Sehenswürdigkeiten in den Wiener Alpen

Schaubergwerk Grillenberg

Schaubergwerk Grillenberg in Payerbach - Ausflugsziel in den Wiener Alpen in Niederösterreich

Der ehemalige Eisensteinbergbau auf dem Grillenberg wurde von der Geoschule Payerbach wiedergewältigt (=begehbar gemacht) und ist seit 1992 als Schaubergwerk zu besichtigen.

Der Fund eines Kupferschmelzplatzes zeugt davon, dass bereits in der ausgehenden Bronzezeit (ca. 1000 v.Chr.) am Grillenberg Kupfer abgebaut wurde. Ab dem 10. Jh. erfolgte der Abbau von Spateisenstein. Ausgrabungen von Schmelzöfen im Jahre 1950 erbrachten den erstmaligen Nachweis einer im 12. Jh. betriebenen Eisenschmelze in Niederösterreich.

Der moderne Abbau begann 1791 durch die Innerberger Hauptgewerkschaft (eine Art Montanunion), die im selben Jahr auch den Maria-Schutz-Stollen anschlug. Im 19. Jh. wurden 2 weitere Stollen angelegt und 1888 eine Eisenerzförderungsseilbahn in die Werning gebaut. Der Bergbau am Grillenberg wurde schon 1892 wegen Unrentabilität stillgelegt, aber bis 1945 mehrmals wieder aufgenommen.

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Durch den gut bewetterten Erbstollen betreten wir den ehemaligen Eisensteinbergbau. Die ersten 33m, die zur Gänze verbrochen waren, stehen im Vollausbau. Danach folgen 10m in Holzausbau mit verschiedenen Zimmerungsarten und Holzverzug. Ein "Fenster" ermöglicht einen Einblick in eine hohe, weit offene Kluft. Die Strecke ist gut beleuchtet und mit Stahltürstöcken gesichert. Am Füllort, dem zentralen Bereich, der zum Verladung des Erzes in die Grubenhunde diente, treffen wir auf mächtige eisenführende Schichten. Von hier verzweigt sich das Streckennetz. Weiter geht es zu einem abgesoffenenen schrägen Gesenk. Über einen Bremsberg wurde das Erz aus 120m Tiefe gefördert. Bei einer großen versinterten Weitung erreichen wir den höchsten Punkt der Führung. Durch die Wettertür beschließen wir am Füllort den Rundgang und verlassen den Bergbau durch den Erbstollen.

⇒ Nicht zuletzt sind die Bergwerksstollen auch ein einzigartiges Ökosystem und Lebensraum verschiedener Tierarten wie einer extrem seltenen Fledermausart, der Hufeisennasen. Besonders für Familien mit Kindern interessant! Tierbilder © Tina Hoffmann.

Das Schaubergwerk ist von Mai bis Oktober geöffnet. Die Geoschule Payerbach bietet Führungen nur gegen Voranmeldung. Eintritt: Erwachsene € 10,- | Kinder bis 15 Jahren € 6,- | Keine Gruppenermäßigungen. Es wird warme Kleidung und festes Schuhwerk empfohlen, da die Temperatur im Bergwerk konstante 8° C beträgt. Helme und Notbeleuchtung werden beigestellt.

Der Zugang zum Schaubergwerk Grillenberg erfolgt über den Ortsteil Werning - Gemeinde Payerbach. Entlang des alten Erzweges zum Grillenberg und auf dem Haldenkopf zeigt ein Gesteinslehrpfad typische, österreichische Gesteinsarten. Das 150m über dem Ort gelegene Mundloch erreicht man über diesen geologischen Erlebnisweg oder bequem vom Gasthaus Schweighofer in Grillenberg aus. Vom Vorplatz des Mundloches bietet sich ein prachtvoller Panoramablick zur Rax und ins Schwarzatal!

Schaubergwerk Grillenberg | Werning-Grillenberg | Tourismusbüro Payerbach / Gemeindeamt Payerbach | Ortsplatz 7 | A-2650 Payerbach | Tel.: +43 (0) 2666 52423-12, wochentags | Mobil: +43 (0) 680 1221437, sonn- und feiertags | Fax: +43 (0) 2666 52423-13 | Jetzt Anfragen | www.payerbach.at

  • Schaubergwerk Grillenberg in Payerbach - Ausflugsziel in den Wiener Alpen in Niederösterreich
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Automobilmuseum Aspang

Automobilmuseum Aspang - Freibad Aspang, Ausflugsziele in Aspang Markt in den Wiener Alpen in Niederösterreich

120 Automobile von 1888 bis 1972 auf 2.500 m²,
Willkommen im Automobilmuseum Aspang!

Der Charme der Oldtimer, die technologischen Entwicklungen, die gesellschaftlichen Veränderungen - Das Automobilmuseum Aspang Markt ist mit 120 Automobilen zahlenmäßig gesehen die zweitgrößte öffentlich zugängliche Sammlung von Oldtimern in Österreich, qualitativ möglicherweise die interessanteste! Die Exponate reichen vom 1888 mit Motor ausgestatteten Kutschenmobil bis zum frühen Elektroauto.

