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Museen in den Wiener Alpen

PIZ 1000 - Pittener Regionsmuseum "Zeitspuren im Land der 1000 Hügel"

Pittener Regionsmuseum "Zeitspuren im Land der 1000 Hügel"

Lebendige Geschichte erleben und den Zeitspuren nachgehen - bei einem Museumsbesuch und einem Spaziergang durch Pitten...

Die erstmalige urkundliche Erwähnung Pittens liegt etwa 1150 Jahre zurück. Wiener Neustadt wurde im Jahre 1194 auf dem Gebiet der oft so bezeichneten Grafschaft Pitten gegründet. Pitten war ursprünglich sogar namensgebend für die ganze Region, hieß doch die Bucklige Welt bis ins 19. Jahrhundert hinein "Pittener Waldmark".

Bronze- und Römerzeit:

Die Siedlungsentwicklung im Raum Pitten lässt sich aber mehr als 3500 Jahre zurückverfolgen. Zahlreiche, auch international beachtete Funde, die im PIZ 1000 ausgestellt sind, beweisen die frühe Besiedlung in der mittleren Bronzezeit, die in der Archäologie als "Phase Pitten-Siedlung" bezeichnet wird. In der Römerzeit führte ein wichtiger Verkehrsweg durch das Pittental, zahlreiche Funde aus dieser Zeit liegen im PIZ 1000 vor, darunter ein Sandstein-Löwe, der möglicherweise aus einem Mithräum im 3. Jh. n. Chr. stammt.

Vom Mittelalter bis zur industriellen Entwicklung:

869 ist ein besonderes Jahr für Pitten, da in einer Schenkungsurkunde Pitten (ad Putinnu = bei Pitten) erstmalig urkundlich erwähnt ist. Diese Urkunde befindet sich im bayrischen Staatsarchiv, im PIZ 1000 ist eine hochqualitative Kopie zu besichtigen. Auch die Nennung Pittens in der Klage zum Nibelungenlied (um 1200) ist in der Geschichte Pittens hervorzuheben, da darin auf ein "hus" (= festes Haus, Hinweis auf die Burg Pitten) in Pitten hingewiesen wird. Zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen prägen das Ende des Mittelalters. Bis 1158 beherrschten die Grafen von Pitten die Region, die auch als Grafschaft Pitten bezeichnet wurde. Mit der Gründung von Wr. Neustadt im Jahre 1194 verlor Pitten allerdings an Bedeutung.

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte Pittens ist das Jahr 1485. Damals belagerte der Ungarnkönig Matthias Corvinus die Pittener Burg. Corvinus konnte die vom Burghauptmann Wolfgang Teufel heldenhaft verteidigte Burg allerdings erst nach völliger Aushungerung einnehmen. Corvinus war von der Tapferkeit Wolfgang Teufels so beeindruckt, dass er ihm einen seiner silbernen, vergoldeten Trinkbecher schenkte. Dieser, als "Pittener Corvinusbecher" bezeichnete Trinkpokal wurde anlässlich der 1100-Jahrfeier im Jahr 1969 von dem Nachfahren Teufels, dem Grafen Baudissin-Zinzendorf-Pottendorf, der Marktgemeinde Pitten geschenkt. Der überaus prunkvolle Becher ist im PIZ 1000 zu besichtigen.

Die letzten Jahrhunderte sich durch die industrielle Entwicklung der Region gekennzeichnet. Dem bis 1945 betriebenen Eisenbergbau und der Geschichte der Papierindustrie in Pitten sind zwei weitere Räume des PIZ 1000 gewidmet.

Sepp Buchner-Galerie:

Bemerkenswert ist auch die Prof. Sepp Buchner-Galerie des Museums, wo zahlreiche Werke dieses bekannten Malers, der u.a. die Fürstenfamilie von Liechtenstein porträtierte und die österreichischen Weihnachtsbriefmarken entwarf, ausgestellt sind.

Im Anschluss an einen Museumsbesuch, bietet sich ein geführter Spaziergang zu den historischen Sehenswürdigkeiten, wie Bergkirche, Felsenkirche, Endlwebervillen und Pfarrhof, aber auch in den zweitgrößten Rosengarten Niederösterreichs an.

  • Öffnungszeiten: 4.4. - 1.11.2020, Samstag, Sonn- und Feiertag von 10.00 - 17.00 Uhr, barrierefrei.
  • Führungen durch das Museum und Spaziergang zu den Sehenswürdigkeiten für Gruppen nach Vereinbarung.

