Urlaub in Kärnten

Vom Großglockner bis zu den Karawanken...
Das Sommerland der Seen,
im sonnigen Süden Österreichs

Sommerurlaub in Kärnten

Kärnten ist das südlichste Bundesland Österreichs. Es grenzt an die Bundesländer Salzburg, Steiermark, Osttirol und im Süden an Slowenien und Italien. Den Schnittpunkt der drei Kulturkreise markiert das Dreiländereck bei Arnoldstein. Kärnten ist in die Bezirke Klagenfurt-Land, Villach-Land, Spittal/Drau, Hermagor, Feldkirchen, St. Veit/Glan, Wolfsberg, Völkermarkt und in 132 Gemeinden gegliedert. Die Landeshauptstadt Klagenfurt und Villach sind Städte mit eigenem Statut.

Willkommen im sonnigen Süden...

Marterl in Egg in Kärnten / Österreich
© Vi-Fa-Os Tourismus/Elke Rassinger

Das Land der Seen, umrahmt von Gebirgszügen, das alte Illyrien, das Grenzland an der Schnittstelle der Kulturen, dessen Landschaft mit dem Licht des Südens spielt, ist das "Sonnen-Bundesland" Österreichs.

Kärnten ist ein flächenmäßig nicht allzu großes Land und hat doch eine unglaubliche landschaftliche Vielfalt zu bieten: vom Gebirgsstock der Glocknergruppe die zu den Hohen Tauern gehört, bis ins pannonische Lavanttal mit seinen lieblichen Obstgärten erstreckt sich das Bundesland der Seen und Flüsse, der breiten Alpentäler und sanften Nockberge.

Das keltische Königreich Noricum, die Römer, die karantanischen Slawen, der Karolinger Arnulf von Kärnten und die Spanheimer, die Entwicklung der Stände, die Protestantenverfolgung und die Franzosenkriege markieren die Eckpunkte der bewegten Geschichte im Herzen Europas. Vom Bekenntnis der Kärntnerinnen und Kärntner zu einem freien und ungeteilten Land geprägt, ist die Geschichte des Kärntner Abwehrkampfes und der Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920.

Kärnten - das ideale Urlaubsland

Der Faakersee in Kärnten / Österreich
© Vi-Fa-Os Tourismus/Adrian Hipp

Wer kennt sie nicht, die Bilder vom berühmtesten Kärntner Badesee, dem Wörthersee mit seinen mediterran anmutenden Ufern und den mondänen Ortschaften und Schlössern...

Das Land mit den meisten Sonnenstunden und dem wärmsten Badesee Österreichs eignet sich natürlich wunderbar für einen Badeurlaub. Vom Klopeinersee in Südkärnten, der im Hochsommer eine Temperatur von bis zu 28° aufweist, bis zu dem von Naturwäldern umrahmten Weissensee, einem Gebirgsbadesee in den Gailtaler Alpen, findet sich alles was das Badeherz erfreut. Kärnten besitzt 93 Berggipfel die über 3.000 m hoch sind und mit dem Großglockner (3.798 m) den höchsten Berg Österreichs. Das Land hat 1.270 Seen mit Trinkwasserqulität und 53% Waldfläche.

Kanzelbahn Gerlitzen mit Blick auf den Ossiacher See in Kärnten / Österreich
© Vi-Fa-Os Tourismus

Kärntens weite Täler- und Seenlandschaften werden von Bergketten umrahmt, die auch den klassischen Badeurlauber zu neuen Bergerlebnissen verleiten.

Vom romantischen Ossiachersee geht´s einfach mit der Kanzelbahn auf die wanderbare Gerlitzen. Der tiefste Alpensee, der Millstättersee gilt als landschaftlich besonders reizvoll. Er verbindet Wassersport und hochalpine Tourenerlebnisse in perfekter Weise. Der Weissensee bietet durch seine Hochlage eine wunderbare Gelegenheit einen Bade- und Bergurlaub zu verbinden. Der See liegt mitten im Naturpark Weissensee und bietet Erholung pur.

Die Kärnten Card

Die Kärnten Card 2017 bietet Ihnen über 100 x freien Eintritt in Kärntens schönste Ausflugsziele, 4 Super-Bonus Partner mit 50 % Ermäßigung, über 55 Bonuspartner mit tollen Ermäßigungen und rund 50 % Ermäßigung bei Bus und Bahn (Kärnten Card für Gäste).

Die Leistung eines Inklusivpartnes kann während des Aktionszeitraumes täglich, jedoch max. 1 mal pro Tag, in Anspruch genommen werden. Sie können die Kärnten Card bei vielen Verkaufsstellen in ganz Kärnten und in allen Tourismusbüros erwerben. Bei einigen Beherbergungsbetrieben erhalten Sie für die Dauer Ihres Aufenthalts die Kärnten Card sogar gratis! Die Kärnten Card ist von 9. April bis 26. Oktober 2017 gültig und kann beliebig oft genutzt werden!

Urlaub der kurzen Wege

Für den Urlauber bedeutet Kärnten einen leichten und wenig zeitaufwendigen Wechsel zwischen den einzelnen Urlaubsregionen und ihren spezifischen Freizeitmöglichkeiten. Zudem besteht mit der neuen Kärntner S-Bahn ein modernes Öffi-Angebot mit dem man schnell und bequem im Halb- bzw. im Stundentakt bei einem Urlaub in Kärnten unterwegs ist.

