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Sehenswürdigkeiten im Mostviertel

Oskar Kokoschka Haus Pöchlarn

Oskar Kokoschka Haus Pöchlarn im Mostviertel in Niederösterreich

Im Geburtshaus Oskar Kokoschkas (1886 - 1980) in Pöchlarn finden jährlich wechselnde Sommerausstellungen statt, die sich mit dem Leben und Werken eines der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts widmen:

Sonderausstellung OSKAR KOKOSCHKA. Aus der Perspektive eines Sammlers, ab 07. Mai 2021

Im Jahr 2021 lädt die Oskar Kokoschka Dokumentation zur Schau OSKAR KOKOSCHKA. Aus der Perspektive eines Sammlers. Frühe, selten gezeigte Zeichnungen, Postkartenentwürfe, Aquarelle der Dresdner Jahre sowie Landschafts- und Aktdarstellungen aus dem Exil bieten einen breiten Querschnitt durch das Leben und Werk des großen Malers, Grafikers und Dramatikers. Aus Oskar Kokoschkas (1886 - 1980) Realschulzeit in Wien hat sich ein Skizzenbuch aus den Jahren 1897/1898 erhalten, in dem sich der Schüler anhand ausgewählter Motive in den verschiedensten Techniken und Signaturen übte. Ein Blatt daraus verschenkte der noch junge OK an ein ihm bekanntes Mädchen, eine Jugendfreundin seiner Schwester Bertha. Die kleine Zeichnung Das kleine Mütterchen ist die früheste Arbeit Kokoschkas in der Sonderausstellung 2021, die Einblicke in eine bedeutende Wiener Privatsammlung bietet.

Die Entwürfe für zwei Postkarten aus dem Jahr 1907 lassen sowohl stilistisch als auch motivisch die unterschiedlichen Vorbilder des jungen Kunststudenten erkennen und sind Ausdruck eines Suchenden. Wie sehr sich sein enormes künstlerisches Potenzial entwickelt hatte, zeigen die nur wenige Jahre später entstandenen Porträtzeichnungen. Ein Bildnis von Lotte Franzos (1912), die ihn schon früh förderte und von ihm mehrfach porträtiert wurde, zeigt Kokoschkas sichere Strichführung und einen virtuosen Umgang mit dem Kreidestift.

Kokoschka schuf Anfang der 1920er-Jahre zahlreiche schnell und spontan gemalte Aktdarstellungen in Aquarelltechnik, die einen Höhepunkt an expressiver Ausdrucksform darstellen. Sie vermitteln sowohl die starke Farbigkeit seiner damals entstandenen Gemälde als auch die Spontanität und Reduktion der Figurenzeichnung der zeitgleichen Rohrfederzeichnungen.

Die ersten, noch während des Zweiten Weltkriegs entstandenen Farbstiftzeichnungen zeigen Ansichten der schottischen Küste. Oskar und Olda Kokoschka hielten sich ab 1941 mehrmals bei Freunden in Port William und Ullapool auf, nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern auch um den Bombenangriffen auf London zu entkommen. Die in der Ausstellung präsentierten Blätter zeigen weite Küstenstreifen, teils sind vereinzelte oder in sich gekehrte Menschen zu erkennen. Zeitgleich zu den Landschaftsdarstellungen entstanden in diesen Jahren auch zahlreiche Blumenaquarelle.

Die Ausstellung mit Werken einer Privatsammlung ergänzt durch Bestände der Oskar Kokoschka Dokumentation Pöchlarn und des Oskar Kokoschka Zentrum an der Universität für angewandte Kunst in Wien ist eine Zeitreise durch ein intensives Künstlerleben und bietet schlaglichtartige Blicke auf die Gesellschaft, Politik und Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts.

  • Die heurige Ausstellung beginnt am Freitag, den 07. Mai 2021 und ist bis Dienstag, den 26. Oktober 2021 täglich ab 10.00 geöffnet.
  • Kuratorin: Anna Stuhlpfarrer

Oskar Kokoschka, geb. am 1. März 1886 in Pöchlarn, gestorben am 22. Februar 1980 in Montreux am Genfersee, erwarb sich sehr früh weltweite Aufmerksamkeit als Maler und Dichter. Schwerpunkte seines Schaffens: Landschaften und Städtebilder, Porträts und mythologische Darstellungen. Mit Gustav Klimt und Egon Schiele wurde Kokoschka zum Klassiker der Moderne und zum Fixstern in der Weltkunst.

