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Urlaub in der Stadt Salzburg

Winter in der Mozartstadt

Die Altstadt ist zu jeder Jahreszeit einen Spaziergang wert und im Winter entfaltet sie ihren eigenen Charme. Erleben Sie die Getreidegasse, besuchen Sie Mozarts Geburtshaus, den verschneiten Residenzplatz, die Feste Hochensalzburg und den zauberhaften Mirabellgarten.

Tipp: Versuchen Sie den größten Besucheransturm am Nachmittag und Abend zu vermeiden und machen Sie Ihren Stadtrundgang am Morgen, wenn alles noch ruhig ist.

Barocke Winterliebe

Die Stadt Salzburg zeigt sich in der Vorweihnachtszeit von ihrer romantischen Seite: verspielt wie die ersten Schneeflocken, verführerisch wie Vanillekipferl.

Wer schon einmal zur Winterzeit in Salzburg war, der weiß: Diese einzigartige Stadt mit ihren barocken Kirchtürmen, den den engen Gassen und kleinen Geschäften verwandelt sich rund um Weihnachten in eine Verführerin voll Feinsinn und Eleganz. Im Kühlewn Winterlicht erscheinen die hellen Marmorfassaden des Doms und die von Grünspan überzogenen Kupferdächer in feinsten Pastelltönen.

Schnee legt sich wie Staubzucker über die Marktstände, der Geruch von Punsch vermischt sich mit dem Duft von Tannengrün und die Weisen der Bläsergruppe gehen in das Geläut des Glockenspiels über. In den Kaffeehäusern bringen Damen in Spitzenschürzen Melange und Sachertorte an Tische, an denen schon die Festspielgründer saßen.

Der Salzburger Christkindlmarkt ist einer der ältesten der Welt, das Salzburger Adventsingen eine Ikone unter den Brauchtumsveranstaltungen im Alpenraum. Hier wurde W. A. Mozart geboren, und zur Mozartwoche im Jänner würdigt Intendant Rolando Villazón Mozarts Erbe mit einer Leidenschaft, die ansteckt. Salzburg ist alles in einem: Musik, Brauchtum, Tradition, UNESCO-Welterbe, Festlichkeit und Glanz. Vor allem aber eine Verführerin, der man niemals widerstehen möchte.

Städtereise & Wintersport

In der Mozartstadt können Sie kulturelle Highlights und Sightseeing plus Wintersaison in den Salzburger Bergen erleben. Die Skigebiete im Nahbereich der Stadt bieten beste Wintersportbedingungen und der Einstieg in das Top-Ski-Eldorado Ski amadé liegt nur ca. 1 Autostunde entfernt.

Ski amadé ist die größte Skiwelt Österreichs mit 760 perfekt präparierten Pistenkilometern. Die 5 Regionen: Salzburger Sportwelt, Schladming-Dachstein, Gastein, Hochkönig und Großarltal bilden den Skiverbund. Insgesamt 270 Lift- und Seilbahnanlagen sowie 260 Skihütten und Bergrestaurants stehen Ihnen zur Verfügung. Dazu bereiten die 8 familienfreundliche Skigebiete im nahen Tennengau Skivergnügen auf über 240 Pistenkilometern.

Museumsbesuche in der kalten Jahreszeit

Wenn die Schneeflocken vom Himmel tanzen und die Kirchtürme und Dächer der barocken Salzburger Altstadt in eine weiße Decke hüllen, steigt die Lust auf Museumsbesuche...

Das Museum der Moderne:

