Urlaub im Alpbachtal & Tiroler Seenland
Grandiose Natur, Tradition und neue Ideen
Die Ferienregion umfasst die Orte Alpbach Brandenberg, Breitenbach, Brixlegg, Kramsach, Kundl, Münster, Radfeld, Rattenberg, und Reith im Alpbachtal. Sie werden durch die grandiose Naturkulisse des Alpbachtales vereint.
Beim Europäischen Forum Alpbach, diskutieren Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik im neuen Congress Centrum Alpbach aktuelle gesellschaftspolitische Themen.
Familienfreundlichkeit, das einmalige Wanderangebot und die kulinarische Vielfalt gehören zu den Stärken der Region. Die einmalige Lage zwischen den Kitzbüheler und Zillertaler Alpen bildet die malerische Bergkulisse. So schön sind Ihre Füße noch nie gewandert!
Ihr Mehr-Urlaub in der Region Alpbachtal & Tiroler Seenland
- Einzigartige Naturkulisse der Kitzbüheler Alpen und des Rofangebirges
- Familiäre Strukturen und persönlich geführte Gaststätten
- Herrliches Skierlebnis dank Schneesicherheit bis Ostern
- Ganzjähriger Wandergenuss auf geführten Routen
- Brauchtum und Traditionen sind Teil des täglichen Lebens
- Gäste sind Dank kostenlosem Busbetrieb auch ohne Auto mobil
Sommerurlaub im Alpbachtal Seenland
Chillout, Berge, Wasser, Abenteuer
Urlaubsniveau und Vielfalt, die man sich leisten kann
Es sind die klassischen Urlaubsfragen, welche die Gemüter seit der Erfindung des Tourismus bewegen: Zum Wandern in die Berge oder zum Baden ans Wasser? Action oder Erholung? Kultur-Reise oder Spaß-Trip? Und besonders für Familien relevant: Wenn ich ihn gefunden habe, kann ich mir meinen Traumurlaub überhaupt leisten? Wir sagen: Fahrt’s doch einfach ins Alpbachtal im schönen Tirol! Hier treffen die schroffen Berge des Rofan und die grünen Grasberge der Kitzbüheler Alpen auf die Badegewässer der Reintaler Seenplatte, von denen einige mit bis zu 25 Grad echte Mittelmeer-Temperaturen erreichen. Insgesamt breitet sich das Alpbachtal Seenland über vier geografische Täler und Landschaftsformen aus. Sie sehen: Diese Natur macht in ihrer Vielfalt wirklich Laune! Und das merkt man auch den abwechslungsreichen Ortschaften an: Neun Dörfer und Österreichs kleinste Stadtgemeinde ziehen seit altersher Gäste aus aller Welt an, ohne in den Massentourismus mit all seinen negativen Erscheinungen abzugleiten. Zu den möglichen Aktivitäten zählen Wandern, Fahrradfahren, Schwimmen, Fun-Sport, Sightseeing, Kulturprogramm, Shopping und vieles mehr.
Urlaub à la Card
Da es doch eine Schande wäre, sich das Urlaubsprogramm vor Ort vom Geldbeutel diktieren zu lassen, statt von den eigenen Interessen, erhält jeder Gast von seinem Übernachtungsbetrieb kostenlos die Alpbachtal Seenland Card, die vielfältige Gratisangebote und Rabatte beinhaltet. So sorgt die Region dafür, dass bei ihren Gäste unabhängig vom Budget einfach mehr drin ist: ganz nach der Devise „Hier ist Dein Urlaub mehr wert“. Das fängt übrigens schon damit an, dass Bahnreisende gegen Vorlage der Buchungsbestätigung kostenlos mit dem Regiobus zu ihrer Unterkunft fahren können. Mit der Alpbachtal Seenland Card ist dann übrigens dann das ganze Regionsbusnetz gratis.