Klagenfurt am Wörthersee - eine Landeshauptstadt stellt sich vor

Klagenfurt Innenstadt
© Kärnten Werbung

Bummeln, spazieren, flanieren, einkaufen...

ist in der Landeshauptstadt Kärntens angesagt. Barocke Fassaden und Boutiquen, Krämerläden, Restaurants und Cafés werden Sie ebenso faszinieren wie die restaurierten Arkadenhöfe und Passagen. Die Klagenfurter Fußgängerzone ist im Sommer auch stimmungsvoller Rahmen für Altstadtfeste, die Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische sind.

Das Landhaus aus dem 16. Jh. ist das Zentrum der Landeshauptstadt. Der Innenhof zeigt eine der am schönsten erhaltenen Renaissancefassaden Österreichs. In dem monumentalen Bau mit 2 Türmen ist der Sitz der Landesregierung untergebracht. Das Prunkstück ist der Große Wappensaal mit 665 Wappen der Kärntner Landstände.

Der Lindwurm ist das Wappentier und das Wahrzeichen von Klagenfurt. Der Lindwurm wurde aus einem einzigen Block Chlorit-Schiefer vom Kreuzbergl, dem Hausberg Klagenfurts, gehauen. 1636 erhielt er seinen Brunnen, das kunsthistorisch besonders wertvolle Gitter und ein Denkmal seines sagenhaften Bezwingers, des Herkules. Der Lindwurmtöter wurde von Michael Hönel - er hat auch den berühmten Gurker Altar geschaffen - gestaltet. Auf einer Marmortafel neben dem Brunnen steht in Kurzform die Sage vom Seemandl und seinem Fäßchen...


Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten und Museen

Kärnten-Tipps für Entdecker

Schifffahrt Weissensee

Schifffahrt Familie Müller Weissensee - Linienbetrieb & Charter - Ausflugsziel im Naturpark Weissensee in Kärnten / Österreich

Genießen Sie an Bord unserer Schiffe den Naturpark Weissensee mit allen Sinnen...

Von Mai bis Oktober fahren unsere Linienschiffe in regelmäßigen Abständen und verbinden damit das Ost- mit dem Westufer - denn eine Straße gibt es hier nicht! Unsere moderne Flotte besteht aus MS "Alpenperle" (1. Elektro-Hybrid-Schiff Österreichs), unserem Hochzeitsschiff MS "Austria" und einem schnellen Taxiboot.

"...die wohl schönste Art den Naturpark Weissensee zu erleben" - An Bord der MS "Alpenperle" können Sie einen ganz neuen Standard an Komfort und Naturerlebnis genießen: Barrierefreiheit, Kinderspielplatz, Sonnensegel und ein ganz neues Raumgefühl sind nur ein paar der Highlights dieses Schiffes! Das Besondere ist der umweltfreundliche Antrieb: Diesel & Elektro! Ein unternehmenseigenes Wasserkraftwerk gelegen am Weissenbach (dem Abfluss des Weissensees) ladet nachts das Batteriesystem mit Ökostrom wieder auf: MS Alpenperle ist sozusagen teilweise angetrieben durch die Kraft des Weissensee-Wassers!

Der Weissensee ist ein besonderes Juwel unter Kärntens Naturschätzen. Und während einer Schiffsrundfahrt lässt er sich am schönsten erkunden. Vom Freideck haben Sie den besten Blick auf die herrliche Landschaft und können sich bei einer Tasse Kaffee oder einem kühlen Getränk von einer Wanderung erholen oder einfach nur den Tag genießen und entspannen.

Nutzen auch Sie die Gelegenheit und chartern Sie Ihr eigenes Schiff für eine ganz persönliche Feier - Ihre Gäste werden begeistert sein!

• Schifffahrt Weissensee: Fahrplan 2017 Erreichbarkeit: Ostufer/Stockenboi: vom Drautal A10 über Feistritz, vom Gailtal über Hermagor. Westufer/Techendorf: vom Drautal A10 (Spittal/Drau) bzw. Lienz über Greifenburg, vom Gailtal über Hermagor. Bootsvermietung am Ostufer: Elektro-, Tret- u. Ruderboote • Kontakt: Schifffahrtsunternehmen Mag. Christian Müller Weissensee, Mösel 2, A-9714 Stockenboi, Tel.: +43 (0) 4761 242-0, Mobil: +43 (0) 660 6580667, Fax: +43 (0) 4761 242-4, Jetzt Anfragen, www.weissensee-schifffahrt.at

Auer von Welsbach-Museum - Althofen

Auer von Welsbach-Museum, Ausflugsziel in Mittelkärnten

Das Museum in Althofen bietet den Besuchern einen Überblick über das umfangreiche Werk des bedeutendsten österreichischen Chemikers und Erfinders Dr. Carl Auer von Welsbach (1858-1929).

In den sorgfältig adaptierten Museumsräumen eines Gebäudes aus dem 12.Jh. sind weltweit einmalige Exponate wie die ersten Metallfadenlampen, eine beeindruckende Sammlung seltener Feuerzeuge und früheste Gasglühlicht-Beleuchtungskörper zu bewundern. Ein mit Originalgeräten und -Chemikalien bestücktes Laboratorium veranschaulicht dem Museumsbesucher die Arbeitsbedingungen, unter denen Dr. Carl Auer von Welsbach seine epochalen Erfindungen und wissenschaftlichen Entdeckungen machte.