Im Museum stehen edle Adler Morgans, Bentleys, Karossen von Gräf & Stift, Fahrzeuge der Marken Jaguar und Porsche, ganze Serien von Steyr und Steyr Fiat und Kultautos vom "Austro Formel Super V" bis zum geliebt wie gefürchteten DDR Trabant, genannt "Trabi"!

Besonders stolz war der Privatsammler DI Kurt Dirnbacher auf die gepanzerte, 3,5 Tonnen schwere Limousine "Gräf &Stift SP8", Baujahr 1936. Es soll das Regierungsfahrzeug von Bundeskanzler Kurt Schuschnigg gewesen sein.

Öffnungszeiten: Mai, Juni, September & Oktober: SA, SO und Feiertag von 10.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 17.00 Uhr. Juli & August: MO - FR von 13.00 bis 17.00 Uhr, SA, SO und Feiertag von 10.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 17.00 Uhr. Für Gruppen ab 10 Personen nach telefonischer Vereinbarung.
Energieferien: 03.02.2018 bis 11.02.2018, 13.00 bis 17.00 Uhr
Osterferien: 24.03.2018 bis 02.04.2018, 13.00 bis 17.00 Uhr

Eintrittspreis: Erwachsene € 7,50 | Pensionisten und Studenten € 6,50 | Gruppen ab 10 Personen € 6,50 pro Person | Kinder über 6 Jahre € 2,00 | Familienkarte € 15,00 | Führung € 2,- pro Person

Automobilmuseum Aspang | Familie Dirnbacher | Marienplatz 3a | A-2870 Aspang Markt | Tel.: +43 (0) 2642 52303-17 | Mobil: Automobilmuseum zu den Öffnungszeiten +43 (0) 676 7654715 | Jetzt Anfragen | www.automobilmuseum.at

"Zeitsprünge4000" - Museum für Ur- und Frühgeschichte

"Zeitsprünge4000" - Historienpfad und Museum für Ur- und Frühgeschichte in der Marktgemeinde Pitten in der Region Wiener Alpen in Niederösterreich

Geschichte erleben in Pitten - ein Spaziergang am Historienpfad

"Zeitsprünge4000" bezeichnet einen topaktuellen Weg mit 5 technisch perfekt ausgestatteten Stationen durch 4000 Jahre Geschichte Pittens.

Station "Bronzezeit" Schon in der Mittelbronzezeit war Pitten Mittelpunkt einer am Burgberg gelegenen Siedlung. Deren Bewohner wurden gegen Sonnenuntergang drüber dem Wasser am Rande des Talgrundes bestattet. Archäologen legten dort im 20. Jh. 200 Gräber mit teilweise fürstlichen Beigaben frei. Am Spazierweg findet sich die Station mit dem Beispiel eines nachgebildeten Hügelgrabes der Mittelbronzezeit. Die bedeutenden Grabbeigaben finden Sie im Museum bei der Hauptplatzstation.

Station "Schlossberg" Diese Station erzählt von der Errichtung eines "hus", eines befestigten Einzelwohnsitzes auf dem Burgberg sowie von den späteren Belagerungen durch Völker aus dem Osten dabei besonders durch den Magyaren-König Matthias Corvinus, dem Gegenspieler des römisch-deutschen Kaisers Friedrich III.
Burg und Bergkirche bildeten eine bedeutende strategische Einheit im System der Wehrkirchen an der Grenze zum Osten, was durch das heutige barocke Aussehen nicht mehr klar erkennbar ist. Die verborgen hinter der Kirche liegende "Felsenkirche" ist eine Kultstätte, ziemlich sicher jahrtausendlang von den hier siedelnden Menschen mit immer neuem Leben erfüllt. Der im Schuttkegel am Fuß der Höhle gefundene "Pittener Löwe" ist der Bote des Mithraskultes aus der Römerzeit. Die sicher ältesten Spuren des Christentums in der Buckligen Welt sind mit der Höhlenkirche seit gut 1200 Jahren verbunden.

