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Ausflugsziele im Waldviertel

Das Kunstmuseum Waldviertel

Jahresausstellung 2020: "Lebenszeichen - Warlamis – Grafische Meisterwerke" - Das Kunstmuseum Waldviertel in Schrems im Waldviertel in Niederösterreich

Das legendäre Kunstmuseum im Norden Österreichs lädt Sie zu einer Entdeckungsreise in die faszinierende Welt der Kunst auf einem Gesamtareal von 14.000 m² ein. Das Museum zeigt spannende Erlebnisausstellungen zu jährlich wechselnden Themen und widmet sich der Kunstvermittlung in vielseitigen Kreativ-Workshops.

⇒ Jahresausstellung 2020: "Lebenszeichen - Warlamis – Grafische Meisterwerke",
eine spannende Reise durch die Kunst: 21. März 2020 bis 10. Jänner 2021

Das Kunstmuseum Waldviertel hat mit seinem ambitionierten Programm einen bedeutenden Stellenwert in der Kulturszene Niederösterreichs. Leidenschaft und Engagement für die Kunst, die alle Bereiche des Lebens durchdringt und beseelt prägen die Atmosphäre des Hauses. Dieses Credo des 2016 verstorbenen großen Universalkünstlers Makis Warlamis wird durch die Arbeit der Künstlerin Heide Warlamis und des langjährig verbundenen Künstlerteams hoch gehalten.

So trägt auch die Jahresausstellung 2020 den bezeichnenden Titel "Lebenszeichen". Sie gibt einen Einblick in die noch kaum gezeigten grafischen Meisterwerke des Künstler-Architekten zu unterschiedlichen Bilderzyklen.

Neben den bekannten, meist großformatigen malerischen Zyklen und Themen, die im In- und Ausland nach wie vor tausende Menschen faszinieren, hat Warlamis ein umfangreiches Archiv an grafischen Arbeiten hinterlassen. Skizzen, Ideen, Entwürfe, kleinere Zyklen, architektonische Experimente, Porträts, Studien, Illustrationen u.v.m. In den Skizzenbüchern, die ihn auf allen Wegen und Reisen stets begleiteten, finden sich Spuren seines unentwegten Schaffensflusses. Nirgendwo, wie in der Zeichnung, der Grafik, lässt sich die ganz persönliche Handschrift des Künstlers deutlicher erkennen, das Werden des unverwechselbaren Kunstwerkes klarer nachvollziehen.

Auch bei der Jahresausstellung 2020 widmet sich das Kunstmuseum im Besonderen den Kindern. Im Kindergrafik-Kabinett der Ausstellung "Lebenszeichen" können kleine und große Künstler eine endlose Wand-Zeichnung mitgestalten.

Ausstellungskonzept:

Das einzigartige Ausstellungskonzept des Kunstmuseums bringt neuen Schwung in die Kunstwelt. Die Ausstellungsmacher arbeiten dabei mit Themen, mit Materialien und Impressionen, die allen Menschen vertraut sind und ihre Wünsche und Sehnsüchte ansprechen. Der rätselhafte Skulpturenpark, Führungen und Veranstaltungen und die aufregenden Kreativ-Erfahrungen vertiefen das ganzheitliche Erlebnis von Kunst, Natur, Fantasie und Kreativität.

Das Programm des Museums umfasst:

  • erlebnisreiche Kunstausstellungen zu wechselnden Themen mit nationalen und internationalen Künstlern in den Bereichen Malerei, Skulptur, Architektur und Design
  • informative Führungen und Vermittlungsprogramme sowie vielseitige Kreativ-Workshops in den Kunststudios
  • Akademie für Kinder: Kreativitäts- und Persönlichkeitsförderung mit Ausstellungen, Workshops, Seminaren...

Öffnungszeiten & Infos:

  • März bis Juni, September: DI - SO (Montag an Feiertagen) 10.00 - 17.00 Uhr
  • Juli und August: täglich 10.00 - 18.00 Uhr
  • Oktober bis Jänner: MI - SO (und an Feiertagen) 10.00 - 17.00 Uhr
  • Geschlossen am 24.12., 25.12., 31.12. und 1.01.
  • Für Gruppen, Kindergärten und Schulklassen nach Anmeldung geöffnet
  • Museums-Café mit Außenterrasse, behindertengerechte Ausstattung, kostenlose Parkplätze für PKW und Busse direkt vor dem Eingangsbereich

Termine für Erlebnisführungen, Gruppenreisen, Workshops für Erwachsene, Programme für Kindergärten und Schulen, Kindergeburtstage sind frei buchbar! Für Gruppengrößen ab 5 Personen können Sie gerne einen Kurstermin nach Absprache fixieren. Je nach Vorliebe können Sie Keramik formen oder bemalen. Ein außergewöhnliches Kreativerlebnis für Ihre Familie, das Kollegium oder den Freundeskreis. Beachten Sie auch unsere regulären Termine für Keramikkurse! Unter "Kurse und Angebote" finden Sie alle Infos auf unserer Webseite!

Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise!

Das Kunstmuseum Waldviertel | Mühlgasse 7a | A-3943 Schrems | Tel.: +43 (0) 2853 72888 | Fax: +43 (0) 2853 72888-22 | Jetzt Anfragen | www.daskunstmuseum.at

Burg Rappottenstein

Burg Rappottenstein im Waldviertel in Niederösterreich

Die mächtige Burg Rappottenstein thront auf einem aus dem Tal des Kleinen Kamp steil aufragenden Felskegel. Sie ist eines der ältesten Wahrzeichen des nordwestlichen Waldviertels. Bei einer Führung durch die Burg erleben Sie hautnah das mittelalterliche Ambiente einer nie eingenommenen Festungsanlage!

Diese Burg bietet Schutz! Gigantische Mauermassen scheinen aus dem Granitfelsberg in den Himmel zu wachsen...

Das Verteidigungssystem mit 5 Vorhöfen und 8 Toren entstand im Lauf der Jahrhunderte. Der Bergfried im Norden, der Hauptturm der Burg, bewacht die Anlage von der höchsten Stelle des Felsmassivs aus. Zwischen dem Bergfried und dem Torturm, der einst das Gemäuer überragte und den Zugang in die Hochburg sperrte, erstrecken sich die ältesten Gebäude, die aus der 2. Hälfte des 12. Jhd. stammen. Im Inneren wird der Besucher von einem Hauch Luxus überrascht, den man hier nicht vermutet hätte:

Rappottenstein ist eine Festung, die Romanik, Gotik und Renaissance deutlich erkennen läßt:

Dreigeschossige Arkadengänge mit Sgraffitodekor vermitteln italienisches Flair. Die Fresken in den Innenräumen zählen zu den seltenen Beispielen der Profanmalerei des 16. Jhd. Zu sehen sind auch gotische Gewölbe und ein kostbarer Flügelaltar aus dem 15. Jhd., der den Schutzheiligen der Burg, Sankt Georg und Pankraz, geweiht ist.

Im bezaubernden Burggarten können Sie entspannen und die Aussicht genießen. Auch die alte Turmuhr, welche nur Stunden anzeigt, vermittelt die Gelassenheit vergangener Zeiten. Im Burgverlies werden Sie jäh aus den Romantik-Träumen gerissen und mit der Härte des damaligen Strafvollzuges konfrontiert. Die schaurigen Eindrücke verschwinden ganz schnell, sobald man sich wieder in den Vorhöfen befindet und die Harmonie des mächtigen Bauwerks mit der Natur erkennt.

Durch liebevolle Restaurierungen der Grafen von Abensperg und Traun, in deren Besitz sich die Festung seit 1664 befindet, konnte der mittelalterliche Charakter der Burg Rappottenstein bewahrt werden.

Besichtigung mit Burgführung (ca. 50 min):

  • Ostern, 15.-30. April und Oktober: SA, SO, Feiertag: 11.00, 12.00, 14.00, 15.00, 16.00 Uhr.
  • Mai bis September: DI - SO 11.00, 12.00, 14.00, 15.00, 16.00 Uhr.
  • Reisegruppen bitte voranmelden!
  • Genießen Sie das einzigartige Ambiente der Burg auch im Rahmen des vielfältigen Veranstaltungsprogramms!

Die Räumlichkeiten der Burg Rappottenstein können gemietet werden:

  • Wohnmöglichkeiten: Burgstöckl, Hochburg, Mansarden (Zimmervermietung zumeist an Gruppen und für mehrere Tage)
  • Veranstaltungsräume: Rittersaal (max. 45 Pers.), Kapelle (max. 50 Pers.), 2 Salons (max. 30 Pers.), Gesellschaftsräume, Dachsaal, Burggarten, Arkadenhof, Verlies.
  • Das Projekt "Kinderburg Rappottenstein" (Österreichisches Rotes Kreuz - LV NÖ) bietet Erholungsaufenthalte mit der Faszination "Leben auf einer mittelalterlichen Burg"!

Der Burg Rappottenstein kam von Anfang an große Bedeutung zu. Einerseits lag sie in der Mitte des ausgedehnten Kuenringerbesitzes, andererseits schützte sie aber auch den uralten, noch heute im Gemeindegebiet nachweisbaren Verbindungsweg ("Pehamsteig"), der von der Donau durch den Nordwald ins böhmische Land führte. Außerdem bildete die Burg Rappottenstein eines der stärksten Glieder in jener am Flusslauf des Kamp entstandenen Kette von Befestigungen, denen die Aufgabe zukam, das Land vor Einfällen der Böhmen zu schützen und damit auch der Babenbergermark Flankenschutz zu gewähren.

Burg Rappottenstein | Forstbetrieb Benedikt Abensperg und Traun | Burg Rappottenstein 85 | A-3911 Rappottenstein | Tel.: +43 (0) 2828 8250 | Fax: +43 (0) 2828 8250-19 | Jetzt Anfragen| www.burg-rappottenstein.at

Blockheide Gmünd

Blockheide Gmünd - Ausflugsziel im Waldviertel in Niederösterreich

Die Blockheide - ein Erlebnis für die ganze Familie, Natur pur und vieles mehr!

Das Landschaftsbild des Naturparks wird durch mächtige Granitblöcke, Birkenhaine, Rotföhren, Heidekraut und einen Teich bestimmt. In der Blockheide stehen von der Natur geformte, einmalige Naturdenkmäler wie der Christophorusstein, das Teufelsbett, der Teufelsbrotlaib, die Kobold- und Grillensteine. Am spannendsten sind die bekannten Wackelsteine, wovon sich einer direkt beim Aussichtsturm befindet.

Der Naturpark Blockheide ist aber nicht nur wegen der riesigen Granitrestlinge einmalig in Österreich: Man findet hier auch Feuchtwiesen, Niedermoore und Trockenrasen mit einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt.

Im wunderschön renovierten Wasserreservoir in der Blockheide, welches 1908 unter Kaiser Franz Josef I erbaut wurde und als Fundament des Aussichtsturmes dient, sind das Infozentrum mit Zutritt zum Turm, ein Shop, Buffet, der Seminarraum und die Ausstellungsräume eingerichtet. Im Außenring des Gebäudes ist in Dioramen "Die Geburt der Wackelsteine" zu sehen. Im kreisrunden Innenraum des Gebäudes werden laufend Sonderausstellungen präsentiert. Neben dem Aussichtsturm liegen der neue Naturspielplatz und eine Grillstation für jederman (bitte an der Kassa anmelden). Der Aussichtsturm gibt einen schönen Einblick auf die Gmünder Bucht mit ihren Naturjuwelen.

