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Museen in Österreich

Museen in Niederösterreich

Stillfried - Zentrum der Urzeit

Stillfried - Zentrum der Urzeit in Stillfried an der March im Weinviertel in Niederösterreich

30.000 Jahre Geschichte an der weltberühmten Bernsteinstraße in Stillfried an der March!

Stillfried - Zentrum der Urzeit, ausgezeichnet mit dem österreichischen Museumsgütesiegel, lädt zu einem Ausflug in die Urzeit des Menschen ein. Der Ort ist berühmt für seine 30.000jährige ununterbrochene Besiedlung, deshalb werden hier seit über 130 Jahren archäologische Ausgrabungen durchgeführt.

Die Funde reichen von Steingeräten und Schmuck von Rentierjägern der späten Eiszeit um 30.000 v. Chr. bis zur Schwarzhafnerkeramik des späten Mittelalters. Einen Schwerpunkt bilden die Funde des urzeitlichen Handelsplatzes an der historischen Bernsteinstraße.

Ein kurzer Einleitungsfilm in unserem Museumskino entführt Sie in die Arbeitswelt der Urgeschichtsforscher- und forscherinnen. Danach laden wir Sie ein, anhand der zahlreichen Originalfundstücke aus 30.000 Jahren Geschichte in die Welt unserer Vorfahren einzutauchen.

Es erwarten Sie bei Ihrem Besuch:

  • Steinwerkzeuge und Funde aus dem größten Elfenbeinschmuckfund Österreichs aus der Altsteinzeit
  • Funde aus den Siedlungen der ersten Bauern und Viehzüchter aus dem 6. Jahrtausend v. Chr.
  • Keramik und Metallgeräte aus der Bronzezeit
  • Kerne kultivierter Weintrauben aus einer Abfallgrube der bronzezeitlichen Burg - der älteste Nachweis für Kulturwein in Österreich
  • Gefäße und Gebrauchsgegenstände keltischer Stämme: Zahlreiche römische und germanische Funde, die eindrucksvoll die Wechselbeziehungen zwischen Römern und Germanen in unmittelbarer Nähe der Nordgrenze des römischen Reichs (Donaulimes) belegen.
  • Alltagsfunde aus dem Hoch- und Spätmittelalter, die ein Bild der mittelalterlichen dörflichen Gesellschaft fernab von Kaisern und Hochadel zeichnen.

Nach dem Museumsbesuch laden wir Sie zur Verkostung unserer hausgemachten historischen Gewürzweine ein. CONDITUM PARADOXUM (Rezept aus der Römerzeit) und HYPPOKRAS (mittelalterliches Rezept) bieten Ihnen neuartige Geschmackseindrücke.

In unserem Museumsshop finden Sie eine reiche Auswahl an exquisitem Designerschmuck aus BERNSTEIN, MAMMUTELFENBEIN, FEUERSTEIN und HÄMATHIT sowie Literatur und die berühmten Kinderbücher von Lene Mayer-Skumanz, die entweder auf der Stillfrieder Grabung selbst spielen oder spannende Geschichten aus der Stillfrieder Urzewit für Kinder erzählen.

Öffnungszeiten:

  • 1. April bis 15. November
  • Mittwoch, Samstag, Sonn- und Feiertage von 13.30 bis 17.30 Uhr, letzter Einlass um 17.00 Uhr
  • WINTERSPERRE vom 16. November bis 31. März (außer Sonderöffnung im Advent)
Eintrittspreise 
Erwachsene€ 7,00
Kinder, Studenten mit Ausweis€ 3,50
Senioren€ 5,00
Gruppen ohne Führung ab 10 zahlenden Erw. pro Person€ 5,00
Gruppen mit Führung ab 20 zahlenden Erw. pro Person*kostenlos
Bei kleineren Gruppen Eintrittspreis plus Führungspauschale€ 25,00
  • GRATISEINTRITT mit der Niederösterreich-Card
  • *Um rechtzeitige Buchung per E-Mail wird gebeten
  • Ein Lift für bewegungseingeschränkte Personen ist vorhanden

Betty Bernstein - Museum für Kinder:

Komm und erlebe eine spannende Rätselrallye durch die Urzeit! Hol dir deinen URZEITDETEKTIVAUSWEIS! Termine April bis 15. Nov., jeden MI, SA, SO und Feiertag jeweils ab 14.00 Uhr, letzter Start 15.30.

Stillfried - Zentrum der Urzeit | Museumsverein Stillfried-Grub | Hauptstraße 23 | A-2262 Stillfried an der March | Mobil: +43 (0) 676 6113979 | Mobil: +43 (0) 676 5498915 | Jetzt Anfragen | www.museumstillfried.at

Prof. Knesl-Park Bad Pirawarth - Stadelmuseum Fam. Wallner

Prof. Knesl-Park Bad Pirawarth - Stadelmuseum Fam. Wallner, Ausflugsziel im Weinviertel in Niederösterreich

Im Freilichtmuseum im Zentrum von Bad Pirawarth sind 25 Freiplastiken des in Pirawarth geborenen Bildhauers Hans Knesl zu sehen. Fast alle Plastiken sind in Beton gegossen und beeindrucken den Betrachter durch ihre unmittelbare, expressive Ausdruckskraft.

Prof. Hans Knesl (1905 - 1971) erhielt zunächst eine Ausbildung als Steinmetz, bevor er das Studium der Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien absolvierte.

Seit 1949 ordentliches Mitglied des Wiener Künstlerhauses, wurde er 1951 an die Hochschule für angewandte Kunst in Wien berufen und leitete dort die Meisterklasse für Bildhauerei. Im selben Jahr erhielt er den Staatspreis für Plastik. 1954 löste eine seiner Großplastiken einen Skandal aus, jedoch folgten in den Jahren danach Auszeichnungen und Ehrungen: 1965 Preis für Plastik der Stadt Wien, 1967 Goldene Ehrenmedaille des Künstlerhauses, 1970 Kulturpreis für Plastik des Landes Niederösterreich.

Im Skulpturenpark von Pirawarth, in dem man vielen und auch den besten Arbeiten des Bildhauers begegnet, findet sich auch ein Monument von besonderer Eindringlichkeit: Der Marmortorso einer "Kauernden", ein Werk des todkranken Künstlers - wahrscheinlich begonnen ohne Chance auf Vollendung - als steinernes Credo des leisen Bildhauers Hans Knesl, der von sich sagt: "Ich habe mich bemüht, nach dem Wesen des Geistigen zu forschen. Für mich ist der Geist überall und nirgends, im Vulgärsten genauso wie im Erhabendsten."

  • Der Skulpturenpark in Bad Pirawarth wurde 1975 zu Ehren des 1971 verstorbenen Bildhauers eingerichtet.
  • 2005 revitalisiert und neu angeordnet ist die öffentliche Anlage ganzjährig frei zugänglich.

Willkommen im Stadelmuseum Fam. Wallner! Tauchen Sie ein in die Vergangenheit der ländlichen Arbeitswelt!

Von Gerätschaften, Hausrat, landwirtschaftlichen Maschinen bis hin zu alten Traktoren findet man alles in diesem außergewöhnlichen Museum. Vieles wurde vom Museumsbesitzer Franz Wallner liebevollst restauriert.

  • Das Stadelmuseum von Familie Wallner finden Sie in der Unteren Hauptstraße 77 in Bad Pirawarth.
  • Geöffnet ist es von Juni bis Oktober jeweils am 1. Sonntag im Monat von 13.00 bis 18.00 Uhr oder nach tel. Vereinbarung, Mobil: +43 (0) 664 3761110. Eintritt Freie Spende.

Der Kur- und Weinort Bad Pirawarth liegt ca. 25 km nördlich von Wien im südlichen Weinviertel. Das Freizeitangebot zeichnet sich durch "Tut gut Wanderstrecken", "Weinberg Walking" Strecken sowie gut beschilderte Rad- und Wanderwege aus. Sehenswert sind die Pirawarther Kellergassen und der Kellerberg in Kollnbrunn. Bad Pirawarth ist über die A5/B7/B220 und mit der S-Bahn leicht erreichbar.

Prof. Knesl-Park Bad Pirawarth - Stadelmuseum Fam. Wallner | Marktgemeinde Bad Pirawarth | Prof. Knesl-Platz 1 | A-2222 Bad Pirawarth | Tel.: +43 (0) 2574 2340 | Fax: +43 (0) 2574 2340-9 | Jetzt Anfragen | www.badpirawarth.at

PIZ 1000 - Pittener Regionsmuseum "Zeitspuren im Land der 1000 Hügel"

Pittener Regionsmuseum "Zeitspuren im Land der 1000 Hügel"

Lebendige Geschichte erleben und den Zeitspuren nachgehen - bei einem Museumsbesuch und einem Spaziergang durch Pitten...

Die erstmalige urkundliche Erwähnung Pittens liegt etwa 1150 Jahre zurück. Wiener Neustadt wurde im Jahre 1194 auf dem Gebiet der oft so bezeichneten Grafschaft Pitten gegründet. Pitten war ursprünglich sogar namensgebend für die ganze Region, hieß doch die Bucklige Welt bis ins 19. Jahrhundert hinein "Pittener Waldmark".

Bronze- und Römerzeit:

Die Siedlungsentwicklung im Raum Pitten lässt sich aber mehr als 3500 Jahre zurückverfolgen. Zahlreiche, auch international beachtete Funde, die im PIZ 1000 ausgestellt sind, beweisen die frühe Besiedlung in der mittleren Bronzezeit, die in der Archäologie als "Phase Pitten-Siedlung" bezeichnet wird. In der Römerzeit führte ein wichtiger Verkehrsweg durch das Pittental, zahlreiche Funde aus dieser Zeit liegen im PIZ 1000 vor, darunter ein Sandstein-Löwe, der möglicherweise aus einem Mithräum im 3. Jh. n. Chr. stammt.

