum Zeltweg als Außenstelle des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien geführt.

Unter den ausgestellten Luftfahrzeugen befinden sich unter anderem eine Yakovlev Yak-18, das erste beim Österreichischen Bundesheer der 2. Republik in Dienst gestellte Flugzeug, und weitere für die Geschichte der Luftstreitkräfte bedeutende Typen wie Fouga CM 170 "Magister", De Havilland DH-115 "Vampire", Saab J-29F "Fliegende Tonne" und Agusta Bell 204, sowie der bekannte Saab 35OE "Draken".

Neben Flächenflugzeugen und Hubschraubern kann der luftfahrtbegeisterte Besucher einen Simulator, Flugzeugmotore, Strahltriebwerke, Fliegerabwehrkanonen, Radargeräte, fliegertechnische Geräte, Uniformen und Ausrüstungsgegenstände der Luftstreitkräfte, zahlreiche Schautafeln und Fotografien sowie Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen der Militärluftfahrt in Österreich besichtigen.

  • Das Luftfahrtmuseum Zeltweg ist derzeit (Juni 2021) noch geschlossen: Aktuelle Informationen finden Sie unter www.hgm.at
  • Eintrittspreise: pro Person € 7,00 | Ermäßigter Eintritt für Studenten, Behinderte, Senioren jeweils nur mit Ausweis € 5,00 | Freier Eintritt für Personen bis zum vollendeten 19. Lj, Teilnehmer von Lehrveranstaltungen, Mitglieder des Vereins der Freunde des HGM, von Museumsbund oder ICOM, Schwerkriegsbeschädigte, Soldaten in Uniform, Mitglieder der Gesellschaft zur Förderung der Österreichischen Luftstreitkräfte (GfL)
  • Zufahrt über Bundesstraße B 317 (Navi-Eingabe: Bundesstraße 14) | Parkmöglichkeiten beim Sportzentrum | Zugang über "Stadiontor"

Gegen Voranmeldung besteht die Möglichkeit, eine kompetente Fachführung durch die Ausstellung zu buchen. Der Museumsshop bietet Bücher, Abzeichen, Souvenirs etc. sowie kleine Snacks und Erfrischungen.

Luftfahrtmuseum Zeltweg | Fliegerhorst Hinterstoisser Hangar 8 (Außenstelle des Heeresgeschichtliches Museums) | A-8740 Zeltweg | Tel.: +43 (0) 50201 52-53597 | Tel.: +43 (0) 50201 52-53596 | Mobil: +43 (0) 664 88763887 | Jetzt Anfragen | www.hgm.at

UniGraz@Museum - Karl-Franzens Universität

UniGraz@Museum, Karl-Franzens Universität Graz / Steiermark

Sonderausstellung: "Wo Wissen wächst"
Geheimnisvolle Welt der Pflanzen an der Universität Graz

Vor 130 Jahren wurde der Botanische Garten der Universität Graz anvertraut. Die damals hochmodernen Gewächshäuser und Institutsgebäude verliehen der Botanischen Forschung und Lehre in Graz ungeahnte Impulse. Die Ausstellung führt durch die wechselvolle Geschichte der Botanik an der Universität Graz bis hin zu den modernen Aufgaben eines Botanischen Gartens. Dabei kommen auch Einblicke in die fundamentalen Leistungen von Pflanzen, mit denen sie seit Jahrmillionen das Wunder Leben auf der Erde ermöglichen, nicht zu kurz.

Ein Museum - alt und verstaubt? Mitnichten!

Das UniGraz@Museum wurde erst im Jahr 2011 anlässlich des 425jährigen Bestehens der Karl-Franzens-Universität gegründet. Zu sehen gibt es im Kellergeschoß des Uni-Hauptgebäudes das größte digitale Buch der Welt, die längste Wellenmaschine und verschiedenste Geräte, die die Entwicklung der physikalischen Forschung veranschaulichen: Vom Schiffschronometer über den ältesten erhaltenen Laserapparat Österreichs bis hin zum Tunnelmikroskop, das ganz ohne Licht und optische Linsen auskommt.

Mit Sehen allein muss sich aber niemand zufrieden geben. Das UniGraz@Museum lädt auch zum selbst Experimentieren ein. Schon Kinder können am Drehsessel nachempfinden, wie die Eiskunstläuferin ihre Geschwindigkeit steuert oder mit der gesamten Familie ihre Kräfte am Vakuum der berühmten Magdeburger Halbkugeln messen. Die Influenzmaschine schließlich zeigt, ob der Funke des Forschergeistes auf die Besucher übergesprungen ist.

Junges Museum - Workshops für Kinder & Jugendliche:

Im UniGraz@Museum gibt es Physik zum Angreifen für die jungen Besucher, mit den beiden Kinderworkshops für Schulklassen und Kindergruppen bis max. 25 TeilnehmerInnen. Individuell buchbar Montag bis Freitag von 10.00 - 14.00 Uhr, € 4,-.

