#machurlaubinösterreich

Sehenswürdigkeiten im Mostviertel

Oskar Kokoschka Haus Pöchlarn

Sonderausstellung 2022 - OSKAR KOKOSCHKA. Universum Kind. 7. Mai bis 26. Oktober 2022

Im Geburtshaus Oskar Kokoschkas (1886 - 1980) in Pöchlarn finden jährlich wechselnde Sommerausstellungen statt, die sich mit dem Leben und Werken eines der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts widmen. 2022 lädt die Oskar Kokoschka Dokumentation zur Schau "OSKAR KOKOSCHKA. Universum Kind" ein...

Sonderausstellung 2022:
OSKAR KOKOSCHKA. Universum Kind
7. Mai bis 26. Oktober 2022

Die Ausstellung setzt sich mit dem für Kokoschka zeit seines Lebens so wichtigen Thema Kind in vielfältiger Weise auseinander. Der sehnliche - jedoch unerfüllt gebliebene - Wunsch Kokoschkas nach einem gemeinsamen Kind mit seiner großen Liebe Alma Mahler findet in der Ausstellung ebenso Niederschlag wie die bereits sehr früh entstandenen Kinderporträts. Einen wichtigen Bereich nimmt auch sein lebenslanges humanistisches Engagement für notleidende Kinder und das für ihn so wichtige Feld der Pädagogik ein.

Während im Frühwerk oftmals die Selbstschau, die Auseinandersetzung mit eigenen Erlebnissen ein zentrales Moment darstellt, beschäftigte sich Kokoschka in den Prager Jahren und ab 1938 im Exil mit gesellschaftspolitischen Themen wie dem Kind als Hoffnungsträger für eine bessere zukünftige Gesellschaft, Bildungs- und Jugendarbeit sowie einer gewaltfreien Erziehung. Oskar Kokoschka hatte bereits früh auch selbst unterrichtet - in der Reformschule für Mädchen von Eugenie Schwarzwald oder an der Wiener Kunstgewerbeschule, seiner eigenen Ausbildungsstätte.

Bei einer Ausstellung zum Thema Kind darf aber auch die bekannte Jugendkunstklasse Franz Cizeks an der Wiener Kunstgewerbeschule nicht fehlen, womit dem um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erhöhten Interesse am künstlerischen Schaffen des Kindes in der Sommerausstellung Raum gegeben wird. Bestes Beispiel hierfür war die Präsentation von Arbeiten der Jugendkunstklasse bei der legendären, von Gustav Klimt organisierten Wiener Kunstschau im Jahr 1908.

Neben zahlreichen Arbeiten Oskar Kokoschkas aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Grafik und Literatur sind in der Ausstellung auch Fotografien aus dem Kokoschka-Nachlass sowie Werke von Zeitgenossen zu sehen. Es werden neben Arbeiten aus den Eigenbeständen der Oskar Kokoschka Dokumentation auch Werke aus der Kunstsammlung der Universität für angewandte Kunst Wien, dem Oskar Kokoschka Zentrum, dem Museum moderner Kunst Salzburg sowie von privaten Sammlern präsentiert.

Information Sonderausstellung 2022:

  • Sonderausstellung 2022: OSKAR KOKOSCHKA. Universum Kind / Kokoschka Haus Pöchlarn, Eröffnung: Freitag, 6. Mai 2022, 19.00 Uhr, Ausstellungsdauer: 7. Mai bis 26. Oktober 2022. Eine Ausstellung der Oskar Kokoschka Dokumentation Pöchlarn in Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien, Oskar Kokoschka Zentrum. Kuratorin: Anna Stuhlpfarrer
  • Fotocredit: Oskar Kokoschka, Fred Goldman (Kind mit den Händen der Eltern), 1909 Oskar Kokoschka, Fred Goldman (Kind mit den Händen der Eltern), 1909. Foto: © Belvedere, Wien. © Bildrecht, Wien 2022 / Fondation Oskar Kokoschka, Vevey 2022

Oskar Kokoschka, geb. am 1. März 1886 in Pöchlarn, gestorben am 22. Februar 1980 in Montreux am Genfersee, erwarb sich sehr früh weltweite Aufmerksamkeit als Maler und Dichter. Schwerpunkte seines Schaffens: Landschaften und Städtebilder, Porträts und mythologische Darstellungen. Mit Gustav Klimt und Egon Schiele wurde Kokoschka zum Klassiker der Moderne und zum Fixstern in der Weltkunst.

Oskar Kokoschka Haus Pöchlarn | Oskar Kokoschka Dokumentation, Obmann Erwin Hasiner | Regensburgerstraße 29 | A-3380 Pöchlarn | Tel.: + 43 (0) 2757 7656 | Tel.: +43 (0) 2757 2310-14 | Fax: +43 (0) 2757 7656 | Fax: +43 (0) 2757 2310 66 | Jetzt Anfragen | www.oskarkokoschka.at

Museales Schaukraftwerk Schwellöd

Museales Schaukraftwerk Schwellöd in Waidhofen an der Ybbs - Ausflugsziel im Mostviertel in Niederösterreich

In der Ausstellung "Vom Wasserrad zur Turbine" erleben Sie die Entwicklung der Waidhofner Wasserkraft an und mit der Ybbs.

