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Sehenswürdigkeiten in Mittelkärnten

Schaubergwerk Knappenberg

Schaubergwerk Knappenberg - Ausflugsziel in Hüttenberg in Mittelkärnten

Das Schaubergwerk in Knappenberg ist ein Erlebnis unter der Erde, das eine vergangene Arbeitswelt "begreifbar" macht...

Begeben Sie sich in eine Welt der Mythen, Geschichten und Legenden über Bergknappen und die Heilige Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute!

Nach dem Aus für den Hüttenberger Bergbau im Jahre 1978 wurde 1980 das Schaubergwerk in Knappenberg eröffnet. Das Schaubergwerk ist ein 900 m langer "Erbstollen" aus dem Jahre 1567. In der einzigartigen Atmosphäre des Stollens werden Eindrücke von der harten Arbeit der Bergleute "unter Tage" vermittelt. Gezeigt werden Abbaumethoden, Abbaumaschinen, Bergbautechnik, Wetterführung und die Förderung des Erzes durch Schächte und Stollen.

Öffnungszeiten: 1. Mai bis 31. Oktober, täglich von 10.00 - 17.00 Uhr. Führungen um 11.00, 14.00 und 16.00 Uhr. Durchschnittliche Verweildauer bzw. Dauer der Führung: ca. 1 Stunde.

Die Geschichte der Marktgemeinde Hüttenberg, aber auch das Brauchtum und die Tradition sind stark vom Bergbau geprägt. Zum Zentrum des Bergbaues wurde Hüttenberg schon zur Zeit der Kelten und Römer. Das "Ferrum Norricum", das Hüttenberger Eisen wurde wegen seiner hervorragenden Qualität im Römischen Weltreich sehr geschätzt. Überreste von Schmelzgruben und Windöfen aus antiker Zeit wurden unter anderem in Lölling und Obersemlach gefunden.

Auch heute ist die Vergangenheit Hüttenbergs allgegenwertig. Teile alter Hochöfen und Anlagen, die "Heft" sind als Freilichtmuseum zu besichtigen und durch das Schaubergwerk Knappenberg bleibt der Bergbau in Hüttenberg lebendig.

Schaubergwerk Knappenberg | Knappenberg 32 | A-9376 Knappenberg | Tel.: +43 (0) 4263 8108-30 | Jetzt Anfragen | www.huettenberg.at

Heinrich Harrer Museum Hüttenberg

Heinrich Harrer Museum in Hüttenberg - Mittelkärnten, Ausflugsziel in Kärnten

Das Heinrich Harrer Museum mit all seinen Ausstellungsstücken und Bildern ermöglicht eine Begegnung mit fremden Kulturen und Völkern und gibt einen Einblick in das Lebenswerk Harrers.

Auf einer Fläche von 1000 m² finden Sie über 5000 faszinierende Ausstellungsstücke, welche vom Menschen Heinrich Harrer sowie von seinen Reisen und Expeditionen erzählen.

Heinrich Harrer, der Forschungsreisende, Sportler, Bergsteiger und Geograph wurde am 6. Juli 1912 in Knappenberg geboren. Zu seinen großen Leistungen gehören unter anderem viele Erstbesteigungen und zahlreiche Expeditionen. Dazu zählen ferne Gebiete wie Afrika, Borneo, Surinam, die Andamanen Inseln und der Rio Xingu.

Sein wohl berühmtestes Abenteuer erlebte Heinrich Harrer in Tibet, welches er auch im Buch "Sieben Jahre in Tibet" festgehalten hat. In dieser Zeit wurde er ein guter und langjähriger Freund und Berater des Dalai Lama und Tibet wurde zu seiner zweiten Heimat.

• Hüttenberg - Heimatort der Bergsteigerlegende Heinrich Harrer - ein europäisches Zentrum tibetischer Kultur!

Zur Tibetabteilung im Museum gehört unter anderem ein buddhistischer Gebetsraum, der im Jahre 1992 von seiner Heiligkeit, dem XIV. Dalai Lama persönlich geweiht wurde. An der Felswand gegenüber dem Museum befindet sich der Lingkor, ein tibetischer Pilgerpfad. Entlang dieses Rundweges findet man Symbole und Objekte des tibetischen Buddhismus. Auch dieser wurde im Jahre 2002 von seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama geweiht.

Heinrich Harrer Museum Öffnungszeiten: 1. Mai bis 31. Oktober täglich 10.00 - 17.00 Uhr. Führungen ab 10 Pers. und mit Voranmeldung sind auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich. Durchschnittliche Verweildauer ca. 2 Std. Dauer der Führung ca. 1 Std. Kärnten Card im Museum erhältlich. Im Museum befinden sich auch ein Tibet-Shop und eine Teestube.

