Die schönsten Adventmärkte in Österreich

Urlaub in Hohe Tauern - die Nationalpark-Region

Sommer in Hohe Tauern - die Nationalpark-Region, Kärnten

Spitzenerlebnisse für Alpinisten

Das Säuleck (3.086 m) im Süden der Ankogelgruppe / Hohe Tauern - die Nationalpark-Region, Kärnten
© Ferienhotel Alber/ Franz Gerdl

Im Jahre 1762 wurde in den Hohen Tauern mit dem Großen Ankogel (3.251 m), oberhalb des heutigen Bergsteigerdorfes Mallnitz, erstmals ein vergletscherter Dreitausender bestiegen. Dieses Ereignis gilt in Fachkreisen heute gemeinhin als die Geburtsstunde des Bergsteigens...

250 Jahre später feiert die Nationalpark-Region dieses Ereignis mit ihren Gästen gebührend. Wo, wenn nicht hier, im Reiche des Großglockners, kann das Bergsteigen erfunden worden sein? Mehr als 120 imposante Dreitausender formen die Landschaft und eröffnen Naturfreunden auf zahlreichen Bergrouten die grandiose Hochgebirgswelt der Hohen Tauern.

Im Bild oben sehen Sie das Säuleck (3.086 m): Der Gipfel liegt im Süden der Ankogelgruppe und ist einer der Seven Summits! Diese Bergtour (Gehzeit: 10 Stunden, Höhendifferenz: ca. 1.650 m) startet beim Nationalpark-Parkplatz Dösental bei Mallnitz (mit Mallnitzer Wanderbus erreichbar). Die hochalpine Bergwanderung ist nicht allzu schwer, aber als Tagestour zu anstrengend, daher wird eine Übernachtung auf dem Arthur von Schmidthaus empfohlen! Tipp: Blockgletscherweg Dösental - ideal mit der Besteigung des Säulecks zu kombinieren!

Der Großglockner überragt als Wahrzeichen der Region mit seinen 3.798 Metern majestätisch die umliegenden Höhenzüge. Der Ehrfurcht gebietende „König der Ostalpen“ – zugleich der höchste Gipfel Österreichs – zieht seit eh und je ambitionierte Bergsteiger in seinen Bann:

Rund um das Dach Österreichs...

Blick auf den auf Großglockner
© Kärnten Werbung - Gerdl

Die Kärntner Nationalparkgemeinden Heiligenblut, Großkirchheim, Mörtschach, Winklern, Mallnitz, Obervellach, Flattach und Malta sind bemüht die durch jahrhundertelanges Wirken des Menschen geprägten, artenreichen Alm- und Bergwiesen und die traditionellen Almgebäude zu pflegen und zu erhalten.

Das Schutzgebiet ist ein Refugium für Tausende Tier- und Pflanzenarten. Der Nationalpark sorgt dafür, dass sich die Populationen bedrohter Tierarten erholen kann. Der höchste Gipfel Österreichs, der Großglockner (3.798 m ü. A.) liegt in der Kernzone des Nationalparks, in der dem Naturschutz absoluter Vorrang gegeben wird.

Ferienregion Mölltal

Der Jungfernsprung im Mölltal
© Nationalpark Hohe Tauern

Vom Fuße des Großglockners bis zum Zusammenfluß Möll Drau bei Möllbrücke erstreckt sich das beeindruckende Mölltal.

Seine malerischen Ortschaften liegen auf sonnigen Talterrassen und bieten Erholungssuchenden ideale Urlaubsorte um die Bergwelt des Nationalparks zu erkunden. Das Hochgebirgstal ist im Sommer Ausgangspunkt zahlreicher Bergtouren und besitzt mit dem Mölltaler Gletscher das einzige Ganzjahres-Schigebiet Kärntens!

Bergsommer am Mölltaler Gletscher

Urlauber finden "Ganz oben" erfrischende Abwechslung bei angenehmen Temperaturen im Vergleich zu den heißen Tagen an den Kärntner Badeseen. Die Gondelbahn Eissee bringt die Besucher zur Bergstation mit dem Panorama-Restaurant Eissee auf 2800 Metern Seehöhe. Eine Gletscherwanderweg aufs Schareck bietet den Blick auf Sonnblick, Großglockner und eine atemberaubendes Fernsicht bis zu den Dolomiten und Karawanken...

Flattach im Sommer - Das Panorama "Ganz oben"

Flattach - Bergsommer - Fraganter Schutzhaus
© Philip Gastinger

Der höchste Punkt Flattachs ist das Schareck mit 3122 m Seehöhe.

Im Süden erhebt sich die mächtige Goldberggruppe und im Norden bietet die Kreuzeckgruppe traumhafte Sonnenwanderungen für Genießer. Mountainbiking, Fischen, Reiten und Bergtouren zur Duisburgerhütte, zum Fraganter Schutzhaus oder zum Weißseehaus stehen im Sommer auf dem Sportprogramm.