Station "Pfarrhof Pitten" Hier wird einer der schönsten Pfarrhöfe Österreichs mit dem neuangelegten Rosengarten vorgestellt. Die Geschichte der Pfarre Pitten ist eng mit dem Stift Reichersberg am Inn in Oberösterreich verbunden. Die umfangreiche Zehentschenkung im 12. Jh. an das Stift im Bereich der Ostgrenze des Reiches gegen Übernahme der Seelsorgeverpflichtung reicht mit ihren Wurzeln weit in die heutige Bucklige Welt hinein.

Station "Georgistollen" Mit Pitten und seinen Eisenerzvorkommen im Burgberg war über lange Zeit das Berg- und Hüttenwesen in der Region sehr dominierend. Die Station am Eingang des Georgistollens widmet sich eindruckvoll diesem Thema. Die aus Spanien "zugezogenen" Grafen Hoyos betrieben den Bergbau schon an der Wende vom 17. zum 18. Jh. und verhütteten das Erz in einem sehr modernen Hochofen. In einem angeschlossenen Gießereibetrieb wurde das Roheisen weiter verarbeitet. Endgültig geschlossen wurden Bergbau und Verhüttung 1945 wegen zu geringer Ergiebigkeit.

Station "Hauptplatz" An der Station am Hauptplatz werden die Hintergründe der ersten urkundlichen Nennung Pittens lebendig. Die Nibelungen und mit ihnen indirekt die Hunnen, erwähnt in der Nibelungenklage, sind ein Teil dieses Epos. Archäolgische Funde - Teile eines römischen Gutshofes, Gräber aus der Pestzeit und eine mittelalterliche Schmiede - aus dem Ortsteil Sautern, Bauwerke der beginnenden Industrialisierung und dem Werden der Sommerfrische Pitten durch den Bau der Eisenbahn Wien-Aspang, ja selbst schöne Beispiele der Villenbaukunst dieser Zeit, können Sie auf dem Touchscreen dieser Station aktiv erleben.

Viel Spaß und Freude auf dem Entdeckerspaziergang durch Pitten wünschen Obfrau Elfriede Oswald und das Team des Museums- und Bildungsvereines Pitten!

"Zeitsprünge4000" - Museum für Ur- und Frühgeschichte | Museums- und Bildungsverein Pitten, Obfrau Elfriede Oswald | Auf der Schmelz 62 | 2823 Pitten | Tel.: +43 (0) 2627 82212, Marktgemeinde Pitten | Jetzt Anfragen | www.pitten.gv.at | www.lichtenegg.at/zeitspruenge

  • "Zeitsprünge4000" - Historienpfad und Museum für Ur- und Frühgeschichte in der Marktgemeinde Pitten in der Region Wiener Alpen in Niederösterreich
  • "Zeitsprünge4000" - Historienpfad und Museum für Ur- und Frühgeschichte in der Marktgemeinde Pitten in der Region Wiener Alpen in Niederösterreich
  • "Zeitsprünge4000" - Historienpfad und Museum für Ur- und Frühgeschichte in der Marktgemeinde Pitten in der Region Wiener Alpen in Niederösterreich
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Museumsdorf Krumbach

Museumsdorf Krumbach - Ausflugsziel in den Wiener Alpen in Niederösterreich

Die Bucklige Welt wie sie keiner mehr kennt... erleben Sie im Museumsdorf Krumbach!

Im Herzen der Buckligen Welt können Sie 5 wieder aufgebaute und voll ausgestattete Objekte aus der Region besichtigen. Diese wurden um das ehemalige Bürgerspital aus dem 16. Jahrhundert liebevoll gruppiert. Ein zusätzliches Gebäude, der über 500 Jahre alte "Tannbauer" befindet sich derzeit im Aufbau.

Im Bürgerspital - 1571 als Altenheim der Burgbediensteten von Erasmus von Puchheim mit Gebetsverpflichtung in der Kapelle gestiftet - ist heute auch das Heimatmuseum untergebracht. Die Kapelle wird für Adventveranstaltungen ect. gottesdienstlich genutzt. Der "Fuchs´sche Hausstock", Wohnteil eines Bauernhofs aus Zöbersdorf, bestehend aus der original Wohnstube, einer Rauchküche und dem ehemaligen Frauenschlafraum, dient heute auch als Ausstellungsfläche für die Leinwandverarbeitung und -erzeugung.

Im regionstypischen Schüttkasten in Holzblockbauweise ist eine "Mostgalerie" eingerichtet. Hier können im Zuge von Führungen verschiedene Moste, Edelbrände und Liköre verkostet und gekauft werden. In der oberschlächtigen Mühle mit Mühlrad ist auch eine Leinenstampfe untergebracht, die zum Pressen von Leinöl diente. Im sogenannten Ausstellungsstadel ist ein alter Kaufmannsladen, eine "Greißlerei", aufgestellt.