Vom Mittelalter bis zur industriellen Entwicklung:

869 ist ein besonderes Jahr für Pitten, da in einer Schenkungsurkunde Pitten (ad Putinnu = bei Pitten) erstmalig urkundlich erwähnt ist. Diese Urkunde befindet sich im bayrischen Staatsarchiv, im PIZ 1000 ist eine hochqualitative Kopie zu besichtigen. Auch die Nennung Pittens in der Klage zum Nibelungenlied (um 1200) ist in der Geschichte Pittens hervorzuheben, da darin auf ein "hus" (= festes Haus, Hinweis auf die Burg Pitten) in Pitten hingewiesen wird. Zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen prägen das Ende des Mittelalters. Bis 1158 beherrschten die Grafen von Pitten die Region, die auch als Grafschaft Pitten bezeichnet wurde. Mit der Gründung von Wr. Neustadt im Jahre 1194 verlor Pitten allerdings an Bedeutung.

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte Pittens ist das Jahr 1485. Damals belagerte der Ungarnkönig Matthias Corvinus die Pittener Burg. Corvinus konnte die vom Burghauptmann Wolfgang Teufel heldenhaft verteidigte Burg allerdings erst nach völliger Aushungerung einnehmen. Corvinus war von der Tapferkeit Wolfgang Teufels so beeindruckt, dass er ihm einen seiner silbernen, vergoldeten Trinkbecher schenkte. Dieser, als "Pittener Corvinusbecher" bezeichnete Trinkpokal wurde anlässlich der 1100-Jahrfeier im Jahr 1969 von dem Nachfahren Teufels, dem Grafen Baudissin-Zinzendorf-Pottendorf, der Marktgemeinde Pitten geschenkt. Der überaus prunkvolle Becher ist im PIZ 1000 zu besichtigen.

Die letzten Jahrhunderte sich durch die industrielle Entwicklung der Region gekennzeichnet. Dem bis 1945 betriebenen Eisenbergbau und der Geschichte der Papierindustrie in Pitten sind zwei weitere Räume des PIZ 1000 gewidmet.

Sepp Buchner-Galerie:

Bemerkenswert ist auch die Prof. Sepp Buchner-Galerie des Museums, wo zahlreiche Werke dieses bekannten Malers, der u.a. die Fürstenfamilie von Liechtenstein porträtierte und die österreichischen Weihnachtsbriefmarken entwarf, ausgestellt sind.

Im Anschluss an einen Museumsbesuch, bietet sich ein geführter Spaziergang zu den historischen Sehenswürdigkeiten, wie Bergkirche, Felsenkirche, Endlwebervillen und Pfarrhof, aber auch in den zweitgrößten Rosengarten Niederösterreichs an.

  • Öffnungszeiten: 01.11.2022 - 31.03.2023, jeden Samstag von 11.00 - 15.00 Uhr, barrierefrei.
  • Führungen (€ 2,- extra p.P.) durchs Museum & Spaziergang zu den Sehenswürdigkeiten für Gruppen nach Vereinbarung.
  • Eintritt: Vollpreis Erwachsener € 5,50, Senioren 65+ € 4,50, Jugendliche (10-14 J.) € 2,- & Kinder gratis.

Pittener Regionsmuseum "Zeitspuren im Land der 1000 Hügel" PIZ 1000 | Gemeinde Pitten | Wr. Neustädter Straße 24 | 2823 Pitten | Tel.: +43 (0) 664 1668097 oder +43 (0) 2627 82212 (Gemeinde) | Jetzt Anfragen | www.pitten.gv.at/PIZ1000

Museen im Burgenland

Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf

Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf - Ausflugsziel im Südburgenland

In der reizvollen Landschaft des südlichen Burgenlandes finden Sie in der Nähe von Güssing ein überaus attraktives Ausflugsziel - das Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf!

Die über 30 Objekte, zum Teil strohgedeckte uralte Wohnhäuser, Wirtschaftsgebäude und Werkstätten beherbergen eine Fülle von bäuerlichen Gerätschaften und bodenständigen Gebrauchsgegenständen, die einen umfassenden Einblick in die pannonische Kultur der letzten drei Jahrhunderte gewähren. In der einzigartigen Atmosphäre des Freilichtmuseums finden auch Ausstellungen zeitgenössischer Künstler oder volkskundlicher Themen statt.

Als der Wiener Gerhard Kisser 1970 zum ersten Mal ins Südburgenland kam, fand er am Fuße des Gerersdorfer Riegelberges das letzte strohgedeckte Haus dieser Ortschaft, in das er sich spontan verliebte - vor allem in dessen noch original erhaltene Rauchküche. Er war fasziniert von der Schönheit südburgenländischer bäuerlicher Holzarchitektur mit strohgedeckten Dachlandschaften, die damals allerorten immer mehr verfielen - so erwarb er 1972 dieses erste Grundstück, dem später weitere Grundankäufe folgten. Kulturgeschichtlich wertvolle Holzblockbauten sollten hierher übertragen und damit vor dem endgültigen Verfall gerettet werden.

Anfang 1973 begannen die Abbau- und Wiedererrichtungsarbeiten des Wohnhauses aus Tschanigraben und eines Kellerstöckls - seitdem wurden Wochenende für Wochenende, Urlaub für Urlaub, tausende Arbeitsstunden in den Dienst der "Sache" gestellt. Dank freiwilliger Helfer und einigen "Strohdachspezialisten" war es schon 1976 so weit, dass die damals aus sechs Gebäuden bestehende kleine Gruppe als "Ensemble Gerersdorf" der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte. Das "Ensemble Gerersdorf" wuchs im Laufe der Jahre zu einem "Dorf im Dorf" und wurde zum größten Freilichtmuseum des Südburgenlandes.

Holz, Lehm und Stroh sind die bodenständigen Materialien der meisten Bauten. Die händisch zugehauenen Baumstämme sind mit Lehm - vermengt mit Strohhäcksel - verputzt und ab Ende des 19. Jahrhunderts auch gekalkt. Die Roggen-Strohdächer haben eine Lebensdauer bis zu zwei Jahrzehnten und wirken wie der Verputz temperaturausgleichend. Gebäude und Gerätschaften stammen alle aus dem pannonischen Raum - vorwiegend aus dem südlichen Burgenland, das bis 1921 zu Ungarn gehörte und aus dem angrenzenden heutigen West-Ungarn.

Zu den ältesten Gebäuden des Ensembles Gerersdorf zählt das Wohnhaus aus Tschanigraben, Bezirk Güssing: Die aus grob zugehackten Eichenstämmen gezimmerten Wände im Bereich Vorderstube/Rauchküche stammen aus dem frühen 17. Jahrhundert.

2018 wurde es zum "Schönsten Platz des Burgenlandes" gewählt (ORF-Wahl "9 Plätze - 9 Schätze")

Öffnungszeiten 2022:

Das Freilichtmuseum ist vom 1. April bis 13. November 2022 täglich geöffnet.

  • 1. April bis 30. Juni 10.00 - 18.00 Uhr
  • 1. Juli bis 31. August 09.00 - 18.00 Uhr
  • 1. September bis 15. Oktober 10.00 - 18.00 Uhr
  • 16. Oktober bis 13. November 10.00 - 16.00 Uhr
  • Spätester Museumseintritt 1 Stunde vor Schließung
Preise 
Erwachsene€ 6,00
SchülerInnen/ Behinderte€ 3,50
Senioren€ 5,00
Familienkarte (2 Erwachsene + 1 oder mehr Kinder)€ 13,00
Gruppen ab 20 Personen€ 4,50*
Gruppen ab 20 Personen mit Führung€ 5,50**
Führung mit Kleingruppe pro Person€ 2,00 (mind. € 20,00)
Schulklassen mit Kurzführung pro SchülerIn€ 2,00
  • *pro 20 Personen ist 1 Person gratis, ebenso der Reiseleiter & Chauffeuer
  • **Fremdsprachige Führungen in Ungarisch, Englisch, Französisch und Spanisch - Aufpreis € 15,- (Gruppe)
  • Wir akzeptieren die NÖ-Card, Steiermark-Card und Burgenland-Card!

Was das Freilichtmuseum noch bietet:

Museumsschank: kalte und warme Buffets, bodenständige Imbisse, Strudelauswahl - Weinverkostungen - Schauhandwerken mit der Möglichkeit es selbst zu probieren. Zahlreiche Gruppenangebote (ab 20 Personen), Angebote für SchülerInnen, Handwerks- und Kreativkurse. Der Saal im "Wunderlhaus" (Indoor-Bühne) kann für Veranstaltungen gemietet werden (Feiern und Hochzeiten bis 70 Plätze, Konzerte, Seminare etc. bis 100 Plätze)

Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf | Verein "Freunde des Freilichtmuseums Ensemble Gerersdorf" | Museumsstraße 20 | A-7542 Gerersdorf bei Güssing | Tel.: +43 (0) 3328 32255, Museum | Tel.: +43 (0) 3328 32272, Gemeindeamt | Jetzt Anfragen | www.freilichtmuseum-gerersdorf.at

Römermuseum "Römische Begegnungen" St. Martin an der Raab

Römermuseum "Römische Begegnungen" St. Martin an der Raab im Südburgenland / Burgenland

Die urkundlich erstmalig 1387 erwähnte Marktgemeinde St. Martin/Raab mit der weithin sichtbaren spätbarocken Pfarrkirche beherbergt wichtige römerzeitliche Fundstätten. Mit Unterstützung der Marktgemeinde, des Bgld. Landesmuseums und des Naturparks Raab werden daher alljährlich  Ausgrabungen unternommen, um ein Stück der römischen Vergangenheit des Ortes zu dokumentieren.