In Flattach steht auch eine besondere touristische Attraktion zur Verfügung: Seit 2013 gibt es die Wildwasserarena Mölltal mit einer Wildwasserstrecke für Kajak, Rafting und Outside-fahrer/innen. Von Profis für Profis gebaut, ist sie ein Eldorado für Wildwassersportler. Die Strecke ist auch für Internationale Wettkämpfe im Rodeo und im Slalom-Kajakfahren geeignet.

TIPP: Stürzende Wasser neben senkrechten Felswänden - Erwandern Sie sich die Raggaschlucht, eine der schönsten Naturschluchten der Alpen! Der Rückweg führt Sie zu traumhaften Aussichtspunkten auf Flattach und das Mölltal.

Spektakuläres an alpinen Pilgerrouten

Die Wallfahrtskirche in Heiligenblut im Sommer
© Kärnten Werbung - Grogl

Kulturinteressierte werden von den geschichtsträchtigen Ortschaften am Fuße des Großglockners wie Heiligenblut mit der berühmten Wallfahrtskirche „St. Vinzenz“ begeistert sein. Die Wallfahrtskirche, die weit über die Grenzen des Landes bekannt ist, erzählt seinen Besuchern eine faszinierende Geschichte über die Entstehungsgeschichte des Ortes.

Der Name Heiligenblut rührt der Legende nach von einem Fläschchen mit dem Blut Christi her: Als der dänische Prinz, der hier 914 auf dem Rückweg von Konstantinopel von einer Lawine verschüttet wurde, seien dort drei Ähren gewachsen, wodurch sein Leichnam und die Blutreliquie aufgefunden wurden. In der 1460 bis 1491 erbauten Pfarrkirche des Hl. Vinzenz wird sie seither aufbewahrt.

Auch für die ganz weltliche Goldgräberstimmung empfiehlt sich ein Abstecher nach Heiligenblut, dem einzigen Goldgräberdorf der Alpen. In Heiligenblut wurde bis ins 20. Jahrhundert hinein auch Gold abgebaut. Die Hochgebirgsregion um Heiligenblut war zunächst ein klassischer Sommerfrischenort. Heiligenblut ist zudem der südliche Ausgangspunkt der Großglockner-Hochalpenstraße. Heute besitzt die Gemeinde mit dem Schareck (2.606 m) und der Gjaidtroghöhe (2.989 m) ein hochalpines Skizentrum mit modernen Liftanlagen.

Von den Hochgebirgsdörfern bis zur Gemeinde Lurnfeld an der Mündung zwischen Möll und Drau mit ihren römischen Ausgrabungen gibt es viel Interessantes zu entdecken. Auch eine Tour über die Maltatal Hochalmstraße sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Ein Erlebnis ist auch die Fahrt mit der Großglockner Gletscherbahn.

Ruf der Wildnis

Wildtiersafari
© Kärnten Werbung - Gerdl

Den Geheimnissen der Natur auf der Spur...

Der beeindruckende Nationalpark Hohe Tauern gilt als die letzte Wildnis im Herzen Europas. Denn hier, inmitten der unberührten Bergwelt, fühlen sich noch so grandiose Wildtieren wie Bartgeier, Steinböcke oder Gämsen heimisch. Magische Momente sowie die wilde Seite des Nationalparks können Urlauber am besten auf einem Pirschgang in Begleitung eines erfahrenen Nationalpark-Wildhüters kennenlernen.

Eine Zeitreise in die Eiszeit, nächtliche Abenteuer für die Sinne oder eine Trekkingtour zu den Abbaustätten des Tauerngoldes - wer solche magischen Momente inmitten der Natur erleben möchte, sollte in der Sommersaison in die Kärntner Nationalpark-Region reisen.

Nachhaltigkeit und Authentizität

Kühe auf der Moaralm, Nationalpark Hohe Tauern
© Kärnten Werbung - Zupanc

Touristische Nachhaltigkeit ist in aller Munde, wirklich seriöse und tiefgreifende Angebote sind jedoch schwer zu finden. Mit einem einzigartigen Angebot positioniert sich die Hohe Tauern – die Nationalpark-Region in Kärnten als Vorreiter im Alpenraum. Unter der Marke „TauernAlpin“ entstand ein effizientes Service-Center für Individualtouristen und für Veranstalter. Dieses entwickelt und organisiert innovative und hochwertige touristische Gesamtangebote mit größtmöglicher ökologischer Verträglichkeit und einem hohen Erlebniswert.

Als bequeme und schonende Anreisemöglichkeit wird das Bahnhof-Shuttle und in Kooperation mit der Deutschen Bahn das RIT-Ticket angeboten. Für die klimafreundliche Mobilität in der Region stehen Nationalpark Wanderbusse bereit und bringen jeden Gast zu den schönsten Wanderzielen und urigen Hütten rund um „Berg-Persönlichkeiten“ wie Hochalmspitze, Sonnblick und Großglockner.