Heinrich Harrer Museum | Touristische Anlagen Hüttenberg | Bahnhofstraße 12 | A-9375 Hüttenberg | Tel.: +43 (0)4263 8108-20 | Jetzt Anfragen | www.huettenberg.at

Auer von Welsbach-Museum

Auer von Welsbach-Museum, Ausflugsziel in Mittelkärnten

Das Museum in Althofen bietet den Besuchern einen Überblick über das umfangreiche Werk des bedeutendsten österreichischen Chemikers und Erfinders Dr. Carl Auer von Welsbach (1858-1929).

In den sorgfältig adaptierten Museumsräumen eines Gebäudes aus dem 12.Jh. sind weltweit einmalige Exponate wie die ersten Metallfadenlampen, eine beeindruckende Sammlung seltener Feuerzeuge und früheste Gasglühlicht-Beleuchtungskörper zu bewundern.

Ein mit Originalgeräten und -Chemikalien bestücktes Laboratorium veranschaulicht dem Museumsbesucher die Arbeitsbedingungen, unter denen Dr. Carl Auer von Welsbach seine epochalen Erfindungen und wissenschaftlichen Entdeckungen machte. Das Museum zeichnet auch die Entdeckung der 4 Elemente mit Hilfe der Spektralanalyse nach. Das Taschenspektroskop, mit dem die Elemente Neodym und Praseodym entdeckt wurden, wird ebenso präsentiert wie der für die Durchführung der Funkenspektralanalyse von Auer von Welsbach selbst konstruierte Funkengenerator, der ihm zur Entdeckung der Elemente Aldebaranium und Cassiopeium verhalf. Neben der medialen Präsentation von Fotos von Carl Auer von Welsbach, der Stadt Althofen und der Mittelkärntner Region zeigt ein Video-Film die Entwicklung und die Produktvielfalt der Treibacher Industrie AG.

Die Althofener Altstadt ist mit einer Gasglühlicht-Straßenbeleuchtung ausgestattet, einerseits um die romantische Wirkung der historischen Bauten zu verstärken und zum Andenken an den Schöpfer dieser Beleuchtungstechnik, der damit den Beginn seiner regen Erfindertätigkeit setzte. Mit dem ihm gewidmeten Museum wurde dem großen Forscher, Erfinder, Industriellen und Philanthropen Dr. Carl Auer von Welsbach im Orte seines langjährigen, erfolgreichen Wirkens eine würdige Erinnerungsstätte geschaffen.

Öffnungszeiten: 1. Mai bis 26. Oktober, Dienstag - Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr. Letzter Einlass 16.30 Uhr, bei Führungen 15.30 Uhr. Gruppenführungen außerhalb der Öffnungszeiten nach vorheriger Vereinbarung. KärntenCard Partner! Gerne geben wir auch Auskunft zu Führungen durch die historische Altstadt von Althofen!

• Das Lebenswerk eines Universalgenies - Dr. Carl Auer von Welsbach verstand es, fundamentale Wissenschaft zu betreiben und sie gleichzeitig als Erfinder und Unternehmer erfolgreich zu vermarkten.

Er entdeckte 4 Elemente und erfand das Gasglühlicht, die Metallfadenglühlampe und den Cereisen-Zündstein für Feuerzeuge. Seine Osmiumlampe revolutionierte die elektrische Beleuchtungstechnik und verdrängte die 1879 von Edison eingeführte Kohlefadenlampe. Sein wissenschaftliches Hauptarbeitsgebiet waren die Seltenerd-Elemente und radioaktive Stoffe. Unternehmen wie die AUERGESELLSCHAFT Berlin, die Treibacher Industrie AG, OSRAM u.a. wurden von ihm gegründet. Als erster Tonaufzeichner (1900) und erster Farbfotograf Österreichs (1908) hinterließ er einzigartige Dokumente seiner Zeit.

Auer von Welsbach verfügte über einen exzellenten Geist und über ein großes Herz. Die Summe dieser Eigenschaften sichert ihm nicht nur in Österreichs Wissenschafts- und Erfindergeschichte ein höchst ehrendes Angedenken.

Auer von Welsbach-Museum | Prof. Roland Adunka, Museumsleiter | Burgstraße 8 | A-9330 Althofen | Tel.: +43 (0) 4262 4335 | Jetzt Anfragen | www.auer-von-welsbach-museum.at

  • Auer von Welsbach-Museum, Ausflugsziel in Mittelkärnten
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