Am bemerkenswertesten waren die Funde einer "Villa rustica", eines römischen Gutshofes! Durch Luftbilder und geophysikalische Messungen wurden die Reste dieser Anlage geortet, die aus einem Wohngebäude und mehreren Wirtschaftsgebäuden bestand. 1997 wurden die ersten Ausgrabungen durchgeführt. Weiters konnten auf einer Ost-West gerichteten Terrasse Reste einer Gräberstraße mit römischen Hügelgräbern und Grabbauten teilweise freigelegt werden. 1997/98 wurden zwei Grabbezirke mit den Fundamenten zweier Grabbauten ausgegraben. Ein Grabbau konnte zeichnerisch rekonstruiert werden und ist anhand der vorgefundenen originalen Architekturfragmente in der Ausstellung dargestellt.

⇒ Die Untersuchung und teilweise Wiederherstellung der Gräberstraße in Verbindung mit den Siedlungsfunden bietet der Archäologie ein einzigartiges Forschungsprojekt! Die wichtigsten Funde der Ausgrabungen werden den Besuchern im Römermuseum am Hauptplatz in St.Martin anschaulich gemacht.

Die Ausstellung ist so gestaltet, dass interessante Neufunde laufend eingebaut werden können, daher präsentiert sich das Römermuseum als "lebendiges Museum" das immer wieder Neues bieten kann. Die Grenzsituation von St.Martin/Raab - in der Römerzeit am westlichen Rand der Provinz Pannonien gelegen - wird in der Gegenwart durch den Dreiländerstein versinnbildlicht.

Römerfunde sind im südlichen Burgenland nicht selten, in den Waldungen fast jeder Ortschaft finden sich norisch-pannonische Hügelgräber. In der Umgebung von St.Martin/Raab und Minihof-Liebau können die Grabhügel im Wald zwischen Gritsch und Doiber, der schöne Einzelhügel an der Straße von St.Martin nach Oberdrosen und das beschilderte Hügelgräberfeld von Rax bei Jennersdorf besichtigt werden. Aus Unverständnis wurden früher sehr viele Hügel eingeebnet, dienten Bauzwecken oder wurden von Schatzgräbern meist erfolglos angegraben. Heute stehen Sie unter strengem Denkmalschutz.

Die Brandbestattung unter Grabhügeln war die vorherrschende Bestattungsform in den Provinzen Noricum und Pannonien während der Älteren Römischen Kaiserzeit (Mitte des 1. bis Anfang des 3. Jh.). Die Toten wurden mit Kleidung und Schmuck, Speise- und Trankbeigaben auf dem Scheiterhaufen verbrannt und dann beigesetzt. Die Einbauten waren sehr vielfältig - von einfachen Brandschüttungs- und Urnengräbern über Steinpackungen, Steinkammern und -kisten aus Steinplatten, bis hin zu aufwendig gebauten Grabkammern mit Freskenschmuck.

Durch Ausgrabungen wissen wir schon sehr viel über Bestattungsbräuche, Grabformen und die Tracht der Verstorbenen, wir kennen aber kaum die Häuser und Dörfer der damaligen Zeit. Ursache dafür ist vermutlich einerseits, dass die Häuser im waldreichen südlichen Burgenland wohl hauptsächlich aus Holz gebaut waren, andererseits liegt der römische Siedlungshorizont durch die Anschwemmungen von Lafnitz und Raab heute tief unter der Erdoberfläche. Auch deshalb sind die Funde in St. Martin/Raab so wertvoll: Mit den knapp unter der Ackeroberfläche liegenden Grundmauern eines römischen Gebäudes fand man hier nicht nur die Grabhügel, sondern auch die dazu gehörigen Siedlungsbauten!

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8.00 bis 16.00 Uhr oder gegen tel. Voranmeldung im Gemeindeamt.

Römermuseum St. Martin an der Raab | Hauptplatz 7, Gemeindeamt | A-8383 Marktgemeinde St. Martin/Raab | Tel.: +43 (0) 3329 45366 | Fax: +43 (0) 3329 46366 | Jetzt Anfragen | www.sankt-martin-raab.at

Museen in Kärnten

Metnitzer Totentanzmuseum

Metnitzer Totentanzmuseum - Freskenzyklus - Volksschauspiel in Metnitz, Ausflugsziel in Mittelkärnten / Kärnten

Metnitz "Zentrum des Totentanzes"

Metnitz hat mit dem Totentanz eine Sonderstellung in Österreich und weit darüber hinaus. Es ist kein anderer Ort in Europa bekannt, an dem der Totentanz so vielfältig in Erscheinung tritt wie in Metnitz. Ein monumentales mittelalterliches Totentanzfresko, ein mittelalterlicher Karner mit Freskenkopien, ein Totenschiff und moderne Totentanzdarstellungen findet man hier. Das beeindruckende, international bekannte Metnitzer Totentanzspiel, kann man alle 4 Jahre erleben.

Das Museum "Zentrum des Totentanzes" in Metnitz, einem idyllischen Markt nahe der Burgenstadt Friesach, birgt einen außergewöhnlichen Schatz: Hier befinden sich die einzigen in Österreich erhaltenen Fresken eines monumentalen Totentanzes aus dem 15. Jahrhundert sowie Aquarellkopien aus dem Jahr 1885. Seit Jahren ist man bemüht, diese Sonderstellung auszubauen und zu nutzen. Das erweiterte Totentanzmuseum präsentiert nun den historischen Totentanz in einem adäquaten Rahmen und bietet viel Platz für Totentanzdarstellungen aus der Gegenwart.

"Ein Totentanz" von Professor Peter Brandstätter:
Der Zyklus von 11 Bildern, Öl auf Leinwand, 1997 - 2001 zeigt Szenen und Gefahren auf, denen die Menschheit in der Gegenwart ausgesetzt ist, durch die ein bitteres Ende vorhersehbar ist und uns als Mahnmal dienen soll. Den Abschluss meines Totentanzes mache ich mit der Darstellung und tröstlichen Hoffnung, dass auch für uns Menschen, zu gegebener Zeit, eine Auferstehung vorgesehen ist. Mit der hellen, von oben her ausgestreckten "Hand Gottes" wird ein Mensch, stellvertretend für alle, aus dem Grab erweckt, mit neuem Leben erfüllt. Wie alles wirklich sein wird, - wir haben keine Vorstellung, aber wir haben die Hoffnung, und diese Hoffnung gibt uns - nach meiner Sicht - Kraft und positive Freude für das Leben auf der Welt.

Ruth Hanko "Der Metnitzer Totentanz lebt":
19 farbig glasierte Keramikreliefs mit Szenen, die sich - von zwei Tafeln abgesehen - am Personal der spätmittelalterlichen Wandmalerei auf der Außenmauer des Karners in Metnitz bzw. dem Heidelberger Blockbuch, aus dem die Texte stammen orientieren. Zuerst holt der Knochenmann den Papst, danach den Kaiser und seine Gattin. Kardinal, Erzbischof, Ritter, Abt, Jurisprudenz, Arzt, Edelfrau, Wucherer, Nonne, Krüppel, Jungfrau, Jüngling und Kind schließen sich an. Den Abschluss bildet eine Prozession, in die sich Todgeweihte "aller Stände" einreihen.

"Tödin":
Das Erscheinungsbild der Santa Muerte ist kurios. Figürlich ist die seltsame "Heilige" als Skelett in Frauenkleidern dargestellt, mitunter ist der Schädel mit einer Langhaarperücke geschmückt, um die Weiblichkeit ganz besonders zu betonen.

"Das Totenschiff":
Das Totenschiff von Bildhauer Hanspeter Profunser, aufgestellt am Pfarrplatz in Metnitz, diente als Bühnenbild für eine Totentanzaufführung. Die scherenschnittartigen Figuren und die Texte stammen aus dem Lippl-Totentanz. Die bräunliche Farbe zeigt die Vergänglichkeit des Lebens.

Das Metnitzer Totentanzspiel:

Das "Metnitzer Totentanzspiel" entstand aus den liturgischen Spielen, wie sie im auslaufenden Mittelalter üblich waren. In der geografisch abgeschlossenen Gegend des Marktes Metnitz hat sich diese literarische Kostbarkeit bis heute erhalten.

"Es muss nur sein, ich geb mich drein, der Tod will mit mir ringen. Mein Lebenslauf hört bei mir auf, ich kanns nicht weiter bringen." So beginnt das Schlusslied des Metnitzer Totentanzes. Das Spiel beruht auf Liedern aus dem 16./17. Jh. und thematisiert die Gleichheit aller Menschen vor dem Tod, der weder Standes- noch Altersunterschiede kennt. Nur zu oft unerwartet und unerbittlich tritt er vor den einzelnen und holt ihn gleichsam "zum Tanz." In Metnitz wird das Spiel bereichert um Kärntner Totenlieder, als "Metnitzer Totentanz" periodisch aufgeführt. Der Inhalt ist einfach und geradlinig: der Engel gibt das Thema an: "Auf, auf, o Mensch, mach dich bereit,... es gilt ein Kranz, der Tod rufet allen nach sein Gefallen zu seinem Tanz." Nachdem der Tod einen nach dem anderen zu seinem Tanz geholt hat, klingt das Spiel mit der Erkenntnis aus: "Tretet all zu meinem Reigen dar, die ihr das Leben schon habt gegeben in Gottes Händ zum seligen End!"