Die 10 Orte im Alpbachtal Seenland
Alpbach
Die bereits verliehenen Auszeichnungen „Schönstes Dorf Österreichs“ und „Schönstes Blumendorf Europas“ lassen den Gast mit Recht ein ganz besonderes Kleinod erwarten. Hier dominieren statt monströser Hotelbunker noch authentische Vollholzhäuser das Ortsbild und in den Wirtshaus- und Wohnstuben stehen statt der schwedischen Selbstbaueinrichtung original Alpbachtaler Bauernmöbel. Auch die Spuren von altem Handwerk und Brauchtum zeichnen sich hier vielleicht noch etwas deutlicher ab als anderswo.
Und all das verdankt Alpbach einer zu spät gebauten Straße – bis 1926 hielt ihr Fehlen die negativen Folgen des Fortschritts fern und danach führte sie vor allem Touristen in den Ort, die den ursprünglichen Charakter der Gemeinde bis heute schätzen. Um zu verhindern, dass der rasch wachsende Bedarf an Übernachtungsmöglichkeiten die ursprüngliche Architektur nach und nach zerstört, schreibt eine strenge Bauordnung schon seit den 50er Jahren eine Anpassung von neuen Gebäuden an den traditionellen Holzbaustil vor. Muss man als erlebnishungriger Gast nun also fürchten, ein Museum zu betreten und am Ortseingang auf ein „Bitte nicht stören“-Schild zu treffen?
Ein angesehenes Congress Centrum, Mountainbike-Wege und ein und ein variantenreiches Skigebiet, das über zwei Gondelbahnen erreichbar ist, erzählen das Gegenteil. Denn in Alpbach versteht man unter Fortschritt nicht, einfach Altes durch Neues zu ersetzen. Stattdessen ergänzt man bewährte Strukturen so, dass sich am Ende ein stimmiges und überaus attraktives Ganzes ergibt. Ein Beispiel ist die Landwirtschaft, die keineswegs einfach vom Tourismus ersetzt wurde: Wie bereits vor über 100 Jahren existieren aktuell über 100 bewirtschaftete Höfe. Andererseits muss man in dem Tiroler Ort selbst das Flair der großen weiten Welt nicht vermissen: Jedes Jahr im Spätsommer trifft sich hier seit 1945 das Europäische Forum Alpbach, bei dem internationale Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik über aktuelle Themen miteinander diskutieren. Seit 1999 übrigens im neuen Congress Centrum Alpbach, das mit seiner naturnahen, aber modernen Architektur hervorragend die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft schlägt.
Brandenberg
Wer in die flächenmäßig größte Gemeinde im Alpbachtal Seenland kommt, sollte sich unbedingt mit einer Kuchengabel bewaffnen – denn auf dem sonnigen Hochplateau lauert den Besuchern in Gasthäusern und Cafés die Brandenberger Prügeltorte auf. Die wehrhaft klingende Gebäckspezialität ist zum Glück ganz handzahm, denn es handelt sich dabei um eine in ganz Tirol berühmte Variante des Baumkuchens. Zum Backen wird sie an einem Prügel, also einem Holzstecken, langsam über einem offenen Feuer gedreht. Auch sonst dreht sich in Brandenberg viel um Holz, Bäume und den Wald: Bis heute lebt die Gemeinde mit der sehenswerten Pfarrkirche zum Heiligen Georg zu einem großen Teil von der Forstwirtschaft. Als es noch keine ausgebauten Straßen und Wege gab, hat man Bau- und Brennholz noch auf dem Wasserwege befördert. Da die Gebirgsbäche und kleinen Flüsse für Flöße zu eng waren, trieb man die schieren Stämme als so genannte Trift lose talwärts.
