Urlaub im Hotel Rosner*** - Familienhotel in Gablitz in der Urlaubsregion Wienerwald Thermenregion in Niederösterreich / Österreich
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Urlaub in Wien

Die Metropole Mitteleuropas - ganz neu

© WienTourismus/Popp & Hackner
© WienTourismus/Popp & Hackner

Die alte Reichshaupt- und Residenszstadt der versunkenen Donaumonarchie repräsentiert die glanzvolle aber auch leidvolle Geschichte des Kontinents wie kaum eine andere europäische Stadt.

Magnet des modernen Städtetourismus

Viel ist über die berühmte Stadt an der Donau schon geschrieben, gesungen und geredet worden. Noch mehr gibt es aber tatsächlich zu entdecken und zu bewundern. Auch abseits der touristischen Pfade, die jährlich von Millionen Gästen aus aller Welt begangen werden, kann man auf Schritt und Tritt neue Entdeckungen machen und die Stadt als Teil der europäischen Geschichte erleben.

Eine Stadt der Grenze...

Die große alte Stadt nahm vor fast 2000 Jahren ihren Anfang als römisches Militärlager zur Grenzsicherung der Provinz Pannonien. Die römischen Besatzer sicherten damit einen wichtigen Außenpunkt ihres Reiches. An den Ufern des europäischen Stroms, der Donau und zwischen den Ausläufern der Alpen und der Ebenen des Ostens gelegen, verschaffte die strategische Lage der Stadt eine besondere Bedeutung: Das damalige Vindobona bildet die unterste städische Besiedlungsschicht, die man auch in einem Museum erkunden kann. Das Fenster in die Vergangenheit befindet sich am Hohen Markt 3 wo man im Römermuseum in die Welt des römischen castrum hinabsteigen kann.

...und der Verbindung

Die Stadt an der Donau wurde um die Jahrtausendwende zur Hauptstadt des Babenbergerreichs Ostarrichi und entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden, kulturellen und politischen Zentrum Europas. Durch die Jarhunderte bildete sich eine typisch europäische Reichsstadt mit mittelalterlichem Kern gesäumt von Prachtstraßen und Gründerzeitvierteln.

Wien ist...

© WienTourismus/Popp & Hackner
© WienTourismus/Popp & Hackner

Wien ist Bundeshauptstadt (1,7 Mill. Einwohner) und zugleich ein österreichisches Bundesland. Aufgrund seiner internationalen politischen Bedeutung zählt Wien zu den Weltstädten. Das Büro der Vereinten Nationen in Wien beherbergt einen der vier Amtssitze der Vereinten Nationen. Weitere bedeutende internationale Organisationen mit Sitz in Wien sind die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO).

...Lebensqualität

Wien besitzt einen hohen Anteil an Grünland. Kaum eine Großstadt kann mit einer solchen Vielfalt an Wäldern, Wiesen, Auen, Weingärten und Flusslandschaften aufwarten. Die Erreichbarkeit der Erholungsgebiete ist einfach und schnell, auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Diese Eigenschaft, gute Infrastruktur und hohe Sicherheitswerte bringen Wien jährlich die Auszeichnung für die Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität ein.

Wien eine Stadt als Weltkulturerbe

© WienTourismus/Hertha Hurnaus
© WienTourismus/Hertha Hurnaus

Neben dem Schloss Schönbrunn besitzt die gesamte Innenstadt den Status des Weltkulturerbes. Die Ringstraße, die nach dem Abriss der mittelalterlichen Glacis in der Mitte des 19 Jhdt. auf den riesigen freien Flächen zwischen der Stadt und seinen Vorstädten errichtet wurde, entstand die weitläufige, prachtvolle Stadtlandschaft, die den Ruf Wiens als sehenwerte Stadt begründete. Das Schloß Belverdere hat eine besondere Aussichtslage. Von seinen Gärten überblickt man die ganze Stadt - bis zu den Bergen des Wienerwalds.

Tipps zum Entdecken...

Eine architektonische Eigenheit Wiens stellen die städtischen Wohnbauten aus der 1. Hälfte des 20 Jahrhunderts dar. Auch die für Touristen durchaus interessante Architekturgeschichte läßt sich in den eindrucksvollen, burgähnlichen Wohnhöfen erleben. Otto Wagner ist der bedeutenste Architekt der Stadt. Seine Gestaltungsideen, der Bau der Stadtbahn und die Umsetzung seines stadtplanerischen Konzepts prägen die Stadt bis heute.

Moderne Architektur mag nicht jedermanns Sache sein, trotzdem lohnt ein Blick auf die Stellen der Stadt an denen modernes stattfindet: Die UNO-City - einst umstritten ist mittlerweile schon ein Klassiker und das Hundertwasserhaus ist ein echter Hit unter den Wiengästen. Wer sehen will wie die Stadt von Morgen aussieht der kann sich vom Bahnorama, einem Aussichtsturm den Überblick über die größte Baustelle Österreichs verschaffen.