  • Öffnungszeiten Totentanzmuseum Metnitz: 01. Mai bis 15. Oktober von 10.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 17.00 Uhr oder auf Anfrage. Montag Ruhetag!
  • Metnitzer Totentanzspiel Aufführungstermine 2026: Freitag, 31. Juli, Samstag, 01. August, Freitag, 07. August und Samstag, 08. August. Programm: 20.15 Uhr, Flaggenparade des Privilegierten Schützenkorps Metnitz, Begrüßung & Einstimmung auf den Totentanz, 21.30 Totentanzspiel beim Karner. Bei Schlechtwetter findet die Aufführung in der Pfarrkirche statt.

Kartenvorverkauf und Information: Bei Vinzenz Ebner (Kontaktdaten siehe unten), Reservierung erfordlich!

Totentanzmuseum Metnitz | Vinzenz Ebner | Marktplatz 7 | A-9363 Metnitz | Mobil: +43 (0) 664 8751797 | Jetzt Anfragen | www.totentanz.eu

Heinrich Harrer Museum Hüttenberg

Heinrich Harrer Museum in Hüttenberg - Mittelkärnten, Ausflugsziel in Kärnten

Das Heinrich Harrer Museum mit all seinen Ausstellungsstücken und Bildern ermöglicht eine Begegnung mit fremden Kulturen und Völkern und gibt einen Einblick in das Lebenswerk Harrers.

In einem, im Jahr 2020 zum Teil neu gestalteten Museum, finden Sie auf einer Ausstellungsfläche von 1000 m² viele interessante Exponate welche Heinrich Harrer von seinen Expeditionen mitbrachte.

Heinrich Harrer, der Forschungsreisende, Sportler, Bergsteiger und Geograph wurde am 6. Juli 1912 in Knappenberg geboren. Zu seinen großen Leistungen gehören unter anderem viele Erstbesteigungen und zahlreiche Expeditionen. Dazu zählen ferne Gebiete wie Afrika, Borneo, Surinam, die Andamanen Inseln und der Rio Xingu.

Sein wohl berühmtestes Abenteuer erlebte Heinrich Harrer in Tibet, welches er auch im Buch "Sieben Jahre in Tibet" festgehalten hat. In dieser Zeit wurde er ein guter und langjähriger Freund und Berater des Dalai Lama und Tibet wurde zu seiner zweiten Heimat.

HÜTTENBERG - Heimatort der Bergsteigerlegende Heinrich Harrer - ein europäisches Zentrum tibetischer Kultur!

Zur Tibetabteilung im Museum gehört unter anderem ein buddhistischer Gebetsraum, der im Jahre 1992 von seiner Heiligkeit, dem XIV. Dalai Lama persönlich geweiht wurde. An der Felswand gegenüber dem Museum befindet sich der Lingkor, ein tibetischer Pilgerpfad. Entlang dieses Rundweges findet man Symbole und Objekte des tibetischen Buddhismus. Auch dieser wurde im Jahre 2002 von seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama geweiht.

BESUCHERINFOS:

  • Die aktuellen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte unserer Homepage: www.huettenberg.at Gerne geben wir Ihnen dazu auch Infos unter der Tel.: (0) 4263 8108.
  • Durchschnittliche Verweildauer ca. 2 Stunden.
  • Im Museum befinden sich auch ein Tibet-Shop und eine Teestube.
  • Mit der "Hüttenberg Card" besuchen Sie das Schaubergwerk (inkl. Führung), das Bergbaumuseum, das Puppenmuseum Helga Riedel, die Mineralienschau und das Heinrich-Harrer-Museum um € 17,00 (Erwachsenen Einzelpreis). Die Museen sind dabei getrennt voneinander, an verschiedenen Tagen innerhalb einer Saison besuchbar.
  • Mit der Kärnten Card ist der Eintritt in alle Museen frei. Ermäßigung mit der ÖAMTC-Clubkarte

Heinrich Harrer Museum | Touristische Anlagen Hüttenberg | Bahnhofstraße 12 | A-9375 Hüttenberg | Tel.: +43 (0)4263 8108 | Jetzt Anfragen | www.huettenberg.at

Metnitzer Brauchtumsmuseum

Metnitzer Brauchtumsmuseum - die Vielfalt der Bräuche im Jahreskreis - in Metnitz in Mittelkärnten / Kärnten

Entdecken Sie die Traditionen des Bauern- & Landlebens im Metnitztal!

"Bei uns daham" präsentiert das Metnitztaler Brauchtum im revitalisierten Gemeindehaus in 5 Ausstellungsräumen: Jahresbrauchtum, Brauchtum für Jagd, Taufe, Hochzeit, Tod. Die Darstellungen sind trachtenecht und handgefertigt, teils lebensgroß und dem bäuerlichen Alltag entnommen.

Die Vielfalt der Bräuche im Jahreskreis:

Alle Darstellungen sind trachtenecht und handgefertigt, teils lebensgroß und dem bäuerlichen Alltag entnommen. Es ist gelungen, die Exponate so zu positionieren und darzustellen, wie sie einst und teils heute noch im Laufe des Jahres verwendet und gelebt werden. Dies immer in Verbindung mit dem örtlichen Brauchtum, sowohl das kirchliche wie das Volksbrauchtum und das mit der Arbeit verbundene Brauchtum.

Früher waren in Metnitz viele verschiedene Handwerke und Gewerbe ansässig: Binder, Nagelschmied, Schwarzhafner, Pechöler, Trattenweber, Färber, Seifensieder, Strohschneider, Gassenweber, Kalvarienschuster etc. Viele dieser Berufe kennt man heute kaum noch dem Namen nach. Auch über diese örtliche Handwerksgeschichte können Sie bei uns mehr erfahren. Lebensgroße Figuren veranschaulichen z. B. die Jagd oder das Spinnen.

Es gab in Metnitz und Umgebung auch mit Wasser betriebene Sägen wir z. B. die "Seppmüllnersäge oder die Kaudersäge... Auch gab es ein reges Dorfleben mit vielen Gasthäusern wie dem "Alten Brauhaus" oder dem "Winkelwirt".

Die Frauen der Brauchtumsgruppe Metnitz haben es sich zur Aufgabe gemacht, wertvolles Kulturgut für die Zukunft zu sichern. Obfrau ÖR Inge Auer: "Es ist für mich ein innerer Auftrag, unser Kulturgut für unsere Jugend, für Metnitz und die Region zu erhalten." Unsere MitarbeiterInnen freuen sich über Ihren Besuch und führen Sie gerne durch das Museum!

Erleben Sie aktiv altes, längst vergessenes Handwerk in meisterhafter Präsentation der Damen der Brauchtumsgruppe - selbst ausprobieren ist noch einmal ein Erlebnis mehr! "Spinnen - Weben - Klöppeln - Gelebtes Handwerk - schauen und probieren".

Die Termine für 2022:

  • Werden ergänzt, sobald sie bekannt sind.

Metnitzer Brauchtumsmuseum Öffnungszeiten:

  • 1. Mai bis 30. September, Mittwoch bis Sonntag von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten ist eine Besichtigung gegen telefonische Voranmeldung möglich.
  • Von Oktober bis April jederzeit gegen Voranmeldung

Buchtipp: "Zeitreise durch Metnitz", herausgegeben von der Brauchtumsgruppe Metnitz, verfasst von Inge und Franz Auer. Ein reich bebildertes, großformatiges Buch über das Brauchtum der Gemeinde Metnitz.

Metnitzer Brauchtumsmuseum | Brauchtumsgruppe Metnitz, Obfrau ÖR Inge Auer | Birkenweg 8 | A-9363 Metnitz | Tel.: +43 (0) 4267 287 | Mobil: +43 (0) 680 1277978 | Jetzt Anfragen, www.metnitz.gv.at

Museen in der Steiermark

Montanmuseum Turrach

Montanmuseum Turrach - Ausflugsziel in der Region Murtal in der Steiermark

Das Montanmuseum Turrach - Holz & Eisen befindet sich in Turrach auf etwa 1300 m Seehöhe, an der Grenze zu Kärnten.

Sonderausstellung 2022/23: "Schmiedekunst in Turrach"!

Unser Montanmuseum dokumentiert 250 Jahre Bergbaugeschichte in Turrach. Man erfährt Wissenswertes über die Pionierzeit der Stahlerzeugung, die "Bruderlade" einen Vorläufer der Sozialversicherung und über die Entstehung des "Turracher Heimatliedes". Zu sehen sind handwerkliches Gerät, Fotos, Karten und Dokumente, die auch aus dem Leben und Werk der Bergbau-Pioniere Peter Tunner der Ältere und Peter Tunner erzählen.

1. Stahlerzeugung auf dem europäischem Festland:

Im Jahre 1863 wurde in Turrach eine große technische Erneuerung - die erste Bessemerbirne auf europäischen Festland - vorgenommen. Diese von Henry Bessemer in England entwickelte Methode zur Stahlerzeugung war eine bedeutende technologische Neuerung. Eine originalgroße Nachbildung kann im Turracher Montanmuseum besichtigt werden, da das Original aus dem Eisenwerk in Turrach im Technischen Museum in Wien steht.

Erweitert werden die Führungen durch eine Filmvorführung. Regelmäßige Veranstaltungen, wie z.B. die "Lange Nacht der Museen" oder auch Workshops für Kinder und Erwachsene ergänzen das Besucherangebot.