Das Lebenswerk eines Universalgenies - Dr. Carl Auer von Welsbach verstand es, fundamentale Wissenschaft zu betreiben und sie gleichzeitig als Erfinder und Unternehmer erfolgreich zu vermarkten. Er entdeckte 4 Elemente und erfand das Gasglühlicht, die Metallfadenglühlampe und den Cereisen-Zündstein für Feuerzeuge. Seine Osmiumlampe revolutionierte die elektrische Beleuchtungstechnik und verdrängte die 1879 von Edison eingeführte Kohlefadenlampe. Sein wissenschaftliches Hauptarbeitsgebiet waren die Seltenerd-Elemente und radioaktive Stoffe. Unternehmen wie die AUERGESELLSCHAFT Berlin, die Treibacher Industrie AG, OSRAM u.a. wurden von ihm gegründet. Als erster Tonaufzeichner (1900) und erster Farbfotograf Österreichs (1908) hinterließ er einzigartige Dokumente seiner Zeit. Auer von Welsbach verfügte über einen exzellenten Geist und über ein großes Herz. Die Summe dieser Eigenschaften sichert ihm nicht nur in Österreichs Wissenschafts- und Erfindergeschichte ein höchst ehrendes Angedenken.

• Auer von Welsbach-Museum Öffnungszeiten: 1. Mai bis 26. Oktober, Dienstag - Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr. Letzter Einlass 16.30 Uhr, bei Führungen 15.30 Uhr. Gruppenführungen außerhalb der Öffnungszeiten nach vorheriger Vereinbarung • Kontakt: Prof. Roland Adunka /Museumsleiter, Burgstraße 8, A-9330 Althofen, Tel.: +43 (0) 4262 4335, Jetzt Anfragen, www.auer-von-welsbach-museum.at

Raggaschlucht - Flattach im Mölltal

Naturschauspiel Raggaschlucht - Ausflugsziel in Flattach in der Ferienregion Mölltal / Hohe Tauern - die Nationalpark-Region in Kärnten

Die Schlucht der Schluchten

Wer zum ersten Mal auf der atemberaubenden Steiganlage die Raggaschlucht begeht, wird vor lauter Staunen vergessen, den Mund zu schließen. Dieses Naturwunder muss man gesehen haben. Eine der schönsten Schluchten der Alpen und ein unvergessliches Erlebnis welches trotz der wilden Szenerie auch für Familien ideal geeignet ist.

Informationen zur Wanderung durch die Raggaschlucht:
Ausgangspunkt zur Begehung der Raggaschlucht ist der große kostenlose Parkplatz im Ortsteil Schmelzhütten. Die Gehzeit beträgt ca. 1 ½ Stunden bei einem Höhenunterschied von 250 Metern. Schwierigkeit: mittel. Charakteristik: Wanderung im Talbereich, festes Schuhwerk ist unbedingt nötig. Die Steiganlage in der Schlucht ist nass!

• Öffnungszeiten: 7. Mai - 10. Juni täglich von 10.00 - 16.30 Uhr | 11. Juni - 9. September täglich von 9.00 - 17.30 Uhr | 10. September - voraussichtlich 26. Oktober ( je nach Witterung) täglich von 10.00 - 16.30 Uhr
Preise: Einzelperson € 7,- | Kinder (6-18 Jahre) € 4,- | Gruppen (ab 15 Personen) pro Person € 6,-
Mit der Kärnten Card ist der Eintritt gratis!

Nach dem Naturabenteuer in der Raggaschlucht können Sie sich in den Gasthöfen in Flattach mit Kärntner Spezialitäten verwöhnen lassen.

Der Sommer in Flattach ist von wilden Wassern, hohen Bergen und romantischen Schluchten gekennzeichnet. Ob als Paar, mit der ganzen Familien, mit Freunden oder auf eigene Faust - Flattach und Umgebung bietet Aktivitäten für jederman. Ein Highlight ist die Wildwasserarena Mölltal. Die natürlichen Gegebenheiten sind einmalig und bieten Raum für Kajakfahrten, Raftingtouren und viele andere Funsportarten. Flattachs Umgebung mit dem Mölltaler Gletscher bietet Wander- und Bergsteigmöglichkeiten in allen Schwierigkeitsstufen. Als einziges Ganzjahres-Skigebiet in Kärnten sind am "Mölli" auch im Sommer bis zu 3 Pisten (je nach Schneelage) für den Skibetrieb geöffnet.

• Kontakt: Tourismusgemeinschaft Mölltaler Gletscher, Flattach 99, A-9831 Flattach, Tel.: +43 (0) 4785 615, Tel.: +43 (0) 4785 333 - Kartenverkaufshaus, Jetzt Anfragen, www.flattach.at

Metnitz "Zentrum des Totentanzes"

Ruth Hanko "Der Metnitzer Totentanz lebt" / Metnitzer Totentanzmuseum in Metnitz, Ausflugsziel in Mittelkärnten / Kärnten

Metnitz hat mit dem Totentanz eine Sonderstellung in Österreich und weit darüber hinaus. Es ist kein anderer Ort in Europa bekannt, an dem der Totentanz so vielfältig in Erscheinung tritt wie in Metnitz. Ein monumentales mittelalterliches Totentanzfresko, ein mittelalterlicher Karner mit Freskenkopien, ein Totenschiff und moderne Totentanzdarstellungen findet man hier sowie das beeindruckende  Metnitzer Totentanzspiel, das bereits international bekannt ist, kann man alle 4 Jahre erleben.