  • "6 Experminente in 60 Minuten": Hands on! Nach diesem Prinzip dürfen Kinder im UniGraz@Museum alles - mit Ausnahme des größten digitalen Buches der Welt - angreifen, was nicht in Vitrinen "verpackt" ist. Ob sie die mit 27 Metern längste Wellenmaschine in Gang setzen, ihre Kräfte an den Magdeburger Halbkugeln mit der Kraft des Vakuums messen oder am Fallbrett Geduld beweisen: Hier gibt es Physik hautnah zu erleben. Am Schluss kann jede/r  überprüfen, ob der Funke des Forschergeistes auf sie/ihn übergesprungen ist…(Altersempfehlung: 6 bis 12 Jahre, Dauer: 60 Minuten (plus, minus ;-))
  • "Es fliegt, es fliegt mein Papierflieger ... Aber warum?": Warum fallen weder Vögel noch Flugzeuge vom Himmel? Jahrhunderte rätselten die Menschen über das Geheimnis des Fliegens. Mit Hilfe eines selbst gebastelten Fliegers können JungforscherInnen im UniGraz@Museum das Rätsel lösen und den Auftrieb erforschen. Beim abschließenden Flugwettbewerb wird der Champion unter den Papierfliegern ermittelt (Altersempfehlung: 6 bis 14 Jahre, Dauer: rund 60 Minuten).

Öffnungszeiten/Führungen:

  • Montag von 10.00 - 15.00 Uhr mit Fixführungen um 10.00 und 13.00 Uhr.
  • Mittwoch und Freitag von 10.00 - 13.00 Uhr, außer an Feiertagen jedoch jederzeit nach Voranmeldung.

Lange Nacht der Museen:

  • 02. Oktober 2021, ab 18.00 Uhr.
Preise & Ermäßigungen 
Familientarif€ 8,00
Erwachsene€ 4,00
Gruppen ab 8 Personen€ 3,00
Ermäßigte*€ 2,00
Ermäßigte**€ 2,00

*SchülerInnen, Studierende, SeniorInnen, Präsenzdiener mit Ausweis
**ARBÖ-, Ö1 und AK-Mitglieder

UniGraz@Museum, Karl-Franzens Universität Graz | Kustos Mag. Franz Stangl | Universitätsplatz 3/KG | A-8010 Graz | Tel.: +43 (0) 316 380 7444 | Fax: +43 (0) 316 380-7447 | Jetzt Anfragen | unigraz-at-museum.uni-graz.at

Bergbaumuseum Karl-Schacht

Bergbaumuseum Karl Schacht - Ausflugsziel in Rosental an der Kainach in der Süd & Weststeiermark

Das Bergbaumuseum Karlschacht in Rosental an der Kainach zeigt die wechselvolle Geschichte des weststeirischen Kohlebergbaues.

Dargestellt wird die Entwicklung der Abbautechniken: Von reiner Handarbeit im frühen 19. Jh. über den Einsatz von mit Dampfkraft betriebenen Fördermaschinen, Pumpen und Eisenbahnen ab der Mitte des 19. Jh. bis hin zu modernen Untertageabbautechniken mit Großmaschinen wie Eimerketten- und Schaufelradbagger in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Neben den verschiedenen Abbautechniken sind auch soziale und volkskundliche Aspekte des Bergbaus Schwerpunkte des Bergbau-Museums "Karl-Schacht".

Präsentiert wird die Thematik einerseits mit einer ausführlichen großformatigen Fotodokumentation sowie mit historischem Filmmaterial und andererseits mit Originalmaschinen wie z. B. der Vortriebsmaschine F6A oder der BARTZ-Grubenlok. Die Schau wird durch Grubenausbauten in Holz und Eisen, Werkzeuge ect. ergänzt.

Ein besonderes Highlight ist der 86 Tonnen schwere betriebsbereite Hochlöffelbagger der Type MENCK C 251 der am Freigelände des Museums zu sehen ist und von dem es europaweit nur noch ein Exemplar gibt.

Das Bergbaumuseum wurde von der Gemeinde Rosental im Jahre 2010 im Bereich des ehemaligen Schachthauses der Kohlengrube "Karl-Schacht III" auf einer Fläche von rund 300 m² sowie am angrenzenden Freigelände eingerichtet.

Mit 3 Schachtanlagen und dem großen Tagbau gehörte der zwischen Rosental an der Kainach und Köflach gelegene "Karl-Schacht" jahrzehntelang zu den größten Kohlengruben der Steiermark. Aus dieser Lagerstätte wurden in einer insgesamt etwa 150 Jahre dauernden Bergbautätigkeit mehr als 62 Millionen Tonnen hochwertiger Braunkohle gewonnen! Der Tagbau "Karl-Schacht 1" wurde 1969 durch einen großen Erdrutsch vernichtet und aus der Grube "Karl-Schacht III" wurde am 6. Juli 1990 der "letzte Hunt" mit Kohle hochgezogen.

Eintrittspreise:

  • Erwachsene alleine € 6,- und in Gruppen € 5,- pro Person
  • Schüler/Studenten alleine € 3,- und in Gruppen (ab 10 Personen) € 2,50 pro Person
  • Senioren alleine € 5,- und in Gruppen (ab 10 Personen) € 4,50 pro Person
  • Familienkarte (2 Erwachsene + Kinder bis 14 Jahre) € 12,-

Bei Voranmeldungen von Gruppen ist eine Führung ohne Aufpreis inkludiert!

