Die schönsten Adventmärkte in Österreich

Sehenswürdigkeiten in Innsbruck & seine Feriendörfer

Archäologiepfad Goldbichl

Archäologiepfad Goldbichl in Igls - Ausflugsziel in der Urlaubsregion Innsbruck & seine Feriendörfer in Tirol

Herzlich willkommen am Goldbichl, einem der interessantesten Grabungsplätze Tirols!

Vor fast 4000 Jahren war der Goldbichl - eine mächtige, längliche Felskuppe zwischen den Orten Igls, Patsch und Lans - ein bedeutendes Heiligtum. Neben einer Wallanlage, Häuserfunden und einem bronzezeitlichen Frauengrab erbrachte die Kuppe, der höchste Punkt des langgestreckten Hügelgeländes die große Sensation am Goldbichl, den Brandopferplatz.

Nehmen Sie sich die Zeit und folgen Sie dem leicht begehbaren Archäologiepfad auf eine spannende Reise in die Vergangenheit! Auf dem Weg zum Heiligtum finden sie anschaulich bebilderte Tafeln, die Ihnen interessante Informationen über die bewegte Geschichte des Goldbichl vermitteln. Sie können sich dabei ein lebendiges Bild von den, für den Ort wichtigen Kulturepochen, der Bronzezeit (ca. 1900 bis 1500 v. Chr.) und der späten Eisenzeit (ca. 450 bis 15 v. Chr.) machen. Am höchsten Punkt wurden mehrere Informationsstelen in einem Halbrund zu einer besonderen Informationsstätte gruppiert, die gleichsam fokussierend von dem "gefangenen Stein" bewacht wird.

INFO: Der Eingang zum Archäopfad befindet sich an der Straße nach Lans, etwa 200 m östlich des Parkplatzes Heiligwasser. Erreichbar ist der Goldbichl von Igls aus mit dem Auto über die Patscher Straße oder mit dem Postbus, Linie J. Besonders empfehlenswert ist der gekennzeichnete Fußweg (ca. 30 Min vom Ortskern Igls aus).

• Im Obergeschoss des Hauses des Gastes in Igls ist ein kleines "Goldbichl-Museum" eingerichtet, in dem exemplarische Fundstücke vom Brandopferplatz ausgestellt sind und wo Sie weitere Informationen über den Goldbichl und benachbarte Kultplätze vorfinden.

Aus archäologischer Sicht stellt sich dieser Hügel als überaus bedeutender und aufschlussreicher Fundplatz heraus, der interessante und zum Teil einmalige Rückschlüsse in Leben und Kult unserer Vorfahren gewährt. Die ersten Opferhandlungen lassen sich bereits am Ende der frühen und etwas später in der mittleren Bronzezeit nachweisen. Bei diesen Zeremonien wurden den Mächten und Göttern, die damals von den Menschen verehrt und wohl auch gefürchtet wurden, aufwändige Brandopfer dargebracht. Danach geriet der Goldbichl aus ungeklärten Gründen für längere Zeit in Vergessenheit, ehe in der späten Eisenzeit von der Volksgruppe der Räter auf der Hügelkuppe wiederum Kulthandlungen vollzogen wurden. Das Ende für das Heiligtum dürfte im Jahre 15 vor Chr. im Gefolge der Germanien Feldzüge von Tiberius und Drusus gekommen sein.

Es darf angenommen werden, dass diese Kultstätte nicht nur für die Bewohner der benachbarten Siedlungen eine bedeutende Rolle gespielt hat, sondern auch von Menschen aus weiter entfernten Regionen gerne besucht wurde. Davon zeugen Gegenstände aus anderen Kulturkreisen, die auf den Altären des Goldbichls geopfert wurden. Unterhalb des Opferplatzes, welcher sich auf der höchsten Stelle des Hügels befindet, lassen sich mehrere zum Teil großflächige Terrassen erkennen, die als Wohn-, Handwerks- und Ackerflächen genutzt wurden. Darauf lassen Fundstücke, wie Gusskuchen aus Bronze, Webstuhlgewichte und Keramikfragmente schließen. Man darf sich hier also ein geschäftiges und lebhaftes Treiben vorstellen, wie es einem viel besuchten "Wallfahrtsort" von überregionaler Bedeutung angemessen war.

Archäologiepfad Goldbichl | Dr. Dieter Manhartsberger | Oberes Feld 219 | A-6072 Lans | Mobil: +43 (0) 650 5368750 | Jetzt Anfragen | www.goldbichl.at | (Fotos: Verein Goldbichl /Dieter Manhartsberger)

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Heimatmuseum Oberhofen im Inntal

Heimatmuseum Oberhofen im Inntal in der Region Innsbruck & seine Feriendörfer / Tirol

Das Heimatmuseum wurde 1986 im Dachgeschoss des neuen Gemeindehauses eingerichtet. Es beherbergt Geräte und Gebrauchsgegenstände der bäuerlichen Welt sowie Werkzeuge des Handwerks vergangener Tage. Weiters sind Relikte aus dem alten Schulhaus und die Oberhofer Feuerwehrspritze aus dem 19. Jh. zu sehen.