Wildromantische Überbleibsel aus jener Zeit sind die gut ausgebauten Triftsteige. Sie sind zum Beispiel noch in der geschichtsträchtigen Kaiserklamm zu finden, die ihren Namen von Franz Joseph I. erhielt, der hier öfters zur Jagd weilte. Am Ende der Wanderung lädt das über 500 Jahre alte Kaiserhaus mit seinem gemütlichen Gastgarten zum Verweilen ein. Die Tiefenbachklamm lockt Entdeckernaturen hingegen in den Sommermonaten mit ihrem natur- und kulturgeschichtlichen Erlebnispfad. Ist mehr Action gefragt, empfiehlt sich zum Beispiel Wildwasserrafting, Canyoning oder einer von zahlreichen Mountainbike-Touren.
Wem es in der heißen Jahreszeit nach einer Abkühlung verlangt, der ist auch entlang der Brandenberger Ache genau richtig. Wie zu Großvaters Zeiten kann man im kristallklaren Nebenfluss des Inn idyllisch baden. Und das macht am Busen der Natur doch viel mehr Spaß, als in rechteckigen Becken seine Bahnen zu ziehen und ständig sterile Schwimmbadkacheln im Blick zu haben. Ein nicht weniger ursprüngliches Erlebnis ist der Kräuterschaugarten von Familie Walter und Gertrude Messner, in dem der Wissensschatz der Altvorderen noch gegenwärtig ist: Von Apfelminze bis Ziest kann man auf dem Bergbauernhof einiges über Kräuter hören, sehen und riechen. Und im Winter? Da geht’s zum Eistockschießen oder bei einer Schneeschuhwanderung in die idyllische Natur. Rodeln, Alpinski oder Langlauf? Das geht sich in Brandenberg natürlich ebenfalls aus – versteht sich.
Breitenbach am Inn
Am schönen Inn kann man von hier mit dem Fahrrad bis Passau fahren – oder eben von Passau bis Breitenbach. Wer einmal im „Europadorf“ angekommen ist, sollte aber nicht gleich wieder in die Pedale treten, denn es gibt viel zu entdecken. Seinen Titel verdankt der Ort auf der Sonnenseite des Inns übrigens seiner rührigen Bevölkerung, die Verbindungen in alle Welt knüpft, aber auch Tradition und Brauchtum pflegt. Das ist auch im kulinarischen Angebot des Orts zu spüren: In Breitenbach steht deftige, einfache Hausmannskost genauso auf den Speisekarten wie raffinierte internationale Spezialitäten. In beiden Fällen kommen vielfältige Produkte aus der naturnahen, biologischen, einheimischen Landwirtschaft zum Einsatz und machen die Gemeinde zu einer guten Adresse für Schlemmer und Genießer. Und abends geht es dann in einen gemütlichen Pub oder zur zünftigen Après-Ski-Hüttengaudi. Doch egal, wohin einen Appetit oder Lust und Laune treiben, ein „selbstgebranntes Schnapsl“ sollte man sich schon gönnen.
Mühsames Kalorienzählen darf sich der Urlauber im Erholungsdorf Breitenbach getrost schenken, als Ausgleich empfiehlt sich stattdessen ein abwechslungsreiches Aktivprogramm. Eingebettet in eine safte Hügellandschaft und steil aufstrebenden Berggipfeln im Norden bietet sich die Lage für Wanderungen geradezu an. Neben der Schönheit der Natur warten in Breitenbach vielfältige Ziele darauf, entdeckt zu werden. Ein besonderes Kleinod ist der Berglsteiner See, an dem im Sommer auch gebadet werden kann. Hier liegt aber auch eine Jausenstation mit Puppenmuseum und Streichelzoo, von der insbesondere Familien mit Kinder begeistert sein werden. Wenn im Winter alle Wipfel und Gipfel vom Schnee bedeckt sind, lässt sich die urwüchsige Landschaft alternativ auch mit den Langlaufski erkunden: Der Ortsteil Schönau ist für sein ausgedehntes Loipennetz bekannt. Wer es etwas rasanter liebt, besteigt den Ski-Bus und ist in kürzester Zeit am nächsten Lift.