Alpe-Adria-Trail

Blick ins Mölltal vom Danielsberg bei Kolbnitz zum Goldeck - Urlaub in Oberkärnten
Foto: Jarlhelm

Der Alpe-Adria-Trail führt auf insgesamt 584 Kilometern und in 33 Etappen vom Fuße des Großglockners über die slowenischen Alpen bis hin zum Fischerörtchen Muggia an der italienischen Adriaküste. Immer der Sonne entgegen, können Aktivurlauber entlang des Weges nicht nur drei verschiedene Kulturen, sondern auch beeindruckende Naturschauspiele, alpine Wasserabenteuer sowie eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt genießen.

Der Startpunkt des Trails liegt in der Hohe Tauern – die Nationalpark-Region in Kärnten, auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe und führt über den Gletscherweg zur Pasterze, den größten Gletscher Österreichs.

In fünf Etappen von zwölf bis 20 Kilometer Länge geht es bis zum Herkuleshof am keltischen Kultplatz Danielsberg, der mit dem Blick auf die Kärntner Seen Lust auf das Weiterwandern macht. Alle Tagestouren eignen sich zum genussreichen Wandern auf leicht begehbaren Wanderwegen und können auch von Kindern ab etwa zwölf Jahren begangen werden.

Zudem locken im größten Schutzgebiet der Alpen, dem Nationalpark Hohe Tauern, zahlreiche Rundwanderwege, spektakuläre Höhenwege und Panoramastrecken mit faszinierenden Ausblicken. Die Touren führen vorbei an glasklaren Bergseen, rauschenden Wasserfällen und Gletschern, oder hinauf auf Pässe, die immer wieder den Blick auf neue kleine Welten, auf Täler und Berge freigeben. Aufmerksame Wanderer können unterwegs die einzigartige Alpenflora und seltene Tierarten wie Bartgeier oder Steinböcke entdecken.

Das TauernAlpin Service-Center gestaltet die Reiseorganisation denkbar einfach. Es übernimmt Details wie die Erstinformation und Tourenberatung, die klimafreundliche Anreise und Transfers vor Ort sowie die Reservierung eines passenden TauernAlpin Basislagers als Ausgangs- und Endpunkt der Tour sowie Schutzhütten auf den Trekkingrouten.

So haben Trekking-Fans die Qual der Wahl zwischen zahlreichen attraktiven Packages: von der ganzwöchigen „Glocknerrunde“ rund um Österreichs höchsten Berg über den „Wiener Höhenweg“, der in fünf Tagen absolviert werden kann, bis hin zur „Hochalmrunde“ rund um die als „Tauernkönigin“ bekannte Hochalmspitze.

Das Tal der Stürzenden Wasser

Bungee-Jumping von der Kölnbreinsperre
© Franz Egger

Im Maltatal erlebt der Naturbegeisterte das Element Wasser besonders eindrucksvoll. Zahlreiche Wasserfälle wie der Fallerfall - mit über 200 m Höhe der höchste Wasserfall Kärntens - sind nicht nur faszinierend schöne Naturschauspiele, sie zeigen auch wie wertvoll die Bergwelt der Hohen Tauern für die Bewahrung unserer Wasservorräte ist.

In der Nationalpark-Gemeinde Malta findet der Besucher diese imposante Natur in der die Bewohner seit jeher ihre bäuerliche Kulturlandschaft sorgsam bewirtschaften. Begeben Sie sich auf die Spur des Wassers und erleben Sie auf dem Tauernhöhenweg vom Maltatal bis zum Mölltaler Gletscher die Bergwelt der Hohen Tauern.

Themenwege "Wasser"

Es gibt 3 sehenswerte Themenwege rund um das Wasser: unter Kärntens höchstem Wasserfall, dem Fallbach, erwartet den Besucher Wissenswertes zum Thema Wasserfälle. Der Wassergedankenweg Gößfälle regt mit "Wasser" Zitaten berühmter Persönlichkeiten zum Nachdenken an. Auch für die Kleinen ist auf der familienfreundlichen Wanderung einiges zum Thema "Wasser" zu entdecken: Die Malteiner Wasserspiele kombinieren einen Themenweg mit einer leichten Wanderung. Über die Malta Hochalmstraße gelangen Sie zur Kölnbreinsperre und dem 4,3 km langen, wunderschönen Speichersee. Sie können auf der Aussichtsplattform einen Blick in die Tiefe werfen und zu einer herrlichen Wanderung aufbrechen. Besonders Mutige wagen von der Mauerkrone sogar Bungee-Jumping Sprünge!

Genuss aus Tradition

Kärntner Reindling
© Kärnten Werbung - Steinthaler

Die Genuss Wirte der Region zelebrieren eine eigene Gourmet-Philosophie und haben sich dem bewussten Genießen regionaler Produkte verschrieben.

Was bei den Lokalen auf den Tisch kommt, ist nach althergebrachten Rezepten und mit frischen, lokalen Zutaten liebevoll gezaubert worden. Zudem stehen österreichische Qualitätsweine und Edelbrände aus der Region auf der Getränkekarte. Wer mag, kann sich vor Ort über die genaue Herkunft aller Produkte informieren.

 

 

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