Wiener Kulturklassiker

Wer nicht gleich eine Vorstellung der berühmten weißen Pferde in der spanische Hofreitschule besuchen, aber doch ein Auge auf die schönen Tiere werfen will, dem sei empfohlen, einen Blick in den Hof der Reitställe in der Augustinerstraße zu tun.

© WienTourismus/Popp & Hackner
© WienTourismus/Popp & Hackner

Wien ist eine Museumsstadt - unzählige Ausstellungen und Sammlungen locken mit attraktiven Programmen und großen Künstlern.

Zu einem echten Hit hat sich das Museumsquartier entwickelt. Wer herausfinden will wie ein richtiger Genus Loci die Entstehung eines neuen Lebensgefühls bewirkt, der kann im Quartier nicht nur Moderne Kunst und die Wiener Secessionisten bewundern, sondern sich auf den bunten Enzis in der Sonne räkeln...

Freud für Kenner... Berggasse 19 steht für die Abgründe der Seele: nicht nur das Museum in der ehemaligen Praxis des berühmten Psychologen ist sehenwert, gleich in der Nähe findet man die verträumte Strudelhofstiege und nebenan im Barockgarten des Palais Lichteinstein kann man noch tiefer in die Vergangenheit eintauchen...

Für Musikliebhaber ist die Stadt ein Hit und ein Besuch in einer der Musentempel gehört zu einem klassischen Wienaufenthalt dazu. Wer Mozart & neu erleben will, kann sich im Haus der Musik einhören und Ungewöhnliches zum Thema Klang und Ohr erfahren.

Wiener Kaffeehauskultur

Demel
©Wien Tourismus/Peter Rigaud

Eine gewachsenes Stück Wien…

Wien ohne Kaffeehäuser. Etwas wahrhaft Unvorstellbares. In kaum einer anderen Stadt der Welt hat sich die Institution Kaffeehaus so in das tägliche Leben der Menschen eingebrannt wie in der österreichischen Hauptstadt. Sei es auf eine schnelle Melange, ein Stück hausgemachter Mehlspeise oder einem traditionellen Wiener Schnitzel: Sowohl Einheimische als auch Touristen erfreuen sich von einem freundlichen Ober bedient zu werden.

Die vielen kleinen Details, die den Kaffeehausbesuch versüßen, nehmen wir oft gar nicht mehr bewusst wahr.
Dabei steckt oft eine bemerkenswerte Geschichte dahinter.
Erfahren Sie Wissenswertes über die Kaffeehauskultur und delektieren Sie sich an unseren köstlichen Rezepten. Oder Sie informieren sich einfach über unsere Veranstaltungen. Genießen Sie ein bisschen urwienerisches Lebensgefühl.

Wiener Naschmarkt

Naschmarkt
©Wien Tourismus/ Peter Rigaud

 „...eine kleine Stadt von Verkaufsständen, deren aufgehäufte Waren von gewaltigen farbigen Stockschirmen überdacht waren…. Einst sah man all die bunten Obst- und Gemüseberge unter den hellen Riesenschirmen neben den oft malerisch gekleideten Marktfrauen weithin leuchten…“

Mauritz Schuster über den alten Naschmarkt

Diese wirklich bunte Welt, lebt ihr eigenes intensives und voller verführerischen Düfte und Anblicke, Leben. Obwohl sie im historischen Zentrum Wiens, umgeben von bedeutungsvolle epochale Bauten liegt, bekommt man hier das Gefühl, als ob man sich auf einem orientalischen Markt befinde, wo Menschen aus allen vier Himmelsrichtungen einen ragen Austausch mit den verschiedensten begehrten Güter führen.

Vergnügen Spass & Action im Wiener Wurstelprater

Riesenrad
©Wien Tourismus/Gerhard Weinkirn

Dieser anziehende Erlebnispark verführt mit dieser Faszination nicht nur Kinder, die hier voll in ihrem Element sind, sondern auch Erwachsene, die sich mancher verspielten Herausforderung stellen müsen.

Jedoch würde man eher bescheiden mit einer Fahrt in 64 m Höhe mit einem der Wahrzeichen Wiens- das Riesenrad anfangen.  Dann vielleicht in Schwung mit dem  Ringselspiel  Luftikus kommen, um so richtig Lust auf die rasanten Hochachterbahnen wie die Boomerang-  Bahn zu bekommen.

Wenn man die Angst mit mehr Angst bekämpfen will, so geht es in die schaudernde Geisterbahn und zu dem Geisterschloss. Falls dies keine Erheiterung erbracht hat, dann wird sicher im Lachkabinett oder durch die Illusionen im Super Top Dance Haus die Freudestimmung aufgehen.