Brixlegg
Erstmals im Jahre 788 urkundlich erwähnt, war Brixlegg schon viele Jahrtausende zuvor ein gut besuchtes Fleckchen Erde, so kamen die ersten „Italiener“ bereits 4.000 vor Christus nach Tirol. Außer den Spuren der Römer sind hier auch Fundstücke unserer frühen menschlichen Vorfahren aus der Bronzezeit zu finden. Brixlegg ist nicht nur ein Ort vergangener Zeiten! Zentral am Eingang zum Alpbachtal gelegen, vereinen sich hier Geschichte und Moderne. Traditionelle Wanderwege kreuzen den international anerkannten und einzigartigen Skatepark „The Cradle“. Und nach einem Ausflug zur Heilquelle in Bad Mehrn oder dem Naturpark Matzen gönnen sich Feinschmecker eine kulinarische Belohnung, zum Beispiel im einzigen Haubenrestaurant der Region.
Eine weitere Besonderheit hat der beschauliche Ort zu bieten, immerhin befindet sich hier Österreichs einzige Kupferhütte. Generell hat Bergbau in Brixlegg längjährige Tradition. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich das Tiroler Bergbau- und Hüttenmuseum in direkter Nähe befindet. Überhaupt steht das vielfältige Gewerbe hier im Vordergrund. Was vor über 500 Jahren mit einem Gastwirt, Schmied und Metzger begann, hat sich zum wichtigsten Einkaufsplatz der Region gemausert. Doch nicht nur Shopping-Begeisterte und Kultur-Interessierte kommen in Brixlegg auf ihre Kosten. Brixlegg bietet abwechslungsreiche Wander- und Biketouren Richtung Zimmermoos an. Vor allem in diesem Ortsteil gibt es spezialisierte Jugendgästehäuser, die im Sommer wie im Winter Schul- und Familiengruppen aufnehmen.
Brixlegg besticht seine Gäste mit städtischem Flair, unberührter Natur und vielseitigen Sportmöglichkeiten. Mehr als 2.800 Einwohner erwarten die Gäste mit ihrer herzlichen, Tiroler Art und sorgen neben der atemberaubenden Natur für einen unvergesslichen Urlaub.
Kramsach
Kramsach ist für zwei Dinge bekannt: für den roten Kramsacher Marmor und die wasserreiche Seenlandschaft. Dank Ersterem begann bereits im 15. Jahrhundert der wirtschaftliche Aufstieg der Region, so steht in Innsbruck beispielsweise die aus Kramsacher Marmor gefertigte Annasäule. Doch nicht nur Steinmetze bevölkerten den idyllischen Ort in Tirol. Fischer ließen sich hier nieder und die berühmte Familie Fugger gründete dort eine Kupferhütte. Heute ist die Region Kramsach aber vor allem für seine wunderbare Seenlandschaft bei den Gästen und Einheimischen beliebt.
Kramsach begeistert seine Gäste mit traditionsreicher Wirtschaft, aber auch mit einer gelungenen Angebotskombination aus Natur, Outdoor-Sport und Kultur. Auf einem 12.000 Quadratmeter großen Areal an der Brandenberger Ache gelegen, werden im Skulpturenpark Kunstwerke des regionalen Künstlers Alois Schild ausgestellt. Seit 1993 sind die Pforten des beliebten Ausflugsziels geöffnet und gewähren ganzjährig kostenlosen Zutritt. Große und kleine Gäste können das Museum Tiroler Bauernhöfe besichtigen, welches mit Veranstaltungen und Ausstellungen einen vielfältigen Eindruck der Vergangenheit vermittelt. Das Besondere an dieser Reise in andere Jahrhunderte ist, dass nicht nur einzelne Gerätschaften und Handwerksutensilien aus längst vergangenen Zeiten besichtigt werden können, sondern originale Hofanlagen im Freilichtmuseum aufgebaut sind. Auch die Basilika Mariathal ist einen Besuch wert. Die barocke Wallfahrtskirche des Erzbistums Salzburg wurde 2008 von Papst Benedikt XVI. zur Basilica Minor ernannt.