Events Sommer 2020:

  • Lange Nacht der Naturparke, am 19.09.2020.

Die 4 Themenwege im Naturpark Blockheide:

  • GRANIT-TOUR (Weglänge 2,9 km) Auf der GRANIT-TOUR lernen Sie die wichtigsten Gesteine des Waldviertels und ihre Entstehungsgeschichte kennen. Die GRANIT-TOUR gibt Einblick in die lange Geschichte der Steinverarbeitung im Waldviertel und zeigt die vielfältige Verwendung von Granit und Gneis.
  • MYTHOlogieTOUR (Weglänge 3,5 km) Spazieren Sie vorbei an sagenumwobenen Steingebilden und lernen Sie eine zauberhafte Landschaft kennen. In der Stille des Waldes können Sie mystische Orte entdecken und die Märchengrotte lädt zu einem Besuch.
  • LANDSCHAFTSkulTOUR (Weglänge 2,8 km) Genießen Sie die Nähe zur Natur und staunen Sie über die Vielfalt einer typischen "Waldviertler Kulturlandschaft".
  • MARIENKÄFERWEG (Weglänge 5,6 km) Die Restbiotop-Wanderung ist eine Umweltschutzeinrichtung in unserem Naturpark. Hier kann die Harmonie einer alten bäuerlichen Kulturlandschaft erlebt werden.

Öffnungszeiten Shop, Ausstellung, Aussichtsturm:

April und Oktober 10.00 - 17.00 Uhr | Mai bis Sept. 9.30 - 18.00 Uhr | Gruppenführungen durch den Naturpark Blockheide sind gegen Voranmeldung über das Tourismusbüro der Stadtgemeinde Gmünd jederzeit möglich. Gegenüber vom Aussichtsturm befindet sich das Schutzhaus. Geboten wird eine Speisekarte für den großen und kleinen Hunger mit hausgemachten Mehlspeisen und echten Natursäften. Nebenan ist ein neuer Spielplatz für große und kleine Kinder, sowie ein Streichelzoo mit Schafen und Lämmern.

Blockheide Gmünd | Verein Naturpark Blockheide Gmünd - Eibenstein | Blockheideweg 10| A-3950 Gmünd | Tel.: +43 (0) 2852 20984 | Mobil: +43 (0) 680 5062837 | Jetzt Anfragen | www.blockheide.at

Frottiererlebniswelt mit Wirtex-Kino

Frottiererlebniswelt mit Wirtex-Kino in Frühwärts - Ausflugsziel im Waldviertel in Niederösterreich

Erleben Sie hautnah den Weg vom Faden bis zum fertig gewebten Handtuch!

Geschichte zum Angreifen: Wirtex, die älteste Frottierweberei Österreichs, befindet sich in Frühwärts im Bezirk Waidhofen an der Thaya. Ein Besuch gibt Ihnen Einblick in ein prägendes Stück Frottiergeschichte. Egal ob Vereinsausflug, Firmenreise oder einfach nur ein netter Tag mit den Lieben - bei Wirtex kombinieren Sie die wunderschöne Natur des Waldviertels mit einem lehrreichen Ausflug zu einem alten Handwerk - dem Weben.

Die Welt der Frottierweberei - sehen - hören - fühlen:

Unsere Besucher bekommen im Wirtex-Kino einen Gesamtüberblick im Bereich der Textilien. Angefangen vom Baumwollanbau bis hin zur -ernte über die Herstellung des Baumwollgarns und der Weiterverarbeitung in unserer Weberei. Durch diesen kurzen Film und Überblick wird eine Basis für die anschließende interaktive Führung geschaffen. In der neu gestalteten Frottiererlebniswelt, die vor und nach der Führung für unsere Besucher zur Verfügung steht, kann man sich frei bewegen und nach Lust und Laune die Welt der Frottierweberei - sehen - hören - fühlen.

  • Besichtigung der Frottierweberei: Sie werden von einem Textilfachmann durch die heutige Produktion geführt und können den Weg vom Garnfaden bis zum fertigen Frottiertuch miterleben. Die einzelnen Produktionsschritte werden verständlich und ausführlich erklärt.
  • Fabriksverkauf: Unser Shop entführt Sie in die kuschelig weiche und bunte Welt des Frottier... brillant, farbig und luxuriös in der Ausführung. Der individuelle Look - von Sportswear, Arbeitskleidung, Tücher bis kuschelweiche Wäsche.
  • Führungen: April - Dezember, MI 14.00 Uhr, DO/FR 10.30 Uhr. Keine Führungen von Jänner bis März.
    Gruppen-Führungen ganzjährig nach tel. Vereinbarung.
  • Öffnungszeiten Shop: MO - DO von 8.00 - 16.00 Uhr, Freitag von 8.00 - 13.00 Uhr.
Eintrittspreise 
pro Person€ 7,00
Kinder (6 - 18 Jahre)€ 4,00
mit NÖ Card bzw. Kinder bis 6 Jahregratis

Spezialführungen:

Wir bieten auch Spezialführungen wie Kinderführungen oder eine Führung, die in die Geschichte der Weberei noch stärker eintauchen lässt - so zum Beispiel unsere Führung "Altes Webereilatein" mit Broschüre zum mit nach Hause nehmen. Spezialführungen werden nur für Gruppen ab 10 Personen nach vorheriger Terminabsprache abgehalten!

Das Unternehmen Wirtex ist einer der letzten renommierten Produzenten mit einer seit 1863 bestehenden Weberei. Diese reiche Erfahrung in Kooperation mit den neuesten Entwicklungen in Technik und Qualität wird von unseren Kunden sehr geschätzt. Erfahrung und Tradition vereint mit Individualität und Ideenreichtum, dafür steht die am längsten bestehende Frottierweberei Österreichs. Um unsere Überzeugung der Natur gegenüber auch auf Papier zu bringen sind wir ein ÖKOTEX zertifiziertes Unternehmen.

Frottiererlebniswelt mit Wirtex-Kino | Monika Strobl | Frühwärts 62 | A-3842 Frühwärts | Tel.: +43 (0) 2864 2292 | Jetzt Anfragen | www.wirtex.at

Naturpark Geras

Naturpark Geras in Geras im Waldviertel in Niederösterreich

Der Naturpark Geras ist Teil der schönen Teichlandschaft rund um das Stift Geras im nordöstlichen Waldviertel.

Die kleinteilige Landschaft mit strukturierten, landwirtschaftlich genutzten Flächen und hohem Mischwaldanteil hebt sich wohltuend von der intensiv genutzten agrarischen Umgebung ab. Für Besucher gibt es interessante und erlebnisreiche Einrichtungen wie Tiergehege, einen Streichelzoo, Themenwege, den Aussichtshügel, einen Bade- und Fischteich mit Campingplatz sowie den Kräutergarten im Stift Geras.

Erleben Sie die Naturschönheiten bei einer gemütlichen Wanderung. Vom Haupteingang an der Hubertuskapelle vorbei, kommt man zu den verschiedenen Wildgehegen von Wildpferden, Sikahirschen, Rothirschen und Wildschweinen - dann wandert man entweder retour zum Haupteingang oder geradeaus weiter Richtung "Langer Teich". Von diesem aus geht es über den Fledermauslehrpfad retour zum Haupteingang (Weglänge: 4,5 km, Höhenunterschied: praktisch keiner, zahlreiche Rastplätze am Weg).

Die allgemeinen Führungen der Wild- & Waldschule richten sich an alle Interessierten und jeder kann daran teilnehmen. Besonderen Wert legen wir auf die Vermittlung von Zusammenhängen in der Natur. Die Führungen durch das Ökosystem Wald werden von ausgebildeten Forstleuten, Waldpädagogen, Förstern, Waldbauern, Waldarbeitern und Jägern abgehalten (Dauer: ca. 3 Stunden).

Der Naturpark ist von Palmsonntag bis 31. Oktober täglich (außer Mittwoch) von 9.00 - 18.00 Uhr geöffnet.

Naturpark Geras | Verein Naturpark Geras | Am Naturpark | A-2093 Geras | Tel.: +43 (0) 2912 61395 | Fax: +43 (0) 2912 61395 | Mobil: +43 (0) 664 5526553 | Jetzt Anfragen | www.naturparkgeras.at

Stift Geras

Stift Geras in Geras im Waldviertel in Niederösterreich

"Porta patet, sed magis cor! - Die Tür ist geöffnet, aber noch mehr unser Herz!"

Das Chorherrenstift Geras im Bezirk Horn heißt seine Gäste herzlich willkommen. Egal ob Kunst- und Naturliebhaber oder jene, die das Gespräch oder die Stille suchen - auf dem Boden alter Klostertradition sind alle Wege offen. Hier kann man sich eine wunderbare Auszeit gönnen und wer möchte, der kann auch dem idyllischen Naturpark Geras einen Besuch abstatten.

Als Gründungsjahr von Stift Geras wird 1153 angenommen und die ersten Prämonstratenser kamen aus der mährischen Abtei Želiv/Seelau, das bereits von christlichen Slawen besiedelt war. Graf Ulrich II von Pernegg stiftet das "Grenzland-Kloster" als Zentrum von Kult und Kultur, Seelsorge und Wirtschaft.

Heute ist den Chorherren die Seelsorge in mehr als 20 Pfarreien anvertraut. Seit 1953 trägt die Stiftskirche den Titel "Basilika minor" - die Wallfahrer kommen hierher, um sich der Fürsprache unserer Lieben Frau von Geras anzuvertrauen. Darüber hinaus wirken die Mitbrüder unter anderem an Schulen, in der Erwachsenen- und Jugendbildung und in verschiedenen Kommissionen des Ordens und der Diözese.

Kunstgenuss im Klostergang:

Der erste barocke Eindruck täuscht, denn Stift Geras ist ursprünglich eine mittelalterliche Anlage - die Stiftskirche, der Kreuzgang und die angrenzenden Räumen wurden stets auf dem Grundriss der ursprünglichen Anlage wiederaufgebaut. So sind sich in der Kirche unter dem Stuck-Marmor noch immer die wuchtigen Pfeiler der ersten dreischiffigen Basilika aus dem 12. Jahrhundert. Zu den Kostbarkeiten des Stiftes gehört der sogenannte Marmorsaal über dem Hauptportal. Dessen Decke wird von einem prächtigen, signierten Fresko Paul Trogers geschmückt, die Außenfassade trägt die Handschrift von Jakob Christoph Schletterer, in der Bibliothek entdeckt man Fresken von Josef Winterhalder und, und, und - hier haben viele Künstler Spuren hinterlassen!

Einkehren - in sich kehren:

Hier im Stift wird Kunst und Kultur bewusst gelebt. Neben den Dauerausstellungen "Kräuterpfarrer Weidinger und sein Stift" und "Stiftsschätze" werden wechselnde Sonderausstellungen präsentiert. Den einladenden Kräutergarten riecht man schon von Weitem - er verrät so manches altes Geheimnis der Heilkunde. Ebenso empfehlenswert ist es, sich eine kleine Auszeit zu gönnen und im Kloster zu wohnen, in ein ganz anderes Ambiente einzutauchen oder diverse Seminare wie Stille-Klausur und Kloster-Fasten zu besuchen, sich selbst und die Umwelt neu zu entdecken und wahrzunehmen - eine Reise zu sich selbst, sozusagen.