Seit 2015 hat unser Heimatmuseum ein zweites interessantes Standbein. In einer modernen Schauvitrine werden raetische und römische Funde ausgestellt, welche einige Jahre zuvor auf unserem Gemeindegebiet gefunden wurden.

Diese Präsentation wurde durch die Uni Innsbruck (Prof. Tomedi) und das Bundesdenkmalamt (Mag. Pöll) wissenschaftlich begleitet und gestaltet. Aus Sicht der Archäologen sind besonders zwei raetische Kultstatuetten sowie römische Militärobjekte (Zeltheringe, eine Dolabra, ein Zirkel u.s.w.) erwähnenswert.

Im Museum finden regelmäßig Ausstellungen der Ortschronisten statt. Zum Beispiel Ausstellungen über die heimatlichen Flurnamen, zum Kohlenmeiler-Projekt, zur Geschichte der Neuburger Hütte und heuer eine Kunstausstellung unter dem Titel "Geschichte neu erzählt".

Öffnungszeiten: Juni – Oktober, jeden Mittwoch 14.00 – 16.00 Uhr oder nach telefonischer Voranmeldung im Gemeindeamt Tel.: +43 (0) 5262 62747

Heimatmuseum Oberhofen im Inntal | Helmut Kirchmair | Franz-Mader-Straße 17 | A-6406 Oberhofen im Inntal | Tel.. +43 (0) 5262-62747-0 | Mobil: +43 (0) 664 4680919, Helmut Kirchmair | Jetzt Anfragen | www.oberhofen.tirol.gv.at

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Hofburg Innsbruck

Hofburg Innsbruck - Riesensaal der Kaiserappartements in Innsbruck in Tirol

Die Hofburg präsentiert in ihren Kaiserappartements auf beeindruckende Weise die höfische Geschichte des 700 Jahre alten Hauses.

Die Geschichte des Bauwerks geht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Im 18. Jahrhundert ließ Kaiserin Maria-Theresia die Hofburg schließlich zum Barockschloss umbauen und schuf damit die Basis der Kunstschätze, die Besucher in den Schauräumen der Hofburg heute besichtigen können.

Maria Theresia setzte im Riesensaal neue Akzente: Zu sehen sind ihre Kinder und Enkelkinder. Der bis heute gebräuchliche Name "Riesensaal" geht auf die ältere Ausmalung mit Herkules-Fresken zurück. Der Gardesaal ist der erste von vier Repräsentationsräumen die Maria Theresia zur Huldigung der Dynastie Habsburg-Lothringen einrichten ließ.

Als spezielle Huldigung für die Vorfahren ihres Mannes Franz Stephan wünschte sich Maria Theresia ein eigenes "Zimmer mit der Familie Lothringen". Der Raum diente als Audienzzimmer.

Maria Theresia bestimmte, dass das Sterbezimmer von Kaiser Franz Stephan zur Hofkapelle umgebaut werden sollte. Bis heute dient die 1766 fertig gestellte Kapelle als Gebetsraum für die Damen des von der Kaiserin gegründeten Adeligen Damenstifts. Die Einrichtung der Sakristei mit Sakristeischrank und liturgischem Gerät stammt aus der Zeit Maria Theresias. Die spätbarocke Wandmalerei an der Decke wurde erst bei der jüngsten Generalsanierung entdeckt.

Der Salon der Kaiserin - Die Zimmer des kaiserlichen Wohnbereichs sind in jeweils einem Farbton gehalten. Die Farbwahl richtete sich nach der Funktion des Raumes, wofür es genaue Richtlinien gab. Die Gestaltung erfolgte zeitgemäß im Stil des Zweiten Rokoko.

Das 19. Jahrhundert - Ein als Demonstrationsobjekt präparierter Tafelstuhl - um 1850 - gibt Einblick in die Produktionsschritte der Handwerker.

Im hellsten Raum des Inneren Appartements, im Rondell des nördlichen Turms, wurde für Kaiserin Elisabeth ein Schreib- und Arbeitszimmer eingerichtet. Auf dem Schreibtisch stehen wertvolle Gebrauchsgegenstände aus bedeutenden Wiener Werkstätten.

Für die Schauräume wurden in den 1920er-Jahren Porträts bedeutender Habsburger von Wien angefordert. Präsentiert sind nun alle Habsburger Kaiser von Joseph I. (1705−1711) bis zu Franz Joseph (1848−1916).

Öffnungszeiten Museum (barrierefrei): März bis August täglich von 09.00 - 17.00 Uhr, Einlass bis 16.30 Uhr. Mittwoch Abendöffnung von 09.00 - 19.00 Uhr, Einlass bis 18.30 Uhr. September bis Februar täglich von 09.00 - 17.00 Uhr, Einlass bis 16.30 Uhr.

Unter der Leitung des Innsbrucker Architekten Hubert Prachensky erfolgte der Neubau des Eingangsbereiches zum Museum. Die neu geschaffene Ausstellungsfläche im Barockkeller und Foyer ist ein spannungsvoller Rahmen für Kunstpräsentationen.

Hofburg Innsbruck | Burghauptmannschaft Österreich Wien - Innsbruck | Rennweg 1 | A-6020 Innsbruck | Tel.: +43 (0) 512 587186 | Fax: +43 (0) 512 587186-13 | Jetzt Anfragen | www.hofburg-innsbruck.at

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