Im Sommer locken zudem zahlreiche Badeseen, die malerisch in die Bergtäler eingebettet liegen und als die wärmsten in ganz Tirol gelten. Und sollte die Sonne mal nicht vom Himmel lachen, garantiert der Museumsfriedhof (bekannt als „Lustiger Friedhof“) in Kramsach für gute Laune.
Auch Sportbegeisterte kommen in Kramsach nicht zu kurz: das nahegelegene Rofangebirge sowie das Tal sind ideal für ausgiebige Wandertouren. Und für eine ordentliche Portion Nervenkitzel wird im Hochseilgarten oder im Wildwassersportzentrum gesorgt. Im Winter stehen Einheimischen und Gästen märchenhafte Langlauftouren und abwechslungsreiche Abfahrten zur Verfügung.
Kundl
Wer aufregende Spaziergänge an wildem Gewässer schätzt, für den ist Kundl die richtige Ausgangsbasis. Denn von hier aus eröffnet sich dem Gast eine der schönsten Naturschluchten Österreichs – die Kundler Klamm. Der beeindruckende Wanderweg durch die Klamm führt von Kundl bis nach Mühltal-Wildschönau immer am rauschenden Wasser der Wildschönauer Ache entlang. Obwohl sich der Weg dabei teilweise an 200 Meter hohen Felswänden entlangschlängelt und auch schon mal die rauschenden Fluten des Wildbach überquert, ist er bestens präpariert und somit für die ganze Familie gut begehbar und sogar Kinderwagen- und Rollstuhl tauglich. Mit dem Wildschönauer Bummelzug gelangt man gemütlich vom Mühltal bis zum Eingang der Schlucht. Es lohnt sich übrigens, links und rechts vom Flussbett nach besonders schönen Steinen Ausschau zu halten. Diese können später in Tirols einziger Steindreherei in Kundl zu individuellen Urlaubserinnerungen geschliffen und verarbeitet werden.
Kulturelle Sehenswürdigkeiten in Kundl sind außerdem die Gotische Wallfahrtskirche „St. Leonhard“ sowie die Pfarrkirche. Alljährlich gedenkt man im November dem beliebten Viehpatron Hl. Leonhard mit einem besonderen Brauch: Dem Leonhardiritt – einer Prozession zu Pferde, die anschließend mit einer Feldmesse auf der Wiese im Ortsteil St. Leonhard gefeiert wird.
Münster
Am Fuße des Rofangebirges, auf einer kleinen Anhöhe, liegt das „Tourenparadies“ Münster. Die Gemeinde ist ideal, um zu Wander-, Bike- und Erlebnisausflügen in die aufregende Bergwelt Schrofengebirge des Rofan aufzubrechen.
Ein beliebtes, über mehrere Varianten gut zu erreichendes Ausflugsziel ist die Bayreuther Hütte und seine benachbarte Bergalm (1.600 m). Wer hier auf der Terrasse sitzt und ein stärkendes Getränk zu sich nimmt, hat einen wunderschönen Ausblick in die Täler bis hin zum Alpenhauptkamm. Auch vom Gipfel des Vorderen Sonnwendjoch (2.224 m) können Wanderer ein atemberaubendes Panorama auf das Unterinntal sowie die Zillertaler und Kitzbüheler Alpen genießen. Ein spektakulärer Ausflugstipp ist zudem die Rofanspitze (2.259 m) mit dem Zireiner See. Das sagenumwobene Gewässer gilt als „Juwel des Rofan” und ist der meist fotografierte Bergsee Tirols. Wer mit der ganzen Familie lieber bei gemäßigter Temperatur badet, der findet direkt in Münster ein beheiztes Freischwimmbad mit großem Abenteuerspielplatz und einer Erlebnisrutsche.