Klosterladen & Gästehaus:

Der Klosterladen ist seit 2018 an Herrn Ing. Alexander Graffi verpachtet. Hier erhalten Sie Informationen zum Stiftsbesuch, Gästehaus und Nächtigungsmöglichkeit und weitere Tipps für Ihren weiteren Aufenthalt in Geras. Regionale Produkte sind uns wichtig. So können Sie im Klosterladen Produkte aus der Gemeinde Geras und dem Thayatal erwerben und Produkte vom Kräuterpfarrer-Zentrum in Karlstein/Thaya. Ebenfalls im Sortiment: Bücher, Billets, Ansichtskarten usw.!

Geraser Stiftskarpfen:

Seit Beginn des Klosterlebens hat die Teichwirtschat im Stift Geras einen hohen Stellenwert. Der Geraser Stiftskarpfen zeichnet sich durch seine besondere Qualität aus. Ein Großteil der Karpfen wird in der Vorweihnachtszeit verkauft: im Fischhälter in Geras (dem ältesten in Betrieb befindlichen Fischhälter des süddeutschen Raumes), in Wien im Innenhof des Amtshauses in Meidling (Zugang Hufelandgasse 2) und am Adventmarkt in Heiligenkreuz sowie über den Klosterladen im Schottenstift.

Öffnungszeiten des Klosterladens: 01. Mai bis 31. Oktober - Mittwoch bis Sonntag und Feiertag 10.00 - 12.30 und 13.00 - 16.00 Uhr. Außerhalb der Saison auf Anfrage.

Stift Geras | Hauptstraße 1 | A-2093 Geras | Tel.: +43 (0) 664 55 26 553 | Fax: +43 (0) 2912 345-299 | Jetzt Anfragen | Mail Klosterladen: Jetzt Anfragen | www.stiftgeras.at

Schidorf Kirchbach

Das Schidorf Kirchbach im Waldviertel in Niederösterreich

Ein herzliches "Grüß Gott" im idyllischen Kirchbach!

Unser Kirchbach im Waldviertel findest du in der Marktgemeinde Rappottenstein - zwischen Zwettl und Arbesbach gelegen. Uns gibt es schon lange - denn schon in den Jahren um 1305 n. Chr. gründeten die Nonnen zu "IPS", das heutige Ybbs, das sogenannte Kloster zu Kirchbach. Heute präsentiert sich unser Ort als Erlebnis-, Wander- und Schidorf mit einer Vielzahl an attraktiven Möglichkeiten, deine Freizeit, Hobby, Urlaub oder auch Spaß zu erleben und genießen.

Am gleichnamigen Fluss gelegen, ist Kirchbach Teil der Marktgemeinde Rapottenstein. Mit den umliegenden Ortschaften Groß Gundholz, Kottingnondorf, Lembach, Oberrabenthan, Riebeis, Selbitz und Reitern zählt der Ort ca. 700 Einwohner. Das Ortsbild von Kirchbach ist geprägt von der Kirche samt Friedhof und Pfarrhof, sowie dem gegenüberliegenden und ambitioniert gestalteten großen Spielplatz. Das Kloster zu Kirchbach ist heute in Privatbesitz und wird sowohl als bauliches wie als historisches Juwel gehegt und gepflegt.

Rund um Kirchbach erstreckt sich ein weitläufiges Wandernetz, das von einer Vielzahl an Sagen und Geschichten umwoben wird und Sommer wie Winter zu einer ausgedehnten Wanderung einlädt. Burgl - unsere Wanderspinne - kann sich noch an viele dieser Geschichten erinnern. Sie ist ständig unterwegs und erzählt und erzählt und erzählt... Gemütliche Rastplätze finden Sie im Kirchbochstadl beim Schilift. Alles Nötige für den Wanderrucksack erhalten Sie im Kaufhaus Schenk und Priechenfried.

Eigentlich sind wir schon stolz darauf, dass wir über das ganze Jahre hinweg unsere Gäste mit einem bunten Angebotsprogramm begrüßen können. Egal, ob Besucher zum ersten Mal nach Kirchbach kommen, oder schon des Öfteren bei uns waren, stehen wir als Erlebnisdorf parat.

Sind wir im Winter ein Schidorf werden wir im Frühling und Sommer zum Wanderdorf mit zahlreichen empfehlenswerten Wanderrouten und im Herbst z. B. ein Zwetschkendorf - rund um unseren Zwetschkenkirtag im September! Und ja, natürlich - mit unserem Freilichtmuseum Brettersäge Kirchbachbieten wir von Ostern bis Allerheiligen ein besonderes historisches Museumsvergnügen. Herzlich willkommen sind Interessierte auch im Grafikkabinett des bekannten Künstlers Professor Erich Steininger.

Im Winter erwarten Sie 550m Schlepplift mit besonderer Schneesicherheit durch eine Beschneiungsanlage. Für Kinder und Anfänger bieten wir einen ca. 80m langen Anfängerlift, der direkt aus der Schihütte zu überblicken ist. Flutlichtschifahren kann man an mehreren Wochentagen von 17.30 bis 21.00 - ein besonderes Erlebnis für alle Sportbegeisterten. Die verschneite Winterlandschaft lässt sich auf den 2 Langlaufloipen (5 und 10 km) erkunden. Besonders Sportlichen steht eine 1,5 km lange Trainingsloipe zur Verfügung. Zusätzlich bieten wir einen Langlaufschiverleih. Während der Saison veranstalten wir Kurse für Anfänger, Fortgeschrittene, Könner, Carver, Boarder, Kinder und Erwachsene. Die von uns organisierten Schirennen finden besonderen Anklang bei Firmen- und Vereinsabenden.

Eisklettern für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis - alles ist bei uns möglich. Im Jänner 2008, wurde der erste Tandem-Eiskletterturm Niederösterreichs präsentiert! Unmittelbar neben der Talstation des Schidorfes errichtet, ist er sowohl bei Tag als auch bei Nacht zu erklimmen. Die Optik, die an ein riesiges Pferd erinnert, gibt dem Big Horse Tower seinen Namen.

Für Ihr leibliches Wohl und zünftiges Apres-Ski laden wir Sie in die urige Schihütte ein. Oder bevorzugen Sie eine Stärkung zwischendurch am Punsch-Stand? Unser Lokal der Kirchbochstadl bietet ein breites Angebot an Speisen und Getränken, verwöhnt im Winter Schifahrer und Snowboarder mit direkter Sicht auf die Piste und erfreut sowohl im Frühling als auch im Herbst mit speziellen Themen-Sonntagen (Anmeldungen erforderlich). Geburtstagsfeiern, Jubiläen, Partys u.v.m. können Sie hier feiern. Ausreichend Parkplätze, eine sonnige Terrasse sowie die tolle Atmosphäre entlang des Kirchbaches mit dem Barabarateich laden ein!

Schidorf Kirchbach | Fremdenverkehrsverein Kirchbach, Obmann Franz Jahn | Kirchbach 84 | A-3911 Kirchbach | Mobil: +43 (0) 664 75087108 | Jetzt Anfragen | www.kirchbach.net

SONNENTOR Erlebnis

SONNENTOR Erlebnis in Zwettl im Waldviertel in Niederösterreich

Endlich raus zu SONNENTOR!

Kräuter riechen, Natur schmecken und Ideen erleben beim Waldviertler Bio-Pionier. Viel tut sich im SONNENTOR Erlebnis des Waldviertler Kräuterspezialisten. SONNENTOR begeistert mit Kräutern und Gewürzen aus biologischer Landwirtschaft und bringt mit viel Liebe zum Detail und nach innovativen Rezepturen Jahr für Jahr neue Produkte und spannende Erlebnisse am Firmenstandort im Kräuterdorf Sprögnitz hervor.

Kräuter riechen beim Betriebsrundgang:

Beeindruckend ist der Blick hinter die Kulissen des 2017 zum Top-Ausflugsziel gekürten SONNENTOR. Regelmäßig stattfindende Führungen durch die nach frischer Pfefferminze, orientalischem Kurkuma und würzigem Rosmarin duftende Produktion zeigen die Entstehung der SONNENTOR Tees und Gewürze sowie die eindrucksvolle Entwicklung des Unternehmens. Das SONNENTOR Geschäft entführt auf eine Sinnesreise durch die Welt der Kräuter und Gewürze und lädt zum Ausprobieren der neuesten Produktideen ein.

Vor der Haustüre freuen sich die natürlichen Heilbringer im Kräuterstreichelgarten über Liebkosungen. Wer seinem Bewegungsdrang nachgeben möchte, kann entweder am Kräuterwanderweg Bekanntschaft mit Geschichten der Kräuterwelt machen, einen der Tut Gut! Wanderwege erkunden oder sich ein E-Bike ausborgen und eine Radtour ins Umland des Kräuterdorfs Sprögnitz machen. Belohnt wird man dabei allemal mit unvergesslichen Ausblicken über das Waldviertel und aufgefüllten Energietanks.

SONNENTOR Frei-Hof - Das Leben ist ein Bauernhof:

Wirtschaften im Kreislauf der Natur. Ohne Tricks, ohne Chemie und ganz in Bio. Im Waldviertel ist das Zeichen eines freien und unabhängigen Bauern seit jeher das mit 24 Strahlen gekennzeichnete Sonnentor. Darauf basiert nicht nur der Firmenname von SONNENTOR, sondern es ist auch das Fundament der Vision von Johannes Gutmann. SONNENTOR will in der heutigen Zeit zeigen, dass auch unabhängig von chemischen Hilfsmitteln ein Bauernhof so geführt werden kann, dass man gut davon leben kann. 2016 wurde die Idee eines nach Permakultur bewirtschafteten Bio-Bauernhofs umgesetzt, so entstand der Frei-Hof.

Der SONNENTOR Bio-Bauernhof Frei-Hof wird unter der Prämisse eines natürlichen Kreislaufs in permakultureller Bewirtschaftung mit Kräutern, Blüten, Obst- und Gemüsesorten kultiviert. Das immer wiederkehrende Leben, das der-Natur-ihren-Lauf-Lassen und das sich-Zeit-Nehmen, um zu verstehen, sind dabei wichtige Bestandteile. Das erworbene Wissen wird Besuchenden bei regelmäßigen Führungen und Seminaren weitergegeben.

Natur schmecken im Bio-Gasthaus Leibspeis‘:

Genuss und Gastlichkeit - ganz in Bio. So lautet das Motto, dem sich das Bio-Gasthaus Leibspeis‘ verschrieben hat. Man setzt gezielt auf Regionalität und kennt die Lieferantinnen und Lieferanten persönlich. Vor allem saisonale Zutaten stehen ganz oben am Menüplan und werden mit viel Liebe und kulinarischem Gespür zu kreativen Gaumenfreuden. Neben Klassikern der österreichischen Hausmannskost, wählt der Gast aus einem umfassenden veganen oder vegetarischen Speisenangebot. Für die nötige Würze sorgen klarerweise die Kräuter und Gewürze der SONNENTOR Anbaupartnerinnen und - partner. Direkt angrenzend an die sonnige Terrasse des Gasthauses wartet auf kleine Abenteuer-Fans der Bio-Bengelchen Garten, mit Riesenhängematte, Sandbaustelle und Wasserspielplatz.