Oskar Kokoschka Haus Pöchlarn | Oskar Kokoschka Dokumentation, Obmann Erwin Hasiner | Regensburgerstraße 29 | A-3380 Pöchlarn | Tel.: + 43 (0) 2757 7656 | Tel.: +43 (0) 2757 2310-14 | Fax: +43 (0) 2757 7656 | Fax: +43 (0) 2757 2310 66 | Jetzt Anfragen | www.oskarkokoschka.at

Museales Schaukraftwerk Schwellöd

Museales Schaukraftwerk Schwellöd in Waidhofen an der Ybbs - Ausflugsziel im Mostviertel in Niederösterreich

In der Ausstellung "Vom Wasserrad zur Turbine" erleben Sie die Entwicklung der Waidhofner Wasserkraft an und mit der Ybbs.

Begeben Sie sich auf einen Rundgang durch das hoch technisierte, moderne Kleinkraftwerk der EVN und durch das museale Schaukraftwerk mit den verschiedenen Turbinentypen. Eine Führung, die den Bogen von Originalbauteilen einer Kaplanturbine bis zur heutigen Kraftwerkstechnik spannt. Alle Führungen sind auch kindergerecht!

Das alte Wasserkraftwerk Schwellöd stammt aus dem Jahr 1923, der Pionierzeit der elektrischen Energieerzeugung. Detailgetreu restauriert und zu einem musealen Schaukraftwerk umgestaltet, wurde es im Rahmen der Regionalausstellung "Zeit(R)eisen" 1998 eröffnet. Zu sehen ist dabei Viktor Kaplans erste, handgefertigte Turbine mit Schaufelrädern sowie eine Francis-Turbine aus den 1920er Jahren.

Der Sprung in die Gegenwart der Energieversorgung folgt gleich nebenan, bei der Besichtigung des modernen Ybbskraftwerks der EVN, knapp unterhalb der alten Wehranlage. So ist das neue Kraftwerk ein gutes Beispiel für die strukturelle Bauweise der Gegenwart. Die beiden Kraftwerksbauten spiegeln auch ihr jeweiliges, zeitgenössisches Verhältnis von Technologie und Flusslandschaft.

Im alten Oberwasserkanal wurde als ökologische Verbesserung eine Fischaufstieghilfe mit 23 Becken angelegt. Das Projekt erhielt im Jahr 2000 von der Niederösterreichischen Landesregierung eine Auszeichnung für vorbildliche Bauten.

  • Ein Besuch des Schaukraftwerks ist nur mit Führung möglich.
  • Fixe Führungen am 24. Mai, 31. Mai sowie von Juni bis Oktober jeden 1. & 3. Sonntag im Monat um 15.00 Uhr.
  • Eine Führung für Gruppen ist jederzeit gegen Voranmeldung im Tourismusbüro Ybbstaler-Alpen möglich.

Museales Schaukraftwerk Schwellöd | Schwellödgasse 6 | A-3340 Waidhofen an der Ybbs | Tel.: +43 (0) 7442 93049 (Tourismusbüro Ybbstaler-Alpen) | Jetzt Anfragen | www.waidhofen.at | www.ybbstaler-alpen.at

Landwirtschaftsmuseum Buchinger

Landwirtschaftsmuseum Buchinger in Weißenkirchen an der Perschling im Mostviertel in Niederösterreich

In Weißenkirchen an der Perschling erwartet Sie auf über 2.000 m² Ausstellungsfläche eine umfangreiche Sammlung landwirtschaftlicher Geräte, Technik, Arbeits- und Wohnkultur. Viele Ausstellungsstücke sind noch betriebsbereit und werden für Gruppen in Betrieb genommen.

Das Leben in der "guten alten Zeit" - in Buchingers Bauernmuseum wird es lebendig, greifbar, erfahrbar. Die Bauernstube mit altem Kachelofen als Zentrum des Lebens der bäuerlichen Familie. Der Herrgottswinkel der christlichen Bauernfamilie, einfacher Hausrat, Gewand. So war´s einmal...

In den Ausstellungsräumlichkeiten warten mehr als 5.000 größere und kleinere Objekte darauf, entdeckt zu werden: Motoren, Traktoren, Maschinen, Werkzeuge, bäuerliches Gerät und Hausrat, Webstühle, eine Sammlung alter Bügeleisen aus verschiedenen Ländern, Bauernkalender, Zeitzeugnisse und eine echte Greißlerei...