Wintersportler finden in der beschaulichen Gemeinde gut gespurte Loipen, eine beleuchtete Naturrodelbahn und schöne Winterwanderwege. Ein heißer Tipp: Mit der kostenlosen „Alpbachtal Seenland Card“, können im Dorfzentrum gratis Schlitten geliehen werden. Eine schöne Idee in der kalten Jahreszeit ist ein romantischer Ausritt in die verschneite Landschaft. Beim ortsansässigen Hauserwirt, dem größten Reitgestüt der Region, können ganzjährig Ausritte und Kutschenfahrten unternommen werden.
Zu den wertvollsten Kulturgütern Münsters gehören das romanische Schloss Lichtwerth und das hübsche Lustschloss Liperheide. Beide Gemäuer sind leider nur von außen zu bewundern. Dafür ist ein Blick auf die prunkvollen, barocken Deckenfresken, Stukkaturen und Statuen der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt erlaubt.
Rattenberg
Rattenberg ist mit fast 400 Einwohnern die kleinste Stadtgemeinde in ganz Österreich, doch der malerische Ort im Alpbachtal Seenland hat seinen Besuchern einiges zu bieten. Erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich genannt, gilt Rattenberg als eine der wenigen Städte in Europa, welche sich das mittelalterliche Stadtbild bis zum heutigen Tage nahezu vollkommen erhalten hat.
Bereits im Mittelalter war die kleine Gemeinde dank ihrer gleichnamigen Festungsanlage im Herzogtum Bayern äußerst bekannt. Galt die Burg zu Rattenberg doch als die Wichtigste im Unterinntal. Während der Regierungszeit des Kaisers Maximilian I. ging die bis dato bayerische Festung in den Besitz von Österreich beziehungsweise ins Tirol über. Von der prachtvollen Burg sind heute noch beeindruckende Ruinen erhalten und der Schlossberg lockt jeden Sommer viele Gäste und Anwohner zu den sommerlichen Schlossbergspielen an. Zu den weiteren kulturellen Highlights zählen das Augustinermuseum und die Nagelschmiedhäuser.
Rattenberg ist darüber hinaus für seine Glasherstellung bekannt. Nicht von ungefähr nennt man die Gemeinde oftmals auch Glasstadt, denn die Veredelung und Herstellung des zerbrechlichen Materials hat hier eine lange Tradition. Jedoch machen diese Produkte nur einen Teil des Shoppingerlebnisses aus: In Rattenberg kann man gemütlich durch das Zentrum schlendern und nach Herzenslust einkaufen oder sich kulinarisch verwöhnen lassen – das Städtchen hat seit den 90er-Jahren eine ganzjährige Fußgängerzone.
Natürlich lockt der Ort in der kalten Jahreszeit auch Wintersportfans ins Alpbachtal. Nach einem anstrengenden Tag auf den Schneepisten in der Umgebung gönnt man sich zum Ausklang des Abends einen wärmenden Glühwein auf dem Rattenberger Advent. Der Adventsmarkt in dem beschaulichen Ort gilt als einer der schönsten in Österreich und ist ein absoluter Geheimtipp. Neben kunstvoll gefertigten Handwerkswaren wird auch ein Kinderprogramm geboten und sobald die Sonne untergeht erstrahlt das Städtchen in Kerzenlicht und Fackelfeuer.
Radfeld
In Radfeld findet der Radfahrer oder Skater ein hervorragendes Wegenetz vor, das sich am malerischen Inn entlangschlängelt. Ihren Namen hat die rund 2.300 Einwohner zählende Gemeinde allerdings nicht vom Velociped, sondern vermutlich von der Bezeichnung „Feld des Rato“. Letzterer war ein Adliger des frühesten Mittelalters – und in der Tat finden sich schriftliche Aufzeichnungen, welche die Ortsgeschichte mindestens bis in die Zeit Karls des Großen zurückdokumentieren. Kein Wunder also, dass das über 1.200 Jahre alte Radfeld auch als Dorf der Traditionen gilt. Seit 2011 bereichert außerdem ein rühriger Oldtimerverein den Veranstaltungskalender.