Und um so richtig abzuheben, könnte man sich auf dem Prater Turm auf 127 m Höhe schwingen lassen. Es ist klar, dass man sich dannach gern einwenig auf festen Boden befinden würde, doch nicht ganz- eine Fahrt mit der Liliputbahn rund um die ganze Praterwelt ist unterhaltsam  und deutet auf die vielen anderen spannenden Überraschungen hin, die hier noch zu erleben sind.

Tradition lebt in den Wiener Beisln auf...

Frankfurter Würstl
©Wien Tourismus/Peter Rigaud

Die Wurzeln  der wienerischen Beiselkultur reichen zurück in die glorreiche Kaiserzeit und sogar können sie mit dem Aufschwung Wiens selbst gleichgesetzt werden. Der Begriff ,,Beisel’’ kann vergleichend mit österreichischem Wirtshaus oder Gasthaus übersetzt werden, doch dann würde diese grundlegende Bedeutungsnuance verlorengehen, die sich auf die wesenseigene wienerische Genusskultur und Geselligkeit bezieht.

Früher als fast einzige Möglichkeit zum Gesellen und Genießen ist das Kredo der Wiener Beiseln heute die traditionelle wienerische Küche zu bewahren, den regionalen Wein- und Bierherstellern eine geeignete Bühne zu bieten und die so charakteristische persönliche Beziehung zwischen Gast und Wirt am Leben zu erhalten- also ein Porträt der Zeit wie sie uns durch die Finger zu rinnen scheint.

Wiener Wirtshauskultur

Traditionelles Wiener Fiakergulyas
©Wien Tourismus/MAXUM

Die Tradition der Wiener Gastlichkeit können urkundlich bis in das Mittelalter, als Wirtshäuser wie das bis heute existierende ,,Griechenbeisel’’ Essen, Trunk und Gemütlichkeit, verfolgt werden. Jedoch entsteht  die heute so kennzeichnende Gestalt des Wirtshauses gleichzeitig mit dem damals aufgehnden Bürgertum um der Wende des 18 Jh. Mit der fortschreitenden Industrialisierung der Stadt nahm auch die Zahl der Lohnarbeiter zu, die eine hausgemachte Mahlzeit, kaltes Bier und Unterhaltung zur Überbrückung des Tages brauchten, was zu einer allgegenwärtigen Verbreitung der Gasthäuser in den Wiener Gräzln (Teil eines Viertels) führte.  Eben aus der Not dieser schweren Zeiten ist die Sittlichkeit der Wiener Gasthäuser entstanden, die die Kunst der wienerischen Küche, das urige Ambiente und die Werte der ausgelassenen Geselligkeit pflegt aber auch gefühlvoll enwickelt.

Alt Wiener Spezialitäten

Original Wiener Schnitzel vom Kalb
©Wien Tourismus/Robert Osmark

Allem voran bleibt das Herz der wienerischen Wirtshauskultur die gute bodenständige Küche. Viele der Gasthäuser halten sich an die Rezepte wie sie vor ,,hundert’’ Jahren zubereitet worden sind und andere versuchen sie durch das Kombinieren mit internationalen Ansätzen  zu verfeinern. Dabei bleibt die traditionelle Kost mit Gerichten wie das Wiener Schnitzel von Kalb mit Petersilienkartofferl oder Erdäpfelsalat, gekochter Tafelspitz mit Äpfelkren und Schnittlauchsouce, geröstete Leber mit einem wohlschmeckendem frischen Semmerl, Fiakergulasch mit Würstel, Spiegelei, Gurkerl und Salzkartofferl oder Forelle in Knoblauch-Butter gebraten mit Petersilerdäpfeln eine beliebte kulinarische Wahl. Auch die traditionellen vegetarischen Speisen wie G'röste Knödel mit Ei und Blattsalat, Broccoli und Karfiolröschen mit Käsesouce oder gebackene Käsevariationen mit Preiselbeeren verführen zum geschmackvollen Genuss. Der auf der ganzen Welt beliebte Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster darf natürlich auch nicht fehlen.....

Wein & Gesang - Heurige

Cobenzl
©Wien Tourismus/Popelka&Popelka

Wenn man von Wien spricht, so kommt der Begriff Kultur- der großen Baumeisterwerke, der Faszination der Opern- und Theaterhäuser, des pulsierenden musikalischen Lebens, oder der meisterhaften gastrolierenden Ausstellungen, fast automatisch im Sinne, jedoch wäre ihr Verständnis ohne das Eintauchen in die traditionelle Heurigenkultur nicht vollständig.

Der echte Wiener Heurige oder die Buschenschank ist ein volkstümliches Lokal, meistens mit Weinkeller versehen, indem die Weinproduktion aus dem eigenen Anbau größzügig eingeschenkt wird. Wenn man eine Reise in die Welt der Heurigen wagt, so wird man freilich den Genuss auserlesener Qualitätsweine, bodenständiger Wiener Küche, einer gemütlichen Atmosphäre und womöglich der aus der Seele fließenden Heurigenmusik und Liedern ausgesetzt werden.

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