Der "Tannbauer", das spätmittelalterliche Wirtschaftsgebäude der Puchheimer wird derzeit im Museumsdorf aufgebaut. Im Moment noch eine Baustelle soll das Objekt ab 2018 für Besucher geöffnet werden: Der Tannbauer stand 500 Jahre am Fuße des Krumbacher Burgbergs und ist das einzige noch erhaltene Wohnspeicherhaus, welches ab dem Spätmittelalter das typische Bauernhaus im östlichen Mitteleuropa war. Der Tannbauer zeigt den Wandel von der Rauchstube als Multifunktionsraum zur funktionalen Trennung mit rauchfreier Kachelofenstube, Rauchküche und Schlafkammer. Als Teil der Herrschaftshäuser von Krumbach weist er eine außergewöhnlich hochwertige Ausstattung auf.

Das Museumsdorf Krumbach steht im Eigentum der Marktgemeinde Krumbach und wird auch von dieser erhalten, gepflegt und erweitert. Der Museumsbetrieb ruht auf den bewährten Schultern von ehrenamtlichen Museumsführern.

• Museumsbetrieb & Führungen:  Während der Öffnungszeiten des Museums ist eine Führung (ca. 60 Min.) im Eintrittspreis inkludiert. Für Ihre Gruppenreise bieten wir verschiedene Führungen durch das Museumsdorf an. Bei diesen Führungen legt unser Team Wert auf Ihre Wünsche und es besteht die Möglichkeit einer Most- oder Edelbrandverkostung. Gerne beraten wir Sie bei der Planung Ihres Besuches.

Kinder und junge Erwachsene können im Rahmen einer altersgerechten Führung das Alltagsleben von anno dazumal kennen lernen. Die historischen Gebäude sind nicht barrierefrei. Gegen Voranmeldung organisieren wir eine Führung für sehbehinderte Menschen. Unser Museumsteam versteht es, in besonders empathischer Weise die Schönheiten des Museums verbal zu beschreiben und Dinge erfühlen zu lassen.

Als stimmungsvollen Rahmen für Feierlichkeiten können Sie bestimmte Bereiche des Museumsdorfes gerne mieten. Bitte beachten Sie, dass Vermietungen nur in Verbindung mit einem Catering eines Krumbacher Gastronomiebetriebes möglich sind.

Museumsdorf Krumbach | GR Dipl.-HTL-Ing. Rainer Holzbauer | Bürgerspital 2 | A-2851 Krumbach | Tel.: +43 (0) 2647 42238 | Fax: +43 (0) 2647 42238-22 | Jetzt Anfragen | www.museum-krumbach.at

  • Museumsdorf Krumbach - Ausflugsziel in den Wiener Alpen in Niederösterreich
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Erzherzog Johann Dokumentation Thernberg

Erzherzog Johann Dokumentation Thernberg in der Region Wiener Alpen in Niederösterreich

Die Thernberger Dokumentation "Erzherzog Johann – volksverbunden, zukunftsweisend" zeigt Leben und Wirken einer der interessantesten Persönlichkeiten der Habsburger: Erzherzog Johann von Österreich.

Vielen Menschen ist der Neffe Josefs II. und der Enkel Maria Theresias nur durch seine im Volksmund romantisierte Hochzeit mit Anna Plochl, der Tochter des Ausseer Postmeisters oder den nach ihm benannten Jodler bekannt.

Im Jahr 2009 wurde aus Anlass des 150. Todestages von Erzherzog Johann die seit 1982 bestehende Erzherzog Johann-Dokumentation in Thernberg in der Buckligen Welt sowohl inhaltlich als auch gestaltungstechnisch überarbeitet und neu eröffnet. Seither lebt die Erinnerung an den großen Förderer Thernbergs im frühen 19. Jh. neu auf.

Die Dokumentation im Mesnerhaus und Pfarrhof Thernberg widmet sich auch der Geschichte Thernbergs, seiner Burg- und Schlossanlage seit dem 11. Jh. und der Pfarrkirche, die einige Schenkungen des Erzherzogs beherbergt.

In der Steiermark genießt Erzherzog Johann durch sein umfangreiches und nachhaltiges Wirken für die grüne Mark nach wie vor hohe Popularität. Er gründete Bildungs- und Forschungseinrichtungen, modernisierte die Landwirtschaft, leitete eine sanfte Industrialisierung der Steiermark ein und bewirkte damit, dass aus einer unterentwickelten, landwirtschaftlich geprägten Region ein selbstbewusstes und fortschrittliches Land wurde.