Begeben Sie sich auf einen Rundgang durch das hoch technisierte, moderne Kleinkraftwerk der EVN und durch das museale Schaukraftwerk mit den verschiedenen Turbinentypen. Eine Führung, die den Bogen von Originalbauteilen einer Kaplanturbine bis zur heutigen Kraftwerkstechnik spannt. Alle Führungen sind auch kindergerecht!

Das alte Wasserkraftwerk Schwellöd stammt aus dem Jahr 1923, der Pionierzeit der elektrischen Energieerzeugung. Detailgetreu restauriert und zu einem musealen Schaukraftwerk umgestaltet, wurde es im Rahmen der Regionalausstellung "Zeit(R)eisen" 1998 eröffnet. Zu sehen ist dabei Viktor Kaplans erste, handgefertigte Turbine mit Schaufelrädern sowie eine Francis-Turbine aus den 1920er Jahren.

Der Sprung in die Gegenwart der Energieversorgung folgt gleich nebenan, bei der Besichtigung des modernen Ybbskraftwerks der EVN, knapp unterhalb der alten Wehranlage. So ist das neue Kraftwerk ein gutes Beispiel für die strukturelle Bauweise der Gegenwart. Die beiden Kraftwerksbauten spiegeln auch ihr jeweiliges, zeitgenössisches Verhältnis von Technologie und Flusslandschaft.

Im alten Oberwasserkanal wurde als ökologische Verbesserung eine Fischaufstieghilfe mit 23 Becken angelegt. Das Projekt erhielt im Jahr 2000 von der Niederösterreichischen Landesregierung eine Auszeichnung für vorbildliche Bauten.

  • Geöffnet von 01. Mai bis 26. Oktober und jeden 1. + 3. Sonntag im Monat
  • Eine Führung für Gruppen ist jederzeit gegen Voranmeldung im Tourismusbüro Ybbstaler-Alpen möglich.

Museales Schaukraftwerk Schwellöd | Schwellödgasse 6 | A-3340 Waidhofen an der Ybbs | Tel.: +43 (0) 7442 93049 (Tourismusbüro Ybbstaler-Alpen) | Jetzt Anfragen | www.waidhofen.at | www.ybbstaler-alpen.at

Heimat- & Freilichtmuseum Loich

Heimat- & Freilichtmuseum Loich im Pielachtal im Mostviertel / Niederösterreich

Das Heimatmuseum Loich und die dazugehörigen Schauobjekte wie Dörrhaus, Presshaus, Pichl-Mühle und Heimatstube geben Einblick in die bäuerliche Lebens- und Arbeitswelt des Pielachtales.

Mit der Instandsetzung und Pflege dieser Kulturgüter hat es sich der Kultur- und Heimatverein Loich zur Aufgabe gemacht, das historische Erbe zu erhalten und interessierte Besucher in die Vergangenheit zu entführen...

Die Schauräume im alten Gemeindeamt von Loich:

  • Im ehemaligen Amtsraum der Post sind Objekte, die im alltäglichen Amtsgebrauch der Post erforderlich waren, ausgestellt.
  • Zu sehen ist auch eine beachtenswerte Mineraliensammlung und Utensilien des Bergbaus, der im Bereich des Eisensteins betrieben wurde.
  • In weiteren Abteilungen sind Geräte des Handwerks (Tischler, Schuster, Schneiderei, Waldarbeit) untergebracht.
  • Die Halle des Zubaues zeigt überwiegend traditionelle bäuerliche Gerätschaften, die der Bodenbearbeitung, der Ernte und der Erzeugung von Grundnahrungsmittel dienten.

Die Pichl-Mühle:

Die Pichl-Mühle war bis 1963 in Betrieb und ist die letzte kleine Hausmühle am Loichbach. Die Restaurierung der Getreidemühle samt Wehranlage und neuem Mühlenrad, sowie die Inbetriebnahme für Schauzwecke war eines der ersten Projekte des Kultur- und Heimatverein Loichs. Die Getriebeumsetzung wurde in mühevoller Arbeit von Altbürgermeister, SR W. Nestelberger erneuert. In der an die Mühle angebauten Mühlenkammer sind Schauobjekte für den Getreideanbau- und Ernte sowie zur Broterzeugung untergebracht.