Pittener Regionsmuseum "Zeitspuren im Land der 1000 Hügel" PIZ 1000 | Gemeinde Pitten | Wr. Neustädter Straße 24 | 2823 Pitten | Tel.: +43 (0) 664 1668097 oder +43 (0) 2627 82212 (Gemeinde) | Jetzt Anfragen | www.pitten.gv.at/PIZ1000

Automobilmuseum Aspang

Automobilmuseum Aspang - Ausflugsziel in Aspang Markt in den Wiener Alpen in Niederösterreich

Auf einer Fläche von 2.500 m² sind 120 Automobile der Jahre 1888 - 1972 ausgestellt.

Der Charme der Oldtimer, die technologischen Entwicklungen, die gesellschaftlichen Veränderungen: Das Automobilmuseum Aspang Markt ist mit 120 Automobilen zahlenmäßig gesehen die zweitgrößte öffentlich zugängliche Sammlung von Oldtimern in Österreich und qualitativ möglicherweise die interessanteste! Die Exponate reichen vom 1888 mit Motor ausgestatteten Kutschenmobil bis zum frühen Elektroauto.

Im Museum stehen edle Adler Morgans, Bentleys, Karossen von Gräf & Stift, Fahrzeuge der Marken Jaguar und Porsche, ganze Serien von Steyr und Steyr Fiat und Kultautos vom "Austro Formel Super V" bis zum geliebt wie gefürchteten DDR Trabant, genannt "Trabi"!

Besonders stolz war der Privatsammler DI Kurt Dirnbacher auf die gepanzerte, 3,5 Tonnen schwere Limousine "Gräf &Stift SP8", Baujahr 1936. Es soll das Regierungsfahrzeug von Bundeskanzler Kurt Schuschnigg gewesen sein.

Öffnungszeiten:

  • Weihnachts-, Energie- und Osterferien: Wochentags von 13.00 - 17.00 Uhr und Samstag, sonn- sowie feiertags von 10.00 - 12.00 & 13.00 - 17.00 Uhr.
  • Mai, Juni, September & Oktober: SA, SO und Feiertag von 10.00 - 12.00 und von 13.00 - 17.00 Uhr.
  • Juli & August: MO - FR von 13.00 - 17.00 Uhr, SA, SO und Feiertag von 10.00 - 12.00 & von 13.00 - 17.00 Uhr.
  • Für Gruppen ab 10 Personen nach telefonischer Vereinbarung!
Eintrittspreise
Erwachsene€ 7,50
Pensionisten, Studenten€ 6,50
Kinder über 6 Jahre€ 2,-
Gruppe ab 10 Pers. (pro Person)€ 6,50
Familienkarte (Kinder von 6 - 14 J.)€ 16,-

Mit der Niederösterreich-Card haben Sie freien Eintritt!

Besuchen Sie das Automobilmuseum Aspang doch mit Kollegen, Freunden, Geschäftspartnern, Vereinsmitgliedern oder im Kreis von Kurgästen. Oldtimer öffnen Herzen, sind "Brücken" zur eigenen Vergangenheit und erklären auf sympathische Weise Technik-, Gesellschafts- sowie Kulturgeschichte!

Automobilmuseum Aspang | Familie Dirnbacher | Marienplatz 3a | A-2870 Aspang Markt | Tel.: +43 (0) 2642 52303-17 | Mobil zu den Öffnungszeiten: +43 (0) 676 7654715 | Jetzt Anfragen | www.automobilmuseum.at

Schneeberg-Museum

Schneeberg-Museum & Galerie am Kirchenplatz in Puchberg am Schneeberg in der Region Wiener Alpen in Niederösterreich

Das Schneeberg-Museum am Kirchenplatz in Puchberg am Schneeberg bietet einen Überblick über Volkskultur, Alltagsleben, Handwerk und Gewerbe sowie Geschichte und Entwicklung der Schneeberg-Region.

Das Haus am Kirchenplatz beherbergt neun liebevoll gestaltete Ausstellungsräume, die das Leben der vergangenen Jahrhunderte erlebbar machen. Zu sehen sind u. a. eine bäuerliche Rauchküche, eine Stube und eine vollständig erhaltene Schusterwerkstätte.

Die Museumseröffnung erfolgte 1987 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten mit der Ausstellungen "90 Jahre Zahnradbahn auf den Schneeberg".

Anlässlich des 30-Jahr Jubiläums des Museums wurde im angrenzenden Haus eine Galerie als Ort der Begegnung und für Sonderausstellungen eingerichtet. Diese Sonderausstellungen widmen sich im Winterhalbjahr, wenn das Hauptgebäude geschlossen ist, wechselnden Schwerpunkten zu ganz spezifischen Puchberger Themen.