SONNENTOR Land-Loft - Schlafen im Kräutergarten:

Besucherinnen und Besucher können jetzt auch über Nacht eine ganz besondere Auszeit bei SONNENTOR im Kräutergarten verbringen. Im Permakultur-Garten des Bio-Bauernhofs Frei-Hof sind die beiden SONNENTOR Land-Lofts Anna Apfelminze und Hans Hagebutte eingebettet. Die zwei gemütlichen Wohnwägen laden dazu ein, einfach mitten im Grünen die Ruhe zu genießen, Urlaub zu machen und dabei die persönliche Energiebilanz zu verfolgen. Gäste erleben in den Land-Lofts, was es braucht, um einfach zu wohnen, einfach zu genießen und einfach die Seele baumeln zu lassen und das im Kreislauf der Natur.

Mit jeweils 31 m2 bieten Anna Apfelminze und Hans Hagebutte Platz für bis zu 4 Erwachsene oder eine fünfköpfige Familie mit Kindern.  Das bestellte Frühstück wartet bereits am Morgen frisch vor der Land-Loft Tür. Gebaut aus 100% nachhaltigen und regionalen Materialien, bieten die beiden Land-Lofts eine Umgebung zum Wohlfühlen und Energie tanken, die für unvergessliche Urlaubsabenteuer sorgt.

Ideen erleben bei Seminaren & Workshops:

Das umfangreiche SONNENTOR Seminarprogramm bietet Inspiration, Ausgleich und Weiterbildung. Dabei zeigen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Kräuterkunde, Gesundheit, Gartenbau, Kunst und Permakultur, nachhaltige Lösungen für den eigenen Lebensraum. Johannes Gutmann selbst reißt bei seinen Vorträgen das Publikum mit und steckt es mit dem SONNENTOR Geist an.

Drei triftige Gründe, um das SONNENTOR Erlebnis zu besuchen:

Auf keinen Fall verpassen sollte man die jährlichen Höhepunkte des sonnigen Jahres – das Bio-Bengelchen Frühlingsfest im Mai, das traditionelle Kräuterfest am 15. August und den weihnachtlich-stimmigen Adventmarkt am 4. Advent-Wochenende. Zahlreiche Genuss- und Erlebnisstationen, vielfältige Verkaufsstände der Bio-Bäuerinnen und –Bauern sowie Partnerinnen und Partner, aber vor allem der herzliche Umgang miteinander fügen sich zu bunten Angebots-Sammelsurien mit Spaßgarantie für Groß und Klein zusammen.

Die SONNENTOR Kräuterhandels GmbH wurde 1988 von Johannes Gutmann im Waldviertel gegründet. Ausgangsidee war, bäuerliche Bio-Spezialitäten zu sammeln und unter dem Logo der lachenden Sonne überregional und international zu vermarkten. Faire Bezahlung, der wertschätzende Umgang mit allen Partnerinnen und Partnern und der Schutz des natürlichen Kreislaufs des Lebens sind gelebte Firmenphilosophie. Heute hat das Unternehmen mit Sitz in Sprögnitz bei Zwettl 330 Mitarbeitende in Österreich und 150 in Tschechien. Derzeit gehören mehr als 300 Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern zur SONNENTOR Familie. Da wächst die Freude.

SONNENTOR Erlebnis | SONNENTOR Kräuterhandels GMBH | Sprögnitz 10 | A-3910 Zwettl | Tel.: +43 (0) 2875 7256-100 | Jetzt Anfragen | www.sonnentor.com

Weinbau- und Fassbindereimuseum Straß im Straßertale

Weinbau- und Fassbindereimuseum Straß im Straßertale - Ausflugsziel im Weinviertel in Niederösterreich

Willkommen in der Weinbaugemeinde Straß im Straßertale!

Unter dem Motto "Von der Rebe bis ins Glas" kann im Weinbaumuseum dem Produkt Wein vom Rebstock, über die Weinlese, bis hin zu seiner Verarbeitung nachgespürt werden.

In der ehemaligen Werkstätte der Fassbinderfamilie Schmid wird die Fasserzeugung Schritt für Schritt vorgestellt. Die Werkstätte wurde in einem Zustand belassen, "als hätte der Meister die Werkstätte nur für einen Augenblick verlassen". Bei geführten Rundgängen kann man auch die Säge, ein Venetianergatter, in Funktion beobachten.

Das Weinbau- und Fassbindereimuseum Straß im Straßertale ist ein Mitglied der NiederösterreichCard!

Öffnungszeiten:

  • Montag, Mittwoch & Donnerstag von 13.00 - 19.00 Uhr
  • Freitag & Samstag von 10.00 - 22.00 Uhr
  • Sonntag & Feiertag von 10.00 - 18.00 Uhr

Führungen sind nach Vereinbarung jederzeit möglich!

Straß im Straßertale nahe Krems ist für seine herrlichen Weine bekannt: Auf ca. 570 ha Weingartenfläche werden Weine gekeltert, die national und international zu den besten gehören. Hauptsorte ist der Grüne Veltliner, der Rotweinanteil ist in den letzten Jahren jedoch auf über 15 % gestiegen.

Die malerische Weinlandschaft des Straßertales bietet schöne Wander- und Radwege. Zahlreiche Heurigen laden zur gemütlichen Einkehr und es gibt eine eigene Vinothek im Ort.

Weinbau- und Fassbindereimuseum Straß im Straßertale | Marktgemeinde Straß im Straßertale | Marktplatz 18 | A-3491 Straß im Straßertale | Tel.: +43 (0) 2735 2495 | Jetzt Anfragen | www.strassertal.at

NÖ Falknerei- & Greifvogelzentrum

NÖ Falknerei- & Greifvogelzentrum - Eulenpark und Jagdfalkenhof im Schloß Waldreichs in Franzen - Ausflugsziel im Waldviertel in Niederösterreich

Willkommen im Greifvogelzentrum Waldreichs - freuen Sie sich auf einen informativen und unterhaltsamen Ausflug mit frei fliegenden Greifvögeln!

Falknerei wurde dank des Österreichischen Falknerbundes immaterielles Kulturerbe Österreichs bei der UNESCO. Die Falkner des NÖ Falknerei- und Greifvogelzentrums haben es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Erbe zu leben. Die Anlage wurde unter den Richtlinien des österr. Tierschutzgesetzes gestaltet und bietet Ihnen die vielen Facetten der Falknerei.

Die Flugvorführungen am NÖ Greifvogelzentrum sind das besondere Erlebnis für den Besucher. Man erfährt vieles über die praktische Falknerei und Greifvogelkunde. Vor allem über Schönheit und majestätischen Flug der Greifvögel. Für den Falkner ist ein Greifvogel Jagdgefährte, Freund und Wegbegleiter. Die Falknerei ist eine Mensch - Tierbeziehung, dieses Vertrauensverhältnis macht den Freiflug des Greifvogels erst möglich.

Eine Besonderheit ist die Großgreifvogelcollection, wo man Vögel erleben kann, die in Österreich in anderen Anlagen nicht zu sehen sind. Die Vögel des Greifvogelzentrums: Adulter Kaiseradler, Bartkauz, Blaubussard, Falke, Habichtskauz, Harris Hawk, Kaiseradler, Mäusebussard, Milan, Mönchsgeier, Rauhfußkauz, Riesenseeadler, europäischer Seeadler, Steinadler, Steinkauz, Schleiereule, Schneeeule, Sperbereule, sibirischer Uhu, Waldkauz, Waldohreule.

Der Eulenpark ist eine Besonderheit im Greifvogelzentrum. Diese Anlage bietet dem Besucher einen Ort der Entspannung und zeigt einen Auszug der europäischen Eulenarten. Die Eulen gehören nicht zu den Greifvögeln, sondern sind eine eigene Art mit einer besonderen Lebensweise. Im Steinadlerzentrum werden Steinadler und ihre Unterarten gezüchtet, erforscht und zum Jagdvogel ausgebildet.

Das Falknereimuseum bietet eine kurz gefasste Reise durch die Falknerei in den verschiedenen Zeitepochen, unter Berücksichtigung von historisch-politischen, ethnisch-kulturellen, geographischen und ästhetischen Aspekten. Das NÖ Falknerei- & Greifvogelzentrum ist auch Auskunftsstelle für Informationen über die Ausbildung zur Falknerprüfung.

Öffnungszeiten Saison 2020 (15.05. - 11.10.):

  • Mai von Do bis So & Feiertage von 10.00 - 16.30 Uhr, Greifvogelschau je um 11.00 UND 15.00 Uhr*
  • Juni - September von Di bis So & Feiertage von 10.00 - 16.30 Uhr, Greifvogelschau je um 11.00 UND 15.00 Uhr*
  • Oktober von Do bis So von 10.00 - 16.30 Uhr, Greifvogelschau je um 11.00 UND 15.00 Uhr*

*Flugvorführungen finden erst ab einer Mindestbesucherzahl von 10 Personen statt.

Eintrittspreise 2020:

  • Erwachsene € 10,- (mit NÖ-Card Eintritt frei - Freiflug € 4,-)
  • Senioren, Studenten € 9,- (mit NÖ-Card Eintritt frei - Freiflug € 4,-)
  • Personen mit Behindertenausweis* € 8,90 (mit NÖ-Card Eintritt frei - Freiflug € 4,-)
  • Gruppentarif (ab 20 Personen) pro Person € 8,90 (KEINE NÖ-Card-Vergünstigungen)
  • Familien (Eltern + eigene Kinder) € 23,- (mit NÖ-Card Eintritt frei - Freiflug € 4,-)
  • Kinder (6 - 15 Jahre) € 6,50 (mit NÖ-Card Eintritt frei - Freiflug € 4,-)

*Rollstuhlfahrer, blinde Personen sowie Personen mit geistiger Beeinträchtigung in der Gruppe erhalten Sonderpreise - bitte direkt an der Kasse nachfragen.

Wir bieten auch Packages an, diese sind nur für Gruppen gültig! Für Kindergarten-Gruppen ist der Eintritt frei, nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Website.

Schloss Waldreichs gehörte im Mittelalter zu einem Ring von Wehrburgen, der dem Schutz der österreichischen Mark diente. Heute ist es Sitz des Forstamtes Ottenstein, das Teil der Windhag-Stipendienstiftung für NÖ ist.