Erzherzog Johann war über 21 Jahre Besitzer von Schloss und Herrschaft Thernberg in der Buckligen Welt und legte hier gemeinsam mit seinem späteren Privatsekretär Johann Zahlbruckner den Grundstein für sein steirisches Wirken: u. a. legte er Versuchsgärten zur Obstveredelung an, richtete eine pomologische Schule ein und erteilte Aufträge an seine Kammermaler, um Volkskultur und Brauchtum zu dokumentieren. Seine umfangreichen und auf verschiedene Orte verteilten Sammlungen ließ er im Thernberger Schloss neu ordnen, um sie später dem Grazer Joanneum zur Verfügung zu stellen. In der "Wildensteiner Ritterschaft zu Blauen Erde" auf Burg Seebenstein genoss er die Geselligkeit.

Thernberg war für den Erzherzog in den Jahren 1810 bis 1820, nachdem er in den Koalitionskriegen gegen Napoleon in den Jahren davor militärischen Niederlagen erlitten hatte, auch immer wieder ein Ort des Rückzugs, um seine Gedanken zu sammeln, Kraft zu tanken und neue Ideen aufzugreifen. Seine Überlegungen und sein Wirken waren stets davon geprägt, den Fortschritt zu fördern - aber nur dann, wenn dadurch weder der Mensch noch die Natur langfristigen Schaden erleiden. Er wurde damit zu einem "Vorreiter der Nachhaltigkeit".

Öffnungszeiten: Letzter Sonntag im Mai bis 26. Oktober, Sonn- und Feiertage von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr oder gegen Voranmeldung. Eintrittspreise: Erwachsene € 4,00 | Kinder bis 6 Jahre in Begleitung ihrer Eltern gratis | Kinder bis 15 Jahre € 2,00 | Gruppen, Senioren pro Person € 3,00

Erzherzog Johann Dokumentation Thernberg | OSR Martin Lechner | Thernberg-Markt 2 | A-2832 Thernberg | Mobil: +43 (0) 676 5033962 | Tel.: +43 (0) 2629 2239 (Marktgemeinde Scheiblingkirchen-Thernberg) | Jetzt Anfragen | www.thernberg.at

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Ghega-Museum Breitenstein

Ghega-Museum in Breitenstein am Semmering / Wiener Alpen / Niederösterreich

Das 1. und einzige Museum, das dem Erbauer der Semmeringbahn Carl Ritter v. Ghega, gewidmet ist, finden Sie im Zentrum des Weltkulturerbes Semmeringbahn...

Die Bahnlinie - erbaut um die Mitte des 19. Jh. - führt über den östlichsten Teil der Alpen: Viadukte, Tunnelein- und Ausfahrten und Bahntrassen fügen sich harmonisch in die malerische und zugleich schroffe Berglandschaft ein und bilden das einmalige Juwel "Weltkulturerbe Semmeringbahn".

Direkt angrenzend an das Viadukt "Kalte Rinne" steht - seit dem Bau der "Bahn über den Berg" - auf 817m Seehöhe, das Wächterhaus Nr. 167. Heute beherbergt das generalsanierte Bahnwärterhaus ein Museum, in dem der geniale Baumeister, Ing. Carl Ritter v. Ghega samt seinen Mitarbeitern gewürdigt wird.

Fotos, Skizzen, Pläne, Zeichnungen und Exponate geben Einblick in das Leben und Wirken Carl Ritter von Ghegas und erzählen vom technischen Fortschritt aus der Pionierzeit der Eisenbahn.

Da der Bau des Viadukts "Kalte Rinne" schwierig war und besondere Aufmerksamkeit erforderte, besuchte Carl Ritter v. Ghega fast täglich diese Baustelle. Er beschritt dabei jenen Waldweg, der heute als Zufahrtsstraße für das Wächterhaus dient.

⇒ Carl Ritter v. Ghega (geb. 1802 in Venedig als Carlo Ghega, gest. 1860 in Wien) studierte Mathematik an der Universität von Padua und trat in den österreichischen Staatsdienst in Venedig ein. 1836 wurde er nach Wien zum Bau der "Kaiser-Ferdinand-Nordbahn" berufen. 1842 nahm er die Planung der südlichen Staatsbahnen in Angriff. Um mehr über den Bau von Bergstrecken zu erfahren, reiste er auch nach Amerika. 1844 wurde die Strecke Mürzzuschlag - Graz eröffnet und 1846 mit dem Bau der Semmeringbahn begonnen. Dabei wurden nicht nur alle bautechnischen Probleme gelöst, sondern auch eine eigene Lokomotive konstruiert, die erfolgreich die Steigungen der Bergstrecke bewältigen konnte. 1851 wurde Obering. Carl Ghega in den Ritterstand erhoben. Am 12. April 1854 besichtigte Kaiser Franz Joseph die Semmeringbahn, die 1. Gebirgsbahn der Welt, die weltweite Bewunderung erregte: "...mit diesem Bauwerk sind die Alpen von nun an keine Barriere mehr..." Als am 17. Juli 1854 der erste fahrplanmäßige Personenzug über den Semmering fährt, ist das Lebenswerk des größten Genies der Eisenbahngeschichte vollendet. Die Gesamtstrecke Wien - Triest wurde 1857 in Betrieb genommen.