Das Bergbaumuseum Karl-Schacht kann nach telefonischer Voranmeldung in der Zeit vom 1. Mai bis 31. Oktober täglich besichtigt werden. Besucher werden von fachkundigen Personen durchs Museum geführt. In den Monaten Mai bis Oktober ist das Museum jeden 1. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr fix geöffnet. Die Termine sind: 01. Mai, 05. Juni, 07. August, 04. September, 02. Oktober!

Bergbaumuseum Karlschacht | Gemeinde Rosental an der Kainach | Hauptstraße 85 | A-8582 Rosental | Tel.: +43 (0) 3142 22242 | Mobil: +43 (0) 664 3926776 | Jetzt Anfragen | www.bergbau-museum.com

Museen in Oberösterreich

Museum im Steinhumergut

Museum im Steinhumergut - Ausflugsziel in Traun in der Region Linz-Wels in Oberösterreich

Das Museum im Steinhumergut in Traun lädt Sie zu einer volkskundlichen Endeckungsreise ein.

In den geschichtsträchtigen Räumen des Steinhumergutes, welches um 1500 erstmals urkundlich erwähnt wurde, sind über 3.000 Exponate untergebracht, von denen man glaubte, dass sie längst verloren seien. Es handelt sich hierbei um bäuerliche Geräte, Hausrat, Dokumente, Urkunden, Fotos und vieles mehr.

Die Themen, die im Museum von der Geschichte Trauns erzählen sind: eine Traunstube, Mühlen, Landwirtschaft, Gewerbe und Handwerk, Industrie, Vereine, Kirchen und Schule.

⇒ Dabei sind wir bemüht, die Sammlung stetig zu erweitern: Sollten auch Sie noch Zeugnisse der Trauner Alltagskultur sowie geschichtsträchtige Trauner Dokumente, Fotos etc. auf Ihrem Dachboden finden, so können Sie uns diese in Form einer Schenkung oder Leihgabe zukommen lassen.

Seit 2013 befindet sich das Museum der Siebenbürger Sachsen und des Heimat- und Trachtenvereins Ruma (Donauschwaben), das bis dahin im Schloss Traun untergebracht war, ebenfalls im Steinhumergut.

Öffnungszeiten Museum im Steinhumergut:

  • Jeden letzten Mittwoch im Monat von 14.00 - 18.00 Uhr, jeden 2. Samstag im Monat von 14.00 - 17.00 Uhr und nach tel. Vereinbarung mit Hrn. Dietmar Lindert!

Die Stadtgemeinde Traun, vor den Toren der Landeshauptstadt Linz gelegen, bietet vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Ein Highlight ist der Römerradweg, der entlang des Traunflusses und abseits vom Straßenverkehr von Wels in Richtung Enns führt. Für eine gemütliche Rast in Traun steht ein Rastplatz und eine Fahrradservicestation am Badesee Oedt zur Verfügung.

Museum im Steinhumergut | Lindert Dietmar / Kulturservice im Stadtamt | Neubauerstraße 75 | A-4050 Traun | Tel.: +43 (0) 7229 688-105 | Fax: +43 (0) 7229 688-170 | Jetzt Anfragen | www.traun.at

Österreichisches Papiermachermuseum

Österreichisches Papiermachermuseum Laakirchen-Steyrermühl in der Urlaubsregion Traunsee in Oberösterreich

Im einzigartigen Ambiente der ehemaligen Papierfabrik Steyrermühl werden durch modernes Museumsdesign, historische und zeitgeschichtliche Themen rund um die Papierherstellung in anschaulicher und verständlicher Weise präsentiert. Auch soziale Aspekte der Industriegeschichte, Umweltschutz und die Bedeutung der Traun werden in eigenen Abteilungen dargestellt.

Das Papiermachermuseum, das 1997 gegründet wurde, ist das größte seiner Art in Europa und beeindruckt durch die authentische Einbettung in ein ehemaliges Produktionsgebäude.

Kinderbeschriftungen, Vermittlungsprogramme, Workshops, eine Rätselrally, das Ausprobieren des Handschöpfens sowie der große Spielplatz machen aus dem Museum auch zu einem Paradies für Kinder. Eine neue Brücke über die Traun beeindruckt durch ihr Design und führt Wanderer und Radfahrer zu dem von der UPM Steyrermühl errichteten Schaukraftwerk Gschröff.

Beschriftungen, spektakuläre Bilder, akustische und audiovisuelle Installationen begleiten durch die Ausstellung und machen den Museumsbesuch zu einem Erlebnis für alle Sinne. Das Museum begrüßt die Besucher im Foyer als einladende "Welt aus Weiß", von dort begibt man sich auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Papiererzeugung, von den Vorläufern des Papiers bis zur modernen Papierherstellung.