NÖ Falknerei- & Greifvogelzentrum - Eulenpark und Jagdfalkenhof im Schloss Waldreichs | Schloss Waldreichs 1 | A-3594 Franzen | Tel.: +43 (0) 2988 20060 | Fax: +43 (0) 2988 20061 | Jetzt Anfragen | www.greifvogelzentrum.at

Museum Alte Textilfabrik

Museum Alte Textilfabrik - Ausflugsziel in Weitra im Waldviertel in Niederösterreich

Arbeitsalltag & Lebenswelt im historischen Textilgewerbe

30 Jahre Museum Alte Textilfabrik mit Sonderausstellung 2020: "HOCHZEIT",
eine soziokulturelle Reise durch unterschiedliche Bräuche und Festtagskulturen

Im Jahre 1990 verwandelte sich die ehemalige "k.k. privilegierten Modewarenfabrik Hackl&Söhne" in das Museum Alte Textilfabrik. Wo vor 100 Jahren Webstühle, Drucktische und Stickmaschinen in Betrieb waren, werden die Besucher heute in den Arbeitsalltag und die Lebenswelt vor und um 1900 versetzt.

Der Rundgang durch das Museum lässt auf anschauliche Weise die Technik der einzelnen Arbeitsvorgänge, das Zusammenspiel zwischen Heim- und Fabrikarbeit, die wirtschaftliche Lage der Textilindustrie, die sozialen Gegensätze zwischen der Welt der Arbeiter und der Fabrikfamilien wieder aufleben.

Gerade heute in der Zeit von H&M, KIK und CO die meist weit außerhalb von Europa, unter zum Teil unzumutbaren sozialen Bedingungen produzieren lassen, ist es um so spannender einen Blick auf eine Textilindustrie zu werfen die, dazumal, Regionen wie das Waldviertel als eine der Lebensadern durchfloss.

Sonderausstellung HOCHZEIT:

2020 feiert das Museum Alte Textilfabrik sein 30-jähriges Bestehen. Grund genug, um mit allen Menschen zu feiern, die etwas zu feiern haben! Das Wort HOCHZEIT, aus dem mittelhoch-deutschen hôchzît, bedeutet hohe Zeit oder glänzender Höhepunkt aber auch Blütezeit.

In der Sonderausstellung HOCHZEIT zeigt das Museum Alte Textilfabrik Vieles zum Thema regionaler und internationaler, vergangener und gegenwärtiger Hochzeiten. Ausgesuchte Exponate wie etwa Hochzeitskleidung, Gürtel und Kopfschmuck, Fotos, Eheverträge oder kuriose Geschenke machen den schönsten Tag sichtbar. In den letzten Jahren wurde die Sammlung des Museums um drei Hochzeitskleider erweitert. Das Publikum begibt sich auf eine soziokulturelle Reise zwischen Kulturen und Zeiten und begegnet Menschen mit unterschiedlichen Bräuchen und Festtagskulturen.

Eines verbindet sie jedoch alle – die Freude am Feiern und die Liebe! Die interaktive Ausstellung lädt zum Entdecken, Erzählen, Erinnern und Träumen ein.

Öffnungszeiten:

  • Mai bis Oktober: Freitag von 13.00 - 18.00 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertage 10.00 - 18.00 Uhr
  • Besichtigungen und Führungen sind von Mai bis Oktober auch außerhalb der Öffnungszeiten gegen Voranmeldung ab 4 Personen möglich.

Das Museum Alte Textilfabrik ist mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet!

Museum Alte Textilfabrik | Leiterein: Brigitte Temper-Samhaber, ARGE Waldviertler Textilstrasse | Oberbrühl 13 | A-3970 Weitra | Tel.: +43 (0) 2856 20281 (während der Öffnungszeiten) | Tel.: +43 (0) 2856 2998 | Mobil: +43 (0) 664 2415952 (beide außerhalb der Öffnungszeiten) | Fax: +43 (0) 2856 2998-16 | www.textilstrasse.at

Schnaps-Glas-Museum Echsenbach

Schnaps-Glas-Museum Echsenbach im Waldviertel in Niederösterreich

Das Schnaps-Glas-Museum Echsenbach ist ein Anziehungspunkt für Besucher die Glashandwerkskunst schätzen und einen informativen Museumsbesuch mit Genuß verbinden wollen.

Zu sehen sind ca. 1000 Gläser aus der Sammlung Harald Rath, einem Nachfahren der Glasverlegerfirma Lobmeyr. Vom Spätbarock über Empire und Jugendstil umfasst die kostbare Schau Exponate bis zur Gegenwart. Der Vielfalt in Ausführung und Technik sind fast keine Grenzen gesetzt. Es finden sich mundgeblasene Gläser ebenso wie handgeschliffene, gravierte und emailbemalte.

Zu den besonders kunstvoll gefertigten Gläsern gehören Bestände des Habsburgerhofes, der Fürsten Esterhazy und Palffy, sowie der Familie Rothschild. Als Besonderheiten der facettenreichen Sammlung sind Entwürfe bekannter Künstler aus der Zeit des Historismus wie zum Beispiel von Theophil Hansen zu bewundern, absolute Highlights sind die Gläser der Wiener Werkstätte (Josef Hoffmann) und von Adolf Loos.

Im Keller des Museums ist auch eine alte, bäuerliche Schnapsbrennerei zu besichtigen. Hier kann man in angenehmer Atmosphäre typische Waldviertler Edelschnäpse verkosten und erwerben.

Besucherinfos:

  • 1. April bis 30. November, täglich von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, Dienstag bis Freitag zusätzlich von 9.00 bis 12.00 Uhr.
  • Letzter Einlass: 11.00 bzw. 16.00 Uhr.
  • Von Karfreitag bis Ostermontag sowie am 1. u. 2. November ist das Museum alljährlich ganztägig geschlossen.
  • Rufanlage - Sie drücken den gekennzeichneten Knopf vor dem Eingang und sind dann mit dem Museumsführer telefonisch verbunden. Melden Sie sich kurz und ein Mitarbeiter kommt innerhalb von 5 Minuten und öffnet für Sie das Museum.
  • Eintrittspreise inklusive Führung: ab 15 Jahre € 7,00 | Gruppen ab 10 Personen, Senioren und Präsenzdiener € 4,50. Im Eintritt ist ein Stamperl Waldviertler Edelbrand inbegriffen. Unser Museum ist ein Ausflugsziel der NÖ Card.

2 x jährlich finden Glaskunsttage im Museum statt. Erleben Sie die Kreationen mit flüssigem Glas. Bestaunen Sie die Ideenvielfalt unserer Glaskünstler!

Neben der alten "Kaiserstraße" zwischen Wien und Prag liegt der kleine Markt Echsenbach. Ruhe, gute Luft und eine waldreiche Gegend mit bequemen Wanderwegen und Radtouren laden ein sich zu erholen und durchzuatmen. Der Museumsstandort ist gleichzeitig Ausgangspunkt von drei Rundwanderwegen, die mit verschiedenen Streckenlängen einladen, das Gemeindegebiet von Echsenbach kennenzulernern.

Schnaps-Glas-Museum Echsenbach | Kirchenberg 4 | A-3903 Echsenbach | Tel.: +43 (0) 2849 8218 | Jetzt Anfragen | www.echsenbach.at

Waldviertler Erdäpfelwelt & Gemeindemuseum Schweiggers

Waldviertler Erdäpfelwelt & Gemeindemuseum Schweiggers - Ausflugsziel im Waldviertel in Niederösterreich

Zwischen Mai und Oktober dreht sich hier alles um des Waldviertels beliebte Erdfrüchte!

Die Rede ist vom Rathaus in Schweiggers, das als multimedialer Ausstellungs-Schauplatz Wissenswertes über Geschichte, Anbau, Pflege, Ernte, Lagerung und Verwertung des schmackhaften Früchtchens zum musealen Erlebnis macht. Spannend und lehrreich zugleich wird vermittelt, welchen bedeutenden Stellenwert Erdäpfel in aller Welt eigentlich genießen.

Mittels attraktiv gestalteter interaktiver Stationen bleibt kein Knollen-Geheimnis ungelüftet. Und auch sein streitbarer Name wird spielerisch diskutiert, sodass man rasch feststellt, dass zwischen Erdäpfel und Kartoffel noch viel Platz für "krompir", "batata" und "ziemniak" bleibt. Eine Vielzahl von Erdäpfelsorten zum Mitnehmen finden Sie bei den Direktvermarktern der Gemeinde. Weitere Informationen können auf der Website nachgelesen werden.

Gemeindemuseum Schweiggers:

Schautafeln und Exponate aus dem Natur- und Kulturraum geben dem Besucher einen Überblick über die Region. Urkunden und Objekte lassen einen Blick in die Vergangenheit des Ortes werfen: Religiöse Feste sowie Brauchtum brachten der Bevölkerung Freude und Abwechslung, Kriegszeiten Leid und Tod. Eine interessante Sammlung von Werkzeugen, Geräten, Geschirr und textilen Produkten zeigt den Arbeitsalltag. Den Rundgang beschließen eine "Prominentenecke" sowie eine wechselnde Sonderausstellung.

Öffnungszeiten:

  • Vom 01. Mai bis 31. Oktober: Montag bis Donnerstag von 09.00 - 12.00 und 13.00 - 16.00 Uhr, Freitag von 09.00 - 12.00 und 16.00 - 19.00 Uhr sowie samstags, sonn- und feiertags von 13.00 - 17.00 Uhr (tel. Rufsystem).
Eintrittspreise
Erwachsene€ 5,-
Schüler, Präsenzdiener, Pensionisten€ 2,50
Familien€ 10,-
Gruppen ab 10 Personen€ 3,50
Aufpreis für Führung (gegen Voranmeldung)€ 1,50

Besitzer der Niederösterreich-Card haben freien Eintritt! Mit der Eintrittskarte der Erdäpfelwelt kann auch das Gemeindemuseum besichtigt werden und umgekehrt!

⇒ Kulturweg Willi Engelmayer: Dieser Weg verbindet 15 auf öffentlichen Plätzen in Schweiggers gestaltete Werke des heimischen Künstlers Prof. Willi Engelmayer! Mit der kostenlosen Hearonymus-App erhalten Sie interessante Infos zu den Kunstwerken. Weglänge, inklusive Rückweg: Stationen 1 bis 13 - 4 km, Stationen 1 bis 15 - 7 km.

Waldviertler Erdäpfelwelt & Gemeindemuseum Schweiggers | Gemeindeamt Schweiggers | Hauptplatz 25 | A-3931 Schweiggers | Tel.: +43 (0) 2829 8234 | Arbeitskreis Museum, Leiterin SR Maria Hödl, Mobil: +43 (0) 664 5721238 | Führungsinformationen, OSR Ludwig Koller, Mobil: +43 (0) 664 4352536 | Jetzt Anfragen | www.schweiggers.gv.at
Fotocredit: Fotos 1 bis 6 und 9: Studio Kerschbaum

Pfeifenmuseum Franz Ledinger

Pfeifenmuseum Franz Ledinger - Ausflugsziel in Rafings / Windigsteig im Waldviertel in Niederösterreich

Interessantes aus aller Welt kann man in Franz Ledinger's Pfeifenmuseum bewundern... Das "pfiffige" Museum der anderen Art finden Sie in Rafings, Markgemeinde Windigsteig im Thayaland.

"Zum Boart g'hört afoch a Pfeif'n", meinte Ehefrau Monika und lieferte damit den Anstoß für Franz Ledinger sich seine 1. Pfeife zu kaufen... In rund 30 Jahren ist aus dem Hobby eine Privatsammlung mit beachtlichen 2.200 Pfeifen entstanden. Die Sammlung bezieht sich dabei nicht auf bestimmte Marken, sondern zeigt Exponate aus verschiedenen Zeitepochen, unterschiedlichen Bauarten und Materialien quer über den Globus.