2017 wurde "5 Jahre Ghega Museum" gefeiert, Aktuelles dazu können Sie auf unserer Webseite nachlesen!

Ghega-Museum Öffnungszeiten 2018: 28. April bis Ende Oktober, Samstag, Sonn- und Feiertag von 10.00 bis 17.00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung. Obmann Georg Zwickl führt gern selbst durch das Museum und vermittelt den Besuchern sein Wissen. Der Eintritt erfolgt bei freiwilliger Spende. Der Bahnwanderweg führt direkt am Ghega-Museum vorbei!

Ghega-Museum | Club der Freunde Ghegas, Obmann Georg Zwickl | Kalte Rinne Straße 45 | A-2673 Breitenstein | Mobil: +43 (0) 676 5248397 | Jetzt Anfragen | www.ghega-museum.at

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Dorfmuseum Maiersdorf

Dorfmuseum Maiersdorf in den Wiener Alpen in Niederösterreich

Das Dorfmuseum dokumeniert die technische Entwicklung und die Geschehnisse im Dorfleben von Maiersdorf an der Hohen Wand.

Als Feuerwehrmann, Pecher, Jäger, Land- und Forstwirt und als Zeitzeuge der Front im Jahr 1945 hat Franz Helperstorfer bereits in Jugendjahren begonnen, interessante Gegenstände zu sammeln. Das Ziel seiner Sammlerleidenschaft war es, die Entwicklung der Technik der Land- und Forstwirtschaft, sowie die zeitgeschichtlichen Ereignisse den nächsten Generationen weiterzugeben.

Unter tatkräftiger Beteiligung seiner Familie errichtete Franz Helperstorfer in seinem Obstgarten das Dorfmuseum (Eröffnung 2006) in dem es die interessanten Exponate zu den Themen: Landwirtschaft, Feuerwehr, Pecherei, Bergbau zu besichtigen gibt. Auch die Objekte des Schauraums für alte bäuerliche Geräte des Vereins Naturpark Hohe Wand wurden in die Sammlung aufgenommen.

Themen im Dorfmuseum Maiersdorf:

  • Bergbau: Oberhalb von Maiersdorf und Stollhof gab es von 1850 bis 1930 Steinkohleschürfstollen - Das Stollenzimmer mit Bergbaugeräten, Grubenhunt und Grubenplänen läßt an diese kräfteraubende Arbeit zurückdenken.
  • Burgen & Kirchen: Von den Burgen Dachenstein, Emmerberg, Starhemberg und der Romanischen Wehrkirche in Maiersdorf stammen Schlösser, Schlüssel, Turmuhr und sakrale Geräte.
  • Forstwirtschaft: Die Holzknechte beschafften in harter und gefährlicher Arbeit mit Hacke und Zugsäge den Rohstoff Holz.
  • Feuerwehr: Aud dem ehemaligen Fuhrpark der FF Maiersdorf stammen diese Ausrüstungsgegenstände des Museums.
  • Handel & Gewerbe: Zu sehen sind die Arbeitsausstattungen einer Schmiede, Fassbinderei, Zimmerei und Fahrradwerkstätte.
  • Imkerei: Für Einblicke in die Bienenzucht sorgen ein Schaustock sowie deren Zubehör.
  • Haushalt: Nähmaschinen, ein Butterfass, ein selbstgebauter Webstuhl, ein Brottrog... erinnern an die Härte vergangener Zeiten.
  • Kriegsrelikte - Kriegsgeräte, Munition und Waffen sind die erschreckenden Zeitzeugen als Maiersdorf 1945 Frontgebiet war.
  • Landwirtschaft: "Lanz Bulldog" und Traktoren ab der Zwischenkriegszeit begeistern Oldtimerfreunde. Stationäre Benzinmotoren dienten als Antrieb für landwirtschaftliche Maschinen (Dreschmaschine, Windmühle, Schrotmühle, Obstpresse...).
  • Pecherei - In der neuen Welt besaß jeder Waldbauer einen Schwarzföhrenwald, zur Gewinnung von Naturharz aus dem Harzfluß (Rohstoff für Kolophonium und Terpentin). Eine Schwarzföhre lieferte jährlich rund 3 kg Harz, das in Töpfen gesammelt wurde.
  • Ur-& Frühgeschichte bis zur Römerzeit: Aus der Hallstattzeit stammt die Keramik aus der Höhensiedlung am Kienberg, ein Lappenbeil vom Robotstein. Aus der Römischen Besiedelung "Schütt" stammen Keramik- und Metallgegenstände, Schlacken und Baustoffe.