Highlights für Gruppen:

Die betriebsbereiten Ausstellungsstücke werden von Herrn Buchinger für Gruppen in Betrieb genommen: So kann man mit dem Lanz-Bulldog Traktor Oldtimertraktor-Rundfahrten unternehmen und Dampfmaschinen oder die "Zeuner Mühle" in Aktion erleben. In der Leopold Figl Stube können Sie die Bügeleisensammlung mit ihrer Reisegruppe bei einer Kaffeejause besichtigen.

  • Führungen sind nach tel. Voranmeldung jederzeit möglich.
  • Eintrittspreise: Erwachsene € 4,50 | Jugendliche 6 - 17 Jahre € 1,50 | Ermäßigung für Familien und Gruppen ab 20 Personen
  • Traktorrundfahrt bei Schönwetter.
  • Es gibt einen kleinen MusumsShop wo man Kunsthandwerk erwerben kann.
  • Ein Parkplatz beim Museum ist vorhanden. Sie erreichen uns über die A1 Abfahrt Böheimkirchen, B1 bis Perschling.

Wir wünschen unseren großen und kleinen Besuchern viel Spaß in unserem Museum oder bei einer Traktorfahrt!

Landwirtschaftsmuseum Buchinger | Josef Buchinger | Dorfstrasse 17 | A-3142 Weißenkirchen an der Perschling | Tel.: +43 (0) 2784 2294 | Jetzt Anfragen | www.buchingersbauernmuseum.at

Heimat- & Freilichtmuseum Loich

Heimat- & Freilichtmuseum Loich im Pielachtal im Mostviertel / Niederösterreich

Das Heimatmuseum Loich und die dazugehörigen Schauobjekte wie Dörrhaus, Presshaus, Pichl-Mühle und Heimatstube geben Einblick in die bäuerliche Lebens- und Arbeitswelt des Pielachtales.

Mit der Instandsetzung und Pflege dieser Kulturgüter hat es sich der Kultur- und Heimatverein Loich zur Aufgabe gemacht, das historische Erbe zu erhalten und interessierte Besucher in die Vergangenheit zu entführen...

Die Schauräume im alten Gemeindeamt von Loich:

  • Im ehemaligen Amtsraum der Post sind Objekte, die im alltäglichen Amtsgebrauch der Post erforderlich waren, ausgestellt.
  • Zu sehen ist auch eine beachtenswerte Mineraliensammlung und Utensilien des Bergbaus, der im Bereich des Eisensteins betrieben wurde.
  • In weiteren Abteilungen sind Geräte des Handwerks (Tischler, Schuster, Schneiderei, Waldarbeit) untergebracht.
  • Die Halle des Zubaues zeigt überwiegend traditionelle bäuerliche Gerätschaften, die der Bodenbearbeitung, der Ernte und der Erzeugung von Grundnahrungsmittel dienten.

Die Pichl-Mühle:

Die Pichl-Mühle war bis 1963 in Betrieb und ist die letzte kleine Hausmühle am Loichbach. Die Restaurierung der Getreidemühle samt Wehranlage und neuem Mühlenrad, sowie die Inbetriebnahme für Schauzwecke war eines der ersten Projekte des Kultur- und Heimatverein Loichs. Die Getriebeumsetzung wurde in mühevoller Arbeit von Altbürgermeister, SR W. Nestelberger erneuert. In der an die Mühle angebauten Mühlenkammer sind Schauobjekte für den Getreideanbau- und Ernte sowie zur Broterzeugung untergebracht.

Die Heimatstube:

Unweit der Pichl-Mühle befindet sich die Heimatstube, in der die Zeit der "Rauchkuchl" und des Kienspans lebendig wird. Das mit Holzschindeln gedeckte Gebäude beherbergt überwiegend Sachen des Hausrats und des bäuerlichen Handwerks. Die Schaustücke stammen durchwegs aus der Region und geben einen Einblick in das Leben eines Oberpielacher Bauernhofs vor ca. 250 Jahren. Die in der Heimatstube aufbewahrten Stücke über das bäuerliche Handwerk geben Kunde über einen weiteren wesentlichen Bereich des bäuerlichen Schaffens, der vor allem der Herstellung der bäuerlichen Gerätschaft diente.