Wasserpfeifen aus Dubai, Taiwan und Uganda, Beduinenpfeifen aus Jordanien, Ritualpfeifen aus Tansania, Nigeria und Kenia zieren die Privatsammlung von Franz Ledinger ebenso, wie Raritäten aus der Heimatgemeinde und verschiedenste Eigenbaupfeifen von Pfeifenfreunden aus aller Welt.

Zu den besonderen Stücken zählen u. a. eine alte Meerschaumpfeife - ein Fundstück aus Windigsteig, eine Pfeife mit Thermometer - das Eigenbaumodell eines Installateurs, eine Allwetterpfeife mit Deckel, eine afrikanische Kürbispfeife oder eine Indianerpfeife aus Brasilien.

Neben der Pfeifensammlung können Sie in Ledinger's Privatmuseum in Rafings auch Zigarren, Feuerzeuge, Tabakdosen und alte Zigarettenautomaten bewundern.

"Selbst gekauft sind etwa 1200 Pfeifen, alle anderen sind Geschenke und Urlaubsmitbringsel von Freunden aus aller Welt. Es ist für mich immer sehr bewegend, wenn einer meiner Bekannten in der Welt unterwegs ist und an mich denkt... Die Pfeifen sind damit auch ein Stück von der 'großen weiten Welt' und bleibende Erinnerungen an gute Freunde", sieht Franz Ledinger einen tieferen Sinn in seiner Sammlerleidenschaft.

Die Pfeifensammlung von Franz Ledinger ist in einem Privatmuseum öffentlich zugänglich und nicht nur für Pfeifenraucher einen Besuch wert... Die Besichtigung ist jederzeit gegen telefonische Voranmeldung möglich. Eintritt freie Spende. Anreise: Von Zwettl über die B36 bis Windigsteig und weiter in die Ortschaft Rafings (ca. 30 Fahrminuten) oder von Waidhofen an der Thaya über die B36 und Kottschallings (ca. 10 Fahrminuten).

Pfeifenmuseum Franz Ledinger | Rafings 6 | A-3841 Windigsteig | Tel.: +43 (0) 2842 52189 | Jetzt Anfragen | www.windigsteig.at/pfeifenmuseum

Waldrapp Voliere

Waldrapp Voliere in Waidhofen an der Thaya im Waldviertel in Niederösterreich

Die Waldrapp Voliere in Waidhofen an der Thaya ist eine der größten und interessantesten Volieren Europas.

Die Voliere leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung dieser Vogelart, sondern soll auch das Verständnis der Bevölkerung für die Notwendigkeit und Wege zur Erhaltung der Artenvielfalt wecken. Bei der Waldrapp Voliere gibt es auch einen Ausstellungsraum, in dem die Werke von über 40 Künstlern zum Thema Waldrapp präsentiert werden.

Der Waldrapp war früher ein in Mitteleuropa sehr häufiger Vogel, der aber intensiv bejagt wurde. Heute gibt es Versuche, den Waldrapp als Brutvogel in Europa wieder anzusiedeln. Anstoß zur Idee diese vom Aussterben bedrohte Tierart nach Waidhofen an der Thaya zu holen, war die Abbildung am Waidhofner Stadtbuch von 1383. Die Gründung der Vereins Waldrapp Initiative Waidhofen an der Thaya erfolgte 2001. Im September 2003 bezogen die ersten Tiere die Voliere. Die Finanzierung des Projektes erfolgt ausschließlich durch Patenschaften, Mitgliedsbeiträgen, Verkauf von Waldrapp Artikeln und Spenden.

Der Einbezug der mobilen Außengruppe des Caritas Tagesheimes zur Pflege und Wartung der Anlage sowie zur Fütterung der Tiere gibt Menschen mit besonderen Bedürfnissen die Möglichkeit einer sinnvollen, interessanten und abwechslungsreichen Beschäftigung.

Der Waldrapp:

Der Waldrapp ist ein Vogel aus der Familie der Ibise. Er ist ca. 75 cm groß, schwarz mit purpurgrünlichem Gefiederglanz. Er verfügt über ein ausgeprägtes Sozialverhalten, die Familienverbindung ist sehr stark und die Jungtiere lernen viele Verhaltensweisen von den Eltern und anderen Gruppenmitgliedern. Der Waldrapp steht auf der roten Liste (Red Data Book) und zählt zu den am meisten bedrohten Tierarten der Welt.

Die ältesten bekannten Waldrapp Abbildungen entdeckte man in Ägypten, wo er in zahlreichen Hieroglyphentexten vertreten ist. Im Rahmen des altägyptischen Tierkultes kam ihm ein bedeutsamer mythisch-ritueller Rang zu. Er galt als Symbol für Ruhm, Erhabenheit, Glanz, Größe und Geisteskraft.

  • Führungen: jederzeit nach telefonischer Voranmeldung
  • Fütterungszeiten: täglich um 8.30 Uhr sowie 15.00 Uhr
  • Freier Eintritt mit der Niederösterreich-CARD

Waldrapp Voliere | Verein Waldrapp Initiative Waidhofen an der Thaya | Obmann Werner Neubauer | Ziegengeiststraße | A-3830 Waidhofen/Thaya | Mobil: +43 (0) 664 9493929 | Jetzt Anfragen | www.waldrapp.at

Lebendes Textilmuseum Groß-Siegharts

Lebendes Textilmuseum Groß-Siegharts - Ausflugsziel im Waldviertel in Niederösterreich

Das Textilmuseum Groß-Siegharts ist keine heimatkundliche regional oder technikgeschichtliche Sammlung im herkömmlichen Sinn. Im Zentrum der Betrachtung stehen die Entwicklung der Groß-Sieghartser Bandweberei und das Alltagsleben der Menschen, die in diesem Bereich tätig waren.

Der Gang durch die Geschichte beginnt an der Wende zum 18. Jahrhundert und führt bis in die Gegenwart. Dazu wurde auf einer Fläche von rund 600 m² mit ca. 1000 Exponaten eine Dauerausstellung gestaltet.

Die zusammengetragenen Dinge sind weniger Kostbarkeiten, gewiss aber sind es Wertstücke. Jedes hat seine Geschichte und ist das Ergebnis von Arbeit. Diese Arbeit und das Leben der Menschen, die die Arbeit ausführten sind die Leitthemen des "Lebenden Textilmuseums Groß-Siegharts", das sich in einem ehemaligen Trakt der Bandfabrik Mathias Wagner befindet und 1988 eröffnet wurde.

Unter der Herrschaft des Grafen Johann Christoph Ferdinand von Mallenthein wurden um 1720 in Groß-Siegharts 180 sogenannte "Fabrics Häußl" gebaut. Darin wohnten und arbeiteten 6 bis 10 Personen. An Hausrat besaßen die Weber neben dem Arbeitsgerät (1 bis 2 "Bandlstürl" und Spulräder) oft nur das Allernötigste. Bandproduktion und Vertrieb erfolgten im Verlagssystem, d. h. die Produzenten waren von Händlern abhängig, von denen sie das Garn bezogen und denen sie die fertigen Bandlwaren abliefern mussten. Verkauft wurden die Bänder von den "Bandltragern", die in der Umgebung und in den Ländern der Donaumonarchie umherzogen.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden in Groß-Siegharts 6 große Textilfabriken, die mittels Dampfkraft betrieben wurden: Adensamer, Wagner, Hetzer/Silberbauer, Wolff, Zuleger, Fenzl. Die für das Museum rekonstruierte Dampfkesselanlage stammt aus der Bandfabrik Leopold Wagner & Söhne und war bis 1977 in Betrieb. Alle ausgestellten Maschinen sind funktionstüchtig und werden über Transmission angetrieben. An ihnen werden die Arbeitsschritte in der Bandproduktion vom Winden der Garnstränge übers Weben bis zum Aufwickeln der fertigen Bänder vorgeführt.

Öffnungszeiten: 1.5. - 31.10. von Mittwoch bis Sonntag in der Zeit von 13.00 bis 18.00 Uhr. Gruppenführungen ab 10 Personen bzw. Führungen außerhalb der Öffnungszeiten nach Voranmeldung unter der Telefonnummer +43 (0) 664 1632811. Barrierefreier Zugang! Eintritt: Erwachsene € 5,00 | Schüler und Jugendliche € 3,00 | Pensionisten mit Ausweis € 4,00 | Gruppen ab 10 Personen Erwachsene € 4,00  Schüler und Jugendliche € 2,00

Kurz nach der Eröffnung des Museums fiel der "Eiserne Vorhang" und zahlreiche Textilbetriebe verlegten ihre Produktion ins Ausland. Die ehemalige Textilstadt Groß-Siegharts ist heute Gewerbe- und Einkaufsstadt und ein regionales Zentrum in den Bereichen Kultur, Freizeit, Bildung und Sport. Auf den Werten der textilen Vergangenheit aufbauend, werden nun erfolgversprechende Schritte im Tourismus unternommen.

Lebendes Textilmuseum Groß-Siegharts | Obmann Hans Widlroither | Mobil: +43 (0) 664 5063080 | Museumsgasse 2 | A-3812 Groß-Siegharts | Jetzt Anfragen | www.siegharts.at

Ausstellungszentrum Josef Elter

Ausstellungszentrum Josef Elter in Bad Traunstein - Sehenswürdigkeit im Waldviertel in Niederösterreich

Das Ausstellungszentrum Josef Elter zeigt Stein-, Bronze- und Holzbildhauerwerke des früheren Pfarrers von Traunstein, darunter vor allem Darstellungen aus den Themenbereichen Religion, Familie und Ethik. Zu sehen ist auch eines seiner bedeutensten Werke, der "Fluchtwagen".

Josef Elter war neben seinem Priesteramt ein international anerkannter Bildhauer und Grafiker. Mit großem Einsatz setzte er sich auch für den Kirchenneubau in seiner Pfarrgemeinde Traunstein ein, wobei er die künstlerische Gestaltung des Kircheninneren übernahm: Granit und Holz - die Wesenselemente des Waldviertels - bilden das Baumaterial des Gotteshauses, das als "Dom des Waldviertels" zahlreiche Kunstfreunde anzieht.

Eine Herzensangelegenheit des Künstlerpfarrers war die Errichtung des Bildungshauses St. Georg in Traunstein, das 1984 eröffnet wurde und dessen Leiter er war.

Elter hat neben seiner seelsorgerischen Tätigkeit - die er keineswegs vernachlässigte - zahlreiche Werke in Holz, Stein und Bronze geschaffen. Seine Werke kennzeichnet eine tiefe Symbolik wie z. B. das in der Traunsteiner Kirche ausgestellte "Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit. Das Ziel, das ihm die Richtung weist, heißt Gottes Ewigkeit...!"

Eines der eindrucksvollsten Werke Elters ist das Kruzifix "Auferstehung", das Christus nicht am Kreuz hängend, sondern zum Himmel emporschwebend zeigt. Es besteht aus einem in dieser Form gewachsenen Baum, den Elter auf künstlerische Weise in den Leib Christi verwandelte.