Metnitzer Totentanzmuseum
Das kleine Museum von Metnitz, einem idyllischen Markt nahe der Burgenstadt Friesach, birgt einen außergewöhnlichen Schatz: Hier befinden sich die einzigen in Österreich erhaltenen Fresken eines monumentalen Totentanzes aus dem 15. Jhdt. und Aquarellkopien aus dem Jahr 1885. Seit Jahren ist man bemüht, diese Sonderstellung auszubauen und zu nutzen. Das erweiterte Totentanzmuseum eröffnet nun die Möglichkeit für eine adäquate Präsentation des historischen Totentanzes, aber auch viel Platz für moderne Totentanzdarstellungen aus der Gegenwart. Durch die Umgestaltung des Totentanzmuseums ist erkennbar, dass Metnitz das Zentrum des Totentanzes in Österreich ist.

Das Metnitzer Totentanzspiel entstand aus den liturgischen Spielen, wie sie im auslaufenden Mittelalter üblich waren. In der geografisch abgeschlossenen Gegend des Marktes Metnitz hat sich diese literarische Kostbarkeit bis heute erhalten. Aufführungen Metnitzer Totentanzspiel: Freitag, 27. Juli, Samstag, 28. Juli, Freitag, 3. August und Samstag, 4. August 2018

• Totentanzmuseum Metnitz Öffnungszeiten: 10.4. - 26.10. von 10.00 - 12.00 und von 14.00 - 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung. Montag Ruhetag • Info und Kartenreservierung: Vinzenz Ebner, Marktplatz 7, A-9363 Metnitz, Mobil: +43 (0) 664 8751797, Jetzt Anfragen ,www.metnitz.at/totentanz

Gurkthalbahn - Treibach-Althofen

Gurkthalbahn - Kärntner Museumsbahn seit 1974, Ausflugsziel in Treibach-Althofen in Mittelkärnten

Die "Gurkthalbahn" in Kärnten ist eine große Schmalspur-Dampfeisenbahn und die erste Museumsbahn Österreichs.

Auf der Museumseisenbahn Gurkthalbahn können Sie noch echte Schmalspurromantik erleben. Wie vor mehr als hundert Jahren ziehen Dampflokomotiven den Zug durch blühende Wiesen und Felder.

BETRIEBSTAGE: An Sonn- und Feiertagen vom 2.Juli bis 17.September 2017
                             Abfahrten in Pöckstein-Zwischenwässern: 11.40 Uhr, 13.40 Uhr und 15.40 Uhr
                                            in Treibach-Althofen: 12.20 Uhr, 14.20 Uhr

Fotohalt bei Hohenholz auf der Fahrt Pöckstein - Treibach. Kostenlose Mitnahme von Kinderwagen, Fahrrädern und Kleintieren. Fahrradreisende in größeren Gruppen werden um Voranmeldung gebeten. Von Ende Mai bis Ende September Sonderzüge möglich • Kontakt: Verein Gurkthalbahn- Kärntner Museumsbahn seit 1974, Pöckstein 13, A-9330 Althofen, Mobil: +43 (0) 664 1707136, Jetzt Anfragen, www.gurkthalbahn.at

Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk

Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk in der Region Klopeiner See / Kärnten

Dem Maler Werner Berg (1904-1981) widmet die Stadt Bleiburg seit 1968 ein monografisches Museum.

Das repräsentative Haus am Bleiburger Hauptplatz ist seither zu einem Anziehungspunkt für Kunstliebhaber aus der ganzen Welt geworden. Es zeigt das Œuvre des Künstlers, dessen künstlerischer Ausgangspunkt der deutsche Expressionismus war, in einzigartiger Wechselwirkung von Kunst und Umwelt im Kerngebiet seines Ursprungs.

Werner Berg, 1904 in Elberfeld (Wuppertal) geboren, zog 1931, nach einem abgeschlossenen Studium der Staatswissenschaften und Besuch der Akademien in Wien und München auf einen entlegenen Bergbauernhof im Südosten Kärntens, auf dem er bis zu seinem Tode 1981 als Bauer und Maler arbeitete. Zentrales Thema seines Werkes sind Landschaft und Menschen seiner Wahlheimat Unterkärnten - beobachtet mit der Distanz des Fremden und der Intensität des Liebenden. Dem Land Kärnten ist mit seinem Werk ein einzigartiges Dokument entstanden. Von hoher künstlerischer Qualität gibt es zugleich Zeugnis vom Leben in einer vorindustriellen Kultur, der sich der Künstler fortwährend aussetzte und die heute Vergangenheit ist.

Bei den jährlich wechselnden Sonderausstellungen wird stets versucht einen thematischen Dialog zwischen dem Werk Werner Bergs und der jeweiligen Sonderausstellung zu finden. Die Kunst Werner Bergs wird so auch für den wiederholten Besucher unter ständig neuen Gesichtspunkten erlebbar. So zeigt sich, wie dessen Werk auch unter verschiedenen Fragestellungen unserer Zeit ständige Aktualität bewahrt.