Ein weiterer Höhepunkt ist die direkte Einbindung der Traun in die Gestaltung der "Papierwelten": Das Wasser als zentrales Element bei der Papierherstellung - für den Transport des Rohmaterials wie für die Herstellung selbst - begleitet das Publikum bei seinen Erkundungen und wird in Form von Exponaten oder als beeindruckender Fluss-Blick durch die großen Fenster der ehemaligen Maschinenhalle zum fixen Bestandteil des Museumsrundganges.

Vermittlungsprogramme für Schulen:

  • In Pauscht und Bogen: Kindgerechte, dialog- und aktionsorientierte Aneignung von Grundwissen über die Geschichte der Beschreibstoffe von den Vorläufern des Papiers bis zur Papiermanufaktur (Handschöpferei) – mit einem kurzen Ausblick auf die moderne Papierproduktion.
  • Lebenswelten einst und jetzt: Spannender Einblick in die mit der Industrialisierung einhergehenden Einflüsse auf die Lebens- und Arbeitswelt – eine historische Reise mit aktuellen Zeitbezügen.
  • 1,2,3,4 So entsteht Papier: Für technisch Interessierte: Die Entwicklung der Papiererzeugung von der Manufaktur bis zur modernen Papierfabrik Steyrermühl – Industriekraftwerke seit mehr als 100 Jahren. Vermittlung eines Überblicks über die in der Papierindustrie eingesetzten Kraftwerkstechnologien anhand der Anlagen in der Papierfabrik UPM Steyrermühl.
  • Papierproduktion - Die ökologische Seite: Mythos und Fakten: Diskussion über die Umweltrelevanz der Papierindustrie, die von der Industrie gesetzten Massnahmen und deren Auswirkung, sowie die künftigen ökologischen Herausforderungen.
  • Die Traun - ihre historische und aktuelle wirtschaftliche Bedeutung: Wirtschafts- und regionalkundliches Thema: Bedeutung von Schifffahrt und Flößerei, Mühlen und Papierindustrie an der Traun - ergänzt um die Nutzung der Wasserkraft zur Stromerzeugung.

Workshops für Schulen und Gruppen:

  • Handschöpfen: Mit Unterstützung durch die Museumsvermittler können die Teilnehmer/innen ihr eigenes Papier schöpfen und abgautschen. Das Pressen und Trocknen wird vom Papiermachermuseum durchgeführt. Nach dem Besuch des Museums oder einer anderen Museumsveranstaltung kann das fertige Blatt abgeholt werden.
  • Probier Papier! Kreatives Gestalten mit vom Papiermachermuseum zur Verfügung gestellten Papiermaterialien: Alle TeilnehmerInnen schöpfen ein Billet in Serviettentechnik sowie ein Kuvert. Angeleitet von VermittlerInnen unseres Museums.

BESUCHERINFOS:

  • Das Österreichische Papiermachermuseum ist täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr (ganzjährig) geöffnet.
  • Führungen, Vermittlungsprogramme und Workshops sind auch ausserhalb der Öffnungszeiten unter Voranmeldung möglich.
  • Hier finden Sie alle aktuellen Events
  • An folgenden Tagen ist das Museum wegen Großveranstaltungen geschlossen:
    18.10. - 20.10.2021 | 23./24.10.2021 | 29.10. - 02.11.2021 | 27./28.11.2021.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Museumswelt!

Österreichisches Papiermachermuseum - Veranstaltungszentrum "Alte Fabrik" l Museumsplatz 1 l A-4662 Steyrermühl l Tel.: +43 (0) 7613 3951 l Fax: +43 (0) 7613 3951-20 l Jetzt Anfragen l papierwelten.co.at

Museumsdorf Trattenbach

Museumsdorf Trattenbach in Ternberg, Ausflugsziel im Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich

Geschichte messerscharf.erleben: Willkommen im Tal der Feitelmacher!

Das Museumsdorf Trattenbach ist ein Musem, in dem man die Geschichte der Taschenfeitel live erleben und mitgestalten kann. Wie anno dazumal werden auch jetzt noch die Maschinen mit Wasserkraft betrieben. Erkunden Sie das Tal der Feitelmacher und tauchen Sie ein in die Geschichte des Taschenfeitels.

In Trattendorf bei Ternberg hat die Feitelproduktion jahrhunderte Tradition. Einst waren hier 17 Hämmer unüberhörbar am Werk und es wurden 45 verschiedene Sorten in mühsamen Arbeitsschritten hergestellt. Heute können Sie auf 1,5 Kilometern die Zeitzeugen einer ruhmvollen Vergangenheit entdecken und die Kraft von Feuer, Wasser, Holz und Stahl verspühren!

Erwandern Sie den Produktionsprozess von einer Werkstätte zur nächsten und stellen Sie Ihren eigenen Feitel her!