Öffnungszeiten: 1. Mai - 31. Oktober jeden 1. und 3. Sonntag im Monat und Feiertag ab 13.00 Uhr. Führungen sind für Gruppen gegen Voranmeldung jederzeit möglich. Eintritte: Freie Spenden. Maiersdorf liegt am Fuße der Hohen Wand im Talkessel der Neuen Welt und ist von der A2 leicht erreichbar.

Dorfmuseum Maiersdorf | Franz Helperstorfer | Brückenweg 10 | A-2724 Maiersdorf / Hohe Wand | Tel.: +43 (0) 2638 8879 | www.hohe-wand.gv.at/Dorfmuseum

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Kohlröserlhaus - Naturpark Hohe Wand

Kohlröserlhaus - Naturpark Hohe Wand in der Urlaubsregion Wiener Alpen in Niederösterreich

Urige Gemütlichkeit seit 1935! Das Kohlröserlhaus (900m Seehöhe) auf der Hohen Wand ist Ihr Ausflugsziel - nah genug für jeden schönen Tag!

Terrasse mit einzigartigem Panoramablick • durchgehend warme Küche • täglich frische Mehlspeisen • Kachelofengaststube • Panoramazimmer • WLAN für unsere Gäste • "Du & Ich Wochenende" • Aloe Produkte für Ihre Gesundheit • Mineralienwelt • Felsenpfad • Waldlehrpfad • Tierpark mit Streichelzoo • Skywalk • Spiel- und Spaßberg

Unser kulinarisches Angebot reicht von regionaler Hausmannskost wie z. B. der Steinpilzsuppe mit Pilzen von der Hohen Wand, dem "Linsenpfandl" oder dem "Alt Wiener Krenfleisch" über köstliche Wildgerichte bis zu den Mehlspeisen aus Susannne´s Backstube wie der Kohlröserltorte mit Nüssen, Mandeln und Schokolade. Natürlich servieren wir auch traditionelle Jausen und bieten eine große Getränkekarte.

Das Kohlröserlhaus an einem der "schönsten Plätze der Hohen Wand" bietet eine Fernsicht, die sich vom Neusiedlersee über Ungarn, die Bucklige Welt bis hin zum Semmering erstreckt. Unsere Gästezimmer haben großteils Panoramablick ins Tal, verfügen über Balkon bzw. Terrasse und sind mit WLAN, SAT-TV und Dusche/WC ausgestattet.

» Das Kohlröserlhaus wird von Susanne Czerny in 3. Generation im Sinne der Gastwirte Familientradition geführt: 1935 von Franz Czerny III. als typische Schutzhütte erbaut, befindet sich das Almgasthaus seither im Besitz der Familie Czerny. Im Laufe der Jahre kamen verschiedene Anbauten und der Turm hinzu, der dem Kohlröserlhaus heute sein charakteristisches Aussehen gibt. Durch die maßgebliche Beteiligung an der Erforschung der Einhornhöhle durch Franz Czerny III. in den frühen 20er Jahren entstand eine umfangreiche Sammlung prähistorischer Funde, die in den Schauvitrinen im Kohlröserlhaus zu besichtigen sind. In dieser Zeit entstand auch die Jagdtrophäen Sammlung. Die Hohe Wand verdankt ihm die Elektrifizierung, den Straßenbau und die Wasserleitung. In den 80er Jahren wurden durch Herbert Franz Czerny IV. umfangreiche Modernisierungsarbeiten durchgeführt, die aber den Charakter des historischen Gebäudes nicht stören. Die frei zugängliche Mineraliensammlung von Herbert Franz Czerny IV. zählt zu den größten privaten Mineralienausstellungen Österreichs!

Montag Ruhetag ausgenommen Feiertage, Reisegruppen auf Anfrage auch am Ruhetag möglich. Witterungsbedingt variable Öffnungszeiten möglich! Sie erreichen uns über landschaftlich reizvolle Wanderwege und Durchstiege wie den Brünnlries, Hanselsteig, Leiterlsteig...