Ausstellungen 2017:
• 20. Mai bis 29. Okt. - Gottfried Helnwein: KIND | Werner Berg: KINDER
• 26. Nov. bis 17. Dez. - Wege zum Bildwerk - Heimo Kuchling zum 100. Geburtstag

GOTTFRIED HELNWEIN: KIND

Nach der Retrospektive in der Albertina/Wien im Jahre 2013 stellt die Helnwein-Ausstellung im Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk im Jahre 2017 die nächste Großausstellung dieses weltweit anerkannten Künstlers, dessen hyperrealistische Bilder zu den Ikonen der Gegenwartskunst gezählt werden dürfen, auf österreichischem Boden dar. Der repräsentative Querschnitt - ermöglicht nur durch die großzügige Unterstützung des Künstlers und zahlreicher privater Leihgeber - reicht von frühen, die Öffentlichkeit schockierenden Aquarellen und Aktionen bis zu den großformatig, eindringlichen Bildern der letzten Jahre. Die Museumsausstellung wird durch eine raumgreifende Installation Gottfried Helnweins am Bleiburger Hauptplatz ergänzt und erweitert - circa 10 Hausfassaden werden zu vom Künstler gestalteten großflächigen Bildträgern.

WERNER BERG: KINDER

Als zweite Ausstellung präsentiert das Museum einen nahezu vollständigen Überblick über die Kinderbildnisse Werner Bergs. Circa 90 Werke zeigen den hohen Stellenwert dieses Themas im Schaffen des Künstlers vom Rutarhof. Werner Berg malte nur, was sein unmittelbares Erleben betraf. So verwundert es nicht, dass vor allem die fünf Kinder des Malers wiederholt zum Thema seiner Bilder wurden. Doch auch die berührend direkten Darstellungen der Kinder der Bauern, Bettler und Taglöhner aus seiner Nachbarschaft zeigen seine Faszination von einer archaischen Welt, wie sie der Künstler tagtäglich nach seiner Ansiedlung auf dem entlegenen Bauernhof im Süden Kärntens erlebte.

• Öffnungszeiten: 20. Mai – 29. Oktober 2017, Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr. Ausstellungseröffnung: Samstag, 20. Mai 2017, 19.00 Uhr. Zu beiden Ausstellungen erscheint in gleicher Aufmachung je ein Katalogbuch mit je 240 Seiten im Münchner HIRMER Verlag.

• Kontakt: Werner Berg Museum, 10. Oktober-Platz 4, A-9150 Bleiburg, Tel.: +43 (0) 4235 2110-27, Tel.: +43 4235 2110-13, Jetzt Anfragen, www.wernerberg.museum

1. Kärntner Handwerksmuseum

1. Kärntner Handwerksmuseum im Paternschloß in Unterhaus/Baldramsdorf in der Region Millstätter See in Kärnten

Im 1. Kärntner Handwerksmuseum im Paternschloß in Unterhaus / Baldramsdorf erhält der Besucher einen einzigartigen Einblick in die einstige Berufswelt der Region! Über 40 Handwerksstuben und Gewerbeabteilungen sind mittlerweile schon im Handwerksmuseum untergebracht.

Die einzelnen Räume laden den Besucher ein, mehr über die zum Teil bereits ausgestorbenen Berufe, über alte Werkzeuge und Maschinen und über die Geschichte des Handwerks und der Arbeit zu erfahren. Liebevoll gestaltete Modelle, alte Fotografien, Urkunden, Berichte und Schautafeln ergänzen das Bild der früheren Handwerksberufe.

Die Exponate der alten Handwerke und Gewerbe stammen großteils von Handwerkern der Oberkärntner Region. Seit der Gründung des Museums im Jahr 1977 wurden die Sammlungen des Museums so ständig erweitert. Auch heute noch erhält das Museum neue Exponate.

Erleben Sie in den Schauräumen des Museums die unterschiedlichen Handwerke: Fassbinderei, Gold- & Silberschmiede, eine alte Automechanikerwerkstatt, die Uhrmacherwerkstätte des Uhrmachermeister Hans Groß, die Schmiede von Schmiedemeister Peter Winkler, Textilverarbeitung, Ausstellungsobjekte des Baugewerbes, eine Bäckerstube mit alten Gerätschaften, Exponate zu Fotografie und Töpferei, eine komplette Buchdruckerwerkstatt, eine Fleischerei, einen Krämerladen (eröffnet 1904), einen Friseurladen, eine Schauküche... Entdecken Sie, wie in früheren Zeiten Mundwasser aufbewahrt wurde, wie man Zahnbohrer betrieb, welchen vielfältigen und durchaus anspruchsvollen Aufgaben der Bader nachging und wo die 1. urkundlich erwähnte Apotheke Kärntens stand!

Im Jahre 1952 fuhr das letzte Floß in Kärnten die Drau hinab. Viele Werkzeuge und Hilfsmittel der einstigen Drautaler Flößer fanden im Handwerksmuseum ihre Bleibe und faszinieren heute Jung und Alt. Floßmodelle und bildliche Darstellungen informieren über diese interessante Tätigkeit.

Das Museum beherbergt auch eine Ausstellung der Feuerwehr Baldramsdorf und deren Tätigkeitsbereiche.

Eine besondere Ausstellung veranschaulicht die oft harten Arbeitsbedingungen der Menschen: ob Arbeitsverhältnisse bei den Kelten, Römern, im Mittelalter oder unter Kaiserin Maria Theresia - der Besucher erhält Einblicke in die Sozialgeschichte der verschiedenen Epochen.