Der Taschenfeitel Themenweg:

  • Info Center: Eintritt ins Tal und Buchungsmöglichkeit für Ihre Führung. Auch bietet unser Shop ein vielfältiges Angebot an Souvenirs.
  • Manufaktur Löschenkohl: Erleben Sie österreichische Industriegeschichte ganz lebendig. Der letzte Fabrikant von original Trattenbacher Taschenfeitel öffnet seine Werkstätte.
  • Museum in der Wegscheid: Gesichter und Geschichten aus dem Alltag längst vergangener Tage, kuriose Exponate und altertümliche Maschinen finden Sie in diesem ehemaligen Werkstättengebäude.
  • Schleiferei am König: Original Hammer, Schleifstein und Blasbalg, angetrieben von einem Wasserrad, demonstrieren das harte Leben der Schleifer.
  • Drechslerei am Erlach: Schauen Sie dem Drechsler über die Schulter. Fertigen Sie zur Erinnerung Ihren eigenen Feitel und gestalten Sie den Holzgriff mit einem Brennstab nach Ihrer Fantasie.
  • Drah Hütt´n: Direkt neben dem Wasserspielplatz können Sie sich bei der Jausenstation mit regionalen Schmankerln stärken.
  • Wasserspielplatz: Wasserräder, Fluter, Pumpen und Einiges mehr warten hier zum Experimentieren und Spielen.
  • Hack Stainless - Bestecke und mehr: Einer der letzten Messererzeuger Österreichs, wo von der Klinge bis zum Griff noch alles im eigenem Betrieb hergestellt und verarbeitet wird.

Öffnungszeiten:

Saison von Mai bis Ende Oktober, Dienstag bis Donnerstag von 10.00 bis 15.00 Uhr. Gegen Voranmeldung bieten wir für Gruppen gerne auch andere Öffnungszeiten. Kein Museumsbetrieb in den Wintermonaten! Tipp: Runden Sie Ihren Aufenthalt mit dem Besuch unserer Gastronomie in Ternberg ab.

Museumsdorf Trattenbach | Kulturverein Ternberg-Trattenbach | Hammerstraße 2a | A-4453 Ternberg | Tel.:+43 (0) 7256 7376 | Jetzt Anfragen | www.tal-der-feitelmacher.at

Museen in Salzburg

Pongauer Heimatmuseum Schloss Goldegg

Pongauer Heimatmuseum Schloss Goldegg - in Goldegg in der Urlaubsregion Nationalpark Hohe Tauern in Salzburg

Goldegg liegt im Herzen des Landes Salzburg auf einem Hochplateau oberhalb des Salzachtales, eingebettet in eine liebliche Hügellandschaft am Ufer des gleichnamigen Moorsees. Der Ort wird wegen seiner Lage auch "Perle im Pongau" genannt.

Die Herren von Goldekke errichteten im Jahr 1323 eine kleine Burg, die im 16. Jdt. zu ihrer jetzigen Größe ausgebaut wurde. Besonders sehenswert ist der Rittersaal des Schlosses, mit seiner aufwendigen Holzvertäfelung, die in Mitteleuropa einmalig ist. Auch die im Originalzustand erhaltenen Wohn- und Schlafgemächer, die Kemenaten sind sehr interessant.

Die kunstgeschichtlichen Kostbarkeiten sind das ganze Jahr über im Rahmen einer Führungen zu sehen. Die Exponate des Museums sind in themen- und stilorientierten Einheiten angeordnet. Man bekommt dadurch einen unmittelbaren Eindruck vom gesellschaftlichen und kulturellen Leben im früheren Pongau.

Sammlung Nora Watteck - Im Laufe von Jahrzehnten trug die passionierte Sammlerin und Schriftstellerin Prof. Nora von Watteck eine beachtenswerte Sammlung von Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen, Bekleidung und Werkzeug aus dem Leben unserer Vorfahren zusammen. Nora Watteck wird in ihrer Sammlung den speziellen Ausprägungen des kulturellen Lebens im Pongau und den typischen Erscheinungsformen des ländlichen Lebens gerecht. Das aus dieser Privatsammlung entstandene Pongauer Heimatmuseum übersiedelte 1973 ins Schloss Goldegg.

Öffnungszeiten:

  • 15. Juni bis 15. September: MO, DI, DO, FR und SA von 10.00 - 12.00 und von 15.00 - 17.00 Uhr, SO von 15.00 - 17.00 Uhr (Führungen tägl. um 14.00 Uhr). Mittwoch ist geschlossen!
  • 16. September bis 14. Juni: Führungen immer DO um 14.00 Uhr (Sonderführungen unter +43 6415 20027 oder +43 6415 8131)

Eintrittspreise:

  • Erwachsene mit Führung € 6,- (ohne Führung € 4,-)
  • Kinder mit und ohne Führung € 1,-
  • Gruppen mit Führung € 5,-

Pongauer Heimatmuseum Schloss Goldegg | Hofmark 1 | A-5622 Goldegg | Tel.: +43 (0) 6415 20027 | Tel.: +43 (0) 6415 8234 | Jetzt Anfragen | www.museum-goldegg.at

Untersbergmuseum Grödig-Fürstenbrunn

Untersbergmuseum Grödig-Fürstenbrunn in der Urlaubsregion Salzburg Umgebung im Land Salzburg

Im Untersbergmuseum in Fürstenbrunn befindet sich eine interessante Sammlung liebevoll zusammengetragener Schaustücke, die einen Einblick in die bewegte Geschichte des berühmten Untersberger Marmors in seinen ökonomischen, sozialen und kunsthistorischen Aspekten bietet.