Die Bergbaugemeinde Turrach:

Turrach verdankt seine Entstehung dem Bergbau und der dazugehörigen Eisenerzeugung, die internationalen Ruhm erlangte. Bereits im Jahr 1256 wurde Turrach in Verbindung mit Eisenerzbergbau das 1. Mal erwähnt. Zum Bergbau kam es jedoch erst im Jahr 1661 unter Johann Adolf Fürst zu Schwarzenberg, der verschiedene Formen zur Eisenschmelzung nach Turrach brachte. Nach dem Zubau des Hochofens wurde ein nutzbringender Betrieb geschaffen. Mitte des 19. Jh. verdienten bis zu 1000 Menschen ihren Lebensunterhalt durch den Bergbau. 1906 wurde die Eisen und Stahlerzeugung in Turrach eingestellt und somit auch der Erzbergbau. An den stolzen Eisenschmelzbetrieb erinnern heute noch die erhaltenden Gebäude und natürlich das Museum.

Besucherinfos:

  • Öffnungszeiten: Mai - September, Donnerstag: 14.00 - 17.00 Uhr | Juli und August zusätzlich Freitag: 14.00 - 17.00 Uhr
  • Führungen sind jederzeit nach telefonischer Vereinbarung möglich.
Eintrittspreise 
Erwachsene€ 8,00
Gruppen, Senioren, Vorteilscard€ 6,00
Kinder 6 - 12 Jahre€ 4,00

Entdecken Sie die Geschichte Turrachs - Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Montanmuseum Turrach | Sonja Glintschnig | Turrach 24a | A-8864 Turrach | Mobil: +43 650 4212002 | Jetzt Anfragen | www.montanmuseum-turrach.com

MuseumsCenter Leoben

MuseumsCenter Leoben - Urlaubsregion Hochsteiermark

MuseumsCenter Leoben bieten schon seit Jahren ein umfangreiches Ausstellungsprogramm und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen. Es ist darüber hinaus auch ein beliebter Ort für verschiedenste Veranstaltungen, Tagungen und Seminare. Ab 2020 beheimatet die Kunsthalle vorübergehend für 2 Jahre den Kongress Leoben.

Schienen in die Vergangenheit...

lautet der Titel der Dauerausstellung im MuseumsCenter Leoben. Sie gibt einen Einblick in die Stadt- und Regionalgeschichte und fasst in 7 Phasen die interessantesten Ereignisse der Leobener Geschichte zusammen. Historisch bedeutende Schlaglichter aus 1.100 Jahren Stadtgeschichte, aber auch wesentliche Phänomene aus der Ur- und Frühgeschichte fügen sich zu einem Mosaik zusammen und zeigen das Bild einer Stadt, die schon seit Jahrzehnten mit der Eisen- und Stahlindustrie in Verbindung steht und vom Leben und Arbeiten rund um den Steirischen Erzberg geprägt wurde. Damit verbundene Fortschritte, aber auch Stillstände, politische Ereignisse, soziale Veränderungen und auch das kulturelle Potenzial dieses Zentrums der Obersteiermark werden im MuseumsCenter thematisiert.

Sehr viel Wert wird im MuseumsCenter Leoben auf die Vermittlungsarbeit gelegt. Aus diesem Grund gibt es ein umfangreiches didaktisches Programm für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. Diesen wird mit speziellen Workshops ein schwellenloser Zugang zu historischen Themen ermöglicht.

Öffnungszeiten MuseumsCenter:

  • DI - FR von 09.00 - 17.00 Uhr, SA von 10.00 - 17.00 Uhr, Sonntag & Montag geschlossen.

MuseumsCenter | Kunsthalle Leoben | Kirchgasse 6 | 8700 Leoben | Tel.: +43 (0) 3842 4062-408 | Fax: +43 (0) 3842 4062-410 | Jetzt Anfragen | www.kulturquartier.leoben.at

Universitätsmuseen - UniGraz@Museum, Karl-Franzens Universität

Sonderausstellung 2022 der UniGraz@Museum, Karl-Franzens Universität Graz / Steiermark

Sonderausstellung 2022: "Der Schöckl - Heiliger Berg der Römer"

Nicht nur heute, sondern auch schon während der Römerzeit zog der Grazer Hausberg die Bevölkerung im Umland magisch an.

Das zeigen die Grabungsergebnisse der Archäolog/innen des Instituts für Antike der Universität Graz, die seit 2015 am Berg forschen. Neben Überresten eines Kultgebäudes und eines Opferplatzes kamen auch wertvolle Weihegaben wie Schmuck oder Münzen zum Vorschein. Die für die Steiermark herausragenden Funde werden nun im Rahmen einer Sonderausstellung im UniGraz@Museum Graz präsentiert ⇒ Flyer Sonderausstellung 2022

Ein sensationeller und seltener Fund:

Zu den herausragenden Funden aus dem Kultbau am Ostgipfel gehören Verputzstücke mit Wandmalerei. Während der römischen Kaiserzeit war eine farbenfrohe und kunstvolle Bemalung der Wohnräume üblich, weshalb auch die "Behausungen der Götter", also Tempel und Kultgebäude im Inneren oftmals bunt bemalt waren. Lebensgroße Figuren an den Wänden (Megalographien) sind aber seltener und waren damals teuer in der Anschaffung. Von einer solchen erhielt sich eine rechte Hand, die einen Gegenstand - ermutlich eine metallene Schale - hält. Ob hier eine Gottheit oder ein opfernder Mensch dargestellt wurde, muss derzeit noch offen bleiben. Die figürliche Ausstattung weist jedenfalls auf einen oder mehrere vermögende Auftraggeber hin (siehe Bild 2).

Ein besonderer Münzfund:

Einzigartig für die Steiermark ist der Fund einer silbernen Tetradrachme, die in den Jahren 215 bis 217 n. Chr. in der syrischen Stadt Emesa, dem heutigen Homs, unter dem römischen Kaiser Antoninus III. - besser bekannt als Caracalla - für den regionalen Geldverkehr geprägt wurde. Sie wurde in einer großen Grube gefunden und lag wohl nicht mehr an der Stelle, an der sie vom Besitzer bzw. der Besitzerin auf dem Weiheplatz in einer religiösen Handlung niedergelegt worden war. Sie wurde nahezu prägefrisch geopfert. Ihr/e Besitzer/in hat sie wohl aus dem Osten des Römischen Reiches direkt nach Noricum mitgebracht ⇒ mehr

Spätrömischer Schmuck:

Die vornehmlich von Frauen auf dem Schöckl geweihten Schmuckstücke erlauben einen interessanten Einblick in die modischen Vorlieben während der spätrömischen Zeit. Besonders schwarzer Schmuck aus Glas und Gagat (fossile Holzkohle) erfreute sich großer Beliebtheit ⇒ mehr

ÜBER UNS...

Das UniGraz@Museum wurde im Jahr 2011 anlässlich des 425jährigen Bestehens der Karl-Franzens-Universität gegründet. Zu sehen gibt es im Kellergeschoß des Uni-Hauptgebäudes das größte digitale Buch der Welt, die längste Wellenmaschine und verschiedenste Geräte, die die Entwicklung der physikalischen Forschung veranschaulichen: Vom Schiffschronometer über den ältesten erhaltenen Laserapparat Österreichs bis hin zum Tunnelmikroskop, das ganz ohne Licht und optische Linsen auskommt.

Mit Sehen allein muss sich aber niemand zufrieden geben. Das UniGraz@Museum lädt auch zum selbst Experimentieren ein. Schon Kinder können am Drehsessel nachempfinden, wie die Eiskunstläuferin ihre Geschwindigkeit steuert oder mit der gesamten Familie ihre Kräfte am Vakuum der berühmten Magdeburger Halbkugeln messen. Die Influenzmaschine schließlich zeigt, ob der Funke des Forschergeistes auf die Besucher übergesprungen ist.

Junges Museum - Workshops für Kinder & Jugendliche:

Im UniGraz@Museum gibt es Physik zum Angreifen für die jungen Besucher, mit den beiden Kinderworkshops für Schulklassen und Kindergruppen bis max. 25 TeilnehmerInnen. Altersempfehlung: 6 bis 12 Jahre, Dauer: rund 60 Minuten. Individuell buchbar Montag bis Freitag von 10.00 - 14.00 Uhr.

  • "6 Experminente in 60 Minuten": Hands on! Nach diesem Prinzip dürfen Kinder im UniGraz@Museum alles - mit Ausnahme des größten digitalen Buches der Welt - angreifen, was nicht in Vitrinen "verpackt" ist. Ob sie die mit 27 Metern längste Wellenmaschine in Gang setzen, ihre Kräfte an den Magdeburger Halbkugeln mit der Kraft des Vakuums messen oder am Fallbrett Geduld beweisen: Hier gibt es Physik hautnah zu erleben.
  • "Es fliegt, es fliegt mein Papierflieger ... Aber warum?": Warum fallen weder Vögel noch Flugzeuge vom Himmel? Jahrhunderte rätselten die Menschen über das Geheimnis des Fliegens. Mit Hilfe eines selbst gebastelten Fliegers können JungforscherInnen im UniGraz@Museum das Rätsel lösen und den Auftrieb erforschen. Zum Abschluß gibt es einen Papierflieger-Wettbewerb.

Öffnungszeiten/Führungen:

  • Montag von 10.00 - 15.00 Uhr mit Fixführungen um 10.00 Uhr
  • Mittwoch und Freitag von 10.00 - 13.00 Uhr sowie jederzeit nach Voranmeldung
  • Lange Nacht der Museen: 1. Oktober 2022 ab 18.00 Uhr
  • 20.5.2022 bis 28.2.2023 Sonderausstellung: "Der Schöckl - Heiliger Berg der Römer"
Preise & Ermäßigungen 
Familientarif€ 8,00
Erwachsene€ 5,00
Gruppen ab 8 Personen€ 3,00
Ermäßigte*€ 2,00

*SchülerInnen, Studierende, SeniorInnen, Präsenzdiener mit Ausweis. ARBÖ-, Ö1 und AK-Mitglieder zahlen € 3,00.