  • Öffnungszeiten der Galerie während der Ausstellungen: Samstag von 15.00 - 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung.
  • Öffnungszeiten Schneeberg-Museum: Mitte Juni - Mitte September, Samstag 15.00 - 17.00 Uhr | Preise: Erwachsene € 2,50, Kinder ab 10 Jahre € 1,00, Gruppen ab 10 Personen (pro Pers.) € 2,00
  • Führungen gegen Voranmeldung | Verkauf von Regionalliteratur und Postkarten

2012 wurde mit dem Aufbau eines Archivs begonnen. Damit werden die Bestände des Museums, die nicht ausgestellt sind, durch systematische Erfassung in einem Katalog für Interessierte zugänglich zu machen und für die weitere wissenschaftliche Bearbeitung aufbereitet. Auf unserer Webseite können Sie die Archivdatenbank des Museums und der weiteren Puchberger Archive, die vom Museum virtuell erfasst werden, nach einem Stichwort durchsuchen.

Schneeberg-Museum | Ing. Andreas Bichler | Burggasse 9 (Kirchenplatz) | A-2734 Puchberg am Schneeberg, Tel.: +43 (0) 2636 3450 | Jetzt Anfragen | www.museum.historiavivens1300.at

Hubmer Gedächtnisstätte Naßwald

Hubmer Gedächtnisstätte Naßwald / Schwarzau i. G. in den Wiener Alpen in Niederösterreich

Das kleine Freilichtmuseum "Hubmer Gedächtnisstätte" läßt die Zeit der Besiedelung der Rotte Naßwald wieder aufleben! Am offenen Feuer wird der Sterz noch so zubereitet, wie vor über 200 Jahren...

Mittelpunkt der Hubmer Gedächtnisstätte ist eine stilgetreu nachgebaute Holzknechthütte samt Einrichtung, umgeben von Modellen, Wanderwegen, stillen, schattigen und sonnigen Rastplätzen. Die Gedächtnisstätte vermittelt dem Besucher ein Bild über das Leben und Wirken der Holzknechte. Das Bild- und Ausstellungsmaterial nimmt besonders Bezug auf die Gründer des Ortes Naßwald, die Brüder Johann und Georg Hubmer.

⇒ Georg Hubmer (1755 - 1833) führte das harte Leben eines Holzfällers. Durch seinen Beruf kam der geborene Gosauer ins Schwarzatal, wo er jenes Holz herbeischaffte, das die Eisenhämmer im nahen Hirschwang benötigten. So schaffte er für sich und seinen Familienverband Wohlstand und sein Ruf ging weit über die Grenzen der Bergwelt im Schwarzatal hinaus. Der Roman "Der Raxköng" von Ottokar Janetschek erzählt von seinem Leben als Holzfäller, Schwemm-Meister und Gründer der evangelischen Enklave Naßwald. Durch den Bau einer Kirche, die lange Zeit auch als Schule diente, war Georg Hubmer somit auch einer der ersten sozialen Unternehmer für die ihm anvertrauten Arbeiter und deren Familien.

Öffnungszeiten:

  • Mai bis Oktober, MO bis FR gegen Voranmeldung, Samstag, Sonn- und Feiertage 13.00 - 17.00 Uhr!

Um Voranmeldungen für Führungen und Sterzessen wird gebeten: Kontaktieren Sie dazu das Wirtshaus zum Raxkönig, Tel.: +43 (0) 2667 35111 oder das Gemeindeamt der MG Schwarzau i. G.!

⇒ Schwarzau i. G. liegt an der Schwarza, zwischen Rax und Schneeberg und ist die flächenmäßig drittgrößte Gemeinde Niederösterreichs! Sehenswert ist auch der Naturpark Schwarzau im Gebirge: vom Ortszentrum in einigen Minuten erreichbar und eine Fundgrube für Hobbyfotographen, Spaziergänger und Wanderer. Naturwiesen, Hochwald, Jungmaiß, Felsabstürze und Wasserfälle bieten in diesem Areal einen typischen Querschnitt des Rax - Schneeberggebietes in Kleinformat. Neu errichtet wurde ein Fischlehrpfad.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bieten Ihnen ein umfangreiches Angebot an sehenswerten Exponaten aus längst vergangenen Holzfällerzeiten und der Gegenwart, interessante Führungen sowie Sterzessen in einer echten "Rauchkuchl"!

Hubmer Gedächtnisstätte Naßwald / Marktgemeinde Schwarzau im Gebirge | A-2662 Schwarzau i. G. | Tel.: +43 (0) 2667 238 | Fax.: +43 2667 570 | Jetzt Anfragen | schwarzau-gebirge.gv.at/sehenswert/hubmer-gedaechtnisstaette