Die Heimatstube:

Unweit der Pichl-Mühle befindet sich die Heimatstube, in der die Zeit der "Rauchkuchl" und des Kienspans lebendig wird. Das mit Holzschindeln gedeckte Gebäude beherbergt überwiegend Sachen des Hausrats und des bäuerlichen Handwerks. Die Schaustücke stammen durchwegs aus der Region und geben einen Einblick in das Leben eines Oberpielacher Bauernhofs vor ca. 250 Jahren. Die in der Heimatstube aufbewahrten Stücke über das bäuerliche Handwerk geben Kunde über einen weiteren wesentlichen Bereich des bäuerlichen Schaffens, der vor allem der Herstellung der bäuerlichen Gerätschaft diente.

Objektgruppe mit Dörrhaus, Presshütte, Ochsenbeschlagstand:

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Heimatstube befindet sich die Objektgruppe mit Dörrhaus, Presshütte und Ochsenbeschlagstand. Dörrobst wird im Mostviertel schon seit Jahrhunderten als Vitamin- und Energielieferant für den Winter produziert. Die zum Trocknen geeigneten Früchte, meist Äpfel, Birnen (Kletzen), Zwetschken wurden im Spätherbst in den Dörrhäusern getrocknet. Im Dörrhaus sind Geräte die dazu nötig waren, sowie Geräte zur Hanfbearbeitung und zum Decken von Strohdächern ausgestellt.

INFOS:

Die Gemeinde Loich im oberen Pielachtal ist mit der Mariazellerbahn oder mit dem Auto von St. Pölten aus in 35 Minuten erreichbar. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt neben dem Heimatmuseum und den genannten Schauobjekten auch der Kaiser Jubiläumsbrunnen am Dorfplatz. Eine Führung durch das Heimatmuseum ist jederzeit nach tel. Vereinbarung möglich.

Der Kultur- und Heimatverein Loich: Seit beinahe 150 Jahren wird in der kleinen Gemeinde Loich "die Blüte im Dirndltal" Tradition groß geschrieben. Aus einer Leidenschaft für Brauchtum und Kultur eines Einzelnen heraus entstand eine viele Jahre andauernde und lebhafte Gemeinschaft zur Bewahrung und Wiederentfachung von Tradition. Mit Stolz und Leidenschaft werden die Wurzeln der Gemeinde und jeder Loicherin und jeden Loichers erforscht und bewahrt, das Ortsbild und die Gemeinde aktiv mitgestaltet und altes Wissen genutzt und weitergegeben. Das ist unser Wunsch, unser Auftrag und unser Ziel.

Der Kultur- und Heimatverein Loich gestaltet nicht nur aktiv das Gemeindeleben, sondern zeigt Volkstänze und Plattler auch außerhalb der Gemeinde. Gerne umrahmen wir auch Ihre Veranstaltung mit unseren Tänzen. Treten Sie mit uns bezüglich Terminvereinbarung in Kontakt.

Heimat- & Freilichtmuseum Loich | Heimatverein Loich, Obmann Thomas Schweiger | Loich 28 | A-3211 Loich | Mobil: +43 (0) 664 4411406 | Jetzt Anfragen | www.heimatverein-loich.at

Fahrradmuseum Ybbs an der Donau

Fahrradmuseum Ybbs an der Donau - Ausflugsziel im Mostviertel in Niederösterreich

Begeben Sie sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte(n) des Radfahrens - in den historischen Gewölben des Fahrradmuseums Ybbs, ganz in der Nähe des Donauradwegs!

Freuen Sie sich auf historische Originale, hölzerne Laufräder, spektakuläre Hochräder, die unvergänglichen Waffenräder, Rennräder, Kinderräder und viele andere Räder mehr.

Alle haben sie ihre Geschichte(n) mit dabei, als leichtes Gepäck oder schwerwiegendes Zubehör: Da geht es um Demokratie und Unabhängigkeit, um Emanzipation und Frauenrechte, um sportliche Ambitionen oder ganz einfach nur Spaß und Fröhlichkeit.

Treten Sie ein in das velohistorische Panoptikum für Jung und Alt: Staunen Sie, schwelgen Sie und lassen Sie sich anstecken von der Freunde am Radfahren.

Öffnungszeiten:

  • Von Anfang April bis Ende Oktober, täglich von 09.00 - 18.00 Uhr.
Preise 
ab 15 Jahre€ 6,-
0 - 14 Jahrekostenlos
Gruppe ab 10 Personen€ 5,- p.P.
Pensionist*innen€ 4,-
NÖ-Card-Besitzer1 Eintritt kostenlos

Nach dem Museumsbesuch laden die geschichtsträchtigen, verträumten Gassen der Altstadt von Ybbs zu einem Spaziergang ein. Für das leibliche Wohl sorgen gemütliche Cafés und Gasthöfe.

Fahrradmuseum Ybbs an der Donau | Stadtgemeinde Ybbs | Herrengasse 12 | A-3370 Ybbs | Tel.: +43 (0) 7412 52612 | Jetzt Anfragen | www.fahrradmuseum.ybbs.at