Ein integraler Bestandteil des Museums ist der Betrieb einer Kugelmühle, bei der Kugeln in verschiedenen Größen gemahlen werden. Weitere Schwerpunkte der Sammlung sind das Brauchtum und die Sagenwelt rund um den Untersberg, "dem Sagenberg" im deutschsprachigen Raum. Zu sehen ist auch ein Modell (Maßstab 1:3333) vom gesamten Untersbergmassiv, das von der Fachhochschule Kuchl (FHS) aus Holz aufgebaut wurde!

Altbekannt ist die Verarbeitung der Kalksteine in den Kugelmühlen, die es früher nahezu rund um den Untersberg gab. Es wurden die Abfälle der Steinbrüche aber auch Bachsteine zuerst rund geschlagen, dann in den Mühlen zu Kugeln geschliffen und abschließend poliert. Diese wurden als Ballast für Schiffe, Kanonenkugeln und als Ziergegenstände und Kinderspielzeug verwendet. Heute sind noch einige wenige Mühlen in Betrieb.

Rahmenprogramme: Film über Kugelmühlen, Vorführung einer Kugelmühle im Betrieb. Alljährliche Sonderausstellungen und die traditionellen Veranstaltungen des Osterbasars mit dem Palmbuschbinden und des Adventbasars beleben die Museumsszene.

Öffnungszeiten Untersbergmuseum:

  • 19. Juni bis 30. September: Freitag, Samstag, Sonn- & Feiertage 13.00 bis 18.00 Uhr
  • 01. Oktober bis 31. Oktober: Samstag, Sonn- & Feiertage 13.00 bis 17.00 Uhr
  • 02. November bis 30. Dezember: Sonn- & Feiertage 13.00 bis 17.00 Uhr
  • 01. Nov. sowie 24. und 25. & 31. Dez geschlossen!
  • Führungen ab 8 Personen nach terminlicher Vereinbarung.

Der Untersberg, sagenumwobener, mächtiger Gebirgsstock im Süden der Festspielstadt Salzburg, hat die Geschichte der Marktgemeinde Grödig entscheidend mitgestaltet. Mit seiner Lage bietet er ein großartiges Panorama vom Chiemsee über das Salzkammergut bis zu den Schneespitzen der Hohen Tauern. Als beliebtes Ausflugsziel hat er eine Vielfalt an Wanderwegen, eine ganzjährig betriebene Seilbahn mit einer 7,5 km langen Schiabfahrt, einen Radrundwanderweg, anspruchsvolle Klettertouren, bezaubernde Eishöhlen und gemütliche Hütten im Gipfelbereich.

Untersbergmuseum Grödig-Fürstenbrunn | Verein Grödiger Heimatmuseum, Obmann Dipl.-Ing. Heinz Schierhuber | Kugelmühlweg 4 | A-5082 Grödig | Mobil: +43 (0) 664 73301789 | Führungen: +43 (0) 660 6569325 | Jetzt Anfragen | www.untersbergmuseum.net

Radiomuseum Grödig

Radiomuseum Grödig in der Urlaubsregion Salzburg Umgebung im Land Salzburg

Das Radiomuseum Grödig dokumentiert anhand seiner rund 250 Exponate die Geschichte des Radios vom Funkensender bis zu den UKW-Geräten der 60er Jahre. Die unglaubliche Geschichte von der "Stimme aus dem Kasten" kann hautnah erhorcht und entdeckt werden. Alle Geräte sind spielbereit!

Es erwarten Sie Geräte aus den Anfängen der drahtlosen Telegraphie, Detektor- und Röhrenapparate. Detektorgeräte wurden meist selbst gebastelt. Sie konnten nur den nächsten stärkeren Mittelwellensender empfangen. Zu finden sind auch Raritäten, wie etwa ein in Salzburg gebautes Radio von 1928, ein Ingelen US 437 Geographic Baujahr 1937, ein Drahttongerät und eine Reihe von seltenen Apparaten aus der Anfangszeit des Rundfunks.

Freischwinger oder Telefoniehörer? Erst mit dem Freischwingerlautsprecher wurde Radiohören ein gemeinsames Erlebnis. Anfang der 30er Jahre kamen Geräte auf den Markt, die Empfangsapparat und Lautsprecher in einem Gerät vereinten. Das UKW-Zeitalter begann in den 50er Jahren. Radios wurden nun auch für den Stereoempfang ausgerüstet.

Mit seiner reichen Auswahl an Geräten zeigt das Museum in einzelnen Abschnitten die technische Entwicklung des Radios. Die voll funktionsfähigen Geräte der Sammlung werden Ihnen unter der fachkundigen Führung des Museumsleiters vorgestellt und auf Wunsch vorgeführt.