Universitätsmuseen - UniGraz@Museum, Karl-Franzens Universität | Kustos Mag. Franz Stangl | Universitätsplatz 3/KG | A-8010 Graz | Tel.: +43 (0) 316 380 7444 | Fax: +43 (0) 316 380-7447 | Jetzt Anfragen | UniGraz@Museum

FOTOCREDIT Startfoto: Scheibenfibel, Fundstück am Schöckl © UMJ-Niki Lackner

Museen in Oberösterreich

Österreichisches Papiermachermuseum

Österreichisches Papiermachermuseum Laakirchen-Steyrermühl in der Urlaubsregion Traunsee in Oberösterreich

Im einzigartigen Ambiente der ehemaligen Papierfabrik Steyrermühl werden durch modernes Museumsdesign, historische und zeitgeschichtliche Themen rund um die Papierherstellung in anschaulicher und verständlicher Weise präsentiert. Auch soziale Aspekte der Industriegeschichte, Umweltschutz und die Bedeutung der Traun werden in eigenen Abteilungen dargestellt.

Das Papiermachermuseum, das 1997 gegründet wurde, ist das größte seiner Art in Europa und beeindruckt durch die authentische Einbettung in ein ehemaliges Produktionsgebäude.

Kinderbeschriftungen, Vermittlungsprogramme, Workshops, eine Rätselrally, das Ausprobieren des Handschöpfens sowie der große Spielplatz machen aus dem Museum auch zu einem Paradies für Kinder. Eine neue Brücke über die Traun beeindruckt durch ihr Design und führt Wanderer und Radfahrer zu dem von der UPM Steyrermühl errichteten Schaukraftwerk Gschröff.

Beschriftungen, spektakuläre Bilder, akustische und audiovisuelle Installationen begleiten durch die Ausstellung und machen den Museumsbesuch zu einem Erlebnis für alle Sinne. Das Museum begrüßt die Besucher im Foyer als einladende "Welt aus Weiß", von dort begibt man sich auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Papiererzeugung, von den Vorläufern des Papiers bis zur modernen Papierherstellung.

Ein weiterer Höhepunkt ist die direkte Einbindung der Traun in die Gestaltung der "Papierwelten": Das Wasser als zentrales Element bei der Papierherstellung - für den Transport des Rohmaterials wie für die Herstellung selbst - begleitet das Publikum bei seinen Erkundungen und wird in Form von Exponaten oder als beeindruckender Fluss-Blick durch die großen Fenster der ehemaligen Maschinenhalle zum fixen Bestandteil des Museumsrundganges.

Vermittlungsprogramme für Schulen:

  • In Pauscht und Bogen: Kindgerechte, dialog- und aktionsorientierte Aneignung von Grundwissen über die Geschichte der Beschreibstoffe von den Vorläufern des Papiers bis zur Papiermanufaktur (Handschöpferei) – mit einem kurzen Ausblick auf die moderne Papierproduktion.
  • Lebenswelten einst und jetzt: Spannender Einblick in die mit der Industrialisierung einhergehenden Einflüsse auf die Lebens- und Arbeitswelt – eine historische Reise mit aktuellen Zeitbezügen.
  • 1,2,3,4 So entsteht Papier: Für technisch Interessierte: Die Entwicklung der Papiererzeugung von der Manufaktur bis zur modernen Papierfabrik Steyrermühl – Industriekraftwerke seit mehr als 100 Jahren. Vermittlung eines Überblicks über die in der Papierindustrie eingesetzten Kraftwerkstechnologien anhand der Anlagen in der Papierfabrik UPM Steyrermühl.
  • Papierproduktion - Die ökologische Seite: Mythos und Fakten: Diskussion über die Umweltrelevanz der Papierindustrie, die von der Industrie gesetzten Massnahmen und deren Auswirkung, sowie die künftigen ökologischen Herausforderungen.
  • Die Traun - ihre historische und aktuelle wirtschaftliche Bedeutung: Wirtschafts- und regionalkundliches Thema: Bedeutung von Schifffahrt und Flößerei, Mühlen und Papierindustrie an der Traun - ergänzt um die Nutzung der Wasserkraft zur Stromerzeugung.

Workshops für Schulen und Gruppen:

  • Handschöpfen: Mit Unterstützung durch die Museumsvermittler können die Teilnehmer/innen ihr eigenes Papier schöpfen und abgautschen. Das Pressen und Trocknen wird vom Papiermachermuseum durchgeführt. Nach dem Besuch des Museums oder einer anderen Museumsveranstaltung kann das fertige Blatt abgeholt werden.
  • Probier Papier! Kreatives Gestalten mit vom Papiermachermuseum zur Verfügung gestellten Papiermaterialien: Alle TeilnehmerInnen schöpfen ein Billet in Serviettentechnik sowie ein Kuvert. Angeleitet von VermittlerInnen unseres Museums.

BESUCHERINFOS:

  • Das Österreichische Papiermachermuseum ist täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr (ganzjährig) geöffnet.
  • Führungen, Vermittlungsprogramme und Workshops sind auch ausserhalb der Öffnungszeiten unter Voranmeldung möglich.
  • An folgenden Tagen ist das Museum wegen einer Veranstaltung geschlossen:
    24.10. - 13.11.2022, Clown Camp Festival, Maturaball, Martinimarkt | 19.11.2022 und 14.01.2023, Maturaball.
  • Betriebsurlaub: 24.12.2022 - 05.01.2023
  • In unserem Veranstaltungskalender finden Sie alle Infos zu aktuellen Events!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Museumswelt!

Österreichisches Papiermachermuseum - Veranstaltungszentrum "Alte Fabrik" l Museumsplatz 1 l A-4662 Steyrermühl l Tel.: +43 (0) 7613 3951 l Fax: +43 (0) 7613 3951-20 l Jetzt Anfragen l papierwelten.co.at

Steyrtal Museumsbahn

Steyrtal Museumsbahn - Ausflugsziel in Steyr / Grünburg - Region Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich

17 km Bahnerlebnis auf schmaler Spur

Österreichs älteste Schmalspurbahn - alle Planzüge mit Dampfbetrieb

Die von der ÖGEG erhaltene, 17 km lange Teilstrecke der Steyrtal Museumsbahn führt durch die Landschaft entlang der Steyr und gehört zu den schönsten und reizvollsten Bahnstrecken in Österreich. Sie ist die einzige Schmalspurbahn in Österreich, auf der seit der Eröffnung immer nur Dampflokomotiven im Einsatz waren ⇒ Baugeschichte der Steyrtalbahn

Streckenbeschreibung:

Eine Fahrt mit der Steyrtalbahn beginnt am Lokalbahnhof in Steyr, 20 Gehminuten vom ÖBB-Bahnhof Steyr entfernt. Vorbei an der Wallfahrtskirche Christkindl (Station Unterhimmel-Christkindl) fährt die Steyrtal Museumsbahn durch Wiesen und Aulandschaften. Meist weitab von Ortschaften, folgt die Strecke dem Lauf der Steyr durch eines der reizvollsten Täler der Region Pyhrn-Eisenwurzen. Wir passieren die Haltestelle Schloss Rosenegg und den Bahnhof Pergern, wo früher die Strecke nach Sierning und weiter nach Bad Hall abzweigte.

Über Neuzeug und Letten kommen wir nach Aschach an der Steyr und weiter zur Haltestelle Sommerhubermühle, bevor kurz vor Grünburg der Fluss mit einer mächtigen Bogenbrücke überquert wird. Unmittelbar hinter diesem eindrucksvollen stählernen Denkmal der Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts erreichen wir die Haltestelle Waldneukirchen.

Am Endbahnhof Grünburg schließlich können die Fahrzeuge, die Werkstatthalle und eine kleine Ausstellung über die Steyrtalbahn besichtigt werden. Tipp: 10 Gehminuten entfernt können Sie in Steinbach an der Steyr auch das dortige  Messerermuseum besuchen oder sich in den gutbürgerlichen Gasthöfen  von Steinbach und Grünburg verwöhnen lassen.

TIPP: Die ehemalige Strecke von Grünburg über Molln nach Klaus an der Pyhrnbahn wird heute als Radweg genutzt! Wer sein Fahrrad mitgenommen hat (Beförderung im Zug kostenlos nach Maßgabe des vorhandenen Laderaumes), kann auf der ehemaligen Bahntrasse über Molln bis Klaus (ÖBB-Bahnhof) fahren.

Im Planverkehr werden auf der Steyrtalbahn ausschließlich die hier angeführten Dampfloks eingesetzt. Darüber hinaus steht uns ein umfangreicher Wagenpark verschiedenster Typen zur Verfügung. Aber natürlich brauchen wir auch verschiedene Sonderfahrzeuge wie kleine Diesel-Verschubloks, Draisinen oder Wartungsfahrzeuge für den Oberbau.

Zug-Charter: Steyrtalbahn Sonderzüge exklusiv für SIE!