• Öffnungszeiten: Von Anfang Mai bis Ende September täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Außerhalb der Öffnungszeiten gegen telefonische Voranmeldung. Auch für Führungen Voranmeldung erbeten! Eintrittspreise: Erwachsene: € 5,- | Kinder: € 2,- | Gruppen ab 10 Personen: € 4,-
• Kontakt: Verein "Helfer der Ortenburg", Unterhaus 18, A-9805 Baldramsdorf, Tel.: +43 (0) 4762 7140 (Museum), Tel.: +43 (0) 4762 7114 (Gemeindamt Baldramsdorf), Jetzt Anfragen, www.handwerksmuseum.info

Goldgräberdorf & Alpengasthof "Alter Pocher"

Goldgräberdorf & Alpengasthof "Alter Pocher" in Heiligenblut in Hohe Tauern - die Nationalpark Region in Kärnten

Versetzen Sie sich im Goldgräberdorf zurück in den Goldbergbau im Mittelalter und entspannen und erholen Sie sich im Alpengasthof "Alter Pocher".

Bereits die Römer bauten hier in der Goldbergruppe bis hinauf in die Gletscherzonen Gold ab. Im 12. Jh. entstand ein sogenanntes Pochwerk, in dem das goldhältige Gestein zerkleinert, ausgewaschen und vom tauben Gestein getrennt wurde.

Originalgetreu rekonstruierte Anlagen zeigen im Goldgräberdorf wie hier in den Hohen Tauern im Mittelalter Gold aus dem Gestein gewonnen wurde. In der Hochblüte wurden 10% der Weltgoldproduktion erzeugt und 2000 Knappen waren hier an der Gewinnung des Tauerngolds beschäftigt. Die Besichtigung des Freilichtmuseums im Goldgräberdorf ist gratis.

⇒ Goldwaschen - der Ferienhit Nr. 1 in Österreich: Come poor - leave rich! Seit vielen hundert Jahren wird in Heiligenblut bei uns im kleinen Fleisstal Gold durch Goldwaschen gewonnen. Seit 40 Jahren gibt es die Goldwaschanlage von Raimund Granögger, dem Goldwäscher von Heiligenblut. Probieren auch Sie Ihr Glück in der Goldwaschanlage im Goldgräberdorf. Die Ausrüstung wird zu Verfügung gestellt. Ein ganz besonderes Erlebnis das Familien sowie Jung und Alt verbindet!

Alpengasthof "Alter Pocher"

Der idyllische Almgasthof "Alter Pocher" liegt direkt beim Goldgräberdorf in Heiligenblut, in der Nähe der Grossglockner Hochalpenstraße, mitten im Wandergebiet der Hohen Tauern auf 1.807 m Seehöhe und ist mit dem Auto, Wanderbus, Mountainbike oder Motorrad mautfrei direkt erreichbar.

Umgeben von Wald, Almen und Wasserfällen ist hier ein kleines Paradies für Familien und alle die Ruhe und Erholung suchen. Gerne verwöhnen wir Sie mit regionaler Hausmannskost. Die Kinder dürfen sich am Spielplatz im Garten erfreuen und ein stimmungsvoller Feuerplatz in der Ruine läst einen Naturtag ausklingen. In der Kristallausstellung nach Dr. Georg Kandutsch, werden verschiedene Mineralien und ein Dokumentationsfilm präsentiert.

Gemütliche Einzel- Doppel- und Mehrbettzimmer laden zum Kuscheln ein. Alle Zimmer im Haupthaus sind mit Warmwasserbecken ausgestattet.  Dusche und WC separat. Wir haben insgesamt 33 Betten: 6 Zweibettzimmer, 2 Einzelzimmer, 1 Sechsbettzimmer, 1 Zehnbettzimmer im Nebenhaus, 1 Kuschelzimmer für 2 Personen im Nebenhaus mit Zusatzbett.

Vom Alpengasthof "Alter Pocher" im Kleinen Fleißtal gelangen Sie in 2 Stunden zum 2.495 m hoch gelegenen Zirmsee und in 4 Stunden zum Hohen Sonnblick mit Europas höchstgelegener Wetterbeobachtungstation auf 3.105 m.

• Kontakt: Monika Rösler | Fleiß 10, A-9844 Heiligenblut, Tel.: +43 (0) 4824 20315, Jetzt Anfragen, www.alterpocher.at, Bildrechte: Christian Walder

Museum St. Veit/Glan → 1 Museum – 7 Themen

Der Fahrsimulator im Museum St. Veit/Glan in der Region Mittelkärnten / Kärnten

Das Museum St. Veit ist im Jahr 2004 aus der Zusammenlegung des Verkehrsmuseum und des Stadtmuseums als neues zentrales Museum der Stadt St. Veit an der Glan entstanden.

Das Museum beleuchtet mit zahlreichen kulturhistorisch wertvollen Exponaten die Schwerpunkte Verkehr (Eisenbahn, Straßenverkehr und Gendarmerie), Telekommunikation und die Stadtgeschichte St. Veits, aber auch deren Auswirkungen auf Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Umwelt.

Das Museum ist ein Ort für Bildung, Forschung, Begegnung, Unterhaltung und ein Forum für Veranstaltungen. Auch regelmäßige Sonderausstellungen erweitern das Publikumsangebot.

Mit seiner einzigartigen Modellbahnanlage und dem Betrieb des Eisenbahnfahrsimulators ist das Museum nicht nur für interessierte Erwachsene, sondern auch für das jugendliche Publikum ein Anziehungspunkt.