Das Museum betreibt auch eine Radiobörse mit einer großen Auswahl an Radiogeräten, Röhren und diversen Ersatzteilen. Darüberhinaus steht Interessierten ein Tonarchiv und ein umfangreicher Bestand an Zeitschriften rund um das Radio zur Verfügung. Zur Sammlung zählen Programmzeitschriften aus den Anfängen des Rundfunks (RAVAG, Radio Wien, Rundfunkwoche Wien...), Festschriften, Zeitschriften für Radioamateure (Radiotechnik, Radio für alle, das Elektron...), Fachbücher und Bauanleitungen. Ein Bereich des Museums ist für laufende Sonderausstellungen reserviert.

Preise 
Erwachsene€ 3,-
Erwachsene ermäßigt€ 2,50
Kinder€ 1,-

Öffnungszeiten: Jeden Mittwoch von 15.00 bis 19.00 Uhr. Auf Wunsch Sonderführungen nach telefonischer Vereinbarung, Führungen mit Bau eines Detektorempfängers, Gastvorführungen außerhalb des Museums (z. B. an Schulen), Verlegen einer Feldtelefonleitung und Versuche mit einem Morsegerät und Telefonen.

Radiomuseum Grödig | Hans Martin Walchhofer | Hauptstraße 3 | A-5082 Grödig | Tel.: +43 (0) 6246 72857 | Mobil: +43 (0) 676 6757107 | Jetzt Anfragen | www.radiomuseum-groedig.at

Museen in Tirol

Heimatmuseum Oberhofen im Inntal

Heimatmuseum Oberhofen im Inntal in der Region Innsbruck & seine Feriendörfer / Tirol

Das Heimatmuseum beherbergt Gerätschaften der bäuerlichen Welt, Werkzeuge des Handwerks vergangener Tage aber auch Alltagsgegenstände des 20. Jh., wie z. B. den ersten Fernseher von Oberhofen, der während der olympischen Spiele 1956 in Cortina im Theatersaal des Gasthauses Rimml aufgestellt wurde. Weiters sind Relikte aus dem alten Schulhaus und die Oberhofer Feuerwehrspritze aus dem 19. Jh. zu sehen.

Seit 2015 hat unser Heimatmuseum ein zweites interessantes Standbein. In einer modernen Schauvitrine werden raetische und römische Funde ausgestellt, welche einige Jahre zuvor auf unserem Gemeindegebiet gefunden wurden.

Diese Präsentation wurde durch die Uni Innsbruck (Prof. Tomedi) und das Bundesdenkmalamt (Mag. Pöll) wissenschaftlich begleitet und gestaltet. Aus Sicht der Archäologen sind besonders zwei raetische Kultstatuetten sowie römische Militärobjekte (Zeltheringe, eine Dolabra, ein Zirkel u.s.w.) erwähnenswert.

Im Museum finden regelmäßig Ausstellungen der Ortschronisten und Kunstausstellung statt. Zum Beispiel Ausstellungen über die heimatlichen Flurnamen, zum Kohlenmeiler-Projekt oder zur Geschichte der Neuburger Hütte.

Öffnungszeiten: Juni - Oktober, jeden Mittwoch 14.00 - 16.00 Uhr oder nach telefonischer Voranmeldung im Gemeindeamt. Das Heimatmuseum befindet sich im Dachgeschoss des neuen Gemeindehauses.

Oberhofen im Inntal mit seinem ursprünglichen Ortskern, blumengeschmückten Bauernhäusern und Kapellen, ist Ausgangspunkt für Wanderungen zu den Oberhofer Almen, wo man eine tolle Aussicht und Tiroler Schmankerln genießen kann.

Heimatmuseum Oberhofen im Inntal | Helmut Kirchmair | Franz-Mader-Straße 17 | A-6406 Oberhofen im Inntal | Tel.. +43 (0) 5262-62747, Gemeindeamt | Mobil: +43 (0) 664 4680919, Helmut Kirchmair | Jetzt Anfragen | www.oberhofen.tirol.gv.at

Museum Kitzbühel - Sammlung Alfons Walde

Museum Kitzbühel - Sammlung Alfons Walde, Stadtgemeinde Kitzbühel - Ausflugsziel in Tirol

Das Museum Kitzbühel eröffnet einen einmaligen Einblick in Geschichte & Kultur der Stadt und Region Kitzbühel!

Ausgewählte Exponate, Film- und Toninstallationen führen vom bronzezeitlichen Bergbau um 1000 v. Chr. über die Stadtgeschichtebis zum Wintersport mit Toni Sailer und dem legendären "Kitzbüheler Skiwunderteam" der 1950er Jahre. Der Schwerpunkt des Museums liegt auf Alfons Walde, dessen Werk auf 250 m² mit 60 Gemälden sowie über 100 Grafiken, Zeichnungen, Fotografien und Druckgrafiken präsentiert wird.

Alfons Waldes Sicht der Kitzbüheler Winterlandschaft und des Wintersports erfreuen sich seit jeher größter Beliebtheit. Gemälde wie "Almen im Schnee", "Auracher Kirchl", "Kristiana" oder "Der Aufstieg" haben entscheidenden Anteil am Bild Tirols als verschneites Bergland, das zu sportlicher Betätigung herausfordert.