Neben den fahrplanmäßigen Zügen können auch Sonderzüge bei vorheriger Vereinbarung jederzeit geführt werden. Wir fahren für Sie zu jedem Anlass und nach Ihren Wünschen. Besondere Zugbildungen (bestimmte Lokomotiven und Waggons) sind ebenso möglich wie Fotohalte oder eine gemütliche Jause auf einem einsamen Bahnhof. Machen Sie Ihren besonderen Anlass zu einem Bahn-Erlebnis oder nutzen Sie - wie bereits einige namhafte Fotografen und Filmproduzenten - das historische Gepräge der Steyrtalbahn als stilechten Schauplatz für Fotos & Filmszenen.

Sommerfahrplan 2022:

» ab Steyr Lokalbahn

  • 1. Mai 10.00 Uhr | 14.00 Uhr| 18.30 Uhr
  • Juni Sonntag 14.00 Uhr| 18.30 Uhr
  • Juli Sonntag 10.00 Uhr | 14.00 Uhr| 18.30 Uhr
  • August: Samstag 14.00 | 18.30 Uhr sowie Sonntag 10.00 Uhr | 14.00 Uhr | 18.30 Uhr
  • September: Samstag & Sonntag 10.00 Uhr | 14.00 Uhr | 18.30 Uhr
  • 26. Oktober: 10.30 Uhr | 17.10 Uhr

» ab Grünburg

  • 1. Mai 08.30 | 12.00 Uhr| 17.00 Uhr
  • Juni Sonntag 11.00 Uhr| 17.00 Uhr
  • Juli Sonntag 08.30 Uhr | 12.00 Uhr| 17.00 Uhr
  • August: Samstag 11.00 Uhr | 17.00 Uhr sowie Sonntag 08.30 Uhr | 12.00 Uhr | 17.00 Uhr
  • September: Samstag & Sonntag 08.30 Uhr | 12.00 Uhr | 17.00 Uhr
  • 26. Oktober: 08.30 | 15.30 Uhr
Fahrpreise 2022einfache FahrtHin- u. Rückfahrt
Erwachsene€ 16,00€ 22,00
Kinder 6–15 Jahre€ 8,00€ 11,00
Familien (2 Erwachsene + Kinder bis 15 Jahre) € 44,00
Gruppenermäßigung für 20 Personen pauschal€ 320,00€ 440,00

INFORMATIONEN:

Mit OÖ-Familienkarte fahren Kinder bis 15 Jahre gratis. Für Personen mit Gästekarte und für Behinderte (mit Ausweis) gibt es Ermäßigungen. Alle Preisdetails finden Sie auf unserer Webseite!

Fahrzeit Steyr - Grünburg oder umgekehrt: ca. 1 Stunde. Die Züge halten bei Bedarf in allen Haltestellen, für die auch die örtlichen Abfahrtszeiten veröffentlicht sind. Die Fahrkarten erhalten Sie in Steyr und Grünburg am Schalter, sonst beim Schaffner im Zug. Bitte machen Sie sich bei Annäherung eines Zuges bemerkbar, wenn Sie an einer Haltestelle einsteigen wollen. Für Zugfahrten gelten die jeweiligen Corona-Bestimmungen.

Die Züge der Steyrtal-Museumsbahn können mit den Abfahrtszeiten von allen Bahnhöfen und Haltestellen auch in der elektronischen Fahrplanauskunft "Scotty" der ÖBB abgefragt werden.

Erleben Sie die einmalige Symbiose zwischen traditionsreichen Dampfzügen und verträumten Naturlandschaften, steigen Sie ein und lassen Sie die Seele baumeln - nicht nur im Sommer, sondern auch bei unseren romantischen Adventfahrten.

Steyrtal Museumsbahn | Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte ÖGEG | Ehrensteinweg 4 | A-4020 Linz | Mobil: +43 (0) 676 5368717, Herr Süß | Jetzt Anfragen | www.oegeg.at/schmalspur-steyrtalbahn

Handarbeitsmuseum Traunkirchen

Handarbeitsmuseum Traunkirchen - Ausflugsziel in der Urlaubsregion Traunsee in Oberösterreich

Mit Handarbeit Ruhe finden, Freude erleben, Kraft schöpfen, Atmosphäre schaffen!

In den historischen Räumen des einstigen Nonnenklosters in Traunkirchen wird das Handarbeitsmuseum seit über 20 Jahren ehrenamtlich von den Goldhauben-, Kopftuch und Hutgruppen des Bezirkes Gmunden gestaltet und betreut.

Handarbeit ist nichts Verstaubtes aus Großmutters Zeiten, sondern hat auch in der schnelllebigen Zeit des 21. Jahrhunderts immer noch einen hohen Stellenwert.

Der Facettenreichtum der liebevollen Ausstellung reicht von typisch regionalen Handarbeiten bis hin zu den Festtrachten der Gegend. Die Goldhaube in ihrer Entwicklung, diverse traditionelle Kopfbedeckungen sowie Klosterarbeiten dürfen natürlich nicht fehlen.

Für den/die BesucherIn sind über 35 verschiedene Handarbeitstechniken zu bewundern und sollen eine Bereicherung für Auge und Seele sein.

Der stimmige Weg, dieses Kleinod zu besuchen, ist wohl ein Spaziergang entlang des neuen Kulturweges VIA HISTORICA, welcher am Ortsplatz beginnt und direkt im Klosterinnenhof und beim Museumseingang endet. Die Abtei "Trunseo" wurde bereits 632 n. Chr. errichtet. 1622 übernahmen die Jesuiten das Klostern. Das Hauptwerk der Barockkirche ist die berühmte Fischerkanzel, die das Wunder des reichen Fischfangs des Apostel Petrus darstellt.

Öffnungszeiten 2022:

Mai und Juni: Fr., Sa., So. von 14.00 - 17.00 Uhr
Juli und August: Do., Fr., Sa., So. von 14.00 - 17.00 Uhr
Sept. u. Oktober: Fr., Sa., So. von 14.00 - 17.00 Uhr
*Gruppen jederzeit gegen Voranmeldung

*TOURISMUSVERBAND TRAUNSEE-ALMTAL Tel. +43 7612 74451, info[at]traunsee-almtal.at
GOLDHAUBENGRUPPE BEZIRK GMUNDEN Tel. +43 664 540 13 64, office[at]goldhauben.info

Eintrittspreise: Erwachsene € 3,-, Gruppen ab 12 Pers. € 2,50, Kinder frei

Sonderausstellung heuer: "Das Werkzeug der Handarbeit" - Gezeigt werden die Werkzeuge und Materialien für die verschiedensten Handarbeitstechniken.

Die Goldhaubengemeinschaft - wir über uns
Das Mitwirken am kulturellen Leben durch Teilnahme an kirchlichen und weltlichen Festen und Feiern sowie die Erhaltung der Tradionen - aber offen sein für Neues sehen wir als unsere Aufgabe. Die Trachtenerneuerung, das Ausrichten div. Ausstellungen sowie soziales Engagement liegen uns ebenfalls sehr am Herzen. Wir wollen gemeinsame Ziele erarbeiten, sie miteinander planen und in der großen Frauengemeinschaft realisieren.
Um die alte Handarbeitstechniken zu erhalten werden auch Kurse angeboten.

Auf Ihren Besuch freuen sich die Goldhauben-, Kopftuch- und Hutgruppen des Bezirkes Gmunden.

Handarbeitsmuseum Traunkirchen | Bezirksobfrau Maria Wicke | Klosterplatz 2 | A-4801 Traunkirchen | Mobil: +43 (0) 664 5401364 | Jetzt Anfragen | www.goldhauben.info/handerbeitsmuseum

Museen in Salzburg

Pongauer Heimatmuseum Schloss Goldegg

Pongauer Heimatmuseum Schloss Goldegg - in Goldegg in der Urlaubsregion Nationalpark Hohe Tauern in Salzburg

Goldegg liegt im Herzen des Landes Salzburg auf einem Hochplateau oberhalb des Salzachtales, eingebettet in eine liebliche Hügellandschaft am Ufer des gleichnamigen Moorsees. Der Ort wird wegen seiner Lage auch "Perle im Pongau" genannt.

Die Herren von Goldekke errichteten im Jahr 1323 eine kleine Burg, die im 16. Jdt. zu ihrer jetzigen Größe ausgebaut wurde. Besonders sehenswert ist der Rittersaal des Schlosses, mit seiner aufwendigen Holzvertäfelung, die in Mitteleuropa einmalig ist. Auch die im Originalzustand erhaltenen Wohn- und Schlafgemächer, die Kemenaten sind sehr interessant.

Die kunstgeschichtlichen Kostbarkeiten sind das ganze Jahr über im Rahmen einer Führungen zu sehen. Die Exponate des Museums sind in themen- und stilorientierten Einheiten angeordnet. Man bekommt dadurch einen unmittelbaren Eindruck vom gesellschaftlichen und kulturellen Leben im früheren Pongau.

Sammlung Nora Watteck - Im Laufe von Jahrzehnten trug die passionierte Sammlerin und Schriftstellerin Prof. Nora von Watteck eine beachtenswerte Sammlung von Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen, Bekleidung und Werkzeug aus dem Leben unserer Vorfahren zusammen. Nora Watteck wird in ihrer Sammlung den speziellen Ausprägungen des kulturellen Lebens im Pongau und den typischen Erscheinungsformen des ländlichen Lebens gerecht. Das aus dieser Privatsammlung entstandene Pongauer Heimatmuseum übersiedelte 1973 ins Schloss Goldegg.