Im Vorgestern oder gar hinterm Mond lebt man hier dennoch nicht: Waren hier bis ins späte 19. Jahrhundert eigentlich nur Bauern ansässig, bietet die Gemeinde heute mehr als 1.500 Arbeitsplätze in den unterschiedlichsten Bereichen. Dass die Zeit auch künstlerisch nicht stehen geblieben ist, beweist die acht Meter hohe Skulptur des Inntalengels, der vom Kramsacher Künstler Alois Schild geschaffen wurde. Action-Liebhaber können sich zudem im Sky-Dive versuchen.
Sein historisches Flair hat sich der Ort dennoch nicht nur um die alte Filialkirche zum Hl. Briccius mit dem roten barocken Turm bewahrt. Somit ist Radfeld ein beschaulich-romantischer Ausgangspunkt für einen Urlaub im Alpbachtal-Seenland – natürlich auch im Winter: Mit dem Ski-Bus sind die Lifte einen Katzensprung entfernt – und vor der Tür lädt der historische Ortskern zum Flanieren ein.
Reith im Alpbachtal
Wer ins eigentliche Alpbachtal reist, kommt kaum um das Familien- und Blumendorf Reith herum – das gilt heute wie vor über 1.000 Jahren. Heute freilich liegt das nicht nur an der zentralen Lage direkt am Taleingang, sondern auch an der pittoresken Attraktivität des im Jahre 976 zum ersten Mal erwähnten Ortes. Die idyllische Gebäudelandschaft mit der 1187 erstmals urkundlich erwähnten Dekanatspfarrkirche zum Heiligen Petrus hätte ein Postkartenmaler nicht besser hinbekommen können und gibt eine attraktive Visitenkarte für die Urlaubsregion ab. Wirtschaftshistorisch nahm die Gegend im 15. Jahrhundert ihren Aufschwung, als man den Tiefen der Berge Silber- und Kupfererz entriss und noch vor Ort verhüttete. Das ist natürlich längst Geschichte, auch wenn ein Schaubergwerk eindrucksvolle Einblicke in die alte, harte Zeit gewährt.
Ganz in der Nähe können die Besucher im Schlosspark Matzen zudem jede Menge touristisches Gold entdecken. Er zählt zu den schönsten Tiroler Kulturlandschaften überhaupt: Die Ende des 19. Jahrhunderts angelegte Anlage mit ihren zwei künstlich angelegten Teichen präsentiert sich im liberalen und ungekünstelten englischen Parkstil. Auch an „wilder“, ursprünglicher Natur mangelt es Reith nicht: Sie kann über ein dicht geflochtenes Wegenetz zu Fuß oder mit dem Mountainbike erkundet werden. Der flache Talboden erlaubt selbst Untrainierten und Kindern ausgedehnte Touren. Doch auch der Reither Kogel mit dem Erlebnisrundwanderweg „Juppi Zauberwald“ ist für Familien hervorragend geeignet. Ein Ziel, das große wie kleine Gäste, Sportler wie Erholungssuchende gleichermaßen anzieht, ist natürlich auch der Reither Badesee.
Im kühlen Winter verwandelt sich das Gebiet um den Reither Kogel dafür in ein abwechslungsreiches Skigebiet, das direkt von Reith aus über eine moderne 8er-Gondelbahn erreichbar ist und dank einer Flutlichtanlage sogar am Abend befahrbar bleibt. Insgesamt belegt die jahreszeitlich ausgewogene Verteilung der jährlich 185.000 Übernachtungen, dass die 2.700-Seelen-Gemeinde sowohl im Winter als auch im Sommer ein attraktives Ziel darstellt. Oder wie die Amerikaner sagen würden: Everything’s all Reith!
Alpbachtal Seenland Tourismus
Zentrum 1
A-6233 Kramsach/Tirol
Tel. +43 5336 600 600
Fax +43 5336 600 699
info(at)alpbachtal.at
www.alpbachtal.at
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