Josef Elter (1926–1997) wurde in Kernei, in der Batschka (Jugoslawien) als Donauschwabe geboren. Nach 1946 besuchte er das Benediktinergymnasium Seitenstetten mit Kunst als Hauptfach. Er studierte Philosophie und Theologie in St. Pölten und wurde 1954 zum Priester geweiht. Danach war er Kaplan in Gastern und Dobersberg, Kaplan und Pfarrer in Traunstein, Dechant des Dekanates Ottenschlag, erhielt 1993 den Professorentitel und 1994 den Titel "Monsignore".

Geöffnet ist das Ausstellungszentrum Josef Elter von 1. April bis 31. Oktober von Freitag bis Sonntag und an Feiertagen jeweils von 10.00 - 12.00 und 13.00 - 17.00 Uhr (NÖ-Card Partner). Anmeldungen für Führungen bei Regina Sprinzl unter der angebenen Tel. oder per Mail.

Ausstellungszentrum Josef Elter | Josef Elter Platz 2 | A-3632 Bad Traunstein | Tel.: +43 (0) 2878 6001 | Fax: +43 (0) 2878 6001-4 | Jetzt Anfragen | www.josef-elter.info

Schloss Weitra

Schloss Weitra - Ausflugsziel im Waldviertel in Niederösterreich

Im nordwestlichen Waldviertel nahe an der Grenze zu Böhmen liegt in traumhafter Lage die Stadt Weitra und das weithin sichtbare Renaissance-Schloss.

Schloss und Stadt bilden heute eine Einheit. Zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen zeugen vom regen Kulturleben. Der große Erholungswert der Region Weitra ist weithin bekannt. In- und ausländische Gäste schätzen die Gastfreundschaft und die traumhafte Natur.

Schloss Weitra - ein überdachtes Kulturgut: Konzerte, Lesungen, Theateraufführungen, Ausstellungen und Vernissagen machen Schloss Weitra zum beliebten Treffpunkt aller Alters- und Interessensgruppen. Die Voraussetzungen dafür wurden mit der wetterfesten Überdachung des Schlosshofes, dem Einbau des beheizten Fußbodens und der Ausstattung mit modernster Bühnen- und Tontechnik geschaffen.
SchlossWeitra Festival ⇒ Veranstaltungskalender 2017

Erleben Sie mehr als 800 Jahre Geschichte von Stadt und Schloss Weitra im liebevoll gestalteten Schlossmuseum. Es zeigt mit Exponaten und Kunstwerken die wechselvolle Geschichte der Kuenringer und der heutigen Hausherren, der Fürstenberger, gibt Einblick ins Waldviertler Handwerk und zeigt das herrschaftliche und bürgerliche Wohnen sowie die Pfarr- und Patronatsgeschichte von Weitra.

Das Braumuseum bietet mit zahlreichen historischen Gegenständen und Werkzeugen des Brauhandwerks aber auch gehüteten Sammlerschätzen aus Privatbesitz und jahrelang zusammengetragenen "Bierreliquien", einen anschaulichen Eindruck der seit 1321 bestehenden Brautradition Weitras. Vom Schlossturm genießen Sie den Ausblick auf das Weitraer Land bis nach Böhmen und können die historische Kuenringerstadt Weitra und die mittelalterliche Stadtmauer aus der Vogelperspektive betrachten.

Die Burgstadt Weitra mit der Burg am höchsten Punkt wurde von Hadmar II. von Kuenring zu Beginn des 13. Jahrhunderts angelegt. Im Jahr 1581 belehnte Rudolf II. den Freiherrn Wolf Rumpf von Wiehlroß mit Stadt und Herrschaft Weitra, der die Burg nach Plänen des kaiserlichen Baumeisters Pietro Ferrabosco zu einem prächtigen Renaissanceschloss umbauten ließ. Als Schauplatz der NÖ Landesausstellung 1994 wurde das Schloss von Grund auf renoviert und in Folge "Vom Turm bis zu den Kellern" der Öffentlichkeit zugänglich und nutzbar gemacht.

Öffnungszeiten für Schloss-Besucher: 1. Mai bis 31. Oktober täglich 10.00 bis 17.00 Uhr. Dienstag geschlossen. Gruppenführungen ganzjährig nach Voranmeldung (Schloss-Museum, Schloss-Theater, Turmbesteigung, Brauerei-Museum, Ausstellung "Schauplatz Eiserner Vorhang").

Schloss Weitra - der ideale Rahmen für Hochzeiten, Festbankette, Seminare, Bälle, Feiern, Ausstellungen, Konzerte... Sie können Räumlichkeiten im gesamten Schloss anmieten: Rokoko Schloss-Theater, kleiner und großer Festsaal, Gartensalons, Flüsterzimmer, Kardinal Friedrich Saal, Schlosskapelle. Der beheizte und überdachte Arkadenhof bietet bis zu 500 Personen Platz. Zur warmen Jahreszeit bietet der Basteigarten den prachtvollsten Blick über das obere Waldviertel bis weit hinein ins Böhmische Land und damit eine einzigartige Kulisse für exklusive Festlichkeiten im Freien. Das elegante Schlossrestaurant im Erdgeschoss bietet bis zu 250 Gästen Platz. Auch die professionell eingerichtete Restaurantküche kann für Veranstaltungen angemietet werden.

Schloss Weitra | A-3970 Weitra | Tel.: +43 (0) 2856 3311 | Fax: +43 (0) 2856 3311-44 | Jetzt Anfragen | www.schloss-weitra.at

Heimatmuseum "Altes Eishaus" Jaidhof

Heimatmuseum "Altes Eishaus" Jaidhof / Sehenswürdigkeit im Waldviertel in Niederösterreich

Willkommen im "Alten Eishaus"!

Der Verein Waldviertler Heimatmuseum Jaidhof hat sich die Erhaltung und Pflege des Eishauses zur Aufgabe gestellt und in diesem ein Museum eingerichtet. Die Sammlung gibt den Besuchern einen Überblick über die geschichtliche und kulturelle Entwicklung der Gemeinde Jaidhof in Verbindung mit der Familie Gutmann. Sie beschreibt die Geschichte des Schlosses Jaidhof und das Leben in herrschaftlicher Zeit.

Das Eishaus (erbaut 1905) diente vor allem der Aufbewahrung des Eises, mit dem Kühlhäuser und Eisschränke versorgt wurden: Die Eisblöcke wurden im Winter aus den umliegenden Teichen geschnitten und in das Eishaus gefüllt. Damit erzeugte man einen riesigen Eisblock, der die Eigenkühlung eines kleinen Eisbergs hatte. Durch die Eigenkälte und die gute Isolierung (Wandaufbau: Kork mit Bitumen - Ziegelmauer - Luftspalt - Steinmauer) blieb das Eis das ganze Jahr über erhalten! Das Eishaus wurde bis in die 40er Jahre des vergangenen Jh. genutzt. 1986 wurde der Verein Waldviertler Heimatmuseum Jaidhof gegründet und das Eishaus zum Museum umgebaut.

» Öffnungszeiten: 15. Mai 2016 | 21. August 2016 | 18. September 2016 | 26.Oktober 2016
jeweils von 14.00 bis 16.00 Uhr. Eintritt frei! Besichtigung auch gegen Voranmeldung!
» Tag der offenen Tür 3. Juli 2016 ab 10.30 Uhr.
Neben den musealen Aufgaben organisiert der Verein jedes Jahr den bereits traditionellen Jaidhofer Advent. Dieser findet immer am 1. Adventwochende statt und ist weit über die Region hinaus bekannt.

Wilhelm Isaak Wolf, Ritter von Gutmann (1826 - 1895) gründete und führte das größte Kohleunternehmen der Monarchie und war einer der größten Arbeitgeber seiner Zeit. 1884 erwarb er den Grundbesitz in Jaidhof. Die Gebrüder Gutmann betrieben eine Vielzahl an karitativen Einrichtungen: Arbeiterwohnheime in den Kohlerevieren, Erholungseinrichtungen, Krankenhäuser (Wiener Poliklinik), Altenheime (Brunnkirchen), Schulen und Kindergärten. 1895 erbte Max Ritter von Gutmann den Besitz Jaidhof und baute diesen aus. Es gab eine Gärtnerei, Meierei, Zimmerei, Tischlerei, Wagnerei, Sattlerei, ein eigenes Elektrizitätswerk und eine Betriebsfeuerwehr. In dieser Zeit entstanden auch die "Drescherhütten" als Wohnraum für die Arbeiter. Von 1930 bis zur Machtübernahme durch die Nationalsozialisten führte Wolfgang von Gutmann den Jaidhof. Erst 1947 kam es zur Rückgabe an die Familie Gutmann. Seit 2003 ist Dr. Guntard Gutmann der Besitzer von Gut Jaidhof.

Schloss Jaidhof, 1381 als "Jaedhoff" erstmals erwähnt, wurde vermutlich schon zur Babenbergerzeit gegründet. Im 19. Jh. bekam das Schloss sein heutiges, klassizistisches Aussehen. Die bedeutendsten Um- und Neubauten ließ Wilhelm Isaak Wolf, Ritter von Gutmann vom Wiener Architekten Max Ferstel durchführen. Im Jahre 1985 wurde Schloss Jaidhof von Rosa Gutmann, an die von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründete Priesterbruderschaft St. Pius X. verpachtet. Nach Ihrem Tod ging es in deren Besitz über. Das in den letzten Jahren restaurierte Schloss ist heute Besuchern nach Voranmeldung zugänglich.

Heimatmuseum "Altes Eishaus" Jaidhof | Verein Waldviertler Heimatmuseum Jaidhof | Obmann Amandus Kostler | Jaidhof 51 | A-3542 Jaidhof | Tel.: +43 (0) 2716 6755 | Mobil: +43 (0) 664 4023914 | Fax: +43 (0) 2716 6755 | Jetzt Anfragen | www.altes-eishaus.at

Erstes Österreichisches Museum für Alltagsgeschichte

Erstes Österreichisches Museum für Alltagsgeschichte in Neupölla im Waldviertel in Niederösterreich

Anläßlich der 700-Jahr-Feier der ersten urkundlichen Nennung Neupöllas als Markt wurde 1997 in Neupölla 10 ein "Kulturhof" und ein Museum eröffnet.

Der alte Wohntrakt beherbergt das "Erste Österreichische Museum für Alltagsgeschichte".

Das regionalgeschichtliche Museum ist nach Themen geordnet und bietet einen Überblick über die Alltagsgeschichte und die sozialen Veränderungen der ländlichen Bevölkerung der letzten 300 Jahre am Beispiel der Region zwischen Zwettl und Horn.

"Pfarren und Gläubige": Neben Karten, die die Veränderung des Pfarrgebietes der Urpfarre Altpölla zeigen, finden sich gotische und barocke Skulpturen, Bildnisse und Dokumente wichtiger Geistlicher sowie Zeugnisse der Volksfrömmigkeit vom 17. bis ins frühe 19. Jahrhundert.

"Herrschaften und Untertanen": Veranschaulicht durch barocke Darstellungen von Schlössern und Bildnissen mächtiger Adeliger der Region wird die herrschaftliche Pracht im Zeitalter des Absolutismus gezeigt.