  • Ausstellung "Bill Viola" bis 30.10.2022 in Mönchsberg:
    Das Museum der Moderne Salzburg widmet Bill Viola (1951 New York, NY, US - Long Beach, CA, US), der international zu den renommiertesten Videokünstlern der Gegenwart zählt, eine umfassende Ausstellung über sein mittlerweile fünfzigjähriges Schaffen. In seinen bildgewaltigen Werken verhandelt er wesentliche existenzielle Themen des Menschseins wie Leben, Verwandlung, Tod und Wiedergeburt. Viola versteht Kunst als einen humanistischen Dialog mit den Betrachtenden und als Reflexion über das In-der-Welt-Sein, die das Potenzial hat, den menschlichen Geist zu erneuern. Auf diese Weise erschafft er Werke visionärer Poetik, die das Geistige mit dem Ästhetischen verbinden.
  • Ausstellung "Shaking Traces" - Cameron Jamie, 01.10.2022 bis 05.02.2023 (Rupertinum):
    In Arbeiten auf Papier, Künstlerbüchern, Skulpturen, Fotografien, Performances und Filmen beschäftigt sich Cameron Jamie (1969 Los Angeles, CA, US - Paris, FR) seit etwa dreißig Jahren mit Identität, psychischen wie physischen Transformationen des Selbst, sowie mit der Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur. In seinem Werk verschwimmen die Grenzen zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Jamies freier Zeichnungsprozess und sein unermüdliches Arbeiten mit dem Stift bilden den Grundstock seines gesamten Schaffens, gemeinsam mit seiner Beschäftigung mit Intuition, Zufall, Schichtungen, Zerstörung und Wiederaufbau der Bilder in seiner Arbeit mit der Linie. Die Ausstellung fokussiert daher erstmals auf die Werkgruppen Zeichnung, Monotypie, Lithografie und Zeichnung in Keramik sowie auf seine im Eigenverlag erscheinenden Künstlerbücher. Sie wird seine Methode des schichtweisen Arbeitens zeigen, bei der er Tinte, Bleistift, Öl- und Pastellfarben, Waschungen, Glasur und sogar Kaffee als Materialien verwendet, sowie auf Jamies Offenheit für den Zufall in seiner engen Zusammenarbeit mit dem Material selbst fokussieren.
  • Ausstellung "Medieninterventionen" von 01.10.2022 bis 05.02.2023:
    Massenmedien in Form von Print-, Rundfunk und Onlinemedien sind zentrale Mittel der gesellschaftlichen Kommunikation. Seit den 1960er-Jahren erforschen Künstler_innen, wie Medien unterschiedliche soziale Systeme formen und unser Verständnis von Realität konstruieren. Ein faszinierendes Instrument, das KünstlerInnen dabei einsetzen, sind Interventionen, die sie - offen oder verdeckt - direkt in diesen Medien wirksam werden lassen. Sie spielen mit den Mechanismen der Massenmedien, um sie zu entlarven und Rezeptionsgewohnheiten zu irritieren, um ein breiteres Publikum anzusprechen oder um politische und soziale Fragen direkt an die Öffentlichkeit zu stellen. Das Spektrum dieser Medieninterventionen reicht von Zeitungsinseraten über TV-Experimente bis hin zu Aktionen im öffentlichen Medienraum - gemeinsam ist ihnen ihr Aktionsradius außerhalb des klassischen Kunstbetriebs. Die Ausstellung wirft einen Blick auf eine Auswahl historischer und aktueller Medieninterventionen, um das Potenzial dieser Kunstform auszuloten.

Das Mozarteum:

Der Architekt Richard Berndl aus München konzipierte das Stiftungsgebäude in der Schwarzstraße 26 im Stil des Münchner Späthistorismus. Das Gebäude wurde in den Jahren 1911 bis 1914 erbaut und am 14. September 1914 feierlich eröffnet. Heute befinden sich hier die Büroräume der Stiftung Mozarteum Salzburg, die beiden berühmten Konzertsäle „Großer Saal“ und „Wiener Saal“, die zu Salzburgs schönsten Konzertsälen zählen, die Bibliotheca Mozartiana und zahlreiche Unterrichtsräume, die von der Universität Mozarteum genutzt werden.

Auf der Fassade des Gebäudes befindet sich eine Inschrift, die von der Künstlerin Sylvie Fleury anlässlich des ersten Dialoge-Festivals 2005 konzipiert wurde. Es handelt sich dabei um eine auf einer Handschrift Mozarts basierende Neonschrift, die den für Mozart und ebenso für Fleurys Werk typischen Satz "Ich möchte alles haben, was gut, ächt und schön ist!" wiederholt.

Das Hauptgebäude der Stiftung Mozarteum kann während der Öffnungszeiten besichtigt werden. Die Bibliotheca Mozartiana ist eine öffentliche Präsenzbibliothek. Das Zauberflötenhäuschen kann bei den "Orgel zu Mittag-Konzerten" oder nach Voranmeldung im Rahmen spezieller Führungen besichtigt werden.

Öffnungszeiten: Täglich 7.00 Uhr - 18.00 Uhr (Juli - August 10.00 Uhr - 15.00 Uhr)!