Öffnungszeiten:

  • 15. Juni bis 15. September:
    MO und FR: 10.00 - 12.00 und 15.00 - 17.00 Uhr
    DO: 10.00 - 12.00 und 15.00 - 17.00 Uhr (Führung um 14.00 Uhr)
  • 16. September bis 14. Juni: DO: Führung um 14.00 Uhr
  • Sonderführungen nach telefonischer Anmeldung möglich
Eintrittspreisemit Führungohne Führung
Erwachsene€ 6,00€ 4,00
Kinder€ 1,00€ 1,00

Pongauer Heimatmuseum Schloss Goldegg | Hofmark 1 | A-5622 Goldegg | Tel.: +43 (0) 6415 8131 | Jetzt Anfragen | www.museum-goldegg.at

Untersbergmuseum Grödig-Fürstenbrunn

Untersbergmuseum Grödig-Fürstenbrunn in der Urlaubsregion Salzburg Umgebung im Land Salzburg

Im Untersbergmuseum in Fürstenbrunn befindet sich eine interessante Sammlung liebevoll zusammengetragener Schaustücke, die einen Einblick in die bewegte Geschichte des berühmten Untersberger Marmors in seinen ökonomischen, sozialen und kunsthistorischen Aspekten bietet.

Ein integraler Bestandteil des Museums ist der Betrieb einer Kugelmühle, bei der Kugeln in verschiedenen Größen gemahlen werden. Weitere Schwerpunkte der Sammlung sind das Brauchtum und die Sagenwelt rund um den Untersberg, "dem Sagenberg" im deutschsprachigen Raum. Zu sehen ist auch ein Modell (Maßstab 1:3333) vom gesamten Untersbergmassiv, das von der Fachhochschule Kuchl (FHS) aus Holz aufgebaut wurde!

Altbekannt ist die Verarbeitung der Kalksteine in den Kugelmühlen, die es früher nahezu rund um den Untersberg gab. Es wurden die Abfälle der Steinbrüche aber auch Bachsteine zuerst rund geschlagen, dann in den Mühlen zu Kugeln geschliffen und abschließend poliert. Diese wurden als Ballast für Schiffe, Kanonenkugeln und als Ziergegenstände und Kinderspielzeug verwendet. Heute sind noch einige wenige Mühlen in Betrieb.

Rahmenprogramme: Film über Kugelmühlen, Vorführung einer Kugelmühle im Betrieb. Alljährliche Sonderausstellungen und die traditionellen Veranstaltungen des Osterbasars mit dem Palmbuschbinden und des Adventbasars beleben die Museumsszene.

Öffnungszeiten Untersbergmuseum:

  • 19. Juni bis 30. September: Freitag, Samstag, Sonn- & Feiertage 13.00 bis 18.00 Uhr
  • 01. Oktober bis 31. Oktober: Samstag, Sonn- & Feiertage 13.00 bis 17.00 Uhr
  • 02. November bis 30. Dezember: Sonn- & Feiertage 13.00 bis 17.00 Uhr
  • 01. Nov. sowie 24. und 25. & 31. Dez geschlossen!
  • Führungen ab 8 Personen nach terminlicher Vereinbarung.

Der Untersberg, sagenumwobener, mächtiger Gebirgsstock im Süden der Festspielstadt Salzburg, hat die Geschichte der Marktgemeinde Grödig entscheidend mitgestaltet. Mit seiner Lage bietet er ein großartiges Panorama vom Chiemsee über das Salzkammergut bis zu den Schneespitzen der Hohen Tauern. Als beliebtes Ausflugsziel hat er eine Vielfalt an Wanderwegen, eine ganzjährig betriebene Seilbahn mit einer 7,5 km langen Schiabfahrt, einen Radrundwanderweg, anspruchsvolle Klettertouren, bezaubernde Eishöhlen und gemütliche Hütten im Gipfelbereich.

Untersbergmuseum Grödig-Fürstenbrunn | Verein Grödiger Heimatmuseum, Obmann Dipl.-Ing. Heinz Schierhuber | Kugelmühlweg 4 | A-5082 Grödig | Mobil: +43 (0) 664 73301789 | Führungen: +43 (0) 660 6569325 | Jetzt Anfragen | www.untersbergmuseum.net

Radiomuseum Grödig

Radiomuseum Grödig in der Urlaubsregion Salzburg Umgebung im Land Salzburg

Das Radiomuseum Grödig dokumentiert anhand seiner rund 250 Exponate die Geschichte des Radios vom Funkensender bis zu den UKW-Geräten der 60er Jahre. Die unglaubliche Geschichte von der "Stimme aus dem Kasten" kann hautnah erhorcht und entdeckt werden. Alle Geräte sind spielbereit!

Es erwarten Sie Geräte aus den Anfängen der drahtlosen Telegraphie, Detektor- und Röhrenapparate. Detektorgeräte wurden meist selbst gebastelt. Sie konnten nur den nächsten stärkeren Mittelwellensender empfangen. Zu finden sind auch Raritäten, wie etwa ein in Salzburg gebautes Radio von 1928, ein Ingelen US 437 Geographic Baujahr 1937, ein Drahttongerät und eine Reihe von seltenen Apparaten aus der Anfangszeit des Rundfunks.

Freischwinger oder Telefoniehörer? Erst mit dem Freischwingerlautsprecher wurde Radiohören ein gemeinsames Erlebnis. Anfang der 30er Jahre kamen Geräte auf den Markt, die Empfangsapparat und Lautsprecher in einem Gerät vereinten. Das UKW-Zeitalter begann in den 50er Jahren. Radios wurden nun auch für den Stereoempfang ausgerüstet.

Mit seiner reichen Auswahl an Geräten zeigt das Museum in einzelnen Abschnitten die technische Entwicklung des Radios. Die voll funktionsfähigen Geräte der Sammlung werden Ihnen unter der fachkundigen Führung des Museumsleiters vorgestellt und auf Wunsch vorgeführt.

Das Museum betreibt auch eine Radiobörse mit einer großen Auswahl an Radiogeräten, Röhren und diversen Ersatzteilen. Darüberhinaus steht Interessierten ein Tonarchiv und ein umfangreicher Bestand an Zeitschriften rund um das Radio zur Verfügung. Zur Sammlung zählen Programmzeitschriften aus den Anfängen des Rundfunks (RAVAG, Radio Wien, Rundfunkwoche Wien...), Festschriften, Zeitschriften für Radioamateure (Radiotechnik, Radio für alle, das Elektron...), Fachbücher und Bauanleitungen. Ein Bereich des Museums ist für laufende Sonderausstellungen reserviert.

Preise 
Erwachsene€ 3,-
Erwachsene ermäßigt€ 2,50
Kinder€ 1,-

Öffnungszeiten: Jeden Mittwoch von 15.00 bis 19.00 Uhr. Auf Wunsch Sonderführungen nach telefonischer Vereinbarung, Führungen mit Bau eines Detektorempfängers, Gastvorführungen außerhalb des Museums (z. B. an Schulen), Verlegen einer Feldtelefonleitung und Versuche mit einem Morsegerät und Telefonen.

Radiomuseum Grödig | Hans Martin Walchhofer | Hauptstraße 3 | A-5082 Grödig | Tel.: +43 (0) 6246 72857 | Mobil: +43 (0) 676 6757107 | Jetzt Anfragen | www.radiomuseum-groedig.at

Museen in Tirol

Schmiedemuseum Fulpmes

Schmiedemuseum Fulpmes im Stubaital - Sehenswertes in Tirol

Geschmiedetes aus dem Stubai hat als Werkzeugmarke bis heute Weltruf. Im Museum in Fulpmes kann die Entwicklung der Stubaier Schmiedekunst nachvollzogen werden.

Bis ins 16. Jhd. wurde in der Schlick 2000, einem kleinen Hochtal, Eisenerz abgebaut. In der Folge entstanden zahlreiche Schmieden entlang des Schlickbaches, deren Produkte auch außerhalb des Stubaitales bekannt waren und Fulpmes zu einem Zentrum der Werkzeugherstellung machten.

Das im Riedlhaus untergebrachte Schmiedemuseum zeigt neben der Entwicklung der Schmiedekunst auch mehrere wertvolle Originalwerkzeuge aus dem 19. Jahrhundert. Weiters birgt es Urkunden und kunstfertige Schmiedebeispiele.

Als große Attraktion des Museums gilt die alte Riedlschmiede mit einer Schleifmaschine aus dem Jahre 1812 und einem Schmiedehammer aus dem Jahre 1836, die weitgehend im Originalzustand verblieben sind. Die vier Hämmer mit der eindrucksvollen Holzwelle als Antrieb können auch heute noch mit der Wasserkraft des Schlicker Baches betrieben werden.

Schließlich ist noch der "Fulpmer Schmied" zu sehen, eine Holzplastik von Ludwig Penz (1876 - 1918), dem Wegbereiter der modernen Bildhauerei in Tirol.

Das Schmiedemuseum Fulpmes ist NUR im Sommer geöffnet: Juni bis September, Mittwoch von 14.00 bis 17.00 Uhr, Eintritt pro Person: € 2,- Für Gruppen auf Anfrage geöffnet! Gruppenermäßigungen auf Anfrage, Anmeldung erforderlich, Führungen möglich.

Fulpmes liegt mitten im Stubaital auf 930 m Seehöhe. Am Fuße der Schlick finden sich hier tolle Freizeitmöglichkeiten das ganze Jahr über. Tipps sind der Adventure Park, der Alpin Erlebnispark mit Klettergarten, die Biwakgrotte, die Seilrutsche, der Alpenpflanzenlehrpfad, der Scheibenweg und der wohl schönste Panoramasee in den Stubaier Alpen im Wandergebiet Schlick 2000.

Schmiedemuseum Fulpmes | Fachschulstraße 4 | A-6166 Fulpmes | Tel.: +43 (0) 5225 696024 | Mobil: +43 (0) 664 4502402 | Jetzt Anfragen | www.stubai.at//schmiedemuseum