"Märkte und Bürger": Die ehemalige Vielfalt handwerklichen Lebens demonstrieren Werkzeuge, Produkte und Dokumente heute weitgehend ausgestorbener Berufe wie der Faßbinder, Hafner und Töpfer, Lebzelter und Wachszieher, Schlosser, Wundärzte, Färber und Uhrmacher.

Die ständige Sammlung des Museums beherbert auch die gesamte Schusterwerkstätte von Josef Krammer (1904-88) aus Neupölla Nr. 68.

Wir bieten für Schul- oder Kindergruppen eine kindgerechte Führung mit Museumsquiz. Die SchülerInnen schlüpfen in die Rolle von Geschichtsforschern, lernen die Kurrentschrift entziffern und erfahren einiges über das Alltagsleben vor 100 Jahren.

Erstes österreichisches Museum für Alltagsgeschichte | Neupölla 4 | 3593 Neupölla | Tel.: +43 (0) 2988 6220 | Fax: +43 (0) 2988 6220-4 | Jetzt Anfragen | www.poella.at

Die Rosenburg - Juwel der Renaissance

Renaissanceschloss Rosenburg - Ausflugsziel im Waldviertel in Niederösterreich

Hoch auf einem mächtigen Felsen über dem Kamptal, von weitem sichtbar, thront das Renaissanceschloss Rosenburg.

Eine beeindruckende Schlossanlage, ein Refugium mit ganz außergewöhnlicher Atmosphäre. Erstmals 1175 urkundlich erwähnt, ist die Rosenburg eine der bedeutendsten Anlagen des Waldviertels. Mit mehr als 65.000 Besuchern im Jahr zählt die Rosenburg heute zu einer der bestbesuchten Attraktionen Niederösterreichs.

Ein einzigartiges Erlebnis sind die täglich an Öffnungstagen um 11.00 und 15.00 Uhr stattfindenden Freiflugvorführungen des Renaissancefalkenhofes Rosenburg. Neben Adlern, Falken und Eulen zeigen auch Giganten wie der seltene Riesenseeadler oder Gänsegeier mit Flügelspannweiten von bis zu 3 m ihr Können.

Im Museum der Rosenburg erwartet die Besucher eine spannend gestaltete Ausstellung mit weitläufigen Schauräumen. Alle ehemaligen herrschaftlichen Wohnräume sind nun wieder zugänglich und wurden vollständig mit antiken Möbeln und Kunstgegenständen aus dem Möbeldepot von Schloss Rosenburg eingerichtet. Teil der Ausstellung sind unter anderem noch nie gezeigte Möbel wie diverse Kabinettschränke mit Intarsien oder massive Truhen- und Kleiderschränke sowie sakrale Möbel und Kunstobjekte. Die Waffensammlung wurde auf drei Zimmer vergrößert und durch neue, noch nie gezeigte Exponate aus dem Waffenmagazin ergänzt.

Im neu gestalteten Hoyos-Zimmer wird auf die Geschichte der gräflichen Familie Hoyos eingegangen. Beginnend mit Hanns Freiherr von Hoyos (1506-1561) werden die wichtigsten Vertreter der Familie Hoyos vorgestellt und auf deren Leistungen und Wirken hingewiesen. Dabei zeigt sich sehr deutlich die enge Verbundenheit des Hauses Hoyos zum kaiserlichen Hof in Wien und die Verdienste der Familie um das Land Niederösterreich und die Stadt Wien.

Die Rosenburg hat ihr Angebot um neue, liebevoll gestaltete Gärten erweitert. Romantik und Rosen stehen dabei im Mittelpunkt. Vier eigenständige Gartenabschnitte mit vier unterschiedlichen Themen laden zum Besuch ein. Sie entführen in eine Welt der Ruhe und Besinnlichkeit. Beeindruckend sind die Rosenwand, der klassische Rosengarten und der neue Rosengarten (Konzept: David Austin).

Kompetenzzentrum Falknerei - Die Schwerpunkte der Arbeit auf der Rosenburg bilden die Zucht und die Darstellung der historischen Falknerei während der Freiflugvorführungen. Dabei wird pädagogisches Wissen in unterhaltender Form vermittelt. Neben der klassischen Flugvorführung können Sie auch die "historische Falknerei zu Pferd" erleben. Das Falknereimuseum bietet einen Querschnitt durch die Geschichte der Falknerei. NEU! Greifvogel- und Falknerei-Führungen durch unsere Falkner!

Tagungen auf Schloss Rosenburg - Die Rosenburg bietet ganzjährig Räumlichkeiten und Infrastruktur für Veranstaltungen aller Art. Neben den Prunkräumen wie Bibliothek, Marmorsaal, Sitzungsaal, Bergfriedzimmer, Altane stehen auch die Gärten oder die große Terrasse zur Verfügung. Für die kulinarische Betreuung sorgt das Team der Schloss-Taverne bzw. der Schlossgasthof.

Die Rosenburg - Treffpunkt höchster Waldviertler Gastlichkeit. Die Schloss Taverne wird von Hauben-Koch Karl Schwillinsky geführt. Hausgemachte Mehlspeisen, Kamptaler Spezialitäten und eine Tageskarte werden für die Besucher der Rosenburg ebenso wie für jene Gäste angeboten, die nur zum Essen in die Burg kommen möchten.

» Öffnungszeiten Saison 2016: 1. April - 30. Okt., MI - SO (Okt. FR - SO) 10.00 - 17.00 Uhr. MO, DI (außer Feiertage) Ruhetag. Hunde erlaubt » Schlossführungen: MI - FR 12.00/14.00 Uhr | SA, SO, Feiertag 10.00/12.00/14.00 Uhr, Gruppenführungen nach Absprache » Greifvogelvorführung (barrierefrei): MI - SO 11.00/15.00 Uhr (außer Termine Falknerei zu Pferd) » Vorführungen "Falknerei zu Pferd": 11.00/15.00 Uhr jedes 1. Monatswochenende (außer Mai) » Veranstaltungen: 19./20.03.2016 Traditioneller Waldviertler Ostermarkt auf der Rosenburg | 29.04. - 01.05. Historisches Burgtreiben 2016

Renaissanceschloss Rosenburg | Rosenburg 1 | A-3573 Rosenburg | Tel: +43 (0) 2982 2911 | Mobil: +43 (0) 664 8557259 - Maria Pfeiffer, Veranstaltungen | Fax: +43 (0) 2982 4511 | Jetzt Anfragen | www.rosenburg.at

Bogensport Waldviertel Dorfstetten

Bogensport Waldviertel Dorfstetten - Bogenschießen, Sport und Freizeit im Waldviertel in Niederösterreich

Unser neuer 3D-Parcours liegt mitten in der idyllischen Landschaft rund um Dorfstetten und bietet ein einzigartiges Erlebnis für begeisterte Bogensportschützen.

Der 3D-Parcours umfasst ein ca. 14 Hektar großes Waldstück am Ortsrand von Dorfstetten. 30 Tiere, vom Murmeltier bis zum Büffel stehen entlang des 4 Kilometer langen Parcours "zum Abschuss".

Ein biegsamer Stock, eine Schnur und ein Pfeil... Die Menschen verbindet seit Jahrtausenden die Faszination und Magie, die von Pfeil und Bogen ausgehen. Der neue 3D-Parcous bietet diese Faszination. Bei einer 2 bis 3stündigen Wanderungen durch den Hochwald können Sie diesen schönen Sport für jede Altersgruppe erleben.

Die sehr familiäre Führung des Bogensport Waldviertel Dorfstetten ist bemüht auch auf ganz spezielle Wünsche begeisterter Sportschützen oder Interessenten einzugehen. Für spontan Entschlossene steht ein Bogenverleih inklusive der erforderlichen Ausrüstung zur Verfügung.

Im Verleih unterstützt Sie Familie Klammer und Familie Buchinger bei der Auswahl von Bogen, Pfeilen, Köcher, Handschuh und Armschutz. Entscheidend ist die richtige Wahl des Bogens, die sich an der Kraft und der Körpergröße des Schützen orientiert. Das umfangreiche Sortiment ermöglicht die richtige Wahl für Männer, Frauen und auch Kinder. Gegen eine kurze Voranmeldung wird Ihnen eine entsprechende Einschulung geboten. Im Gasthof Buchinger am Start des Parcours wird mit heimischer Kost für das leibliche Wohl gesorgt.

Rund um Dorfstetten gibt es 55 km markierte Wanderwege - die unberührte Natur genießen und in ihr Kraft tanken. Eindrucksvolle Wanderziele sind z.B. Burgsteinmauer, Ysperklam und Pfaffenstegteich. Der Meditationswanderweg mit seinen mystischen Plätzen lässt Sie in die Stille der Natur eintauchen. Für Kinder gibt es einen Fischlehrpfad mit Rätselfragen und anschließender Überraschung. Eine alte Hammerschmiede zeigt wie effektiv die Naturkräfte in der vorindustriellen Zeit genutzt wurden.

Bogensport Waldviertel Dorfstetten | Forstamt 9 | A-4392 Dorfstetten | Tel.: +43 (0) 7260 8394 | Tel.: +43 (0) 7260 8202 | Fax: +43 (0) 7260 8394 | Jetzt Anfragen | www.bogensport-waldviertel.at

MOKE Modellbau & Kindererlebniswelt in Gars am Kamp

www.moke-gars.at

Willkommen in Niederösterreichs größter Indoor-Spielewelt!

MOKE heisst die MOdellbau- und Kinder Erlebniswelt im Herzen des Waldviertler Luftkurortes Gars am Kamp, die für kleine und große Kinder Spiel, Spaß und Abenteuer auf drei Stockwerken bietet.

Die Highlights im 3.000 m² Indoor-Spielplatz - Ein 11 Meter hoher Kletterturm über alle drei Stockwerke, die 8 Meter lange Hüpfburg in Form einer Lokomotive, Abenteuer- und Bewegungsspielgeräte, ein Edelsteincamp zum "Schürfen", Bastel- und Spielecken mit Bastelworkshops u.v.m. Als Themen stehen die verschiedenen Verkehrsmittel - vom Auto bis zur Eisenbahn im Mittelpunkt.

Spielewelt » Air Joe » Automatenspiele » Bällebad » Bobbycars » Chill-Out Zone » Dschungelecke » Edelsteincamp » Hüpfburg » Kino+Multimedia » Kleinkinderbereich » Kletterturm+Rutsche » Kletterwand » Duplo-Landschaft » Modellbahn » Slotcars » Sportspiele

Zusätzlich gibt es einen 70 m² großen Kleinkinderbereich mit Bällebad, eine Toddler-Arena und einen Soft-Zoo. In der eltern- und kindgerechten Gastronomie "Rusty's Resti" läßt sich auch ein toller Kindergeburtstag feiern.

Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag 14.00-19.00 Uhr, Samstag und Sonntag 10.00-19.00 Uhr. Modellbau-Shop im 2. Stock geöffnet am Mittwoch ab 16.00 Uhr und am Samstag von 9.00-12.00 Uhr.

Wir freuen uns auf Euren / Ihren Besuch!

MOKE Modellbau & Kindererlebniswelt | Schillerstraße 163 | A-3571 Gars/Kamp | Tel.: +43 (0) 2985 272727 | Fax: +43 (0) 2985 272727-55 | Jetzt Anfragen | www.moke-gars.at