Der Naturpark Hohe Wand erstreckt er sich über fast 20 km². Die Einrichtungen umfassen die Wildgehege und das Erholungsgebiet mit dem Aussichtsturm, den Skywalk, Kinderspielplätze, einen Streichelzoo, den neu gestalteten Waldlehrpfad u.v.m. Direkt beim Kohlröserlhaus beginnt der Felsenpfad, der durch die Felswände der Hohen Wand führt. Vorbei an geologischen Formationen und der "Kohlröserl-Höhle" erkundet man die Felsregion unterhalb des Kohlröserlhauses.

Kohlröserlhaus - Naturpark Hohe Wand | Susanne Czerny | Kohlröserlplatz 80 | A-2724 Hohe Wand | Tel.: +43 (0) 2638 88225 | Fax: +43 (0) 2638 88225-50 | Jetzt Anfragen | www.hohewand.at

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Dr. Karl Renner Museum für Zeitgeschichte

Sonderausstellung - Die Bundespräsidenten aus Gloggnitz im Dr. Karl Renner Museum für Zeitgeschichte in Gloggnitz in den Wiener Alpen in Niederösterreich

Die Gedenkstätte befindet sich in der ehemaligen Präsidentenvilla, einem 1894 in der Architektur des Späthistorismus im Ortskern von Gloggnitz errichteten Gebäudes!

Vom Rennerexperten Prof. Dr. Siegfried Nasko und dem Künstler Prof. Gotthard Fellerer wurde das ehemalige Wohnhaus Renners zum Museum umgestaltet und zeigt darin die Ausstellungen "vom Bauernsohn zum Bundespräsidenten" und "vom Vielvölkerstaat zur EU".

Karl Renner (1870 - 1950) war Sozialdemokrat, Schriftsteller, Abgeordneter, Genossenschafter, Staatskanzler und Bundespräsident. Die Dokumentation "Karl Renner, vom Bauernsohn zum Bundespräsidenten" zeigt die Wohnräume Karl Renners, gibt Auskunft über seinen Werdegang, sein Wirken für die 1. Republik, seine innere Emigration in Gloggnitz und seine staatsmännische Rolle bei der Gründung der 2. Republik. Den Abschluss der Ausstellung bildet eine Übersicht über die politischen Leistungen Renners in der Ersten und Zweiten Republik und seine grundlegenden Gedanken zum Staatsvertrag.

Erleben Sie die Geschichte unseres Staates im 20. Jahrhundert in der Ausstellung "Österreich vom Vielvölkerstaat zur EU"! Die Ausstellung widmet sich der Geschichte Österreichs vom Zerfall der Monarchie bis zur Gegenwart. Betrachten Sie Geschichte nicht länger passiv, sondern erleben Sie Historie aktiv in einer virtuellen und animierten Welt!

Im Sutterain ist die vom Archivar KR Peter Dörenthal zusammengestellte Sonderausstellung "Die Bundespräsidenten aus Gloggnitz" zu sehen. Sie soll an die beiden in Gloggnitz beheimateten Bundespräsidenten von 1920 und 1945 erinnern. Briefe, Bücher, Bilder und Postkarten zeigen ihren Bezug zu der "Präsidentenstadt" Gloggnitz.

Die vom bekannten Heimatforscher Prof. Brettner gestaltete Ausstellung "Schicksale mahnen - 1934 bis 1955" ist im Foyer angesiedelt. Mittels Originalbriefen, Bildern, persönlichen Gegenständen etc. wird auf berührende Weise das Leben von Menschen der Region, die als Opfer von Gewaltregimen eines widersinnigen und zynischen Todes starben, nachgezeichnet.

Öffnungszeiten 2014: 1. Februar bis 8. Dezember, Freitag von 14.00 - 18.00 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag 10.00 - 18.00 Uhr. Erweiterte Öffnungszeiten in den Ferien: 30. Juni bis 7. September TÄGLICH 10.00 - 18.00 Uhr! Einlass bis 15 Minuten vor Ende der Öffnungszeit. GRUPPEN nach Vereinbarung - auch außerhalb der Öffnungszeiten! Barrierefreier Zugang zur neuen Besucherlounge und zum Foyer.

EINTRITT FREI mit Niederösterreich-CARD. Wir sind eine autorisierte NÖ Card Verkaufsstelle! NEU! Von 1. April bis 31. Oktober 2014 haben Sie auch mit Ihrer STEIERMARK-CARD im Dr. Karl Renner-Museum einmalig freien Eintritt! Wir sind auch offizieller Verkaufspartner der Steiermark-Card.

Dr. Karl Renner Museum für Zeitgeschichte | Eva Elisabeth Rath | Rennergasse 2 | A-2640 Gloggnitz | Tel.: +43 (0) 2662 42498 | Jetzt Anfragen | www.rennermuseum.at