⇒ Eisenbahngeschichte: Das Eisenbahnwesen - von der Pferdeeisenbahn über die Dampfeisenbahn bis zur Elektrifizierung. Durch den Bau der "Kronprinz-Rudolf-Bahn" im Jahre 1868 gewann der Wirtschaftstandort St. Veit /Glan an Bedeutung.
⇒ Modellbahnanlage: Auf 42 m² zeigt die computergesteuerte Modellanlage Spur H0 den Nachbau der Bahnhofsanlagen und der Zugförderung mit Drehscheibe von Hieflau im steirischen Ennstal und den Bahnhof Maria Rain bei Klagenfurt nach Originalplänen im Zeitraum von 1956 bis 1970. Die landschaftlich teilweise neu gestaltete Anlage hat eine Gleislänge von ca. 280 m mit 80 Weichen, 55 Signalen und wird mit dem Rautenhaus Digital System und der Freiwald Traincontroller Gold 8.0 Software gesteuert.
⇒ Fahrsimulator: Im weltweit einzigen Fahrsimulator eines Triebwagens 4030 ist eine nahezu perfekte Simulation der Führung eines Triebzuges möglich. Alle Schalt- und Bedienelemente sind aktiviert. Alle Funktionen und Schaltabläufe entsprechen dem Original.
⇒ Motorisierung: Vom Hochrad bis zur bahnbrechenden Erfindung des "Marcuswagen". Um 1870 setzte der Österreicher Siegfried Marcus einem handwagenähnlichem Fahrzeug einen Verbrennungsmotor ein. Auch der Bau des "Ottomotors" 1864 war von großer Bedeutung.
⇒ Gendarmerie: Die Ära der Gendarmerie von 1849 bis 2005
⇒ Post- und Fernmeldewesen: Vom Postamt vor 100 Jahren und dem "Fräulein vom Amt" bis zu Digitalisierung. Die Post als Institution neuzeitlicher Prägung wurde unter Maximilian I. um 1490 mit Reiterstafetten eingeführt.

⇒ Stadtgeschichte: Als ehemalige Herzogstadt und Landeshauptstadt mit einer florierenden Wirtschaft und einem selbstbewußten Bürgertum weist St. Veit eine facettenreiche über 900jährige Stadtgeschichte auf. Dokumentiert wird diese von der ersten urkundlichen Erwähnung von St. Veit über die Spanheimer, den Habsburgern und als Landeshauptstadt bis zur heutigen Bezirkshauptstadt. Gemälde, Schriften, Münzen, Schützenscheiben und Urkunden sind stumme Zeugen einer gleichsam bewegten wie bedeutenden Vergangenheit dieser Stadt und seiner Bewohner.

Die Museumsarbeit, die neben dem Museumsbetrieb auch die Sammlung und Restauration der Exponate umfasst, wird durch die ehrenamtliche Arbeit des Vereins "Verkehrsmuseum St. Veit" und finanziell durch dessen Mitglieder, die Stadt St. Veit an der Glan sowie Sponsoren getragen.

• Öffnungszeiten: 1.4. bis 31.10. | Juli & August tägl. durchgehend geöffnet, sonst Donnerstag bis Montag von 9.00 - 12.00 u. 14.00 - 18.00 Uhr. Eintrittspreise: Erwachsene € 7,00 | Familienkarte € 14,00 | ermäßigter Eintritt € 5,00 | Kinder (6-14 Jahren) € 3,50 | Führung für Gruppen ab 6 Personen /pro Person (ausgenommen Schulklassen) € 1,00 | Kinder bis 6 Jahren, Personen mit KÄRNTEN CARD oder Kulturpass frei.
• Kontakt: Verein Verkehrsmuseum St. Veit, Hauptplatz 29, A-9300 St. Veit/Glan, Tel.: +43 (4212) 5555-64, Jetzt Anfragen, www.museum-stveit.at

Schaubergwerk Knappenberg

Schaubergwerk Knappenberg - Ausflugsziel in Hüttenberg in Kärnten / Österreich

Das Schaubergwerk in der Bergbaugemeinde Hüttenberg ist ein Erlebnis unter der Erde, das eine vergangene Arbeitswelt "begreifbar" macht...

Begeben Sie sich in eine Welt der Mythen, Geschichten und Legenden über Bergknappen und die Heilige Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute! Das Schaubergwerk ist ein 900 m langer "Erbstollen" aus dem Jahre 1567. In der einzigartigen Atmosphäre des Stollens werden Eindrücke von der harten Arbeit der Bergleute "unter Tage" vermittelt. Gezeigt werden Abbaumethoden, Abbaumaschinen, Bergbautechnik, Wetterführung und die Förderung des Erzes durch Schächte und Stollen.

• Öffnungszeiten: 1. Mai bis 31. Oktober, täglich von 10.00 - 17.00 Uhr. Führungen um 11.00, 14.00 und 16.00 Uhr. Durchschnittliche Verweildauer bzw. Dauer der Führung: ca. 1 Stunde.
• Kontakt: Schaubergwerk Knappenberg, Knappenberg 32, A-9376 Knappenberg, Tel.: +43 (0) 4263 8108-30, Jetzt Anfragen, www.huettenberg.at

Heinrich Harrer Museum Hüttenberg

Heinrich Harrer Museum in Hüttenberg - Mittelkärnten, Ausflugsziel in Kärnten / Österreich

Das Heinrich Harrer Museum mit all seinen Ausstellungsstücken und Bildern ermöglicht eine Begegnung mit fremden Kulturen und Völkern und gibt einen Einblick in das Lebenswerk Harrers.

