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Garnitzenklamm

www.garnitzenklamm.at

Im Kärntner Gailtal, 2,5 Kilometer südlich von Hermagor, bei Möderndorf, hat der Garnitzenbach im Laufe der Geschichte eine 4 Kilometer lange Schlucht in das Gestein der Karnischen Alpen gegraben - die Garnitzenklamm.

Die Garnitzenklamm verdankt ihre Entstehung einerseits einer geologischen Störzone im Gebirge, die dem abfließenden Wasser weniger Widerstand bot als die umgebenden Felsformationen, andererseits den nach der letzten Eiszeit abschmelzenden Gletschern, die gewaltige Bäche, vermischt mit viel Gesteinsmaterial zu Tal sandten. Die Garnitzenklamm ist also rund 10.000 Jahre alt.

Neben ihrer landschaftlichen Schönheit ist die Garnitzenklamm auch die Heimat seltener und geschützter Pflanzen. Durch das besondere Kleinklima der Garnitzenklamm dringen Blumen und Pflanzen, die an sich in der Almregion beheimatet sind, wie z.B. die Alpenrose ("Almrausch"), die Türkenbundlilie und die Aurikel (im Volksmund "Petergstamm" genannt) bis ins Tal hinunter vor. Zugleich kommen aber auch mediterrane Arten, z.B. die Manna-Esche und die Hopfenbuche, in der Klamm vor.

Die Garnitzenklamm ist auch ein geologischer Lehrpfad, bei dem die Gebirgsbildung anhand vorhandener Felserscheinungen dargestellt wird.

Seit einigen Jahren besteht auch die Möglichkeit am Anfang der Klamm auf bestens gesicherten Routen sein Kletterkönnen unter Beweis zu stellen. Zustieg 5 Minuten vom Beginn der Klamm auf der rechten Seite.

Der Klammeingang, die Egger Alm und das Naßfeld sind zu bestimmten Zeiten auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Garnitzenklamm l Österreichischer Alpenverein Sektion Hermagor l Eggerstraße 7 l A-9620 Hermagor l Tel.: +43 (0) 4282 3355 l Jetzt Anfragen l www.garnitzenklamm.at

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