Objektgruppe mit Dörrhaus, Presshütte, Ochsenbeschlagstand:

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Heimatstube befindet sich die Objektgruppe mit Dörrhaus, Presshütte und Ochsenbeschlagstand. Dörrobst wird im Mostviertel schon seit Jahrhunderten als Vitamin- und Energielieferant für den Winter produziert. Die zum Trocknen geeigneten Früchte, meist Äpfel, Birnen (Kletzen), Zwetschken wurden im Spätherbst in den Dörrhäusern getrocknet. Im Dörrhaus sind Geräte die dazu nötig waren, sowie Geräte zur Hanfbearbeitung und zum Decken von Strohdächern ausgestellt.

INFOS:

Die Gemeinde Loich im oberen Pielachtal ist mit der Mariazellerbahn oder mit dem Auto von St. Pölten aus in 35 Minuten erreichbar. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt neben dem Heimatmuseum und den genannten Schauobjekten auch der Kaiser Jubiläumsbrunnen am Dorfplatz. Eine Führung durch das Heimatmuseum ist jederzeit nach tel. Vereinbarung möglich.

Der Kultur- und Heimatverein Loich: Seit beinahe 150 Jahren wird in der kleinen Gemeinde Loich "die Blüte im Dirndltal" Tradition groß geschrieben. Aus einer Leidenschaft für Brauchtum und Kultur eines Einzelnen heraus entstand eine viele Jahre andauernde und lebhafte Gemeinschaft zur Bewahrung und Wiederentfachung von Tradition. Mit Stolz und Leidenschaft werden die Wurzeln der Gemeinde und jeder Loicherin und jeden Loichers erforscht und bewahrt, das Ortsbild und die Gemeinde aktiv mitgestaltet und altes Wissen genutzt und weitergegeben. Das ist unser Wunsch, unser Auftrag und unser Ziel.

Der Kultur- und Heimatverein Loich gestaltet nicht nur aktiv das Gemeindeleben, sondern zeigt Volkstänze und Plattler auch außerhalb der Gemeinde. Gerne umrahmen wir auch Ihre Veranstaltung mit unseren Tänzen. Treten Sie mit uns bezüglich Terminvereinbarung in Kontakt.

Heimat- & Freilichtmuseum Loich | Heimatverein Loich, Obmann Thomas Schweiger | Loich 28 | A-3211 Loich | Mobil: +43 (0) 664 4411406 | Jetzt Anfragen | www.heimatverein-loich.at

Fahrradmuseum Ybbs an der Donau

Fahrradmuseum Ybbs an der Donau - Ausflugsziel im Mostviertel in Niederösterreich

Begeben Sie sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte(n) des Radfahrens - in den historischen Gewölben des Fahrradmuseums Ybbs, ganz in der Nähe des Donauradwegs!

Freuen Sie sich auf historische Originale, hölzerne Laufräder, spektakuläre Hochräder, die unvergänglichen Waffenräder, Rennräder, Kinderräder und viele andere Räder mehr.

Alle haben sie ihre Geschichte(n) mit dabei, als leichtes Gepäck oder schwerwiegendes Zubehör: Da geht es um Demokratie und Unabhängigkeit, um Emanzipation und Frauenrechte, um sportliche Ambitionen oder ganz einfach nur Spaß und Fröhlichkeit.

Treten Sie ein in das velohistorische Panoptikum für Jung und Alt: Staunen Sie, schwelgen Sie und lassen Sie sich anstecken von der Freunde am Radfahren.

Öffnungszeiten:

  • Von Anfang April bis Ende Oktober, täglich von 09.00 - 18.00 Uhr.
Preise 
ab 15 Jahre€ 6,-
0 - 14 Jahrekostenlos
Gruppe ab 10 Personen€ 5,- p.P.
Familienpass€ 3,50
Pensionist*innen€ 4,-

Nach dem Museumsbesuch laden die geschichtsträchtigen, verträumten Gassen der Altstadt von Ybbs zu einem Spaziergang ein. Für das leibliche Wohl sorgen gemütliche Cafés und Gasthöfe.

Fahrradmuseum Ybbs an der Donau | Stadtgemeinde Ybbs | Herrengasse 12 | A-3370 Ybbs | Tel.: +43 (0) 7412 52612 | Jetzt Anfragen | www.fahrradmuseum.ybbs.at