Heinrich Harrer, der Forschungsreisende, Sportler, Bergsteiger und Geograph wurde am 6. Juli 1912 in Knappenberg geboren. Zu seinen großen Leistungen gehören unter anderem viele Erstbesteigungen und zahlreiche Expeditionen.

Sein wohl berühmtestes Abenteuer erlebte Heinrich Harrer in Tibet, welches er auch im Buch "Sieben Jahre in Tibet" festgehalten hat. In dieser Zeit wurde er ein guter und langjähriger Freund und Berater des Dalai Lama und Tibet wurde zu seiner zweiten Heimat. Zur Tibetabteilung im Museum gehört unter anderem ein buddhistischer Gebetsraum, der im Jahre 1992 von seiner Heiligkeit, dem XIV. Dalai Lama persönlich geweiht wurde. An der Felswand gegenüber dem Museum befindet sich der Lingkor, ein tibetischer Pilgerpfad.

Öffnungszeiten: 1. Mai bis 31. Oktober täglich 10.00 - 17.00 Uhr. Führungen ab 10 Pers. und mit Voranmeldung sind auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich. Durchschnittliche Verweildauer ca. 2 Std. Dauer der Führung ca. 1 Std. Kärnten Card im Museum erhältlich. Im Museum befindet sich auch ein Tibet-Shop und eine Teestube. Kontakt: Marktgemeinde Hüttenberg, Bahnhofstraße 12, A-9375 Hüttenberg, Tel.: +43 (0)4263 8108-20, Jetzt Anfragen, www.huettenberg.at

Metnitzer Brauchtumsmuseum

Metnitzer Brauchtumsmuseum - Ausflugsziel in Mittelkärnten

"Bei uns daham" präsentiert das Metnitztaler Brauchtum im revitalisierten Gemeindehaus in fünf Ausstellungsräumen: Jahresbrauchtum, Brauchtum für Jagd, Taufe, Hochzeit, Tod.

Alle Darstellungen sind trachtenecht und handgefertigt, teils lebensgroß und dem bäuerlichen Alltag entnommen. Es ist gelungen, die Exponate so zu positionieren und darzustellen, wie sie einst und teils heute noch im Laufe des Jahres verwendet und gelebt werden. Dies immer in Verbindung mit dem örtlichen Brauchtum, sowohl das kirchliche wie das Volksbrauchtum und das mit der Arbeit verbundene Brauchtum.

Die Frauen der Brauchtumsgruppe Metnitz haben wertvolles Kulturgut für die Zukunft gesichert. Obfrau ÖR Inge Auer: "Es ist für mich ein innerer Auftrag, unser Kulturgut für unsere Jugend, für Metnitz und die Region zu erhalten."

• Metnitzer Brauchtumsmuseum Öffnungszeiten: 1. Mai bis 30. September, Mittwoch bis Sonntag von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr. Jederzeit gegen telefonische Voranmeldung.

• Kontakt: Birkenweg 8, A-9363 Metnitz, Tel.: +43 (0) 4267 287, Mobil: +43 (0) 680 1277978, Jetzt Anfragen, www.metnitz.at/brauchtumsmuseum

Sommerrodelbahn Moosburg

Sommerrodelbahn Moosburg - Ausflugsziel in der Urlaubsregion Wörthersee in Kärnten

Mit nur 10% Gefälle ist die Sommerrodelbahn Moosburg eine der flachsten Österreichs. Dennoch lassen sich beachtliche Geschwindigkeiten erzielen. So kann man in den Steilkurven das prickelnde Gefühl einer echten Bob-Bahn erleben!

Woran das liegt? Die Moosburger Schlitten fahren auf 4 Rädern - im Gegensatz zu den meisten Rodeln, die mit einer Kombination aus Rädern und Kufen ausgestattet sind! Die technischen Daten der Sommerrodelbahn: Gefälle: 10%, Länge: ca. 500 m, Höhenunterschied: 50 m, Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h.

Der beste Weg zum Rodelvergnügen führt über die Wörthersee-Autobahn. Man nehme wahlweise die Abfahrt Pörtschach oder Krumpendorf und fahre Richtung Moosburg. Im Ortsteil Kreggab befindet sich dann die Sommerrodelbahn. Der genaue Weg dorthin ist ab Moosburg gut beschildert. Parkplätze für mehr als 100 PKW sind vorhanden.

• Öffnungszeiten: 1. Mai bis Anfang Oktober: Mai und Juni: Donnerstag bis Sonntag, Feier- und Fenstertage, von 12:00 - 18:00 Uhr* | Juli und August: täglich von 10:00 - 18:00 Uhr | Von 1. September bis 11. September: täglich von 12:00 - 17:00 Uhr | Ab 12. September: Nur noch Gruppen gegen Voranmeldung* Ein Betrieb für Gruppen nach Voranmeldung ist an allen Wochentagen möglich! Bei Regen ist kein Betrieb möglich • Kontakt: Hannes Weiss, Kreggab 1, A-9062 Moosburg, Tel.: +43 (0) 4272 83139, Jetzt Anfragen, www.sommerrodeln.at