Später entdeckt, inzwischen aber ebenso anerkannt, sind Waldes grandiose Akte und Stilleben und sein im Zeichen der Wiener Sezessionskunst, Gustav Klimts und insbesondere Egon Schieles stehendes Frühwerk.

Mehrmals jährlich stattfindende Sonderausstellungen widmen sich der Kunst und Themen mit Bezug zu Kitzbühel. Aktuell: "Tiroler Krippen im Museum Kitzbühel", ab 26.01. - 28.02.2021: Es gibt im Museum Kitzbühel wieder neben dem Bewährten, wie dem einzigartigen Querschnitt durch das Schaffen Alfons Waldes, der Stadtgeschichte sowie der Reise durch die Entwicklung des Wintertourismus, interessante Neuigkeiten zu sehen: Das Museum Kitzbühel widmet sich einer alten Tiroler Tradition - dem Krippenbau. Die in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landesmuseum sowie dem Volkskunstmuseum organisierte Schau präsentiert Arbeiten von Krippenkünstlern von der Barockzeit bis in die Gegenwart aus den verschiedensten Tiroler Landesteilen.

Öffnungszeiten:

  • Dienstag bis Sonntag von 14.00 - 18.00 Uhr.
  • Samstag 10.00 - 18.00 Uhr.
  • Für Gruppen ist eine Öffnung des Museums mit oder ohne Führung nach vorheriger Anmeldung auch außerhalb der angegebenen Öffnungszeiten möglich.
Eintrittspreise 
Erwachsene€ 7,50
Gruppen ab 10 Pers.€ 5,50
Kinder/Jugendliche bis 18 J.frei
Führung€ 80,-

Für Führungen bitten wir Sie, uns vorher telefonisch zu kontaktieren!

Das Museum Kitzbühel - Sammlung Alfons Walde ist in zwei der historisch wertvollsten Kitzbüheler Gebäude, dem ehemaligen Getreidekasten und dem Südwestturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung untergebracht, deren Baugeschichte dem Besucher vermittelt wird. Dem sommerlichen Besucher steht auch die Dachterrasse mit einem einmaligen Blick auf Kitzbühels Altstadt und Bergwelt offen.

Museum Kitzbühel - Sammlung Alfons Walde | Stadtgemeinde Kitzbühel | Hinterstadt 32 | A-6370 Kitzbühel | Tel.: +43 (0) 5356 67274 | Jetzt Anfragen | www.museum-kitzbuehel.at

Schmiedemuseum Fulpmes

Schmiedemuseum Fulpmes im Stubaital - Sehenswertes in Tirol

Geschmiedetes aus dem Stubai hat als Werkzeugmarke bis heute Weltruf. Im Museum in Fulpmes kann die Entwicklung der Stubaier Schmiedekunst nachvollzogen werden.

Bis ins 16. Jhd. wurde in der Schlick 2000, einem kleinen Hochtal, Eisenerz abgebaut. In der Folge entstanden zahlreiche Schmieden entlang des Schlickbaches, deren Produkte auch außerhalb des Stubaitales bekannt waren und Fulpmes zu einem Zentrum der Werkzeugherstellung machten.

Das im Riedlhaus untergebrachte Schmiedemuseum zeigt neben der Entwicklung der Schmiedekunst auch mehrere wertvolle Originalwerkzeuge aus dem 19. Jahrhundert. Weiters birgt es Urkunden und kunstfertige Schmiedebeispiele.

Als große Attraktion des Museums gilt die alte Riedlschmiede mit einer Schleifmaschine aus dem Jahre 1812 und einem Schmiedehammer aus dem Jahre 1836, die weitgehend im Originalzustand verblieben sind. Die vier Hämmer mit der eindrucksvollen Holzwelle als Antrieb können auch heute noch mit der Wasserkraft des Schlicker Baches betrieben werden.

Schließlich ist noch der "Fulpmer Schmied" zu sehen, eine Holzplastik von Ludwig Penz (1876 - 1918), dem Wegbereiter der modernen Bildhauerei in Tirol.

Das Schmiedemuseum Fulpmes ist NUR im Sommer geöffnet: Juni bis September, Mittwoch von 14.00 bis 17.00 Uhr, Eintritt pro Person: € 2,- Für Gruppen auf Anfrage geöffnet! Gruppenermäßigungen auf Anfrage, Anmeldung erforderlich, Führungen möglich.

Fulpmes liegt mitten im Stubaital auf 930 m Seehöhe. Am Fuße der Schlick finden sich hier tolle Freizeitmöglichkeiten das ganze Jahr über. Tipps sind der Adventure Park, der Alpin Erlebnispark mit Klettergarten, die Biwakgrotte, die Seilrutsche, der Alpenpflanzenlehrpfad, der Scheibenweg und der wohl schönste Panoramasee in den Stubaier Alpen im Wandergebiet Schlick 2000.

Schmiedemuseum Fulpmes | Fachschulstraße 4 | A-6166 Fulpmes | Tel.: +43 (0) 5225 696024 | Mobil: +43 (0) 664 4502402 | Jetzt Anfragen | www.stubai.at//schmiedemuseum